Ich will zwar keine Gotteslästerung betreiben. Aber es gibt oder gab Menschen die noch größere Qualen bis zu ihren Tod erlitten haben als Jesus. Darf ich das?

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18 Antworten

Ja...  und weiter. ? 

Darum geht es doch eigentlich nur am Rande. Kreuzigungen waren damals nichts Seltenes und nichts Ungewöhnliches.

Es geht doch um die Auferstehung!

Ja, und Jesus würde mich für meine Frage auch nicht rügen.

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@Misterblue75

Glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen?

Es gibt sogar Zweifel daran, das es die Person Jesus überhaupt gegeben hat.

Die christliche Religion hat dieser konservative Jude jedenfalls nicht gegründet, das war Paulus!

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@hauseltr

Jesus war Jude, das stimmt. Ein konservativer Jude war er allerdings nicht. Er war für eine teils eher freiere Auslegung der jüdischen Satzungen (Bsp. Sabbatruhe) und teils eine wesentlich radikalere Auslegung (Bsp. Feindesliebe).

Es gibt Zweifel daran, dass es die Person Jesus historisch gegeben hat - das stimmt. Es stimmt aber auch, dass die Kreuzigung Jesu in der römischen Geschichts- bzw. Gerichtsschreibung ausdrücklich erwähnt wird. Wer an der Historizität der Person Jesu zweifelt, ist also schlicht und einfach ungebildet.

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auch heute berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

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@comhb3mpqy

man kann sich ja auch mal über die Wunder informieren, die bestätigt worden sind. Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn die Ärzte keine wissenschaftliche Erklärung haben, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird.

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Hallo  Konzulweye!

Du hast recht, es gibt in unseren Augen schlimmere Qualen, abgesehen davon, dass auch Jünger und Apostel gekreuzigt wurden. Aber das war ja nicht alles: die körperlichen Schmerzen waren ja nur die geringsten! Es kamen ja so viele andere dazu!

Der Schmerz über den Hass - er, der die Liebe war!

Der Schmerz über so viele Lügen - er, der die Wahrheit war!

Der Schmerz über so viel Treulosigkeit - er, der so treu war und keinen verlassen hat, wenn dieser ihn nicht gänzlich abgelehnt hat!

Der Schmerz über so viel Unverständnis - er, der alle versteht und allen noch eine Chance gibt!

Der Schmerz über den Verrat des Judas - er, der ihn doch so geliebt hat! Der Schmerz über die Besessenheit des Judas und das strikte Ablehnen des Guten - er, der dies alles erlitt, um auch ihn zu retten! Der Schmerz des Selbstmordes des Judas, der sich damit jeglicher Chance auf Vergebung für immer entzog - er, der ihm alles verziehen hätte, wenn er nur eine einzige Spur der Reue gehabt hätte (der Selbstmord war keine Reue. Hätte er aus den Gewissensbissen eine gemacht, wäre er gerettet worden. Er aber hat aus ihnen Verzweiflung und Unglauben gemacht an die göttliche, unendliche Barmherzigkeit, von der er Jesus so oft sprechen gehört hat) ! 

Der Schmerz über so viele Menschen, die seine ausgestreckte Hand nicht annehmen wollen (damals und auch heute), sondern in ihrer Sünde verharren und Gott der so geliebte Seele berauben und für die er vergebens gestorben ist - er, der der Erlöser ist! 

Der Schmerz über das Leid Marias, seiner Mutter, die aus der Gnade Gottes die Erbsünde nicht besaß, aber das Leid freiwillig ertragen hat - er, der von ihr so viel Freude und Trost erfahren hatte, weil sie ihn für die ganze Welt lieben wollte und ihn so geliebt hat, wie jeder von uns ihn lieben sollte!

Und letztendlich der Schmerz über die große große Gottverlassenheit, die wie eine Amputation eines lebendigen Gliedes war - er, der ihn doch so geliebt hat, immer gehorsam war und nie gesündigt hat! Er, der Gott so geliebt hat, wie nur Gott lieben kann und so von Gott geliebt wurde, wie nur Gott lieben kann (das große Geheimnis der unfassbaren Liebe der Dreiheit) ! Er, der den Himmel verlassen hatte, der ganz die Vereinigung mit Gott war, um Mensch zu werden, d.h. die Trennung durch die fleischliche Schranke im tiefen Gebet zu Gott!

