Ich will nicht mehr reiten was tun?

11 Antworten

Wie wäre es, wenn du nach dem Sturz erstmal ein paar Stunden an der Longe nimmst. Nicht, weil du noch nicht so gut reiten kannst oder so, sondern einfach um wieder Vertrauen zu fassen.

Bezügliches des gestorbenen Pferdes kann ich dir nur sagen. Der Schmerz vergeht langsam. Die erste Woche ist am schlimmsten, aber auch danach wirst du natürlich immer wieder an das Pferd denken.

Mein Pferd ist gestern vor zwei Monaten gestorben und er ist vor meinen Augen umgekippt und ich kann dir sagen, dass hat sich immer und immer wieder vor meinen Augen angespielt, aber tatsächlich war die beste Ablenkung für mich am Stall sein und mein Korrekturpony reiten. Ich bin bis heute nicht zu der alten Box von meinem Pferd gegangen, aber mit dem Pony was ich Korrektur reite, kann ich nun auch wieder auf dem Platz gehen, wo es passiert ist.

Also der Schmerz vergeht und Ablenkung ist Vorallem in den ersten Wochen total wichtig. Meine Freunde und Familie haben mich überall zur Ablenkung hingebracht und das war echt super. Bleib stark! Du schaffst das!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Ich fände es schade, wenn du durch den Sturz bedingt das Reiten aufgeben würdest. Bist vor vorher nie gestürzt? Meiner Erfahrung nach sind die Reiter am ängstlichsten, die nach jahrelangem Reiten dann doch mal runterfliegen.

Ich selbst bin in meinem Leben - keine Ahnung - sicher 200 und mehr geflogen. DAvon dreimal ins Krankenhaus. Angst habe ich deswegen trotzdem nie entwickelt, irgendwie bin ich damit aufgewachsen und fand es normal. In meinen ersten 100 Reitstunden bin ich pünktlich jede dritte Stunde geflogen. Jetzt passiert es mir immer noch so ca 1 mal im Jahr.

Du musst es selbst wissen, was du tust. Wenn du deswegen das Reiten aufgeben willst, dann tu es. Ich fände es schade, aber dann hast du eben auch nicht genug "Biss". Was du aber nicht tun darfst, wenn du doch weiter reiten willst, ist, dem Reiten und möglichen Fallen aus dem Wege zu gehen. DAdurch wird die Angst größer. Bei dir war es nicht möglich, aber der Spruch, dass man sofort wieder aufsteigen und weiterreiten soll, ist schon wahr. Je länger man nicht reitet, um so größer wird die Angst.

Wenn du beim Reiten bleiben willst, dann hol dir einen guten Helm und meinetwegen auch eine gute Weste, beides schützt dich schon mal weitgehend vor schlimmen Verletzungen.

Du fährst jetzt mit einer Freundin auf einen Reiterhof. Ich fände es unfair, das Mädchen alleine fahren zu lassen, denn das will sie sicher nicht. Es besteht ja eine Verabredung.

Fahr also mit. Ob du dort auch reiten willst, musst du dann selbst entscheiden. Du kannst ja. während deine Freundin reitet, auch Bodenarbeit machen, die Pferde betüddeln, etc... oder eben doch reiten. Es kommt drauf an, was du willst.

Nur eines ist klar: durch Nichtreiten verlierst du deine Angst nicht.

Wenn die Freundin dich hasst, weil du nach diesen schlimmen Erlebnissen erst mal nicht reiten möchtest, ist sie es nicht wert, Deine Freundin zu heißen!

Auf gar keinen Fall solltest du dich jetzt, mit dieser Angst im Nacken, auf irgendwelche fremden Pferde setzen.

