Ich will einfach nur weinen.. Welche Religion ist Gottes Wort und welcher soll ich mich hingeben?

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46 Antworten

  1. Es gibt zwar Wahrheit, aber niemand hat sie ganz gefunden.
  2. Glaube findet nicht nur im Kopf statt, sondern hat mit deinen gesamten Lebenserfahrungen und mit den Erfahrungen anderer Menschen zu tun.
  3. Glaube braucht keine Beweise, genauso wenig wie Liebe Beweise braucht.
  4. Religionen (ihre Ausübung und ihre Lehren) unterscheiden sich, weil sich Menschen unterscheiden.
  5. Was wie Widerspüche aussieht, ist eine Entwicklung oder einfach zwei Seiten einer Medaille, wobei dann meist nur die eine Seite stärker betont wird und die andere eher als selbstverständlich vorausgesetzt und daher gar nicht erwähnt wird. Man sollte genauer hinsehen und zu verstehen versuchen, warum Menschen zu verschiedenen religiösen Ausdrucksformen und unterschiedlichen Vorstellungen gekommen sind.
  6. Wichtig ist wohl eher, das Gemeinsame zu suchen, und dann alle Ebenen des eigenen Lebens damit in Beziehung zu bringen: Wie passt es mit meinem Denken zusammen, das ich zu Hause und in der Schule gelernt habe? Wie fühlt sich das für mich an: so ein Gottesbild oder so eine Art, Gott zu verehren? Wie werden wir Menschen gesehen und ich als Einzelner? Gibt mir diese Denkweise innere Kraft? Stärkt es meine Liebe zu allen Menschen? Welche Beziehung bietet Gott mir an? Wie kann ich das , was ich bisher erkannt habe, verwirklichen in meinem Tun?
  7. Widersprüche kann man nicht nur bei den anderen finden, sondern auch bei sich selber: "Am liebsten würde ich nur an meinen Gott (Schöpfer), den ich über alles liebe, glauben und als gutherziger Mensch sterben." und gleichzeitig: "Ich würde unfassbar gerne an eine Religion glauben". Einerseits du allein und deine Beziehung zu Gott, andererseits die Sehnsucht danach, mit anderen Menschen einen gemeinsamen Glauben zu haben und diesen auszuleben.
  8. Niemand kann dir die religiöse Suche abnehmen. Jeder muss für sich selber suchen, welches Gottesbild ihn am meisten anspricht und in welcher Religion es für ihn am meisten stimmt. Dazu sollte man sich sowohl mit den Inhalten einer Religion auseinandersetzen als auch sich die Gläubigen ansehen, wie die im Alltag und mit ihrer Religion umgehen.
  9. "Diese Höllen-Sache macht mein Gottesbild übrigens irgendwie kaputt." Es gibt in jeder Religion beide Aspekte: Gleichzeitig Gottes bedingungslose Liebe und gleichzeitig Gottes Anspruch, wie Er sich den Menschen gedacht hat. Es ist ähnlich, wie man es gegenüber den eigenen Eltern erfahren hat.
  10. Kinder, die in einer autoritären Familie aufgewachsen sind, spüren vor allem die Forderungen der Eltern, denen sie entsprechen sollen. Im Hintergrund steht aber dennoch die Liebe der Eltern, denn sonst könnte es den Eltern ja egal sein, was aus ihren Kinder wird.
  11. Kinder dagegen, die eher antiautoritär aufgewachsen sind, leben mit dem Gefühl, dass sie grundsätzlich recht sind und erstmal nichts falsch machen können. Dennoch werden auch sie mit Situationen konfrontiert werden, wo von ihnen etwas gefordert wird.
  12. Damit ist zum Beispiel auch schon ein Unterschied im Gottesbild zu erklären: Wer bei strengen Eltern aufgewachsen ist, der hat ein strenges, strafendes Gottesbild. Da gibt es genaue Vorstellungen, wie man "richtig" ist. Und weil man selber sich so in dieses Richtigsein reinpressen muss, dürfen auch andere Menschen nicht sie-selbst sein. Dass man als Kind nur unter bestimmten Bedingungen recht ist und eben nicht einfach so, wie man nun mal ist, das ist eine Form von Gewalt, die man schon als Kind erfahren hat. Und diese Gewalt lebt man als Erwachsener aus, indem man wiederum Kategorien aufstellt, was "richtig" und was "falsch" ist. Und Gewalt äußerst sich eben irdisch auch mit Strafen und mit Waffen, und in bezug auf die Ewigkeit mit ewigen Strafen und Höllendrohung.
  13. Du kannst aber, wenn du dich gründlich in den Religionen umschaust, in jeder Religion Menschen und Ansichten finden, die dich so sein lassen, wie du bist. Und ebenso kannst du überall Menschen finden, die dich ständig mit Höllendrohungen maßregeln wollen.
  14. Und wenn du beides kennengelernt hast, spürst du, was dir mehr Kraft gibt, ein liebevoller Mensch zu sein: die ständigen Drohungen oder das bedingungslose Angenommensein. Dann spürst du, wo du reinpasst und was mehr hilft, das Gute zu ver-wirklichen.

Zitat: "Kinder, die in einer autoritären Familie aufgewachsen sind, spüren vor allem die Forderungen der Eltern, denen sie entsprechen sollen. Im Hintergrund steht aber dennoch die Liebe der Eltern, denn sonst könnte es den Eltern ja egal sein, was aus ihren Kinder wird."

Die Folgerung bezweifele ich. Tyrannische Eltern haben Angst, dass das Kind mit seinem "abweichenden" Verhalten richtiger liegen könnte als sie selbst. Das fassen sie deshalb als Angriff auf ihre Persönlichkeit auf. Ergo: Der Widerstand muss niedergeknüppelt werden, damit die elterlichen Prinzipien bestätigt werden und die Eltern keine Angst haben müssen, dass sie falsch liegen. Das Kindeswohl wird nur vorgeschoben, auch wenn das den Eltern nicht unbedingt bewusst ist.

So hat's die kath. Kirche jahrhundertelang mit ihren Schäfchen getrieben. Das hat meine Jugend verpfuscht.

Liebevolle Eltern versuchen, dem Kind zu erklären, warum die von ihnen vertretenen Prinzipien zu seinem Wohl sind. In (nicht kindgemäß erklärbaren) Grenzfällen appellieren sie an das Vertrauen des Kindes in sie. Nützt das auch nichts, lassen sie das Kind gewähren, es wird seine Erfahrungen eben selbst machen müssen.

Genauso macht das Gott mit uns. Deshalb bin ich Christ (und sogar weiter in der kath. Kirche: Man sollte sich von "tyrannischen Eltern" nicht die Heimat vermiesen lassen).

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Lieber miissux64,

ich kann mir sehr gut vorstellen wie es dir zumute ist, denn es gibt verschiedene Religionen und meiner Meinung nach können Sie nicht alle die Wahrheit haben.

So funktioniert das ganze überhaupt nicht

Man muss sich erstmal selbst die Frage stellen, ob das was man glaubt tatsächlich die Wahrheit ist.

Das wirft natürlich die Frage auf, woran man die Wahrheit erkennt.

Woran kann man Wahrheit überhaupt erkennen?

Am Ende behauptet ja jede Religion das Sie die Wahrheit wäre und die Religion Gottes muss man als solche erkennen können.

Nicht zuletzt deswegen, weil von der Religion auch Konsequenzen im Jenseits abhängen und auch das ist bei den meisten Religionen der Fall.

Gott kann aber jetzt nicht eine Religion für die Menschheit vorsehen, ohne das diese Menschen Kriterien haben, woran Sie die Wahrheit erkennen können.

Der Mensch muss in der Lage sein, zu erkennen ob das was Er gerade glaubt die Wahrheit ist oder nicht.

Das ist eine Frage die sich häufig in einem Gespräch mit einem Christen ergibt.

Woher weiß du das was du glaubst die Wahrheit ist, was macht dich da sicher?

Die häufigste Antwort ist: "Das ist ein Gefühl im Herzen, das ist diese sichere Gefühl, der Überzeugung im Herzen"

Allerdings sagen das auch Anhänger anderer Religionen wie Juden, Muslime und Hindus.

Heißt das Ihre Religion für Sie auch Wahr ist?

Ist das jetzt das Kriterium das Gefühl im Herzen?

Kann das überhaupt das Kriterium sein?

Würde Gott nicht einen Menschen in die Irre führen, wenn einerseits so viele Menschen von unterschiedlichen Religionen dieses Gefühl im Herzen haben?

Sie können doch nicht alle die Wahrheit haben?

Ebenfalls eine häufige Antwort ist: "Ich hatte eine Vision, einen Traum und mir ist Jesus im Traum erschienen und hat mir einen Botschaft gegeben"

Es mag vielleicht sogar stimmen allerdings sagen andere Menschen das gleiche über Ihre Religionen. Genau die gleichen Geschichten hört man von Juden, Hindus und Muslime.

Würde Gott nicht die Menschen in die Irre führen, wenn Er Träume an so viele Menschen mit unterschiedlichen Religion gleichzeitig schickt?

Eine weitere häufige Antwort ist: "Ich habe einen Wunder erlebt, eine Krankenheilung, ich war schwer krank und ich habe Jesus angebetet und ich wurde geheilt"

Auch das mag stimmen, aber wieso passiert das gleiche wieder bei den anderen Religionen auch?

Ganz allgemein wird gesagt: "Ich habe ein Gebet gesprochen und es wurde erhört"

Manche sagen sogar: "Ich habe Gott darum gebeten mir die Wahrheit zu zeigen weil ich eine Frage hatte die mich sehr lange beschäftigte und ich schlug die Bibel Willkürlich auf und fand auf der Seite meine Antwort und das hat mich zu der Überzeugung gebracht, das dass die Wahrheit ist"

Komischerweise gibt es auch Menschen die dadurch bei einer anderen Religion landen und deswegen sogar Ihre eigene Religion verlassen.

