ich will mein Mehrfamilienhaus an meinen Sohn verkaufen. Auf was muß ich achten?

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3 Antworten

Grunderwerbsteuer fällt immer an, egal wie der Verwandtschaftsgrad ist. am besten beim Notar den entsprechenden Vertrag aufsetzen lassen

Wer gibt den für so eine falsche Antwort ein Daumen hoch?

Das ist schon mal grundsätzlich falsch. Bei Übertragung und Verkäufen von bebauten oder unbebauten Grundstücken unter Verwandten 1. Grades fällt keine Grunderwerbssteuer an. Und am besten zum Notar ist genau so Blödsinn. Für Grundstücksgeschäfte ob mit oder ohne Kaufpreiszahlung braucht man immer einen Notar, weil nur der Grundbucheintragungen veranlassen kann. Einzige Ausnahme: Tod des Eigentümers, dann ändert das Grundbuchamt bei Vorlage des Erbscheins das Grundbuch.

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Denk daran das in vielen Städten die Stadt vorkaufrecht hat. Für so etwas sollte man auf jeden Fall zum Anwalt gehen uns sich beraten lassen wie man das am besten macht.

Die zuständige Kommune hat grundsätzlich das Vorkaufsrecht. In 99,99% der Fälle wird sie es nicht ausüben. Das Vorkaufsrecht wird i.d.R. beansprucht wenn z.B. ein Strassenneubau geplant ist und das Grundstück dafür benötigt wird. Dafür braucht man keinen Anwalt! Man geht zum Rathaus, fragt sich durch und erfährt, wie man ganz formlois im Vorfeld eine entsprechende Anfrage an die Kommune stellen kann. Das kostet dann nur ein paar Euronen und nicht Hundert oder mehr beim Anwalt.

Der Notar muß dann bei Ausfertigung und unterschriebenen Kaufvertrag sowieso nochmals bei der Kommune anfragen und den Verzicht des Vorkaufsrechts einholen.

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@Wolfi0410

Der erste Satz hat mit dem Zweiten nichts zu tun.

Das vorkaufsrecht soll u.a. verhindern das man seinem Sohn das haus für 1€ verkauft. Man kann nicht fragen "hey wollt ihr mein haus kaufen?" und wenn die nein sagen dem sohn das dann für 1€ verkaufen. Jedoch ist das alles sehr kompliziert deswegen geht man ja auch zu einem der Ahnung davon hat.

Weiterhin braucht man sowieso einen Notar, was nichts anderes ist als ein Anwalt (bla bla bla ich weiß große unterschiede bla bla). Es gibt auch viele Anwaltsnotare. Und ein Anwalt ist an dieser Stelle ein guter rat, da villeicht eine schenkung in diesem Fall die beste möglichkeit ist deinem sohn das haus zu überlassen. Aber wie gesagt dafür hat man einen Anwalt. Das sind gut investierte 100€ durch die man sich villeicht 5000€ spart.

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@Kaen008

Schenkung ist hier wohl auch die wichtige Aussage... Das Erbschaftsteuer- und Schenkungsgesetz (ErbStG) ermöglicht da theoretisch eine Kombination aus barem Geschenk und Schenkung von Immobilienwerten. Allerdings habe ich die Freibeträge des ErbStG nicht im Kopf. Das müsste man dann gesondert durchspielen. Ich denke aber, das man Grundstückswerte beim jeweiligen Landesgutachterausschuß (z.B. Schleswig-Holstein: http://www.gutachterausschuesse-sh.de/ ) erfragen kann. Die Schenkung kann dann ja im Rahmen der freigestellten Beträge über mehrere Jahre aufgeteilt werden, sodass die Steuerlast gedrückt werden könnte. :o)

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@Exsecutor

Ja wie gesagt am besten bespricht man das mit einem anwalt.

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@Kaen008

...und natürlich auch mit seiner Klofrau denn bei der kommt die ganze Sch...e ja letztendlich an.

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@Kaen008

Bitte die Adresse von dem Anwalt der für 100€ noch so eine Anfrage komplett bearbeitet. Werde mal wach.

Und AnwaltNotar kann er nicht gebrauchen weil er als Notar nicht mehr tätig werden darf wenn er vorher als Anwalt für eine Seite tätig war, nicht mal in der gleichen Kanzlei. Schon mal was von der Vorbefassungsklausel gehört?

Die Kommune interessiert der Kaufpreis überhaupt nicht, die interessiert was ganz anderes. Der Kaufpreis interessiert nur das Finanzamt auch wenn keine Grunderwerbssteuer anfällt und dafür muss der Kaufpreis/Übertragungswert bei Schenkung ortsüblich und angemessen sein sonst funken die schon dazwischen.

Und nochmal: Wegen der Gestaltung der Zahlung, insbesondere der Zinsen und deren Versteuerung würde ich einen Steuerfachanwalt oder einen Steuerberater zu Rate ziehen.

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Grunderwerbssteuer fällt beim Verkauf von Grundstücken / Gebäuden IMMER an, egal ob hier ein Verwandtschaftsverhältnis besteht oder nicht. Genauso Gebühren für den Notar sowie Grundbucheintragung.

Was die Frage "Kaufpreis als Kredit" betrifft, fragst Du besser einen Notar. Denn den braucht Ihr sowieso. Er gibt in der Regel im Kaufvertrag die Zahlungsmodalitäten für das Haus vor. Er kann Euch sicher Tipps geben, wie Ih das am besten regelt.

Das ist schon mal grundsätzlich falsch. Bei Übertragung und Verkäufen von bebauten oder unbebauten Grundstücken unter Verwandten 1. Grades fällt keine Grunderwerbssteuer an. Das muß man dem FA nur mitteilen, am besten gleich im Kaufvertrag.

Einen Notar kann man zur Kreditgewährung am besten nicht befragen weil der davon keine Ahnung hat. Der legt die Zahlungsmodalitäten fest die Käufer und Verkäufer vereinbart haben und überwacht die Zahlung. Woher die Kohle kommt ist ihm dabei letztendlich egal.

Um unliebsame Überraschungen wegen des Kredites und der Versteuerung der Zinsen zu vermeiden befragt man am besten einen Rechtsanwalt der auch als Steuerberater tätig oder Steuerfachanwalt ist, der kann dann auf Wunsch auch den Kreditvertrag aufsetzen.

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