ich will es unbedingt

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5 Antworten

Die erste Frage wäre ja, was du später als Psychologe machen möchtest. Nicht alle Psychologen werden so genannte Psychologische Psychotherapeuten, sondern haben ganz anderer Einsatzgebiete, beispielsweise in der Arbeits- und Organisationspsychologie, Medienpsychologie oder in der Forschung im weitesten Sinne. Wenn du in ein solches Feld gehen möchtest und japanisch beherrscht, wäre es eher möglich, auch in Japan zu arbeiten. Wenn du allerdings wirklich Therapeut werden möchtest, ist dies sicher nicht unmöglich, aber doch recht schwierig, da Menschen in anderen Ländern eine völlig andere Mentalität und damit andere Probleme und Lösungswege haben. Sich in diese Denkart hineinzufinden, halt ich für schwierig bis unmöglich. Eine tolle Möglichkeit für einen Auslandsaufenthalt bietet aber auch das Studium selber - wenn es dir denn "nur" darum geht, mal für ein Jahr in die japanische Kultur zu schnuppern. Das lässt sich mit guter Vorbereitung hinbekommen. Ganz liebe Grüße und viel Erfolg für deinen weiteren Weg!

Falls du möchtest, schreib mir gerne mal eine Nachricht, dann kann ich versuchen, dir weiter zu helfen, wenn du deinen Traum wirklich leben willst :-)

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Grundsätzlich ist es sicher möglich. Allerdings wäre es ratsamer in Japan zu studieren, weil es dann kaum Probleme geben wird mit der Anerkennung der Ausbildung. Im Studium liest man ohnehin viele englische Fachtexte, also wird man sich so oder so international ausrichten müssen und, um einen Japaner zu therapieren braucht man keine japanischsprachigen Fachkenntnisse (dafür aber sehr fundierte allgemeine Sprachkenntnisse).

Das Problem ist nur, dass man zwar im Grunde genommen z.B. als Psychiater/Psychologe relativ frei ist, was den Arbeitsort angeht, aber es ist dem Verhältnis zwischen Therapeut und Patient nicht sehr zuträglich. Man kann sich das vielleicht vorstellen, dass man kaum zu einem Psychologen gehen wird, der in absehbarer Zeit nicht mehr da ist.

Für Forschungszwecke ist ein Jahr auch eine ziemlich kurze Zeitspanne. Wenn du mit dem Gedanken spielst, solltest du einen längeren Zeitraum in Erwägung ziehen.

Ich halte es eher für unmöglich, denn deine Sprachkenntnisse sind höchstwahrscheinlich ungenügend, und deine Gefühlswelt ist dermassen verschieden, dass du wohl kaum jemals den "Ton" triffst und dich auch nur schwer einfühlen kannst.
Aber probieren kannst du natürlich alles - wenn du auf den Erfolg nicht zwingend angewiesen bist.

Um als Psychologe in Japan zu arbeiten, müsstest du Japanisch wie deine Muttersprache beherrschen. Das ist in einem Studium fast nicht drin. Inwieweit man Japanologie mit Psychologie komibinieren kann, kann ich nicht sagen. Könnte von Uni zu Uni unterschiedlich sein.

Das Problem ist, dass Du die japanische Mentalität und Gefühlswelt der Japaner genau kennen musst, um psychisch Kranken in Japan zu helfen.

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