Es gibt auch Menschen die denken das es deswegen die Wahrheit ist, weil es wundersame Erscheinung gibt. Es soll irgendwo auf der Welt eine Statue von der Jungfrauen Maria geben, die weint.

Oder irgendwo in Indien wurde in einer Zeitung behauptet man habe in einem der Tempel eine Götting gefunden die Milch trinkt.

Eine Götzenstatue vor der eine Schale Milch gestellt wird und angeblich wird dieser von der Statue getrunken.

Können diese Dinge deswegen Kriterien sein?

Können das alle Wege sein wie man die Wahrheit findet?

Niemand kann glauben das Gott die Menschen in die Irre führt.

Kann man sich denn vorstellen, das Gott die Menschen in die Irre führt, obwohl man aufrichtig betet und nach der Wahrheit sucht?

Nein, Gott führt die Menschen nicht in die Irre, denn das tun die Menschen einfach selbst.

Die Menschen nehmen sich Kriterien die Gott niemals vorgesehen hat.

Wo hat Gott je was davon gesagt, das man die Wahrheit daran erkennt, das eine Statue anfängt zu weinen?

Das man eine wundersame Heilung erfährt oder etwas in der Bibel, Thora oder Koran findet.

Wo hat es Gott als Kriterium festgelegt?

Sonst könnte ich mir ja meine eigenes Kriterium festlegen in dem ich mir einen Würfel nehme und die Zahlen von 1 bis 5 sind alle großen Weltreligionen.

1 = Judentum 2= Christentum 3 = Islam 4= Hinduismus 5 = Buddhismus

und bei 6 Würfel ich noch mal.

Dann sage ich Gott zeige mir die Wahrheit und werfe die Würfel und meinetwegen kommt die Zahl 4 also Hindusimus

Ist das jetzt die Wahrheit? Kann ich mich anschließend darüber beschweren das Er mich in die Irre geführt hat?

Gott hätte doch den Würfel anders führen können!

Er hätte den Würfel genauso hinlegen können mit der richtigen Religion.

GOTT HAT DAS DOCH NIEMALS ALS KRITERIUM VORGESEHEN

Denn Er hat doch NIE gesagt, Würfel die Wahrheit aus

WIR SIND ES DIE SICH SELBST IN DIE IRRE FÜHREN und nicht GOTT

Gott hat für den Menschen von Natur aus die Dinge vorgesehen die Wahrheit zu erkennen.

Der Mensch braucht diesen ganzen Hokus Pokus nicht und man erkennt das daran wenn man sich betrachtet wie der Mensch im Unterschied zum Tier erschaffen wurde.

Der Mensch von seiner Natur aus hinterfragt Dinge, der akzeptiert nicht einfach so.

Tiere machen das nicht, denn man kann einem Hund eine neue Hütte hinstellen und Er wird sich nicht fragen von wo dieser Stall herkommt oder wer es da hingestellt hat.

Wenn der Mensch morgens aufwacht und findet einen Nagelneuen Wagen in seiner Garage, dann wird Er Fragen stellen und nicht gleich einsteigen und wegfahren.

Der Mensch hinterfragt Dinge und deswegen hat Er auch in seiner Geschichte das Universum an sich hinterfragt.

Wo kommt das alles her, wer hat es gemacht.

Und noch eine Interessanter Sache zwischen Mensch und Tier und das ist sein Selbstbewusstsein. Er ist sich seiner selbst bewusst. Der Mensch realisiert, das Er existiert und ein Teil von dieser Umwelt ist, ein Tier tut das gar nicht.

Der Mensch weiß das Er eine Vergangenheit und auch eine Zukunft hat.

Daher fragt sich der Mensch auch vorher komme ich und wohin gehe ich.

Der Mensch ist so konstruiert und deswegen hat der Mensch zu allen Zeiten seiner Geschichte auf die suche gemacht.

Wofür ist das ganze da und wo führt das ganze hin?

Wer hat jetzt die Antwort?

Wer liefert Antworten auf die Frage, was das ganze hier soll?

Das sind die Religionen und die liefern antworten auf die Frage.

Deswegen macht Er sich auf die suche und es könnte ja sein das er auf der suche auf einen Hindu trifft und Ihn nach seiner Religion fragt.

"Erzähl mir doch mal etwas über deinen Gott, die Schöpfung usw."

Er sagt ok, mache ich, ich erzähle dir eine Geschichte von Gott. Das ist übrigens eine Authentische Geschichte aus dem Hinduismus.

Der Hindu erzählt Ihm dann, Gott ist eines Tages mit seiner Frau in einem Wald in Indien spazieren gegangen und da kam ein Dämon und hat seine Frau entführt.

Er beauftragt den Affengott seine Frau wiederzuholen und dieser Affengott baut eine Brücke von Indien nach Sri Lanka, da war die Frau gefangen und braucht für die Brücke 12 Jahre um die Frau von Gott zu finden.

Was ist wenn jemand uns so eine Geschichte über Gott erzählt?

Der Hindu ist der festen Überzeugung das es die Wahrheit ist. Woher willst du jetzt erkennen, ob das wirklich die Wahrheit ist oder nicht?

Und das ist eine Dritte außergewöhnliche Eigenschaft des Menschen im Gegensatz zum Tier hat.

Der Mensch kann Logisch denken, Er kann logisch schlussfolgern.

Fortführung nur dann, wenn weiterhin Interesse besteht.

Zitat: "Der Mensch kann Logisch denken, Er kann logisch schlussfolgern."

Nur kommt er mit seiner primitiven Logik nicht weit. Beispiel:

Rasiert sich der Friseur, der ausschließlich alle diejenigen rasiert, die sich nicht selbst rasieren?

Möglichkeit 1: Ja, er rasiert sich, also rasiert er sich selbst. Widerspruch dazu, dass er nur die rasiert, die sich nicht selbst rasieren.

Möglichkeit 2: Nein, er rasiert sich nicht, er rasiert sich also nicht selbst. Widerspruch dazu dass er alle diejenigen rasiert, die sich nicht selbst rasieren.

Ergo: Glaubt jemand, mit solcher primitiven Logik eines Menschen, eines gegenüber dem unbegreiflichen Gott so primitiven Lebewesens könnte man Gott beweisen oder widerlegen? Jede Religion macht ihren tapferen Ansatz und hat den einen oder anderen Zipfel der "Wahrheit" - Was ist das? (Pilatus) - erwischt. Aber kein Mensch kann in ihren vollen Besitz gelangen, sondern nur versuchen, in die richtige Richtung zu streben. "Richtig" nach seinem eigenen subjektiven Urteil.

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@RudolfFischer

Ich war ja auch mit meiner Erklärung nicht ganz fertig und deswegen schrieb ich, Fortsetzung folgt, wenn Interesse besteht.

Wie du siehst, habe ich nach dem Punkt "Logik" nicht mehr weiter geschrieben.

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Danke für deine Zeit, mein Lieber. Schätze ich sehr. Ich kenne die Worte allerdings schon von einem Vortrag auf YouTube. Der Erzähler hieß Marcel Krass, ein richtig cooler, sympathischer Mensch!

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@miissux64

Na dann waren meine Bemühungen nicht umsonst.

Hattest du denn den Vortrag von Marcel Krass von Anfang bis Ende angeschaut?

Wenn nicht mach das mal bitte, viele deiner Bedenken werden sich dann legen und ich glaube sogar, das es dir anschließend besser gehen wird.

Denn du bist nicht der einzige mit solchen Sorgen, das haben viele Menschen schon durchgemacht und leider tun es einige immer noch, weil Sie nicht Wissen wo Sie für Ihre Glückseligkeit den Anfang setzen sollen.

Ich schließe dich in meine Gebete ein, das Gott dir auf der suche nach Ihm und nach der Wahrheit, dein Herz erleuchtet und du zu deinem Ziel findest.

Alles was ich dir noch sagen möchte oder würde, findest du sowieso in dem Video von Marcel Krass, schau wirklich noch mal rein.

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Ich bin übrigens volljährig (...)

Dann verhalte dich auch so. Allen Glaubens zum Trotz kannst du mit Vernunft an die Sache herangehen, um eine eigene Entscheidung treffen zu können. Dazu gehört eine Problemanalyse sowie das Finden und Bewerten von Lösungsoptionen.

Am liebsten würde ich nur an meinen Gott (Schöpfer), den ich über alles liebe, glauben und als gutherziger Mensch sterben.

Dann tue es doch. Niemand hindert dich daran, an den Gott, den du (!) erfährst, zu glauben. Hinsichtlich der Bewertung von Gutherzigkeit wäre es ein Anfang, sich an gesellschaftlichen Regeln und Tugenden zu orientieren (niemanden verletzen, hilfsbereit und freundlich sein, etc.), die wohl von niemanden in Frage gestellt werden.

(...) dass Gott mich deswegen nicht zurück liebt bzw. bei sich haben möchte.

Wenn du ihn erfährst, wirst du wissen, ob er dich leiden kann oder nicht, zumal er deine Bemühungen im Leben sehen sollte.

Was alldem derzeit fehlt ist die Beantwortung der Frage, auf welchen Gott welcher Religion du dich nun beziehst. Vor allem wird dies in folgenden Sätzen von dir deutlich:

Diese Höllen-Sache macht mein Gottesbild übrigens irgendwie kaputt. Wie könnte ein liebevoller Gott ca. 5-6 von 7 Milliarden seiner Geschöpfe für immer und ewig quälen? 

Ich würde dir, wie gesagt, anraten, dich erst einmal ernsthaft mit den Religionen, die es so gibt (und die dich interessieren), vertraut zu machen. Danach kannst du selbst entscheiden, welche dir am ehesten zusagt, welche am ehesten zu deinem Weltbild und deinen Erfahrungen passt.

Ich würde unfassbar gerne an eine Religion glauben, aber wenn dann wirklich nur an DIE wahre Religion.

