Ich will kein Fleisch mehr essen (will Vegetarierin werden)?

25 Antworten

das lässt sich nicht wirklich sinnvoll und Rational erklären da es kein vernünftigen Grund dazu gibt komplett auf Fleisch zu verzichten. Das siehst du ja schon alleine daran dass dir keiner einfällt mit denen du an deine Eltern herantreten könntest. Denn das Problem ist:

es macht kein sinn weder für Umwelt, Tiere noch für den Mensch. Es
ist ein Hype mehr nicht. Das Bild was Vegetarier/veganer meist
propagieren ist lediglich ein Ausschnitt denn es ist viel kopmlexer als
die Frage ob mit oder ohne Fleisch.

WAS aber sinn macht ist Regional zu kaufen und industriell
verarbeitete Produkte meiden. Das schließt der Tierprodukteverzicht aber
nicht mit ein daher unnötig.

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.- aid

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.

Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.

Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand) Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet. ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Bis zu 70 Prozent der Äcker in China verseucht

Laut einer Studie sind die Äcker des Landes größtenteils mit Giften
und Herbiziden verseucht. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article115177291/Bis-zu-70-Prozent-der-Aecker-in-China-verseucht.html

Daran wird der Verzicht auf Fleisch nichts ändern es wird eher schlimmer.

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen. Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

auch hier:

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

oder Spargel. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat wenig
Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. ABER es werden 22% der
Deutschen Nutzflächen dafür verschwendet. Ein Luxusgemüse. Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes
Ackerland und Wasser.

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige  Fleischverzicht kein bischen.

Sinnvoll wäre also eine Mischkost mit Produkten von Hofläden,
Direktvermarktern regional. ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut
wurden sondern mit Tierischem Dünger. industriell hoch verarbeitete
Produkte meiden sondern Mahlzeiten selbst zubereiten.

warum siehste hier:

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

Mit der regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost fördert man gute
Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige
Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man
verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger,
Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange
Transportwege...usw. usf. Vegetarier ist man bereits wenn man NUR auf Fleisch verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diese Hipstertrend hinterher zu rennen. Vegetarisch dient also mehr der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der Umwelt, Tier oder Mensch.

Und wie wichtig Artenschutz ist erklärt dir Peter Berthold beginnt bei 0:50:30

https://youtube.com/watch?v=iODkTm5jYzg

Nimm sie mit zum Hausarzt und lass den erklären, dass man Fleisch nicht wirklich braucht und wie eine ausgewogene Ernährung dann aussieht. Biete ggf. an, teilweise selbst zu kochen. Besorge dir aus der Bücherei verschiedene vegetarische Kochbücher und suche entsprechende Foodblogs online und zeige deinen Eltern diverse Gerichte. Einige davon werde sie ja selbst schon kennen. Sie sehen dann, dass man sich auch als Vegetarier ganz normal ernähren kann. 

Suche online eine Nährwerttabelle, zeige ihnen die Nährstoffe, die du mit einer Fleischmahlzeit und einer vegetarischen Mahlzeit (exemplarisch) aufnehmen würdest und demonstriere so, dass dir nichts fehlen würde.

Je nach Alter deiner Eltern frage mal, wie ihre Großeltern früher gegessen haben. In vielen Haushalten gab es in den 50ern und 60ern noch nur einmal die Woche Fleisch, den Rest der Woche einfache Gemüsegerichte, da Fleisch zu teuer war (besonders in ärmeren Haushalten). Damit sind diese Generationen aber recht alt geworden, besonders Menschen, die vor dem Krieg oder im Krieg geboren wurden (also heute über 80 oder über 90 sind). Damals gab es deutlich geringere Gemüseauswahl als heute ("exotisches" Gemüse war gar nicht vorhanden oder zu teuer, z.B. Aubergine).

Schlechte Idee, es gibt Hausärzte die finden es wichtig dass du Fleisch isst und brauchst! Von daher leider unbrauchbar.

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Hat mein Sohn mir auch vor einem halben Jahr gesagt und ich habe es ueberlebt ;-)

Aber... da mein Mann und ich auch Vegetarier sind, wissen wir im Groben, wie die Ernaehrung sein sollte und mussten auch nichts umstellen. Da mein Sohn gerade mit der Pubertaet anfaengt, war ich mit ihm auch bei einer Ernaehrungsberaterin, um Maengel zu vermeiden, denn einfach nur Fleisch weglassen tut es nicht.

Du koenntest deinen Eltern die Vorteile aufzeigen, und dich willig zeigen, mitzuhelfen, wenn deine Mutter extra einkaufen und extra kochen muss, denn ich glaube daran scheitert es in vielen Faellen.

Zum Thema pescetarische Ernährung:

Wenn es dir um das Tierwohl geht, würde ich mir das gut überlegen. Viele Fischarten sind inzwischen bedroht, z.B. Thunfisch oder - unter den Meerestieren allg. - Krabben. Unter diesem Aspekt wäre tatsächlich Fleischessen für den Bestand besser als Fischessen, weil Rinder und Hühner nachgezüchtet werden und auch in der Natur nicht unbedingt bedroht sind (wildlebende Arten). 

Wenn man die Wahl hat, auf Fleisch oder Fisch zu verzichten, erscheint mir ein Verzicht auf Fisch "ethischer".

ja das ist wahr wenn man keine Ahnung von Fischzucht hat dann glaubt man das von dir geschrieben tatsächlich. WER schreibt denn dem Konusment vor dass er genau DIESE von dir erwähnten Fischsorten konsumieren muss? NIEMAND man kann auf nachhaltigen Fischfang ausweichen dort werden immer weniger entnommen als ausgesetzt. Deine PAUSCHALverteufelung von Fisch basiert also auf unwissen oder faulheit bei der auswahl des Fisches.

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Eine vegetarische Ernährung ist theoretisch(!) problemlos möglich nur bei einer veganen müsstest du in jedem Falle Vitamin B12 zusätzlich zu dir nehmen.

Bei Heranwachsenden oder Personen mit chronischen Krankheiten kann eine solche Ernährung allerdings mit weiteren Problemen einhergehen und man müsste das zumindest (gerade in letzterem Falle) mit dem Arzt absprechen.

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