Ich will zum Christentum konvertieren aber wie geht das ich bin 19 Jahre und wohne noch zuhause bei meinen muslimischen Eltern geht das trotzdem?

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12 Antworten

suziesext1234 hat schon sehr anschaulich beschrieben, wie Du rein formal einer christlichen Gemeinde beitreten kannst.

Das größere Problem für Dich ist unter Umständen die Religion Deiner Eltern. Wir hier wissen nicht, wie sie darauf reagieren würden - kannst Du das einschätzen?

Der Koran verlangt, dass Familienangehörige, die den Islam verlassen, von der eigenen Familie getötet werden. Im Grunde genommen kannst Du Dir nicht völlig sicher sein, wie sie reagieren - da hat schon manch ein junger Mensch aus islamischer Familie böse Überraschungen erlebt!

Ich würde Dir raten: Lasse Dir Zeit mit dem Konvertieren. Zuerst ziehe aus, richte Dir ein eigenes Leben ein, triff Schutzvorkehrungen für den Fall, dass Deine Familie austickt, wenn sie es erfährt, und dann erst gehe die Schritte, die suziesext1234 beschrieben hat.

Die wichtigste Frage, die du dir beantworten musst, ist: Warum?

Damit im Pass nicht mehr 'Moslim' steht oder damit du dem Arbeitgeber sagen kannst, du seiest kein Moslim oder ähnliche Gründe. Oder, wenn du Asylsuchende bist, damit du vielleicht in d bleiben darfst? 

Wenn es um solche oder ähnliche Gründe geht, findest du bestimmt einen Pfarrer, der dich taufen wird. Dann bist du auf Papier Christ. 

Aber nicht im Herzen!

Denkst du, dass so ein Papier in Gottes Augen zählt?

Möchtest du aber wirklich Christ werden, dann rate ich dir

-lies im Neuen Testament, dem hinteren Teil der Bibel. 

-sag Jesus, dass du ihn kennenlernen möchtest. Er hört auch dein leisestes Seufzen im Herzen.

-und lies vielleicht hier mal ein wenig rum https://gottkennen.de/

Wannabfryoung 19.05.2017, 18:48

Ich möchte natürlich konvertieren weil ich vom Christentum überzeugt bin warum denn sonst ? 

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Sprich ein Übergabegebet. Sag Jesus, dass du ihn als deinen Erlöser ansiehst und ihn in Dein Leben lassen willst. Frag ihn, was du tun sollst und was der richtige Weg ist. Bitte ihn um den Heiligen Geist. Er wird dir weiterhelfen – fertig! Schon bist du Christ!

Wie das dann formell weitergeht mit Moschee und Kirche und An- und Abmeldung ist, weiß ich nicht.

Aber Christsein hängt nicht an Papieren, sondern an der Herzenshaltung.

Halbammi 19.05.2017, 08:51

nette Ansprache, aber keine Antwort auf die Fragstellung

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danhof 19.05.2017, 09:19
@Halbammi

Dann lies die Frage und meine Antwort noch einmal.

Die Frage: Ich will zum Christentum konvertieren aber wie geht das

Meine Antwort: Übergabegebet sprechen.

Wenn du eine bessere Antwort hast, antworte dem Fragesteller doch einfach selbst.

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zum Christentum, so ganz allgemein, kannst du nicht konvertieren. Du mußt schon wissen, ob du katholisch oder evangelisch werden willst. Angenommen, evangelisch. Dann gehst du ins Gemeindebüro der Kirche in deinem Bezirk, läßt dir sagen, wann der Pfarrer Sprechstunde hat, und läßt dir einen Termin geben. Na ja und da sagst du eben dem Pfarrer, was du möchtest und der erklärt dir dann wie es weitergeht. Erst mußt du natürlich was lesen, denn du sollst schon wissen, worin der evangelische Glauben besteht, du kriegst dann auch so ne Art Religionsunterricht, und irgendwann wirst du dann getauft, wenn der Pfarrer denkt, du bist innerlich bereit. Und dann stellst du den Antrag, in die Gemeinde aufgenommen zu werden, und der Gemeindekirchenrat entscheidet dann. Ähnlich gehts bei der katholischen Kirche. Nur du sollst dich natürlich erst mal entscheiden, für was, am besten schaust du dir die Web-Autritte an, und was dich anlächelt, das machst du dann.

https://www.ekd.de/Evangelisch-werden-10880.htm

oder katholisch

http://www.katholisch-werden.de/

hummel3 19.05.2017, 11:18

Sehr praxisnah hast du beschrieben, wie der rein formale Vorgang der Konversion zu einer christlichen Kirche abläuft und was dazugehört. Danke!