Die Antwort darüber liefert dir die Ringparabel aus dem Ideendrama Nathan der Weise. Sollte Pflichtlektüre in der Schule gewesen sein.

Hier eine kurze Antwort:
Ich werde dir keine beeindruckenden Sätze vor die Nase legen, doch du solltest dich für die Religion entscheiden, bei der du Ruhe findest. Setz dich mal mit allen auseinander und schau einfach was du möchtest oder eher woran du glauben magst. Vielleicht besuchst du die verschiedenen Gebetsorte, Kirche oder Moschee oder oder oder. Guck dir erst einmal alles an und nimm dir Zeit alles zu betrachten. Dannach kannst du Fakten sammeln und der Rest wird folgen.
So wirst du bestimmt fündig. Ich hoffe ich konnte dir helfen und hoffe, dass du fündig wirst.
LG :)

Es gibt einen Unterschied zwischen der Auslegung von Gottes Wort und Gottes Wort.

Im Christentum sollst du einfach ein guter Mensch sein und dein Leben frei und gut gestalten. Dafür hast du Emotionen, denn das lernst du daraus, das Jesus Liebe predigte.

Stehst du morgens auf und fühlst dich frei und rechtschaffend und kannst stolz sein auf deiner Hände Arbeit am Vortag, dann bist du ein guter Mensch. Mehr ist nicht nötig.

Gott liebt dich auch, wenn du "sündigst" (auf gut Deutsch: Mist baust) solange du es für dich selbst bereust und daraus lernst. Du sollst die Bereicherung für dein Leben sein, er will dir keine Vorschriften machen.

Ich bezweifle, ob Gott interessiert, dass du vor Ostern kein Fleisch ist und das du jeden Sonntag in einem großen Steinquader hockst. Sonntag dient mehr deiner selbst. Unternehme etwas mit deinen Lieben, genieße die Natur, entfalte dich selbst.

Gott hat dich geschaffen um zu Leben, nicht um irgend welchen sinnlosen Regeln hinterher zu rennen.

Du bist frei und frei sollst du sein. Du sollst dich für die Frauen und Kinder und Schwachen einsetzen und dein Leben leben. Wenn du dein Leben weg wirfst, ist das das Schlimmste. Strebe nach Glück und Rechtschaffenheit, mehr musst du nicht tun.

Du hast dein Leben, mach was Gutes daraus! Das ist Gottes Wort.

Eine ganz hervorragende Antwort, da schließe ich mich gerne an.

Giwalato

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Welche Religion Gottes?

Nur die in Deinem Herzen

denn schließlich entstammen wir ja als Seelen alle von Gott und haben somit eine energetische Verbindung zu Gott

und wissen (im Sinne von fühlen, spüren, wahrnehmen, er-ahnen, empfinden, erfahren, erkennen) tief in uns , worum es eigentlich geht...

Wir haben als Hilfsmittel viele 'Werkzeuge' mitbekommen: Intuition, Gewissen, Herzvernunft, Empathiefähigkeit, Feinfühligkeit usw....

Benutze diese, und Du wirst wissen...

Nebenbei: Da wir von Gott entstammen und wir somit alle Hiflsmittel mitbekommen haben: Weshalb sollte Gott noch eine Religion geschweige denn mehrere unterschiedliche Religionen ins Leben rufen? Macht wenig Sinn...Erst recht keinen Sinn bei solch unterschiedlichen und vielen Religionen...

Allein das Christentum hat schon viele unterschiedliche 'Unter'-Religonen und noch mehr 'Unter-Unter'-Religionen...

Beweis dafür, dass es unterschiedliche Vorstellungen und Interpretatonen über und von Gott usw. vorhanden sind...

Religionen sind reine menschliche Erfindungen, fußend auf Vorstellungen und Interpretationen gewisser Priesterkasten und Propheten....

Haben jedoch alle nichts mit dem Allmächtigen, Allgütigen und Allliebenden Gott zu tun...

Gruß Fantho

Danke für ihre Antwort. Ich verfolge sie schon etwas länger und hätte eine Frage, die ich Ihnen sehr gerne stellen würde. Eine Antwort bedeutet mir viel. Können Verstorbene uns, wenn wir an ihrem Grab stehen, hören, sehen, spüren, wahrnehmen bzw. unsere Gedanken lesen und sich dann auch für immer an uns erinnern? Dass man sie also besuchen gekommen ist.. Selbst, wenn diese verstorbene Person einen nicht gekannt hat. Nur der Grab-Besucher kennt die verstorbene Person, andersrum nicht. Bei frischen Toden könnte man davon ausgehen, da der größte Anteil der Seelen direkt nach ihrem Tod noch eine Weile hier bleiben (erdgebunden). Was ist aber mit Verstorbenen, die es schon seit 1, 2, 3 oder mehr Jahren sind? Kann man seine Grab-Umgebung jederzeit beobachten im Jenseits? Sodass, wenn einer dein Grab besuchen kommt, du die Person beobachten kannst. Und kann man als Seele jede andere Seele auffinden im Jenseits?

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@miissux64

Viele Fragen auf einmal.

Das Thema Seelen ist ein sehr komplexes Thema, sodass Deine Frage nicht mit einer Antwortmöglichkeit beantwortet sein wird...

Zuerst einmal vorneweg: Jede Seele speichert all ihre Erfahrungen und Erkenntnisse - aus all ihren Vor-Leben...

A) stellen erdgebundene Seelen nicht den größten Anteil der verstorbenen Menschen dar und b) sind Seelen aufgrund diverser Gründe 'eine Weile hier', welche sein können: Erledigung bestimmter Aufgaben, Anhaften an das irdische Leben, Nichloslassen von irdischen Begierden, Mitteilungsbedürfnis an ihnen wichtige Personen etc. pp..

Dabei sollten sie jedoch durch den Tunnel!

Erdgebundene Seelen nehmen uns wahr und wollen uns entweder besetzen, mitteilen, ärgern, beschützen, trösten oder dergleichen mehr...

Jene Seelen aber, welche den Schritt durch den Tunnel wagen bzw. gewagt haben und druch sind, sind auch von allem Iridschen abgekoppelt. Das bedeutet, dass sie ihren Weg weitergehen und ihre zuvor geliebten Menschen auf der Erde zwar nicht vergessen, aber nicht mehr kontaktieren...

Nachdem eine Seele mehrere Vorleben gelebt hatte, hatte sie dementsprechend auch viele unterschiedliche Familien und Verwandte gehabt...

Von denen könnte sie im Jenseits welche begegnen - sofern dies auch von der anderen Seele gewollt ist (Freier Wille)...aber möglich ist solch eine Begegnung mit einer geliebten Seele aus früheren Leben nur, wenn jene nicht wieder reinkarniert ist bzw. auf einem anderen Planeten in einer höheren Dimension ihr Leben lebt und ihre Aufgaben auslebt...

Aber sie kann auch mit den bereits verstorbenen Personen aus ihrem jetzigen Leben im Jenseits begegnen - wenn dies die verstorbene Person, besser die Seele dieser verstorbenen Person dies auch will...oder gar soll...

Sie kann aber auch mit Seelen sich treffen und zusammenkommen, welche in einem Leben ihr Feind, ihr Mörder, ihr Folterer usw. war...Aber beide würden verstehen und sich nicht mehr gram sein - im Jenseits...

Du siehst, dieses Thema ist ein sehr komplexes, und ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht hineinbringen für Dich...

ansonsten frage...

Gruß Fantho


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Habe mich viel mit Religionen usw. befasst, bleibe aber beim evangelischen Christentum. Mal hatte ich Zweifel, doch dann kam die Erleuchtung. Früher hatte ich Probleme, zuzugeben, dass ich an Gott glaube, seitdem nicht mehr.

Den Katholiken gehöre ich allein aufgrund ihrer Schandtaten von damals nicht an.
Klar, die evangelischen Menschen haben sicherlich auch Scheîße gebaut, jedoch habe ich in dieser Religion, die Freiheit, anders als im Islam oder sonstiges, zu tun, was ich möchte, solange es nicht gegen meine eigenen, mir selbst gegebenen Vorschriften, verstößt. Ich habe hier die Freiheit, Drogen zu nehmen, meine Sexualität in vollem Maße auszuleben, etc..

Ich halte mich nicht zwingend an Gesetze bzw. das, was in der Bibel steht. Ich tue einzig und allein das, was ich für richtig halte.
Ich würde, wäre ich dank meiner baldigen Konfirmation nicht gezwungen, regelmäßig in die Kirche zu gehen, auch nur sehr selten die Kirche besuchen, da ich darin für mich keinen Mehrwert sehe.
Ich habe diese Nähe zu Gott auch dank meinem Gebet, das ich jeden Tag vor‘m Schlafen spreche.
Andere Menschen meinen, diese Nähe nur in de Kirche zu erhalten, ich, jedoch, nicht.

Im Islam wird man, meiner Meinung nach, zu stark unterdrückt.

Mit Satanismus hatte ich mich auch befasst, wäre beinahe beigetreten, doch bekam ich kurz vorher eine Erkenntnis.
Das hier könnte spannend für dich sein:  https://www.lichtarbeit-verführung.de/teufel.html

Mit anderen Worten:
Meiner Meinung nach, brauchst du nicht zwingend eine Religion. Glaube einfach an Gott, spreche dein Gebet und lebe danach, was du als „richtig“ siehst.
Lass dich nicht unterdrücken, lass dich von deiner Religion zu nichts zwingen, was du nicht möchtest.

Im Konfirmandenunterricht, den ich besuche, meinte mein Lehrer, man sei Christ, wenn man an Jesus glaubt und ganz oft in die Kirche geht.

Ich sehe das anders. Jesus ist für mich existent, ja. Jedoch bin ich der Meinung, dass man als Christ nur an Gott glauben, und zu ihm halten muss.
Der Papst ist für mich ein Ketzer, zu behaupten, der Repräsentant Gottes auf Erden zu sein.