Allternativ könnest du vielleicht mitfahren und ihr zusehen, etwas Abwechslung vom Alltag hättest du ja dann auch immerhin. Und wer weiß, vielleicht gibt es ein braves Pony, das dein Vertrauen gewinnt, so dass du dich, vielleicht erst mal nur im Schritt an der Longe oder so, darauf setzen möchtest. Auf jeden Fall solltest du dies dann vorher mit dem Stallbetreiber/ Reitlehrer besprechen. Wegen der Kosten, die bei nicht genommenen Reitstunden geringer ausfallen sollten, und auch , damit dich niemand zu irgendetwas drängt. Denn es is ja doch sonst für die Verantwortlichen erst mal verwirrend, wenn jemand Reitferien macht u d nicht reiten möchte. Vielleicht findest du einen Arzt, der Dir das Reiten fürs erste verbietet 😉

Soweit zum Problem mit der Freundin.

Auf längere Sicht würde ich vorschlagen, dass du pausierst, bis du einen Trainer gefunden hast, der auf ängstliche Reiter spezialisiert ist. Da fängst du ganz neu an, vom Boden aus neu Vertrauen zu fassen und Sitz erst mal auf super braven Pferden, und wirst garantiert nicht überfordert. Mit der Zeit wächst dann „Gras über die Sache“, die schlechten Erfahrungen treten in den Hintergrund, und du wirst wieder aufholen und reiten wie zuvor.

Parallel empfehle ich Fallübungen, um besser gewappnet zu sein. Denn es gibt auch viel Sicherheit, zu wissen, dass man sich abrollen kann, wenn man je nochmal runter purzeln sollte.

Ein Schulpferd "richtig" reiten

Hallo zusammen, Unsere Schulpferde im Stall sind von den Reitschülern schon so "verritten" worden, weil sie auf denen auch reiten gelernt haben oder noch nicht richtig im Sattel sitzen oder sich noch immer am Zügel festhalten. Als ich mal eines dieser Pferde geritten bin hat dieses nicht mal auf Schenkeldruck reagiert . Der Reitlehrer meinte , dass man ordentlich mit der Hacke in den Bauch hauen soll. Auch auf leichte Zügelstellungen reagieren die Pferde nicht mehr. Ich soll richtig die Zügel "anpacken" meinte mein Reitlehrer. Aber ich möchte nicht so reiten. Ich möchte,dass es mir UND dem Pferd Spaß macht zu reiten. Wie kann ich ein so "verrittenes" Pferd wieder auf feinste Zügel-und Schenkelhilfen trainieren. Danke schon mal im Vorraus :)

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Ist das Reiten auf einem "unprofessionellen" Hof richtiges Reiten?

Hallöle alle zusammen!Wisst ihr, in meiner Klasse gehen viele Mädchen reiten einschließlich mir. Alle gehen auf Höfe wie Reiterhof Bohm, Blohm oder Fohlenhof Biestow. Ich und meine Freundin gehen allerdings auf keinen richtigen Reiterhof, sondern zu einer Frau, die acht Pferde hat, mit denen sie unter anderem Turniere reitet. Ich gehe Reiten, weil es mir Spaß macht, nicht weil ich irgendwann Wettbewerbe reiten will oder sonst was! Die Pferde sind rund um die Uhr auf der Koppel, außer drei Pensionspferde und haben ein tolles Leben da. Sie haben keinen Stall, außer drei Boxen für kranke und Pensionspferde in der Scheune. Es sind Isländer, ein Hfalinger und eine Hafi-Reitpony-mix, eine Westernpferd, dessen Rasse unbekannt ist, die von uns geritten werden. Die Leute, die auf den "professionell geleiteten" Höfen reiten gehen, sagen, es wäre keine richtiges Reiten und auch keine vernünftige Pferdehaltung. Wir würden gar nichts lernen, wenn die Reitlehrerin nicht mit uns schimpft und uns anbrüllt. Ich finde es toll da, vor allem weil es keinen Zicken.Konkurenzkampf gibt und weil man nicht angeschnauzt wird, weil man das Halfter falsch hält!

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Hallo!

Soll ich wieder mit Reiten anfangen?

Ich habe ein halbes Jahr geritten, habe dann aber nach einem Sturz von dem Pferd und wegen einem schlechten Reiterhof mit dem Reiten aufgehört, zum Großteil einfach aus Angst.

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