Allein. Allein. Allein. Gott und die Menschen waren weit weg. Nur Satan war in jener Stunde bei Christus! Ja, auch dieses Leid: Der Schmerz des Alleinseins auch von den Menschen und der Schmerz des aufkommenden Gefühls der Verzweiflung, als Satan ihn versuchte und das Gebet, das für ihn immer eine dem Vater geschenkte Liebkosung war, fiel auf ihn wie ein Stein zurück! Seine Göttlichkeit war dem Menschsein keine Stütze! Er war nur noch der Mensch.

Aber er hat die Verzweiflung und alle anderen Versuchungen und ihren Urheber, Satan, besiegt. Und er hat sie aus freiem Willen besiegt, nur mit seinen menschlichen Kräften.

Er ist Gott gehorsam geblieben und hat all diese Schmerzen aus Liebe zu uns und im Gehorsam Gott gegenüber ertragen. Ohne Klagen. In einer so unfassbaren, unendlichen, tiefen, vollkommenen Liebe, dass wir dieses erhabene Werk der Erlösung nie ganz begreifen können, bis wir bei Ihm im Lichte sind.

So viel hat und wird keiner leiden! Nur Jesus, menschgewordener Gott aus unendlicher Liebe zu uns, der der Unschuldige war, hat dies alles erlitten, um für uns zu sühnen und uns den Himmel zu öffnen, und die Gnade zu schenken, sie wieder zu schenken.

Ich hoffe, du verstehst was ich meine... ;-)

LG Lila14

http://www.jesus-ich-vertraue-auf-dich.de/JesusB.jpg - (Religion, Tod, Christentum)

Klar darfst du dir selbst und anderen hierzu Fragen stellen, und das kann auch keine Gotteslästerung sein. Selbst  von Jesus am Kreuz werden die Worte in der Bibel überliefert: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Zweifel gehört also dazu!

Ich antworte darauf: Die größte Qual kann immer nur die sein, die man selbst erlebt. WIE man sie erlebt, das ist auch individuell.

Darum sind Qualen im Grunde nicht miteinander vergleichbar.

Sagen darfst Du es aber es ist falsch.

Du vergisst drei wichtige Fakten:

1. Jesus hat sich freiwillig für ein Erdendasein als Mensch mit all seinen Qualen entschieden. Er ist immerhin das größte aller Geschöpfe. Allein diese Erniedrigung war eine unglaubliche Qual!

2. Jesus hätte sich wären können, weil Er hatte die Macht dazu. Er tat es aber nicht, weil Er sich bewusst war, dass Er das Loskaufsopfer für die gesamte Menschheit ist. Diese Dimension vor Augen war auch eine gewaltige Qual!

3. Lucifer war über Jesus Abstieg in der Hölle hoch erfreut und hat Ihm besonders heftig gefoltert. Niemand wurde so heftig gefoltert wie Jesus. Und der Kampf Jesus gegen Lucifer war der brutalste und qualvollste den es je im Kosmos gab!

Sicherlich haben andere auch große Qualen erlitten.

Aber niemand hat so gelitten wie Jesus!

Wenn Du nur zwei Menschen findest, deren Leid sich sowohl quantitativ als auch qualitativ in einem Wettbewerb messen lässt, glaube ich Dir, daß es größere als die eigenen Qualen gibt. ;)

Für Außenstehende ist es einfach nicht möglich, die Dimension der Qual eines Menschen wirklichkeitsgetreu zu begreifen.

Der eine erträgt das eine besser, der andere was anderes.

Wenn Du unter einer Verbrennung leidest kannst Du zwar behaupten, daß sei das Schlimmste, aber es wäre das ja nur für Dich. Jemand anderer hat womöglich etwas anderes, was für ihn das Schlimmste ist.

Hast Du schonmal ein Kind verloren?

Für mich, einem Christen, ist die Qual, die Gott bei der Tötung seines Sohnes ertragen musste, kein sonderlich gutes Vergnügen. Wie würdest Du an Gottes Stelle Deine Aussage bewerten? ;)

warehouse14

Ich wollte damit niemanden zu nahe treten, war nur ne subjektive Einschätzung von mir. Ich möchte nicht die eine Qual mit der anderen vergleichen.

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@Misterblue75

Gott hat genauso gelitten wie Eltern, die ihr Kind verlieren und Jesus war schon 33 Jahre alt.

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@Misterblue75

"Größere Qualen" sind aber ein Vergleich... Mit denen, die eben kleiner sind als die größere. o.O

Ich habe mit meinen Gegenfragen Dir einen Weg aufgezeigt, wie Du Deine Frage selbst beantworten kannst.

Aus rein menschlicher Sicht begehst Du keine Gotteslästerung mit sowas. Aber wärest Du Gott, würdest Du das auch so sehen? ;)

Ist ein etwas philosophischer Ansatz, aber vielleicht hilfreich bei ähnlichen Fragen... 