Doch ich akzeptiere jede Menschengruppe.

Hallo,

der gesamte Glaube basiert auf das was geschehen ist,

nämlich: Das Jesus Christus der Sohn Gottes für unsere Sünden gestorben ist.

Glaube an Jesus Christus, dann wirst du gerettet werden.

Jesus Christus ist der Weg die Wahrheit und das Leben.

Folge Jesus Christus,

Nachfolge bedeutet zu tun was Jesus Christus gesagt hat:

Einander lieben, dass ist es was du anschliessend tun musst.

Einfach alle Menschen lieben, nicht nur deinen Bruder, alle Menschen.

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Hallo miissux64,

in meiner ersten Antwort habe ich einige der Beglaubigungsmerkmale dargelegt, die die Bibel eindeutig als das Wort Gottes ausweisen. Bedeutet das aber, dass automatisch alle Glaubensgemeinschaften, die sich auf die Bibel berufen, die wahre Religion sind? Das kann nicht sein, da sich ihre Lehren und Glaubensauffassungen sehr oft widersprechen und auch ihre Handlungsweisen oftmals im Widerspruch zu dem stehen, was in Gottes Wort dargelegt wird.

Heute behaupten zwar viele Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften, Nachfolger Jesu Christi zu sein, doch Christ zu sein zu behaupten macht noch lange keinen echten Christen aus. Jesus sagte einmal mit Blick auf die vielen Möchtegern-Christen: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit" (Matthäus 7:21-23). Worin im einzelnen der "Wille des Vaters" besteht, zeigt die Bibel an vielen Stellen sehr deutlich. Die wahre Religion besitzt eine Reihe von Erkennungsmerkmalen, durch die sie sich von allen anderen Religionen unterscheidet. Einige der Haupterkennungsmerkmale sind die folgenden:

(Johannes 13:35) "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.

(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘

Die wahre Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen" (Matthäus 24:14). Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das trägt wahren Christen zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen sie dadurch dem Beispiel Ihres Herren und Meister. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Das sind nur einige wenige Punkte, die deutlich machen, was die wahre Religion ausmacht und wie man diese identifizieren kann.

LG Philipp

was die wahre Religion ausmacht ..


Zu behaupten,man selber wisse was die wahre Religion ausmacht hat einen faden Beigeschmack von Größenwahn.

Das ist bis heute die Zündflamme vieler widerlicher Kriege.

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Es Gibt nur eine Religion! und zwar der Pastafarismus!

https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

Zuerst mal, ich finde es immer witzig wie in solchen Themen der Islam als das "böse" dargestellt wird, 90% der "tötet die ungläubigen" Texte sind meistesns frei aus der Scharia interpretiert...macht euch besser mal gedanken, wie die Bibel interpretiert wurde um im 10 und 13.Jahrhundert die Kreuzzüge zu rechtfertigen!

So aber mal zum Thema, gerade Islam und Christentum haben zuviele gemeinsamkeiten um wirklich davon auszugehen dass es 2 verschiedene sind, ich vertrete die auffassung dass beide aus dem Selben Buch entspringen und sich nur geteilt entwickelt haben durch die Kulturellen unterschiede und fehlüberlieferungen/ übersetzungen über die Jahrhunderte...

Zudem sind beide Götter ja barmherzig und vergeben einem seine Fehler, was ja wiederum bedeutet dass es egal ist woran man genau glaubt, da falls man sich irrt einem vergeb wird.

Genau dass ist auch ein Grund wesshalb ich trotz christlicher erziehung, nicht an einen Christlichen Gott glauben kann, denn wenn er so barmherzig wäre, wieso lässt er dann bitte zu dass hundertausende Menschen leiden?

Gott hilft denen die sich selbst helfen! d.H. im umkehrschluss, wenn ich mir selbst helfe, brauche ich keinen Gott der mir hilft!

Nun, aber ich glaube trotzdem an ein übersinnliches Wesen, jedoch an eines dass frei von weltlichen Gefühle ist wie eifer, radikalismus, diskriminierung, e.t.c. Daher finde ich wir sollten uns schon auf der Erde so verhalten und uns gegenseitig helfen, unsere Meinungen tolerieren und unsere unzulänglichkeiten akzeptieren, denn habt ihr einen Beweis dass nicht sogar die Erde vlt. das jenseits ist und wir einfach das privileg haben hier unsere Zeit mit unseren liebsten zu verbringen und diese auch geniessen sollten?

ich finde es immer witzig wie in solchen Themen der Islam als das "böse" dargestellt wird, 90% der "tötet die ungläubigen" Texte sind meistesns frei aus der Scharia interpretiert

macht euch besser mal gedanken, wie die Bibel interpretiert wurde um im 10 und 13.Jahrhundert die Kreuzzüge zu rechtfertigen!

Ja, damals war das Christentum abgrundtief böse. Glücklicherweise wird heute nicht mehr zum Glaubenskrieg gerufen :)

Wenn heute eine Religion zu sowas aufruft, ist sie heute ebenfalls abgrundtief böse. Dann spielt es auch keine Rolle, welche Religion es ist.

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Hallo Miissux64,

mach Dir keine Sorgen wegen der Hölle. Diese Lehre ist ganz und gar unbiblisch! Die Bibel spricht nicht von einem Ort ewiger Qual.

Was bedeutet "Hölle"?

"Von den frühen Übersetzern der Bibel ist viel Verwirrung gestiftet und sind viele Mißverständnisse dadurch hervorgerufen worden, daß sie das hebr. Wort Scheol und die griech. Wörter Hades und Gehenna ständig mit dem Wort Hölle wiedergegeben haben.“ (The Encyclopedia Americana, 1942, Bd. XIV, S. 81).

"Hölle" bedeutet nichts anderes, als "Scheol" oder "Hades" — nämlich "Grab".

Aber welche Religion ist nun die richtige? Warum gibt es überhaupt so viele Religionen?

Ursprünglich gab es nur EINE wahre Religion.

Als Gott Adam u. Eva erschuf, offenbarte er sich ihnen. Er teilte in 2. Mose 3:15 auch seinen Namen mit:

"Und Gott sprach weiter zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: JAHWE, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist mein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht." (EB)

Wie entstand dann falsche Religion? 

Die entstand in dem Moment, als sich Adam u. Eva von Gott ab- und Satan zuwandten (1. Mose 1:3). Seitdem betet man in den verschiedensten Religionen Götter an, die Menschgemacht sind, die ihren Ursprung aber in Satan, den Teufel, haben:

"Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben," (1. Tim. 4:1)

Trotzdem beten zu allen Zeiten Menschen weiterhin zu dem wahren Gott JAHWE / JEHOVA / JHWH (Tetragrammaton). Man kann also relativ leicht zwischen wahrer und falscher Religion unterscheiden.

Jesus nannte weitere Merkmale, woran man die wahre Religion erkennt. Hier einige:

— politische Neutralität: "Sie sind kein Teil der Welt, so wie ich kein Teil der Welt bin." (Joh. 17:16)

— sie beteiligen sich nicht an Kriegen: "Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen." (Mat. 26:52)

— weltweite Liebe: "Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“ (Joh. 13:35)

— sie machen den Namen ihres Gottes bekannt, so wie Jesus es tat: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht," (Joh. 17:6)

— sie anerkennen Jesus als ihren himmlischen König und Sohn JAHWES: 

"Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Joh. 18:37)

JAHWE selbst sagte: "Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!" (Joh. 17:5)

— sie predigen weltweit: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Mat. 24:14)

— sie glauben an das gesamte Wort Gottes, und für sie ist die Bibel von Gott inspiriert: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit," (2. Tim. 3:16)

— sie versuchen, sich eng an bibl. Lehren zu halten, auch wenn heute einige meinen, sie würden nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen.

Das ist übrigens ein Argument für mich, warum ich an Gott glaube: weil seine Maßstäbe heute noch weltweit in allen Bevölkerungsschichten anwendbar sind.

Weitere Argumente sind die vielen detailliert in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen. Auch die wissenschaftlich korrekten Aussagen der Bibel, die ihrer Zeit weit voraus waren (Embryonale Entwicklung, Wasserkreislauf, Kugelform der Erde, Erde hängt am Nichts, Unzählbarkeit der Sterne, Hygienevorschriften, ...).

Und natürlich überzeugt mich die Schöpfung selbst, dass es einen intelligenten Verursacher gibt — eben einen Schöpfer:

"Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;" (Römer 1:20)

Ich glaube auch das, was die Bibel über den Tod und die Auferstehung sagt (Prediger 9:5, 10; Joh. 5:28, 29). Mit dem Tod sind wir nicht mehr existent. Gott kann sich jedoch an uns erinnern und wird uns wieder auferwecken.

Auch glaube ich daran, dass wir mal ewig und glücklich auf einer paradiesischen Erde leben werden:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Ich hoffe, diese Ausführungen bringen Dich in Deinen Überlegungen weiter.

Liebe Grüsse ...

"Am liebsten würde ich nur an meinen Gott (Schöpfer), den ich über alles liebe, glauben und als gutherziger Mensch sterben."

Wenn du das schaffst, hast du mehr als "genug getan". Das moderne Christentum, das Gottes Prinzip der Liebe verkündet und daher die Hölle ad absurdum führt, löst alle deine Probleme. Lern einfach die richtigen Christen kennen und prüfe:

  • Legen sie dir neue Lasten auf?
  • Wie reden sie über ihre "Konkurrenz"?
  • Wie reagieren sie, wenn du nicht alles, was sie glauben, übernimmst?

Wenn das alles positiv ausfällt:

  • Sie legen dir keine neuen Lasten auf
  • Sie reden liebevoll auch über Andersgläubige und Ungläubige.
  • Sie bestärken dich darin, dass du Glaubensfragen für dich allein entscheiden kannst und darfst.

dann hast du Menschen getroffen, die dir Heimat sein können und in Harmonie mit Gottes Plänen leben. Das ist das Ende aller Angst und der Beginn für ein wunderbares Leben, schon hier auf der Erde.

