Ich will wechseln aber meine Mutter lässt mich nicht...

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Das Ergebnis basiert auf 2 Abstimmungen

Höre auf deine Mutter 50%
Sprich mir eurem Vertrauens-Lehrer 50%
Sonstiges (bitte Kommentar was) 0%

7 Antworten

lara, ich finde es gut, dass du neben der Schule Hobbies nachgehst! Vereinsmäßig drei Sportarten (wenn ich das nicht falsch interpretiere) auszuüben, dann noch Gitarre, verlangt einem allerdings einiges ab und lässt sich meines Erachtens auf Dauer nicht unter einen Hut bringen! Ich denke, zwei Mal wöchentlich Training je Sportart ist Minimum. Zusätzlich noch Schule, Gitarre, dann auch noch Zeit für Freunde außerhalb des Vereinslebens - das wird schwer!

Wenn du die Schule wechselst, werden sich nicht viel weniger Unterrichtsstunden ergeben. D.h. an deinem Zeitproblem ändert sich nichts!

Vielleicht konzentrierst du dich auf eine Sportart, die du dann sogar intensiver ausüben kannst. So lassen sich durch die gewonnenen Stunden Schule, Sport, Gitarre und Freunde eher vereinbaren!

Danke für den Stern, ich hoffe, es ist euch gelungen, gemeinsam eine vertretbare Lösung zu finden!

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Sprich mir eurem Vertrauens-Lehrer

Ich finde gut, was du machst. Ebenso die Idee, evtl. Lehrkräfte deines Vertrauens mit einzbinden, weil die möglicherweise neben Entscheidungsgewalt auch mehr Überzeugsungskraft gegenüber deiner Mutter besitzen könnten,- auch wenn das für dich traurig sein mag.

Abgesehen davon, egal wie die Sache für dich ausgeht, möchte ich dir sagen, dass ich, wenn ich eines Tages Kinder haben werde, die glücklichste Mutter wäre, wenn mein Kind so viele Interessen und Lebensfreude besitzt wie du und dass du dir das beibehalten solltest. Du bist meiner Meinung nach damit auf keinen Fall "falsch" gepolt, viel eher ist es unser Schulsystem!

Ich arbeite als Instrumentallehrerin und habe einige Schüler, die trotz sehr gutem Notendurchschnitt die Realschule besuchen. Was ich absolut befürworte, denn sie sind jung und brauchen Freizeit. Die Schüler von mir, die das Gymnasium besuchen, haben viel mehr Stress und kaum Zeit, die Dinge zu tun, die ihnen wichtig sind. Wie Zeit mit Freunden und Hobbys nachgehen, meintenwegen ein wenig zu üben, auch wenn das für mich, das Wohlergehen meiner Schüler betrachtend, nicht auf dem ersten Platz steht.;)

Lass dich zumindest von deiner Einstellung her nicht verunsichern, du machst das super und ich finde es beachtlich, dass ein so junger Mensch wie du sich so sehr engagiert und dass er/sie mit 12 oder 13 Jahren solche schlauen Fragen stellt. Respekt und viel Glück!

ich würde an Deiner Stelle mit einer Lehrkraft des Vertrauens sprechen. Du lebst in Bayern. Da spielt die Ansicht Deiner Mutter nur eine untergeordnete Rolle. Wenn der Lehrkörper bestimmt Du sollst auf eine andere Schule kann Deine Mutter da in Bayern nicht gegen an.

Was ich ja nicht verstehe und mal einfach in den Raum stellen möchte:

In USA, welche uns ja gerne als Vorbild präsentiert wird auch wenn es um Schule geht, gäbe es bei Deinen Freizeitaktivitäten keine Probleme mit der Schule. Im Gegenteil: Du würdest dabei begleitet und gefördert. Wir haben nun angeblich den Unterrichtsstoff entschlackt um uns den USA anzupassen. Und die Zeit reicht trotzdem nicht? Da stimmt doch Was nicht.

Bitte schaue auch mal unter Schulpreis nach. Da findest Du so manche gute Anregung wie sich Schule besser gestalten lässt, Deine Hobbys in Schule intergriert werden können. Ich persönlich fände es sehr schade wenn Du wegen irgendwelchem sturen Auswendiglernen welches nachweislich oft nicht viel mit dem Berufsleben zu tun hat auf sinnvolle Hobbys und Erlernen sozialer Kompetenz verzichten müsstest. Was nutzt Dir ein gutes Schulzeugnis wenn Du trotzdem ausbildungsunfähig bist wegen fehlender sozialer Kompetenz welche nun mal so wie Du jetzt lebst gelernt werden kann? Ganz abgesehen davon, dass es unnatürlich ist in der Pubertät keinen Sport zu machen. Und Musik fördert nachweislich ebenso die Lernfähigkeit wie Sport. Findest Du auf Schulpreis Alles erklärt. Also schnarche dort ausführlich rum. Argumente von Fachmenschen stechen gerne Gegenargumente aus.

Da du noch nicht 18 Jahre alt bist entscheidet deine Mutter darüber. Vielleicht solltest du wirklich für eine Zeit mit einer Nebenaktivität aufhören weil die Schule in dieser Zeit im Vordegrund steht.

Mit Fussball habe ich bereits aufgehört, Schwimmen hab ich nur Samstags und Basketball nur während Schulzeiten. Und Gitarre muss ich mal überlegen. Aber vielen Dank... Gibt es eine Möglichkeit meine Mutter zu überzeugen?

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@lara357

Victoria, ob es Dir passt oder nicht: Kinder sind keine Gegenstände sondern haben durchaus Rechte. Auch wenn sie noch keine 18 sind. Welche Rechte sie haben steht in der UN-Kinderrechtscharta welche für unser Land verbindlich ist.

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@dawala

dawala ich finde es echt nett aber mit dem Gesetzt stimmt es: Wenn ein Kind minderjährig ist bestimmt NUR die Mutter über sie. Oder andere Sorgerechtshalter.

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Nein, du bist noch Minderjährig und so lange bestimmt deine Mutter darüber, ob du wechselst oder nicht. Da kannst du nichts dran machen. Sie sind halt die Erziehungsberechtigte.

Du liegst falsch. Die UN-Kinderrechtscharta ist auch für unser Land mitsamt ihrer Zusätze verbindlich. Kinder sind keine Gegenstände. Wer das nicht akzeptieren kann oder will sollte keine bekommen. Und Sklaven sind sie auch nicht.

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Zum einen hat deine Mutter die Entscheidungsgewalt. Zum anderen solltest du deine außerschulischen Aktivitäten etwas kürzen, das ist wirklich etwas viel. Suche dir heraus, was dir wirklich wichtig ist und konzentriere dich darauf, anstatt so viel auf einmal zu machen.

Mit Fussball habe ich bereits aufgehört, Schwimmen hab ich nur Samstags und Basketball nur während Schulzeiten. Und Gitarre muss ich mal überlegen. Aber danke...

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Höre auf deine Mutter

Ich danke euch allen für eure Antworten, nur leider hat mein Bruder deise Frage gelesen. Und ich befürchte wenn ich meinen Account nicht lösche das er es meinen Eltern sagt. Ich danke euch. All eure Antworten waren hilfreich. Ich werde auf meine Mutter hören müssen... Vielen vielen Dank!!!!!

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