Ich will psychisch gestört sein-Krank!?

5 Antworten

Also, eine „Diagnose“ lässt sich hier wohl schwerlich stellen: Du skizzierst in fünfeinhalb Zeilen die heile Welt, in der Du Dich pudelwohl fühlst – aber gern krank wärest?

„Normal“ zu sein ist recht bequem, angenehm auch, weil man nicht aneckt. Aber: Es ist auch immer dann nicht langweilig, sondern frustrierend und zermürbend, wenn tatsächlich doch der Schuh drückt.

Ergo: Die heile Familie nehme ich Dir nicht ab. „Meine Eltern lieben mich, das merke ich…“ ist mir zu mager. Und vermutlich doch sehr von Deinem Wunschdenken getragen, dass Du das „merkst“. Woran merkst Du das denn? Ein paar Beispiele könnten Verständnis fördern.

Wenn in der Schule „alles gut“ ist, dann ist das gut. Vermutlich bist Du „normal“ integriert und hast ein Notenbild zwischen erfreulich bis besonders erfreulich. (Dafür werden Deine Eltern Dich "lieben".)

Nun kann man selbstverständlich die bloße Langeweile auch mit einem Spleen füllen. Aber schlüssig ist das nicht. Denn wer sich wirklich rundum wohlfühlt, der sucht sich doch eher andere Ertüchtigungen, als sich zwanghaft ins Kranksein hineinzusehnen.

Also dann: Hand auf Herz. Wo klemmt es wirklich? Denn das Sehnen nach psychischer Krankheit offenbart doch eher das Gieren nicht bloß nach Aufmerksamkeit. Dafür kannst Du einfach abgedrehte Klamotten tragen, schreigrüne Haare oder schräge Pearcings.

Ich sage also mal: Was Dir fehlt, ist eine ehrliche Zuwendung. Was Du brauchst, ist Ehrlichkeit zu Dir selbst. Wonach Du Dich sehnst, ist, dass „man“ Dir wirklich einmal zuhört. Aber was Du am nötigsten hast, ist, dass Du Dir das selbst eingestehst, statt zu frohlocken, alles sei gut.

Mit Selbstverletzungen und mit Hungern allerdings solltest Du nicht spielen. Zu leicht wird da aus dem bloßen Ringen um Aufmerksamkeit bitterer Ernst… Süchte sind die Sprache der Sprachlosen. Aber Du scheinst ja „noch“ das Potenzial zu haben, Sprache zu erringen – und Sprache zu benutzen. Bitte artikuliere, wonach Du hungerst, und was in Dir blutet.

Gute Frage wirft deine Frage auf: Ist es psychisch krank, psychisch krank sein zu wollen? Denke mal ja. Aber nicht in dem Sinne, wie du es willst. Glaube mir, es ist nichts tolles so krank zu sein. Alles fällt dir schwer, die Gedanken sind viel zu viele, die kleinsten Dinge, die jedem gelingen werden viel zu schwer für sich sein. Im schlimmsten Fall arbeitsunfähig und Hartz iv. Das willst du nicht. Sei froh und dankbar, wenn du gesund bist und tu alles dafür es zu sein und zu bleiben. Hinfallen kann man immer Mal, aber nicht liegen bleiben. LG

Diese Gedanken hatte ich auch mal, und leide tatsächlich an 7 Störungen was grad nicht gut ist:/

Die Idee als solches , ist  schon sehr sehr seltsam !                                                 Da wäre bereits jetzt , der Besuch bei einem  Psychiater empfehlenswert !

Hab bereits einen, wegen meiner angeblichen ess Störung

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Dein Verhalten ist denen gegenüber, die wirklich psychisch krank sind, unfair. Wenn du eine echte pychische Störung hättest, wärst du darüber sicher nicht glücklich. Dein Verhalten ist einfach kindisch, nicht mehr und nicht weniger.

Ich hab ja nicht von einen auf den anderen Tag beschlossen dad toll zu finden und um andere menschen damit zu ärgern. Ganz ehrlich. Du verstehst das  problem nicht.  

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@BayWorld

Und außerdem hab ichs genossen meinen körper bluten zu sehen und zu hungern

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@BayWorld

Du brauchst niemanden zu neiden, du hast eine Störung, mehr brauchst du nicht. Ich kenne psychisch Kranke, die sind vernünftiger und denken gesünder als du, das zeigt, dass du gar nicht weiß, was eine psychische Krankheit ist. Entweder bist du masochistisch veranlagt oder hast Selbsthass,  würde aber deine Psyche normal funktionieren, dann hättest du, sei es ernst oder nicht, diese Frage nicht gestellt. 

Kannst dich ja hier sonnen, so viele, wie dich hier krank finden. Tank aber gut auf, bald werden die Reaktionen weniger : )))))

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@Ripley123

Vielleicht bist du ja auch vollkommen gesund, wer weiß - kann dir hier keiner wirklich sagen : D

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