Was für Antworten erhoffst du dir von deiner Frage?

Du wirst kaum eine Antwort erhalten in der nicht irgend ein Christ oder Moslem versucht dich in seinen Verein zu ziehen und mehr "Beweise" für sein heiliges Buch erbringt! Keiner von denen wird dir objektiv über seine oder die andere Religion eine Auskunft geben!

Schlimmstenfalls landest du bei irgend einer manipulativen Sekte wie den Zeugen Jehovas oder Salafisten, willst du dir das wirklich antun?

Wie mir scheint, hast du Probleme, ich würde dir empfehlen diese als erstes zu lösen, deine Realitätsdeutung zu hinterfragen (muss es wirklich einen Gott geben), auf etwas mehr Reife warten und dir eventuell professionell helfen lassen!

Wer in Not nach Gott sucht, wird Opfer der Sekten! Lg

Was genau, hast du hier verloren,

oder was genau massest du dir auch nur im geringsten an,

einem Menschen der nach Gott ruft zu antworten.

Du bist ein verlorener Mensch und auch dir ist die Rettung nicht verborgen.

Aufgrund dessen, weil du es versuchst, den Menschen von Gott zu entfernen aufgrund deines unglaubens musste ich dir Antworten.

Doch dein versuch schlägt fehl, denn ein Mensch der wahrhaftig nach unserem Schöpfer ruft wird nicht ignoriert werden. Diese rufe werden niemals ignoriert werden.

Doch ein Mensch wie dir gebiete ich zu schweigen, du wirst empfangen, du wirst deinen Teil empfangen.

Aber auch dir wünsche ich deine komplette Rettung,

ich wünsche mir dir, dass du gerettet wirst und nicht verloren gehst.

Jesus Christus ist der Weg die Wahrheit und das Leben,

der Glaube an den Sohn Gottes, wird dich retten.

Jesus Christus ist der Sohn Gottes, der für unsere Sünden gestorben ist und am dritten Tag wieder auferstanden ist.

Für unser Sünden ist Jesus Christus gestorben.

Alle die an ihn glauben, haben das ewige Leben und werden nicht verloren gehen.

freundlicher Gruss und alles gute.

Michael :)

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Danke dafür, dass du meine Zeit verschwendet hast!

Wenn du in einer Traumwelt leben willst, bitte!

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Wie müsste eine göttliche Botschaft beschaffen sein, damit sie jeden Menschen an jedem Ort und zu jedem Zeitalter erreicht?

Egal ob Du am Polarkreis lebst oder in der Wüste, egal ob Du in einer Metropole des 21. Jahrhunderts lebst oder im antiken Griechenland. Egal, was deine Eltern dich lehrten, egal, wem die Menschen um dich herum Tempel errichten oder was in ihren heiligen Schriften steht.

Wenn es eine solche Botschaft gibt, kann sie nur in Dir selbst zu finden sein. Wenn Dich das "Außen" zu sehr verwirrt, beginne deine Suche im "Innen".

Das "Außen" kann trotzdem hilfreich sein, um dich zu weiteren Fragen zu inspirieren. Du kannst es mit den Erkenntnissen aus deinem Inneren überprüfen, solange Du Kontakt zu dem hälst, was Du im Herzen als gut und gerecht empfindest.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte dich nicht beleidigen, aber aus Sorge um dich schreibe ich dir, wenn einer Religion und Glauben so ernst nimmt wie du, dann ist er ein Fall für den Psychotherapeuten. Deiner Psyche kann ich nicht helfen, aber in der Sache kann ich dir helfen.

Jedes Heilige Buch steckt voller Fehler. Z.B. einen Einstieg in die naturwissenschaftlichen Fehler des Korans erhältst du hier

https://wikiislam.net/wiki/Scientific_Errors_in_the_Quran

Aber Jesus hat sehr viele weise Dinge gesagt; ist jedoch auch oft falsch verstanden worden. Jesus wollte die Menschen von Irrungen des mosaischen Gesetzes befreien. Deshalb hat er die große Sünderin vor der Steinigung gerettet, Wein trinken erlaubt, das Essen von Schweinefleisch erlaubt, die Beschneidung abgeschafft, mit Heiden geredet (was ein frommer Jude damals nicht tat) u.s.w.

Jesus wurde einmal gefragt, was das vornehmste (wichtigste) Gebot sei. Da hat er nicht geantwortet "das erste Gebot", oder ähnliches, sondern hat etwas SEHR bemerkenswertes gesagt, was aber erst beim zweiten Hinsehen als bemerkenswert erscheint.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/22/

>36 Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 40 In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Jesus hat also gesagt, alles was notwendig ist, das ist Gott zu lieben (hängt das ganze Gesetz). Und er hat noch etwas wirklich bemerkenswertes gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, ist praktisch dasselbe wie „liebe Gott über alles“ (es kommt ihm gleich), d.h. auch ein Atheist kommt in den Himmel, wenn er denn ein lieber Mensch war. Jesus hat das im Johannesevangelium noch weiter ausgeführt.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/13/

>34 Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf daß auch ihr einander liebhabet.

Johannes hat dazu weiter ausgeführt:

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_johannes/4/

>20 So jemand spricht: "Ich liebe Gott", und haßt seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?

Also mach dir keine Sorgen, sei ein lieber Mensch, mehr bedarf es nicht. Der Glaube an Gott und die Liebe zu ihm, kann nicht schaden, ist aber schon gar nicht mehr notwendig.

P.S. Das Christentum hat in prophetischer Sicht vor Mohammed und seinen Anhängern gewarnt.

Danke!! <3

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Das Problem ist, das es keinen einzigen Beleg dafür gibt, dass irgendeine Religion richtig ist. Wir haben keine Belege für die Existenz irgendeines Gottes, geschweige denn dafür, dass er jemals ein Wort gesagt hat. Wir haben auch keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass es so etwas wie ein Jenseits gibt.

Du liegst komplett falsch. An welchen Beweisen mangelt es dir?

Oder gehst du davon aus, dass sich die Erde von selbst erschaffen hat !

Die genannten prophezeihungen in der Bibel, diese sind geschehen,

prüft es und dann habt ihr hunderte Beweise.

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@thetruthAnswer

Wie die Erde entstanden ist, weiß man heute. Sie hat sich wie die anderen Planeten aus den Überresten einer Supernova gebildet (vereinfacht ausgedrückt).

Die biblischen Prophezeiungen sind nicht präziser als das Horoskop aus einem Klatschblatt. Daher sind sie belanglos.

Ich habe ausgiebig geprüft und nicht einen Beweis gefunden. Wenn du einen hast, nur raus damit.

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Am liebsten würde ich nur an meinen Gott (Schöpfer), den ich über alles liebe, glauben und als gutherziger Mensch sterben.
Gottes Liebe zu spüren und von ihm gewollt zu werden nach dem Tod ist alles für mich, ich wünsche mir nichts anderes als meine Ewigkeit an seiner Seite verbringen zu dürfen und zu wissen, dass er mich so sehr schätzt und liebt, wie ich das tue.
Diese Höllen-Sache macht mein Gottesbild übrigens irgendwie kaputt.
Ich würde unfassbar gerne an eine Religion glauben, aber wenn dann wirklich nur an DIE wahre Religion. Die, die WIRKLICH Gottes Wort ist,

Hallo,

wenn ich deine Worte einmal zusammenfasse, trägt dein Gott folgende Funktionen und Eigenschaften für dich:

  • Vollkommenheit
  • Liebe
  • Anerkennung
  • Geborgenheit
  • Verständnis
  • Keine Bestrafung und Höllenqualen
  • Ewigkeit
  • Sicherheit
aber es ist sooo verdammt unmöglich sich 100% sicher zu sein, weil jeder immer etwas anderes behauptet und das einen unsicher und verrückt macht.

Von wem wünscht du dir noch mehr Sicherheit außer von deinem Gott?

Ich glaube daran, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dass es Ihm gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren.

Dafür, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, gibt es für mich viele Gründe, beispielsweise ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Beweise für Jesu Auferstehung, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

In der Bibel habe ich auch Antworten auf existentielle Fragen gefunden, die sich die meisten Menschen im Verlauf ihres Lebens irgendwann einmal stellen: "Wo kommen wir her? Was ist der Sinn und die Bedeutung unseres Lebens? Wo werden wir nach unserer irdischen Existenz sein? ..."

Wenn bzw. da die Bibel recht hat...

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Ein paar Tipps, wie du vielleicht deinen Glauben an Gott finden bzw. stärken kannst:

  • In der Bibel lesen. Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in unserem Herrn Jesus haben dürfen. Für viele ist dieser Brief deshalb ein sehr aufmunterndes Buch.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche / Gemeinde besuchen, in der es dir gefällt, wo die Menschen nett und freundlich sind und in der eine bibeltreue Verkündigung stattfindet.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und deinen Glauben zu stärken. 

Wichtig finde ich vor allem, ganz fest darauf zu vertrauen, dass Gottes Verheißungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind, die absolute Wahrheit sind. Du kannst dich also fest darauf verlassen, z. B.:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn!" Psalm 40,5

Hallo miissux64,

denke doch einmal kurz über folgende Fragen nach: Kannst Du Dir vorstellen, dass sich Gott in all den verschiedenen, sich teilweise widersprechenden, religiösen Schriften geoffenbart hat? Wäre es nicht vernünftig anzunehmen, dass Gott nur ein einziges religiöses Buch hat schreiben lassen? Und müsste dieses Buch dann nicht entsprechende Merkmale aufweisen, anhand derer man es eindeutig als das Wort Gottes erkennen kann? Wie sieht es mit der Bibel aus? Sie ist zumindest eines der ältesten religiösen Bücher, die es gibt. Sie weist aber noch eine ganze Reihe weiterer bedeutsamer Merkmale auf!