Dass eine Konversion allerdings vom Glauben getragen sein sollte, weil sie sonst keinen Sinn macht - außer, dass man nur Mitglied einer Kirche, eventuell sogar ohne Glauben würde, vermisse ich. 

Zudem sollte bei der Wahl der Konfession nicht das Gefühl entscheiden - "was einem anlächelt", sondern im Bewusstsein der konfessionellen Unterschiede und Glaubensinhalte der Kirchen die eigene Überzeugung, welche Konfession "biblische Wahrheiten" besser repräsentiert.

Das wäre eigentlich der richtige Weg.

Doch dazu sind die meisten "Kirchenbeitrittswilligen" bei ihrer Entscheidung naturgemäß noch gar nicht fähig, da ihnen zu diesem Zeitpunkt noch die entsprechende Erfahrung fehlt.

Ich hoffe, du entschuldigst diese Anfügungen. 

LG hummel3   

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suziesext1234 19.05.2017, 11:25
@hummel3

"vermisse ich" das hab ich absichtlich gemacht - ich bin nicht christlich, sondern Altbuddhistin, und ich wollte auch nicht anfangen zu missionieren wie es hier üblich ist bei den Sunniten. Über den Glauben soll und muß er mit dem Pfarrer reden. Dieses Ex- und Hoppkonvertieren geht sowieso nicht, bei den Kirchen.

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hummel3 19.05.2017, 15:36
@suziesext1234

Alles klar, suziesext1234!

Hätte ich mir bei deinen überlegten Kommentaren eigentlich denken können. :-))

LG hummel3

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Meine Gegenfrage - Warum willst du denn zum Christentum konvertieren?

Durch den Beitritt zu einer christlichen Kirche und ein bestimmtes Alter wird man noch lange kein Christ. Wenn du also nicht bereits an Jesus Christus als Gottes Sohn glaubst und an sein Evangelium in der Bibel, dann kannst du getrost bei deinen muslimischen Eltern bleiben, welche eventuell nicht mit deiner Entscheidung einverstanden wären.

Christ wird man nämlich allein durch den Glauben - jeder Mensch ganz still und allein im Kontakt mit Gott. Das braucht kein großartige nach außen getragene Willenserklärung und Beitrittsurkunde. Wenn das bei dir zutrifft, dann kannst du es deinen Eltern auch vorläufig verheimlichen, wenn du Nachteile dadurch befürchtest. Irgendwann solltest du dich dann aber auch offen zu Jesus Christus, deinem Retter und Herrn bekennen und den Kontakt zu einer christlichen Gemeinde suchen.

Am besten du suchst dazu zuerst einmal ein vertrauliches Gespräch zu einem Pfarrer um dir weitere Informationen zu holen.   

Ach ja, Christ kann man auf das Alter bezogen ein Leben lange werden, solange man zu einer eigenen Entscheidung denk- und entschlussfähig ist. Es gibt also keine Altersbeschränkung.

Musst zur Kirchenbehörde in deiner Nähe gehen oder zum ansässigen Pfarrer, die helfen dir weiter

theoretisch kannst du konvertieren

dazu solltest du zum nächsten Pfarramt gehen, und mit dem Pfarrer sprechen

bei der Katholischen Kirche wirst du dann einen Kurs machen, in dem dir die grundlegenden Dinge erklärt werden, bevor du getauft wirst

bei der evangelische Kirche geht es einfacher, wie ich gehört haben

wie es freikirchlichen Kirchen ist, weiss ich nicht

aber du solltest bedenken, das es eine schwere Sünde für einen Moslem ist, zum Christentum zu konvertieren

es kann daher sein, das deine Eltern/Familie dich verstossen bis zur einem fanatischen Verwandten, der dich bedroht und ermorden will

wenn das Christentum dein Weg ist, ok

aber informiere dich gut über sämtliche Konsequenzen

Ich weiß bei solchen Fragen nie, ob ich lachen oder weinen soll....

Wenn man einer Religion beitreten will, sollte man Gründe für diesen Schritt haben. Der wichtigste Grund ist natürlich, dass man die Lehren, Verhaltensweisen, Moralvorstellungen, Strukturen und Aufbau kennt und für gut zu betrachten bzw. sich damit identifizieren zu können.

Wieso muss man dann aber fragen, wie man konvertieren kann?

Wenn man eine solche Frage stellt, hat man sich nicht informiert und wechselt aus naiven oder oberflächlichen Gründen.

Wenn du also wissen willst, wie man konvertiert, solltest du dich erst einmal über diese Religion informieren!

