Ich will eine Psychotherapie?

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8 Antworten

Eine Psychotherapie wird von Psychotherapeuten angeboten, nicht von Psychologen.

Dessen ungeachtet sollte der erste Weg zum Hausarzt führen, ggf. ist auch erstmal eine fachärztliche Abklärung sinnvoll. Es kann sich dann ja tatsächlich herausstellen, dass eine Psychotherapie indiziert ist. Ob du diese dann bei einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten aufnimmst, ist egal.

Einfach mit einem Psychotherapeuten reden reicht NICHT aus. Psychotherapie bedeutet für DICH extrem harte Arbeit (der Psychotherapeut kann dich nur dabei unterstützen), wenn du wirklich etwas in dir verändern möchtest. Ansonsten wirst du einer von den Vielen sein, die dann nach 25 Stunden sagen "Psychotherapie hab ich hinter mir, hat nichts gebracht" oder "Psychotherapeuten taugen nichts" oder du beginnst ein Therapeutenhopping, weil du rationalisierst, du seist nur an schlechte Therapeuten geraten usw.

Mit 18 Jahren bist du nicht verpflichtet, deinen Eltern etwas mitzuteilen.

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Kommentar von telum
14.11.2016, 14:09

Danke für die Antwort das eine Therapie extreme Arbeit bedeutet weiss ich aber ich will endlich aus diesem tiefen Loch raus in dem ich schon seit 3 Jahren stecke...

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Hi Frank,

Zuerst einmal: super, dass du selbst eingesehen hast, dass du Hilfe brauchst. Das ist der größte Schritt bei einer Depression! Und es bedeutet nicht, dass du aufgibst sondern dass du anfängst zu kämpfen.

So eine Depression ist nicht leicht und es geht nicht von jetzt auf nachher weg, das muss dir bewusst sein.

Da du 18 bist, musst du deinen Eltern gar nix sagen. Müsstest du auch wenn du jünger bist nicht, der Arzt hat Schweigepflicht!
Trotzdem würde ich es deinen Eltern sagen, einfach weil es fair ihnen gegenüber ist und weil sie dich dann unterstützen können.

Einen Psychologen findest du entweder selbst per Internet oder Telefon. Alternativ kannst du aber auch zuerst mit deinem Hausarzt sprechen und er überweist dich dann. Er darf zwar den Psychologen für dich nicht aussuchen aber er kann dir ein paar Adressen geben.
Beachte bitte dass du lange Wartezeiten haben könntest, deshalb rate ich dir so schnell wie möglich anzurufen!

Sonst kann ich dir nur sagen Kopf hoch und versuche, die Dinge positiv zu sehen.

Viel Glück!

LG.

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du brauchst mit deinen eltern doch garnicht drüber reden. du brauchst einfach zu deinem hausarzt gehen, dem erzählen wies dir geht, und ihn bitten dir jemanden zu empfehlen, bzw dich zu überweisen. dann gibts erstmal ein par kennenlern-gespräche mit dem therapeuten und dann sieht man weiter. zahlt dann auch alles die krankenkasse.

außerdem ist sich hilfe zu holen doch eher das gegenteil von aufgeben, oder? ein psychologe ist nichts weiter als ein profi auf seinem gebiet. also ob "seelenklemptner" oder richtiger klemptner, wenn was nicht so läuft wies soll, holt man sich nen entsprechenden profi zur seite :P

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Ich finde nicht das ein Besuch beim Psychologen aufgeben ist. Wenn du weißt das du ein Problem hast und dir nicht die Hilfe suchst die du ja eigentlich brauchst und möchtest, dann bedeutet das für mich, dass du deine Gefühl verdrängst und somit aufgibst. Ein Besuch beim Psychologen stellt in meinen Augen einen mutigen Schritt dar, welcher zeigt, dass du darum kämpfen willst, dass du dein Leben wieder als so wunderbar sehen und erleben kannst wie es für jeden Menschen sein sollte. Lass den Kopf nicht hängen und pack das Problem an! Mach dir keinen Kopf was Andere darüber denken oder davon halten, denn nur DU weißt was am Besten für dich ist! :)

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Hallo,

Freunde zu finden ist das einfachste was es auf dieser Welt gibt. Es ist egal wie du aussiehst oder dich verhältst.(bestes Beispiel Youtuber BigDawsTV = Ernie Videos.

 Das wichtigste ist das du eine Persönlichkeit hast. Niemand will mit jemanden befreundet sein der jemanden bei jeder kleinigkeit in den hintern kriecht oder ein totaler Langweiler ist. Oder keinen eigenen standpunkt oder Meinung vertritt.

Klar ist es schwer die perfekten freunde zu finden, Ich habe auch viele Freunde, obwohl sie aus meiner sicht nur "bekannte" sind. In wirklichkeit habe ich nur 2 Freunde (beste,enge oder wie man dies auszudrücken vermag) aber darum geht es nicht. 

Du bist liegst im bett und bist depressive und wenn man sich in diesem zustand befindet kann es sehr leicht passieren das man sich in schlimme sachen reinsteigert.Man macht alles schlimmer macht als es überhaupt ist. 