Die Bibel ist zweifellos ein ganz besonderes Buch, das so gut belegt ist wie kaum ein anderes Buch des Altertums. Obwohl sie einen langen Überlebenskampf hinter sich hat (im Mittelalter war es z.B. unter Todesstrafe verboten, die Bibel zu lesen oder zu besitzen) ist sie heute das meist übersetzte und am weitesten verbreitete Buch. Die Bibel hat eine Auflage von 5 Milliarden erreicht und wurde bislang in über 2800 Sprachen übersetzt. Damit ist sie der Weltbestseller schlechthin, denn kein anderes je geschriebenes Buch hat auch nur annähernd eine solche Auflagenstärke erreicht. Spricht nicht allein das schon für ihre Glaubwürdigkeit?

Wie in einem Nachschlagewerk zu lesen ist, hat die Bibel auch einen enormen kulturellen Einfluss gehabt. Dort heißt es, sie habe "die westliche Kultur immens beeinflusst, nicht nur was Glaubenslehre und -ausübung betrifft, sondern auch was Kunst, Literatur, Gesetzgebung, Politik und zahllose weitere Gebiete angeht“ (The Oxford Encyclopedia of the Books of the Bible) . Wäre von einem Buch, das von Gott stammt, nicht zu erwarten, dass es eine solche enorme Verbreitung und einen solch gewaltigen Einfluss hat?

Was macht die Bibel denn noch zu etwas so Besonderem? Einer ihrer Schreiber, der Apostel Paulus, brachte es einmal auf den Punkt als er schrieb: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17). Was meinte der Apostel Paulus mit der Formulierung "von Gott inspiriert"? Die Bibel ist schließlich ein Werk, an dem insgesamt 40 menschliche Schreiber, die zu unterschiedlichen Zeiten lebten, beteiligt waren.

Nun, Paulus gebrauchte hier das griechische Wort theópneustos, was soviel wie "gottgehaucht" bedeutet. Dieser griechische Ausdruck bringt zum Ausdruck, dass Gott der Urheber und Verfasser der Heiligen Schrift ist. Auch wenn Gott den Schreibern in den meisten Fällen nicht Wort für Wort diktierte und ihnen die Freiheit eigener Gedanken und eines eigenen Schreibstils einräumte, so ist das Ergebnis doch eindeutig göttlichen Einflusses zuzuschreiben. Dass dies keine leere Behauptung ist, zeigen einige Merkmale, die die göttliche Urheberschaft deutlich belegen.

Da ist zunächst einmal die Genauigkeit zu nennen, die die Bibel durchgehend auszeichnet, und die von einem Werk, das von Gott stammt, auch erwartet werden kann. Hier ein Beispiel: Für Leser der Bibel ist König David kein Unbekannter; sein Name kommt darin nämlich 1138mal vor. Bis vor etwa 20 Jahren gab es jedoch keinen außerbiblischen Beweis für die Existenz dieses Davids und manche mögen ihn für eine fiktive Gestalt gehalten haben.

Doch im Jahre 1993 entdeckten Archäologen unter der Leitung von Professor Avraham Biran auf einem alten Schutthügel im nördlichen Teil Israels einen Basaltblock. Auf diesem Stein standen u.a. die Worte "Haus Davids" und "König von Israel". Diese Inschrift datiert aus dem 9. Jahrhundert v.Chr. und könnte ein Teil eines Siegesdenkmals der Aramäer gewesen sein. Über diesen Fund hieß es in der Zeitschrift Biblical Archaeology Review : "Zum ersten Mal wurde damit der Name David in einer außerbiblischen alten Inschrift gefunden".

Ein anderes Beispiel ist das der in der Bibel erwähnten Stadt Ninive. Viele Jahre zogen Bibelkritiker in Zweifel, dass diese Stadt je existiert hat. Doch im Jahre 1849 legte Sir Austen Henry Layard die Ruinen des Palastes des König Sanheribs frei. Später stellte sich dann heraus, dass dieser Palast zu der alten Stadt Ninive gehörte. Interessant ist auch ein Wandrelief dieses Palastes, auf dem die Inschrift zu lesen ist: "Sanherib, König der Welt, König von Assyrien, saß auf seinem Thron und musterte die Beute aus Lachis". Dies gibt den Bibelbericht der Einnahme der Stadt Lachisch durch König Sanherib wieder, wie er in 2. Könige 18:13,14 zu lesen ist.

Über seine Entdeckung schrieb Layard: "Wer hätte es vor diesen Entdeckungen für wahrscheinlich oder möglich gehalten, unter dem Erd- und Schutthaufen an der Stelle Ninives die Geschichte des Krieges zwischen Hiskia [König von Juda] und Sanherib zu finden, die — niedergeschrieben zu ebenjener Zeit, da Sanherib ihn führte — den Bibelbericht sogar bis in alle Einzelheiten bestätigt?" (Sir Austen Henry Layard, Nineveh and Babylon, 1882, S. 51-2).

Außer diesen beiden Beispielen gibt es noch viele weitere Artefakte, die den biblischen Bericht oftmals bis ins kleinste Detail bestätigen. Erwähnen möchte ich noch den berühmten, 3000 Jahre alten Mesa-Stein, der östlich des Toten Meeres gefunden wurde und heute im Louvre- Museum in Paris zu besichtigen ist. Auch hier ist die Inschrift in genauer Übereinstimmung mit dem Bericht der Ereignisse aus der Bibel (nachzulesen in 2. Könige, Kapitel 3).

Ein Beleg für den göttlichen Ursprung ist auch die Übereinstimmung der Bibel mit wissenschaftlichen Tatsachen und Erkenntnissen. Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch, doch wenn sie wissenschaftliche Themen berührt, dann ist sie erstaunlich genau und dem Wissen ihrer Zeit weit voraus. Erwähnenswert sind hier z.B. ihre Aussagen auf medizinischem Gebiet. Während in Urkunden der alten Ägypter medizinische Ratschläge nachzulesen sind, die zum einen völlig unwissenschaftlich waren und zum anderen zum großen Teil auf Magie beruhten, geben einige Texte der Bibel, die aus der gleichen Zeit stammen, medizinische Anweisungen, die noch immer mit den Kenntnissen der modernen Medizin übereinstimmen.

Zum Beispiel wurden im "Gesetz Mose" den Israeliten Hygienevorschriften gegeben, die auf einem Wissen beruhen, das die Menschen der damaligen Zeit einfach noch nicht haben konnten. Zum Beispiel besagte eines ihrer Gesetze, dass Exkremente außerhalb des Lagers Israels vergraben werden mussten (siehe 5. Mose 23:13). Diese äußerst sinnvolle Maßnahme war der Gesundheit aller dienlich, da es dazu beitrug, dass das Wasser nicht verseucht und der Ausbreitung von Krankheiten entgegengewirkt wurde.

Auch eine Reihe anderer Hygienemaßnahmen verhinderten, dass sich bestimmte Infektionskrankheiten massiv ausbreiteten. Wer beispielsweise eine ansteckende Krankheit hatte bzw. ein Verdacht dieser Krankheit bestand, musste in Quarantäne (siehe 3. Mose 13:1-5). Oder wer eine Leiche berührte, galt als unrein und musste sich gründlich reinigen, bevor er sich wieder anderen Menschen nähern durfte.

Worauf lassen diese genauen Reinigungsvorschriften und Hygienemaßnahmen der Israeliten schließen? Nun, Moses, durch den das Volk das Gesetz bekam, war weder Arzt noch sonst wie in medizinischen Fragen bewandert. Das Wissen, das hinter all den beschriebenen Maßnahmen stand, musste von einer höheren Quelle stammen und kann daher als ein weiterer Beleg für den göttlichen Ursprung der Schriften der Bibel gesehen werden.

Als letzten und überzeugendsten Punkt möchte ich die Prophezeiungen der Bibel erwähnen. Diese haben sich in ihrer Erfüllung stets als höchst zuverlässig erwiesen. Wenn die Bibel Voraussagen macht, dann handelt es sich dabei nicht um ungefähre Einschätzungen dessen, was kommen könnte, wie das bei Prognosen der Menschen der Fall ist. Ihre Prophezeiungen sind im Voraus geschriebene Geschichte. Das übertrifft bei weitem menschliche Fähigkeiten und Möglichkeiten!

Als ein Beispiel möge das alte Babylon dienen. Sie war eine bedeutende Handelsstadt und galt wegen ihrer strategisch günstigen Lage und ihres doppelten Mauersystems als uneinnehmbar. Schutz bot vor allem der breite und tiefe Wassergraben, der die Stadt umgab, gespeist aus dem Fluss Euphrat. Bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. ließ Gott durch seinen Propheten Jesaja folgendes Schicksal für Babylon ankündigen: "Und ich will sie zu einem Besitztum von Stachelschweinen und [zu] schilfbestandenen Wasserteichen machen, und ich will sie mit dem Besen der Vertilgung hinwegfegen“ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen" (Jesaja 14:23). Jesaja beschrieb in seiner Prophezeiung auch, auf welche Weise Babylon besiegt werden würde. Der sogar mit Namen genannte persische Eroberer Cyrus würde die Ströme "austrocknen", so dass die Stadt leichter einzunehmen wäre. Die Prophezeiung nennt auch eine weitere bedeutende Einzelheit: Am Tag der Einnahme wären die Tore der Stadt geöffnet, was natürlich völlig ungewöhnlich war.

200 Jahre nach dieser Prophezeiung kam dann die Erfüllung: In der Nacht des 5. Oktober 539 v.Chr. nahm das medo-persische Heer unter ihrem Führer Cyrus des Großen die Stadt praktisch kampflos ein. Cyrus hatte zuvor das Wasser des Euphrat abgeleitet, so dass sein Heer wegen des gesunkenen Wasserstandes der die Stadt umgebenden Gräben bis an die Mauern vordringen konnten. Da die Bewohner Babylons in dieser Nacht ein Fest feierten und sich in völliger Sicherheit wähnten, wurden die Tore aus Nachlässigkeit offen gelassen. So konnten die Soldaten die Mauer passieren und in die Stadt eindringen. Alles spielte sich genau so ab, wie in Jesajas Prophezeiung angegeben, jedes Detail stimmte.

