Ich will ein Haus kaufen. Das Haus ist schon älter und muss saniert werden. Derzeit wird das Wasser durch Boiler erwärmt. Gute und sparende Alternative?

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5 Antworten

in abhänigkeit zu den baulichen gegebeneheiten gibt es einige möglichkeiten...

die aus meiner sicht derzeit ökologisch und ökonomisch sinnvollste variante der beheizung besthet aus einem Gasbrennwertgerät in Verbindung mit einer solarthermischen Anlage für die warmwassebereitung. ggf. weiterhin kombiniert mit einer feststofffeuerung z.B. einem wassertaschenkaminofen im Wohnzimmer. oder einem Vergaserkessel im Keller in diesem fall sollte die solarthermie auf heizungsunterstützung erweiteret werden. das erlaubt a.) beim Anfeuern die Temperatur im ofen konstant hoch zu halten, was glanzruss vorbeugt und b.) ein besseres wärmemanagement.

lg, Anna

Das kommt auf zahllose Umstände an, z.B. auf welche Weise gegenwärtig das Boilerwasser erhitzt wird (Gas, Elektro), inwieweit beim Zapfen unnötig Wasserleitungen erhitzt werden, Warmwasserbedarf, Umrüstungskosten und welche Alternativen sich seitens der gegebenen Infrastruktur (z.B. Kamine, Gasanschluss, Fernwärmeanschluss) überhaupt anbieten. Elektrowärme führt zu den höchsten Verbrauchskosten.

Das kann man ohne weitergehende, genauere Info nicht beantworten, das kommt auf das Haus an:

Was für ein Dach?

Welche Neigung?

Welche Ausrichtung?

Wäre Solarthermie möglich?

Eigenleistungen möglich?

Gasanschluss?

usw. usw.

(Das war jetzt nur das, was mir ad hock eingefallen ist, es gibt noch mehr Parameter).

In den alten Häusern war es üblich, dass man einen großen Küchenherd mit Wasserbecken betrieb. Das macht unabhängig von Strom und Öl.

Bestandsgebäude bergen mitunter viele Risiken, die einem Laien nicht auffallen.

Insbesondere Heizungsanlagen, Wärmebrücken, Bausubstanz etc..

Es ist daher sinnvoll, vor Vertragsabschluß einen Fachmann zu konsultieren.
Der sollte TGA Planer, Energieberater sein und nach Möglichkeit über eine Ausbildung im Baubereich verfügen.

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