Ich kenne diese Situation nur zu gut, du willst freunde aber willst dich nicht blamieren oder als depp dar stehen. Nur ohne das zu versuchen wirst du mit eine sehr geringen wahrscheinlichkeit niemanden finden. Ich bin auch der typ der wartet bis zb. eine frau auf mich zukommt anstatt das ich sie anspreche. Aber das ist die größte ideologie die es gibt.

Dein ganzes verhalten zeugt davon das du hoch intelligent bist, weil du dir um alles gedanken machst(viel zu viele gedanken), aber man muss es im leben auch mal darauf ankommen lassen wie ein depp dar zustehen, welches überhaupt nicht schlimm ist. Was daran schlimm sein kann ist, wie du damit umgehst wenn du bloßgestellt wurdest. Wenn du dann zb energisch oder aggressive reagierst.

Klar kann man nicht von ein auf den anderen tag seine ganze persönlichkeit ändern, dass beste ist wenn du dich auf irgendeiner "chatseite" (kp wie man soetwas nennt) anmeldest und erstmal den sozialen umgang mit anderen Menschen lernst. Der rest kommt von selbst. 

Es liegt alles an dir. Und ich kann dir versichern, dass das leben mehr spaß macht sich mal zum voll deppen zu machen als sich jeden tag aufs neue ins bett zu legen und zu sich zu fragen warum alles so schlecht läuft. 

Hart aber, von nichts kommt auch nichts.

(nimms mit humor, dass leben ist schon hart genug um jeden tag trübsal zu blasen)

Wallace

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Kommentar von Mataduitan
14.11.2016, 03:42

Freunde finden ist einfach? Nicht wenn man ein gewisses Niveau hat und echte Freunde sucht, anstatt irgendwelche Blender die abhauen wenn es mal zu Problemen kommt.

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Kommentar von telum
14.11.2016, 14:28

Danke für die Antwort Das mit den Freunden ist nicht direkt das Problem. Das Problem ist das ich damals vor ca 3 jahren meine erste "Freundin" mich hintergangen hat weil sie an meinen damaligen "besten Freund" wollte. Es endete alles in einem riesen Streit weil ich ja schuld war, angeblich, obwohl ich sie wirklich von ganzen Herzen geliebt habe. Ich hab damals schon nicht verstanden warum es so viele Typen gibt die immer nur das eine wollen und so viele Mädchen die sich verarschen lassen wollten weil sie jedes mal zu dem Typ zurück sind egal wie oft er sie hintergangen hat. Naja jedenfalls hatte ich eine beziehung die nach 2 Wochen zu bruch genagen ist ich dann ewig um mein Ansehen in der Schule kämpfen musste und ich niemanden hatte der an meiner Seite war und mir geholfen hatte. Und jetzt wenn ich ehrlich bin will ich einfach eine echte Freundin die ich in meinen Armen halten kann. Nur ich weiss einfach nicht weiter was ich tun soll ich fühle mich alleine und zurückgelassen zusätzlich bin ich in einer ewigen "Friendzone" mit einem Mädchen. Ich fühle mich auch so oft einfach nutzlos ich denke immer ich gehe meinen Freunden auf die Nerven und stehe nur im Weg. Ich bin wegen so vielen Dingen einfach ausgelaugt und ich will mich am liebsten einfach verschotten und meine ruhe. Keine ahnung ob das was ich alles geschrieben habe jetz einen Sinn ergibt falls nicht Entschuldige ich mich.

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Hi. Ich bin 28m. Ich war in letzter Zeit immer schlapp, depressiv, lustlos... keinen Appetit und keine Lust auf meine Freunde. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass mein Dad vor zweieinhalb Monaten gestorben ist.
Jetzt war ich diese Woche beim Arzt, der hat mich zum Neurologen überwiesen. Und der Neurologe hat eine schwere depressive Episode diagnostiziert und hat mir eine Überweisung zur Psychotherapie geschrieben.
Das ist für mich jetzt nicht wie aufgeben...
Bevor es schlimmer wird, ergreif die Chance!

Alles Gute!

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Wieso denkst du das andere denken dass du schwul bist wenn du im Bett liegst und weinst ? ... Aber egal wieso ist denn ein Besuch beim Psychologen wie aufgeben ??? Macht überhaupt keinen Sinn und komm schon du bist 18 du müsstest deinen Eltern nicht mal erzählen dass du zum Psychologen gehst ....
Gibt dir einen Ruck und lass dir helfen

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Ein Besuch beim Psychologen ist für mich das Gegenteil von Aufgeben. Damit zeigst du doch, dass du die Situation ändern und arbeiten willst, damit du da raus kommst. Deswegen würde ich dir empfehlen, das durchzuziehen!

Du bist 18 und kannst einen Termin machen, das müssen ja nicht deine Eltern machen. Sag ihnen, dass du dich nicht gut fühlst und etwas dagegen machen willst, das ist doch gut, dass das von dir kommt. Ich kenne eher den Fall, wo die Eltern das Kind zum Psychologen schicken wollen, der Betroffene aber nicht will.

Also keine Angst, erklär deinen Eltern, wie du dich fühlst und was du dir davon erhoffst oder geh einfach hin und mach einen Termin ohne sie vorher zu fragen. Mit 18 bist du schließlich erwachsen =) 

Viel Erfolg!!

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