Welche Schlussfolgerung kann man aus all dem ziehen? Nun, ein Mensch ist nicht dazu in der Lage, solche genauen Vorhersagen über einen so langen Zeitraum zu machen. Diese Fähigkeit besitzt nur Gott, der von sich selbst sagt: "Da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind" (Jesaja 46:9,10). Somit sind die vielen erfüllten Prophezeiungen der Bibel, sowie auch die anderen hier angeführten Punkte, ein unschlagbares Indiz dafür, dass ihr Inhalt aus einer übermenschlichen Quelle stammt und die Bibel somit eindeutig als das geschriebene Wort Gottes gelten kann!

LG Philipp

Obwohl sie einen langen Überlebenskampf hinter sich hat (im Mittelalter war es z.B. unter Todesstrafe verboten, die Bibel zu lesen oder zu besitzen) ist sie heute das meist übersetzte und am weitesten verbreitete Buch.

Das hat nichts mit "Überlebenskampf der Bibel" zu tun, sondern damit, dass der katholische Klerus Angst hatte, seinen Machteinfluss über die Menschen zu verlieren, wenn sie selbst in der Bibel lesen, dass der Klerus sie nach Strich und Faden belügt.

Da ist zunächst einmal die  Genauigkeit zu nennen, die die Bibel durchgehend auszeichnet

Das wäre eher ein Argument, die Religion des "Marco Polo" zu begründen: Seine Berichte waren noch sehr viel genauer und sind bis heute nachzuvollziehen.

Zum Beispiel wurden im "Gesetz Mose" den Israeliten Hygienevorschriften gegeben, die auf einem Wissen beruhen, das die Menschen der damaligen Zeit einfach noch nicht haben konnten. Zum Beispiel besagte eines ihrer Gesetze, dass Exkremente außerhalb des Lagers Israels vergraben werden mussten (siehe 5. Mose 23:13). 

Das ist grober Unfug und anhand zahlloser Ausgrabungen widerlegt! Schon um 10.000 - 15.000 vor Christus legten etwa Neanderthaler und Homo Sapiens zentrale Pissoirs und Toiletten an, die sich außerhalb des Lagers befanden. Man wischte sich auch schon damals den Hintern mit Blättern, Steinen, Stöckern und sogar geschnitzten Knochen ab. Insbesondere letztere führten auf die Spur.

Moses musste also nur Wissen aufschreiben, das bereits rund 8.000 - 12.000 Jahre(!) alt war, als er es niederschrieb.

Worauf lassen diese genauen Reinigungsvorschriften und Hygienemaßnahmen der Israeliten schließen?

Darauf, was man immer und in allen Zeiten tat, wenn man nicht gerade damit beschäftigt war, Leuten mit dem falschen Glauben den Schädel einzuschlagen: Man beobachtete, man hielt fest, man schlussfolgerte...

Und auch die Erkenntnis, dass Kranke "isoliert" werden (müssen), war zu diesen Zeiten längst bekannt. Man wusste nur nicht, warum; und natürlich auch nicht wen man mit welcher Krankheit isolieren muss oder nicht.

GERADE DIE CHRISTEN waren es jedoch, die dieses Jahrtausende alte Wissen im wahrsten Sinne des Wortes verteufelten, was darin gipfelte, dass etwa die Pest-Wellen in Europa mehr als 1/3 der gesamten Bevölkerung dahinraffen konnten.

Es ist im Wesentlichen Leuten, die trotz der christlichen Ablehnung und Verfolgung "nah-östliche Medizin" praktizierten, zu verdanken, dass die Epidemien im christlichen Einflussbereich nicht noch schlimmer grassierten...

(Falls du den Film "Der Medicus" kennst: Das ist nicht nur ein schönes Hollywood-Märchen; er fußt, abstrakt gesehen, auf realen Fakten, die geschichtlich verbrieft sind.)

Als letzten und überzeugendsten Punkt möchte ich die  Prophezeiungen der Bibel erwähnen. Diese haben sich in ihrer Erfüllung stets als höchst zuverlässig erwiesen. Wenn die Bibel Voraussagen macht, dann handelt es sich dabei nicht um ungefähre Einschätzungen dessen, was kommen  könnte, wie das bei Prognosen der Menschen der Fall ist. Ihre Prophezeiungen sind i m Voraus geschriebene Geschichte. Das übertrifft bei weitem menschliche Fähigkeiten und Möglichkeiten!
Als ein Beispiel möge das alte Babylon dienen.

Das ist ebenfalls grober, irreführender Unfug!

Die Geschichten der Propheten wurden NICHT in "versiegelter & unveränderlicher Buchform" übertragen, sondern in Form MÜNDLICHER ÜBERLIEFERUNGEN und schriftlichen Fragmenten.

Erst sehr spät wurden sie zu Büchern zusammengefasst. Und selbst das nur stark fragmentiert und bei jeder Abschrift verändert. So war es leicht, die Glaubwürdigkeit früherer Propheten zu erhöhen, indem man ihnen Prophezeiungen zu Ereignissen unterschob, die zum Zeitpunkt der Niederschrift längst Geschichte waren.

Diese Tradition hielt sich bis in das 2., 3. Jahrhundert nach(!) Christus. Erst danach - und selbst dann noch nicht in jedem Fall - wurden die biblischen Geschichten statisch, weil es sehr viel mehr Abschriften gab, die man untereinander abgleichen konnte.

Dazu muss man allerdings anmerken: Dies geschah nicht "in Betrugs-Absicht", sondern zum Zwecke der damals üblichen Glorifizierung. Es war normal, dass man Königen, Pharaonen und Propheten diesen "Heiligenschein" andichtete. Sowas gehörte zum guten Ton der Gesellschaft und wurde sogar zwingend erwartet.

3
@Unsinkable2

Aus den Entwicklungen, die du vom "Klerus" schilderst, ist ja der "Überlebenskampf" der Bibel entstanden

Und : Nein, Prophezeiungen sind nachweisbar VOR ihrer Erfüllung aufgeschrieben worden (s. Prophezeiungen, die Jesus betreffen oder der Fall Babylons)!

2
@juste55
s. Prophezeiungen, die Jesus betreffen 

Nun ja: Jeder, der lesen konnte (und Jesus gehörte wohl dazu), wusste auch um die Prophezeiungen. ... Schauen wir sie uns mal an:

Jes 53,3: Der Messias wird von den Juden verachtet.

Da der Messias tiefgreifende Reformen fordern müsste (und bekanntlich auch forderte), ist es logisch, dass JEDER, der so, wie Jesus gehandelt hätte, auch abgelehnt werden würde. Selbst du würdest von deinen Glaubensgenossen verachtet werden, wenn du auch nur annähernd fordern würdest, was sie nicht zu leisten bereit sind.

Sach 9, 9: Einzug in Jerusalem auf einem Esel.

Wie ging die bei Matthäus im Kapitel 21 nachzulesende Geschichte noch gleich? Jesus lief mit seinen Anhängern tagelang durch die Wüste nach Jerusalem. Kurz vor den Toren der Stadt, also kurz vor dem Ziel, weigerte er sich, noch einen Schritt weiterzulaufen. Stattdessen schickte er zwei Jünger in die Stadt, die einen Esel finden und bringen sollte.

Und was schreibt die Bibel dazu AUSDRÜCKLICH? "Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten [Sacharja]" Nochmals: Nicht einmal die Evangelisten leugnen, dass Jesus die Prophezeiungen NACH KENNTNISSTAND erfüllte. ... nur die Christen leugnen es, weil sie - Beachte, was ich zur "Glorifizierung" schrieb! - eben diesen Heiligenschein verpassen wollten; und weil "Wissen und danach Handeln" ihnen weniger wert erscheint.

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Jesus nutzte also die Prophezeiungen aktiv aus, um sich die Stellung des Messias zu erarbeiten. Manche, indem er die Prophezeiungen der Propheten "abarbeitete"; andere indem er sich darauf verlassen konnte, dass auch seine Evangelisten den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen folgen und ihm einen "Heiligenschein" andichten würden.

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Und dass dieser Mann dabei Höllenqualen durchlitt, ist ebenfalls durch die Bibel überliefert: "Möge dieser Kelch an mir vorübergehen!" ... sagt sowas jemand, der demnächst wieder bei seinem Vater ist und die himmlischen Vorzüge in vollen Zügen genießen kann?

"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Sagt sowas jemand, der nur Minuten, vielleicht wenige Stunden davor ist, seinem Vater (also seinem Gott) die Hand zu schütteln?

Jesus litt. Unendliches Leid ertrug er, weil er daran glaubte, dass jene, die ihm nachfolgen würden, die Welt verbessern würden. Sie zu einem Paradies machen würden. ... Doch er "erntete" nur die Christen. Und mit ihnen ungeheure Mengen von Leid, Qual und Tod für Millionen und Abermillionen Menschen...

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Und was Babylon betrifft: Wir reden hier über eine Zeit von vor rund 2.600 Jahren. Zu dieser Zeit wurden Bücher mit der Hand geschrieben. Einzelexemplare, die extrem teuer waren. Ging so ein Buch verloren, war es für immer verloren.

Gibt es dieses Exemplar, das Jeremia schriebt, heute noch? Nein! Man weiß noch nicht einmal, wer das Buch des Jeremia überhaupt tatsächlich verfasste. Sicher ist nur: Es war nicht der Prophet selbst.