Mein Rat an dich: Lass es! Du hast anscheinend erkannt, dass der Islam nichts für dich ist. Das ist schon mal super. Warum willst du aber Pest gegen Cholera tauschen? Lebe doch einfach in der Realität und lass dich nicht von Religion ablenken. Religion schadet den Menschen nur. Sie trennt Menschen, erzeugt Intoleranz und Feindbilder, lehrt unnatürliche Moralvorstellungen, beschränkt die Freiheit und Persönlichkeitsentwicklung und beinhaltet generell frei erfundene Geschichten.

Statt dessen empfehle ich dir, dich sachlich und neutral über Religion zu informieren. Es gibt keinen Grund um an Götter zu glauben, weil ausreichend erwiesen ist, das diese von Religionen erfunden wurden. Religionen sind politische Machtinstrumente, welche anhand des Werkzeugs "Glauben" Menschen manipulieren und zu einer homogenen Masse formen soll, um es leichter regieren zu können.

Abschließend noch meine persönliche Meinung:

Meiner Meinung nach sind Menschen, die ihre Religion wechseln Heuchler. Denn sie suchen nicht nach Wahrheit (würden sie das tun, würden sie keiner Religion beitreten können, da diese nur auf Lügen aufgebaut sind) sondern nach einer neuen Komfortzone. Sie suchen sich den Glauben aus, der ihnen am sympathischsten ist. Ich kann so etwas nicht verstehen. Entweder suche ich aufrichtig nach Wahrheit, dann erreiche ich zwangsläufig den Punkt, an dem ich erkenne dass Religion nicht das ist was sie vorgibt, oder ich möchte nur zu etwas gehören, was mir gefällt, unabhängig davon ob es gut und wahr ist.

geh einfach zur nächsten kirche und rede mit dem pfarrer... der wird dir den weg schon erklären

deinen eltern musst du es ja nicht sagen bis du aus dem haus bist, sollten diese extrem sein... wenn nicht kannst du es ihnen einfach sagen, die müssen damit leben :P

viel glück!

Rufe mal bei deinem örtlichen Rathaus an, die wissen was zu tun ist. 

DAs kannst Du tun.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist die Religionsmündigkeit im Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15. Juli 1921 geregelt. Ab Vollendung des 10. Lebensjahres ist das Kind zu hören, wenn es in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden soll. Ab Vollendung des 12. Lebensjahres darf ein Kind nicht mehr gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden. Ab Vollendung des 14. Lebensjahres wird in Deutschland eine uneingeschränkte Religionsmündigkeit erworben.

Die Religionsmündigkeit beinhaltet sowohl das Recht, aus der bisherigen Religionsgemeinschaft auszutreten, als auch das Recht, sich einer anderen Religionsgemeinschaft anzuschließen. Mit Eintritt der Religionsmündigkeit kann der Jugendliche eigenverantwortlich entscheiden, ob er am Religionsunterricht teilnehmen möchte oder nicht. In Bayern und im Saarland wird jedoch bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Zustimmung der Eltern zur Nichtteilnahme am Religionsunterricht verlangt. Dort können sich Jugendliche gegen den Willen der Eltern nur durch Kirchenaustritt der Teilnahme am Religionsunterricht entziehen.

cheerio

wildcarts2 19.05.2017, 07:51

Dieses Recht ist nicht so einfach wie es die meisten denken. Theoretisch kann man die Religion wechseln wie Unterhosen, aber man muss viele weitere Aspekte beachten, wie z.B. das Familiäre und soziale Umfeld und die Aufnahmekriterien der jeweiligen Religion.

Gerade beim konvertieren zwischen zwei feindlich gesinnten Religionen kann es sehr viele Probleme geben...

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Halbammi 19.05.2017, 08:50
@wildcarts2

Das ist dann aber keine Frage des "Dürfens", sondern ob man genug Eier in der Hose hat, seine persönliche Überzeugung auch gegenüber Gegenwind zu vertreten.

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Denke einfach nicht mehr an deinen Mohammed Schwachsinn und glaube stattdessen das vor 2000 Jahren ein erwerbsloser Zimmermann für deine "Sünden " gestorben ist... Ich glaube nicht das Wahnvorstellungen über übernatürliche imaginäre Freunde an irgendwelche Regeln gebunden ist...

wildcarts2 19.05.2017, 07:41

Danke für diesen "Lächel-Moment". Ich mag Sarkasmus ;)

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danhof 19.05.2017, 08:46
@wildcarts2

ZU VIEL Sarkasmus stumpft einen ab und lässt einen irgendwann resignieren. Siehe "Die Simpsons". Genug Folgen und du motivierst dich zu nichts mehr, weil ja die ganze Welt eh nur noch schlecht ist und alle Menschen korrupt sind.

Wenn man sich immer nur mit negativem umgibt, wird man selbst sehr schnell negativ und letzten Endes krank.

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Zoroastres 19.05.2017, 10:19
@danhof

Depressive haben eine realistischer Einschätzung der Welt als normale.

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