Ich will später einmal bei der ESA arbeiten muss ich jetzt schon etwas dafür tun, habe ich überhaupt Chancen?

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3 Antworten

Eine gute Anlaufstelle für deine Fragen ist das Karriere Portal der DLR ( www.dlr.de ). Dort wirst du auch sehr schnell feststellen das du für einen Job dort fast zwangsläufig ein Diplom oder Master Abschluss benötigst. Gesucht werden praktisch ausschließlich wissenschaftliche Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung in den verschiedenen Bereichen. Die Ausbildungsrichtung die du einschlagen musst ist also recht deutlich. Bezahlt wird je nach Stelle wie im öffentlichen Dienst. Verglichen mit ähnlichen Jobs in der Wirtschaft hält sich das Gehalt also in Grenzen. Deine Chancen für einen Flug ausgewählt zu werden sind stark davon abhängig was die ESA gerade benötigt und du leisten kannst. Allerdings ist Europa groß und sehr viele wollen ins All. Für die Mission zum Mars oder die Mondstation zu arbeiten ist aber durchaus realistisch wenn du bei der DLR im richtigen Bereich arbeitest.

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Schätzungsweise 6 Jahre wirst Du noch die Schule besuchen. Weitere 6 Jahre wirst Du vermutlich an der Uni Physik studieren bis zum Master-Abschluss. Nach weiteren 3 Jahren kannst Du vielleicht Deinen Dr. rer. nat. in Physik erwerben, den man gewöhnlich erwartet in der Forschung. Das dauert also mindestens 15 Jahre, vielleicht auch 20 Jahre, bis sich für Dich die reale Möglichkeit ergibt, Dich auf interessante Stellenausschreibungen zu Deinem Spezialgebiet bei einigen Dutzend Industrieunternehmen in der ganzen Welt zu bewerben. 

Ob es in 15-20 Jahren ausgerechnet noch die ESA gibt, und ob die dann gerade zu dem Zeitpunkt eine für Dich interessante Aufgabe haben wird, weiß heute niemand. Für diese Wahl kannst Du noch sehr lange gar nichts tun. Du kannst Dich heute in der Schule engagieren, um Deine allgemeinen Erfolgschancen zu verbessern, das ist wirklich alles!

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  Ich gebe dir jetzt eine seriöse Antwort; in deinem Alter wusste ich auch schon unheimlich viel ( Aber ich war noch Null aufgeklärt; es war eine andere Zeit. Und selbst wenn. Was weißt du schon als 13-Jähriger? )

   Nur ein Beispiel; auch ich hatte wie so Viele das Künstlerpech, als 13-Jähriger von 18-Jährigen verkloppt zu werden. Die Täter brauchten unbedingt Entlastungszeugen. Da nahmen sie Minderjährige Jungs aus meiner Klasse und sagten

  " Hey; ihr seid doch unsere Kameraden aus dem Schwimmclub. Sagt mal zu unseren Gunsten aus. "

  Also sagte der Richter; ihr wollt zu Gunsten von Heiko und Dieter aussagen. Was meint IHR ; warum haben die den Alfons verprügelt?

   Weißt du, was der Martin ( 13 ) antwortete?

  " Der HEIKO hat dem Alfons mal eine tüchtige Abreibung verpasst, weil der mal gesagt hat, MEINE Mutter is'ne blöde Kuh ... "

   Verstehst du? In deinem Alter hat man überhaupt noch keinen Durchblick, wie " die Welt tickt "

   Was meinst du denn, warum es Abitur gibt? Mal ganz abgesehen vom Studium. Weil wenn du das Abi hast, dann sagt das etwas Konkretes über dich aus, was man über einen 13-Jährigen eben nicht wissen kann. Für so Leute wie dich machen sie einen Tag der offenen Tür für Teeenies; nach dem Bundesarbeitsgesetz darfst du noch nicht mal einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

   Stell dir vor, ich bin Chef einer ESA Abteilung; was will ich mit einem verhandeln, der noch nicht mal rechtsgültig irgendeinen Vertrag unterschreiben darf ===> Geschäftsfähigkeit

    Ich sage dies alles nicht, um dich zu entmutigen oder zu diskriminieren. Sondern du solltest dich auf die Fähigkeiten konzentrieren, die deinem Alter entsprechen. Wenn es denn dein Hobby ist, viel über Astronomie zu lernen ( So wie es bei mir ja auch war ) Oder wenn du schon sehr viel Konkretes über Weltraumfahrt weißt - is ja ganz okay.

   Vielleicht so in zwei Jahren, wenn dunauf die mittlere Reife zugehst und dich zum ersten Mal fragst, ob du direkt in den Beruf willst, da hat das alles auch Sinn. Man kann sich auf ausgeschriebene Stellen bewerben; man kann es auch so machen wie du und die einfach anschreiben, hey habt ihr nicht was für mich?

   Aber das sieht eben ganz anders aus, wenn du dem Arbeitsmarkt wirklich zur Verfügung stehst.

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