Und sicher ist auch: Es handelte sich um lose Textsammlungen zum Propheten, die erst sehr viel später zu einem Buch zusammengefasst wurden. Dazu fügte man zusammen, was man hatte. Und - Und jetzt kommt's! - man ergänzte aus der eigenen Feder, was wichtig oder interessant erschien.

Na?! Klingelt's?!

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@Unsinkable2

Wie ist es mitder phrophezeiung dass eines tages die Juden wieder versammelt sind und der mittelpunkt des geschehens und dass israel wieder fruchtbar wird? Zu der zeit als das geschrieben wurde war noch alles in ordnung. Dann waren sie hunderte von jahren getrennt was passierte? Sie gründeten ihr land neu, immer mehr juden kommen nach israel, sie sind wirtschaftlich sehr gut, und was politisch los ist weißt du auch...

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@Unsinkable2

"na, klingelts"?

Nö, bei mir hat es nicht geklingelt, bei dir?

Jes.7:14 - Matth.1:23

Jer.31:15 - Matth.2:16-18

Jes.61:1,2 - Luk.4:18-21

Jes.9:1,2 - Matth.4:13-16

Ps.69:9 - Joh.2:13-17

Jes.53:1 - Joh.12:37,38

Saccharja 9:9 - Matth.21:1-9

Ps.41:9; 109:8 - Apg.1:15-20

Saccharja 11:12 - Matth.26:14,15

Ps.27:12 - Matth.26:59-61

Ps.22:18 - Joh.19:23,24

Jes.53:12 - Matth.27:38

Ps.22:7,8 - Mar.15:29-32

Ps.69:21 - Mar.15:23,36

Jes.53:5 - Joh.19:34,37

Jes.53:9 - Matth.27:57-60

Ps.16:8-11 - Apg.2:25-32; 13:34-37

Die "Auswertung" überlasse ich dir.

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Lieber Philipp59

Wäre es nicht vernünftig anzunehmen, dass Gott nur ein einziges religiöses Buch hat schreiben lassen?

Nein, das wäre es nicht. Denn Gott ist immer bemüht seine Geschöpfe mit seiner Liebe zu schützen. Er gibt ständig die Menschen die sich ihm nähern wollen in aller Form Hilfen und Beistand, in Antworten auf Gebete und Fragen und auch in einer Deutlichkeit, die es ermöglicht niedergeschrieben zu werden.

Wer sich nur an das alte Buch klammert und behauptet, Gott würde sich den Menschen heute zu uns nicht mehr so zuwenden wie vor 2000- 4000 Jahren, der diskretiert damit das heutigen Wort Gottes (anstatt es zu suchen) und steht dem Willen Gottes sich zum Segen der Menschheit so zu offenbaren, dass die vielen Auslegungen und "Verbesserung" die sich Schriftgelehrte ausgedacht haben in seiner Wahrheit zu korrigieren.

Die Autorität und Überlegenheit die Schriftgelehrte aus der genauen Kenntnis eines abgegrenzten Fundus von Schriftquellen ziehen, ist seit langem eine Form der Machtausübung die in Frage gestellt ist, wenn man Gott das Recht zubilligt, weiterhin sein heiliges Wort auf den ihm geeignet erscheinenden Wege verbreitet.

Und müsste dieses Buch dann nicht entsprechende Merkmale aufweisen, anhand derer man es eindeutig als das Wort Gottes erkennen kann?

Ja auf jeden Fall. Das wichtigste Kriterium oder Merkmal ist dass keine göttliche Mitteilung den beiden höchsten Gebote widersprechen kann. (Dazu hatte ich bereit mehrfach geschrieben. )

LG Willgott

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@willgott

Hallo Willgott,

wenn die Bibel ein Buch von Gott ist, dann heißt das ja nicht, dass sich Gott nicht auch anderer Hilfen bedient. Das, was Du jedoch lediglich als "das alte Buch" bezeichnest, ist für zahllose gläubige Menschen schon seit Jahrhunderten und bis heute das geschriebene Wort Gottes. Und kein Geringerer als Jesus Christus selbst zitierte viele Male aus den heiligen Schriften, was er dann oft mit den Worten einleitete: "Es steht geschrieben..." Hätte er wohl aus diesen Schriften zitiert, wenn er sie lediglich als Menschenwort betrachtet hätte? Wären dann nicht seine eigenen Worte von größerem Gewicht gewesen?

Der Apostel Paulus brachte es auf den Punkt, als er von den hebräischen Schriften (AT) folgendes sagte: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17). Der Apostel Petrus brachte ebenfalls seinen Glauben an die heiligen Schriften als das Wort Gottes zum Ausdruck, als er schrieb: "Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden" (2. Petrus 1:20,21). Andere in der Bibel erwähnten Personen äußerten sich ähnlich.

Außerdem: Wäre die Bibel lediglich ein altes Buch menschlicher Schreiber, warum ragt es dann unter allen je geschriebenen Büchern so stark heraus? Warum ist es das einzige Buch, das in so viele Sprachen übersetzt und so oft gedruckt wurde und wird, wie kein anderes Buch? Warum besitzt es so großes Ansehen und so große Autorität? Nicht zuletzt aus diesen Gründen wird es ja auch als das "Buch der Bücher" bezeichnet. Tatsache ist, das keine anderes Buch auch nur annähernd an die Bibel heranreicht! Klingt es da nicht etwas verächtlich, es lediglich als "altes Buch" zu bezeichnen?

LG Philipp

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Hallo miissux64,

Viele der Antworten die du hier von diversen Menschen erhalten wirst enstprechen nicht der Wahrheit.

Ich schreibe dir nun die einzige Wahrheit. Und du hast anschliessend die Möglichkeit herauszufinden, ob ich recht habe oder nicht. Und ich garantiere dir, dass ich recht habe.

Jesus Christus ist der Sohn Gottes und starb für unsere Sünden am Kreuz, damit wir Menschen gerettet werden. Den wir Menschen sind alle Sünder und der Sünde Sold ist der Tod. Doch unser Schöpfer sandte seinen Sohn Jesus, damit wir gerettet werden, für alle die an ihn glauben werden nicht verloren gehen. Alle die an ihn glauben werden nicht gerichtet. Alle Menschen die an Jesus Christus glauben, haben das ewige Leben.

Religion ist nichts bedeutendes. Glaube an das Wort Gottes (das was in der Bibel steht)

Was musst du tun um gerettet zu werden: Gott möchte nur das:

Glaube an seinen Sohn Jesus Christus, dass er für deine Sünden gestorben ist.

Das oberste Gebot ist folgendes: Liebe. Man soll einander lieben, Gott ist Liebe.

Das ist es was anschliessend WAHRE Christen tun sollen, einander lieben und gutes tun. Das rettet dich nicht, sondern nur der glaube an seinen Sohn Jesus Christus der für deine Sünden starb und wieder auferstanden ist.

Nebenbei gibt es diverse Menschen die sich wohl christen nennen, aber der Meinung sind, man soll nicht darauf hören was in der Bibel steht, solches ähnliches habe ich schon gehört. Ich hingegen möchte dir mitteilen: Höre nicht auf diese Menschen. Lies dich durch die Bibel Tag und Nacht. Und tue was richtig ist in Gottes Sichtweise, und es ist folgendes: Gutes tun, einander lieben, dann vollbringst du das was Gott gefällt. Und es wird auch dir gefallen glaube mir.

Alles was ich dir nun geschrieben kannst du herausfinden, ob ich die Wahrheit geschrieben habe, oder nicht.

Bete von ganzem Herzen, denn ich habe gelesen wie du geschrieben hast:

Gottes Liebe zu spüren und von ihm gewollt zu werden nach dem Tod ist alles für mich, ich wünsche mir nichts anderes als meine Ewigkeit an seiner Seite verbringen zu dürfen und zu wissen, dass er mich so sehr schätzt und liebt, wie ich das tue

GOTT liebt dich doch so sehr. Die Sünde hingegen hat uns von Gott getrennt,

aber Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Bete zu Gott unserem Schöpfer um Vergebung der Sünden, bete doch, dass er dir dein Herz mit der Wahrheit erfüllen möge. Bete doch das Gott dich rettet, und es wird geschehen. Gott unser lieber Schöpfer wird dir helfen. ICH verspreche es dir.

Du kannst auch zu Jesus Christus beten, warum nicht gleich folgendes gebet:

Jesus Christus, ich bitte dich komme in mein Leben und verhilf mir ein Leben zu leben das dir gefällt.

Es wird zu 100 % geschehen, dass dir geholfen wird.

Ich habe meinen kleinen teil beigetragen, weil ich es nicht akzeptieren kann, dass man dich von der Wahrheit entfernen will (Bewusst und unbewusst von diversen Menschen).

Mein Wunsch an dich und allen die das gelesen haben und vielen weiteren Menschen ist es: Das sie gerettet werden.

Lebe wohl.

Vielen Dank! <3 Wünsche dir, deinen Geliebten und allen anderen das allerbeste!

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" am liebsten würde ich nur an meinen Gott glauben, den ich über alles liebe, und als gutherziger Mensch sterben"

Genau das, ist die richtige Lösung.!!!!

Und das mit der Hölle hast du auch verstanden. Ein Liebender Gott, kann doch nicht allen ernstes so ein unreifer Egoist sein, dass er alle, die nicht an ihn Glauben ,oder besser gesagt, alle die eine etwas andere Vorstellung von ihm haben, für immer in die Hölle scghmeißt. Das wäre wahrlich kein guter Gott.

Religionen sind immer Machtstruckturen. Immer von Menschen gemacht und geformt.

Beschäftige dich mal mit dem Thema Reinkarnation und Resonanz. wir ziehen das an, was wir aussenden. wer liebe aussendet, zieht Liebe an. er Hass aussendet, zieht Hass an. in diesem Leben oder in der nächsten Inkarnation.

Gott würde niemals wollen, dass wir uns an ein Buch halten. das Kann verfälscht werden . und es gibt auch Menschen, die nicht lesen können, die müssten dann glauben, wass die anderen behaupten.

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