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@warehouse14

Ja, meine Frage war etwas unsinnig. Aber Jesus war auch nicht unfehlbar, er war eben Mensch und würde mir nicht böse sein.

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warehouse

die Qual, die Gott bei der Tötung seines Sohnes ertragen musste, kein sonderlich gutes Vergnügen.

Es war doch sein Plan, seinen "Sohn" leiden zu lassen. Soll sich nicht aufregen über Dinge, die er selbst zu verantworten hat!

Andererseits grinst er höhnisch und teilnahmslos, wenn Tausende Erdenkinder jeden Tag elendig zugrunde gehen!

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Es gibt aber keinen Menschen, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb traf in die Strafe völlig zu unrecht, da er gänzlich unschuldig war.

Dazu kommt, dass sich niemand vorstellen kann, was es für ihn bedeutete, vom Vater verlassen zu sein: "Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani, das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du michverlassen?«" (Matthäus 27,46).

Vielleicht war dies schlimmer als alles, was wir uns vorstellen können und deshalb die größte Strafe, die Jesus überhaupt hätte treffen können.

Viel wichtiger ist aber, dass Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, damit wir Vergebung unserer Schuld und ewiges Leben haben könnnen, wenn wir an ihn glauben und das Opfer von Jesus am Kreuz für uns in Anspruch nehmen. Nur weil Jesus völlig ohne Sünde war und Gott selbst ist, konnte er zur Vergebung unserer Sünden leiden und sterben, damit wir leben können.

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er
uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1,9

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." Johannes 3,16

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Römer 6,23

Mir ist kein religiöses Dogma bekannt, das behauptet, Jesus wäre der Mensch mit den größten Todesqualen gewesen.

Insofern dürfte deine Behauptung kaum Konfliktpotenzial haben.


Man darf ja auch sagen das auf Leute geschossen werden soll *hust* 

Darfst halt alles sagen, ob positiv ob negativ, liegt nur an dir und wie geschmackvoll du es empfindest. Daher lass Dir nicht deinen Mund verbieten...auch wenn es bei manchen Menschen praktisch wäre...naja^^

Natürlich du kanst sagen was immer du wills. Solltes aber vieleicht aufpassen zu wem du es sagst. Es gibt christen die sich angegrifen fühlen könnten

Jesus würde mich verstehen, er selbst hat sich ja auch mit den Oberen angelegt.

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@Misterblue75

Ja jesus kennt dich ganz genau und versteht dich immer. Er hat selbst viel erlebt und durchgemacht😊

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Das ist keine Gotteslästerung, sondern durchaus eine Tatsache.

Es ist halt nur so, das Jesus nichts verbrochen (weder gesetzlich noch geistlich) hat und er nicht hätte sterben müssen, wenn er nicht gewollt hätte.
Als er verurteilt wurde, hat er sich nicht einmal verteidigt. (Obwohl er heilig war)

ja, das darfst du

Mk 3,28-29
28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.

Mit der Lästerung gegen den Heiligen Geist ist die Sünde gemeint,wenn jemand glaubt das Jesus im Namen Satans statt im Namen Gottes gehandelt hat

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Darfst du sagen. Aber du vergisst dass es nicht allein um die Qualen geht, Jesus ist immerhin Gottes Sohn.

Ja klar niemand ich kenn niemand der etwas anderes behauptet aber es geht dabei noch um ganz andere sachen

Eigentlich darfst du es sagen da es deine Meinung ist und Meinungsfreiheit herrscht

Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun?

Du darfst sagen was du willst. So lange du dahinter stehst.

Viele der Menschen, die an Jesus glaubten, sind einen grausameren und qualvolleren Tod gestorben, als er! Oder glaubst du, das Hexen auf dem Scheiterhaufen Lustschreie von sich gegeben haben? Und das waren gläubige Christen.

Ich glaube jedoch das der Tod durch Kreuzigung noch qualvoller als der Tod auf dem Scheiterhaufen ist und länger andauert bis der Mensch tot ist

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Darf ich sagen das jede Religion Schwachsinn ist ? Ja darf ich!

MfG

darf ich sagen, dass ich anderer Meinung bin? Ja, darf ich! Ich habe Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube, ich bin Christ. Wenn du oder jemand anderes an den Argumenten interessiert ist, dann kann man mich fragen. Oder man geht auf mein Profil und liest ein paar Antworten, die ich auf andere Fragen gegeben habe, dort findet man auch Argumente. Was ist denn ihrer Meinung nach Schwachsinn? Und wie hilft die Antwort dem Fragesteller weiter?

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