ich werde von neuen Arbeitskollegen gemobbt was tun?

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5 Antworten

Kann es sein, dass es in diesem Betrieb sehr viel Arbeit gibt und alle unter Stress stehen? Ist es möglich, dass Du auch etwas "dünnhäutig" bist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Arbeitskollegen etwas gegen Dich haben obwohl Dich niemand kennt.

Was Deine "Anleiterin" betrifft; die wird wohl keine Vorgesetzte sein sondern Dich in Dein neues Aufgabengebiet einweisen sollen. Es gibt leider Menschen, die das nicht gerne machen und auch nicht können. Such noch einmal mit ihr ein Gespräch "unter vier Augen". Sollte sie Dir dann immer noch ablehnend gegenüberstehen frag sie ob Du Deinen Vorgesetzten fragen sollst, ob evtl. jemand anderes Dir Deine Arbeit erklären kann.

Wenn sie das nicht möchte, wartest Du erst einmal ab. Ändert sich nichts, rede mit Deinem Chef. Sag ihm, dass Du sehr interessiert an Deinem neuen Job bist aber bis jetzt keine Möglichkeit gehabt hast Dich einzubringen weil Dir Dein Tätigkeitsbereich bis jetzt unzureichend erklärt wurde.

Als "Mobbing" würde ich das aber bestimmt nicht bezeichnen. Dieser Begriff wird inflationär verwendet und trifft oft nicht zu. Mobbing geht i.d.R. über eine längere Zeit. Da wird bewußt die Unwahrheit gesagt, Informationen vorenthalten oder falsche Infos weitergegeben, üble Nachrede betrieben, verleumdet u.v.m. Mobbingopfer leiden meist nicht nur psychisch sondern auch physisch.

Das Verhalten Deiner neuen Kollegen finde ich auch nicht in Ordnung. Du solltest aber erst einmal versuchen zu klären, an was das liegt. Solltest Du weder bei den Kollegen, bei der "Anlernerin" noch bei Deinem Vorgesetzten etwas erreichen, wende Dich doch mal an den Betriebsrat (falls vorhanden) und/oder die Personalabteilung. Irgendjemand hat doch Wert auf Deine Mitarbeit gelegt, sonst hätte man Dich nicht eingestellt.

Gib nicht gleich auf sondern versuch das Verhalten zu hinterfragen und richtig einzuordnen. Es bleibt Dir natürlich unbenommen, Dich weiterhin in anderen Betrieben zu bewerben. Eine Eigenkündigung nach so kurzer Zeit halte ich für übertrieben und zudem wg. einer Sperre des ALG auch für unüberlegt.

Du kannst dichschon mal vorsorglich für einen neuen Job umhören. Aber wenn ich du wäre würde ich auch erstmal mit der Anleiterin sprechen, vllt an einem neutralen Ort.

Sprech doch mal mit deiner Anleiterin oder wenns dir kein spaß macht würde ich an deiner stelle kündigen weil wenns dir kein spaß macht kommst du auch nicht weit bist nie konzentriert, machst deine Arbeit nicht genau usw

chestpainunit 09.03.2014, 18:14

Also dünnhäutig bin ich allemal nicht ich habe 8 jahre in der psychiatrie gearbeitet und das im massregelvollzug also umgang mit menschen und auch schwierigen menschen habe ich echt gelernt , ich denke mit mir kann man gut auskommen ich habe noch immer gleich anschluss gehabt und wurde sehr schnell in das team integriert.... diesesmal ist es sehr unangenehm, es ist so das alle mich irgendwie links liegen lassen mich beäuglen ich stehe oft einfach dumm rum und wenn ich nicht von mir aus auf eine kollegin zu gehe und frage was ich tun kann usw dann würde sich niemand um mich kümmern. es ist ja auch nicht nur das es ist auch so das ich eben nun aus der psychiatrie komme und nach 8 jahren den sprung in die notaufnahme gewagt habe darauf werde ich auch ständig angespochen meine anleiterin sagte zu der kollegin die mich dann den nä. tag hatte vor allen anderen kollegen das ich nichts weis keine krankheitsbilder kein umgang mit geräten usw... was einfach unverschämt ist und nicht stimmt im gegenteil ich denke das ich auch ein fachwissen besitze und nach 2 tagen alleine einen notpatienten aufnehmen konnte obwohl mir das pc programm völlig fremd war..... ich werde das gespräch mit der pdl suchen ich denke vom gefühl das die mich da rausekeln wollen warum auch immer.

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Ich würde erst noch mal das Gespräch mit der Anleiterin unter 4 Augen suchen. Sprich mit ihr darüber, das du gerne gute Arbeit leisten willst und darauf angewiesen bist, das sie dir die Dinge erklärt, die zu tun sind. Es müßte ja schließlich auch in ihrenm Interesse sein, das ihre Abteilung gut dasteht.

Wenn gar nichts besser wird würde ich generell nicht einfach so kündigen, sondern mir erst etwas neues suchen und dann erst kündigen.

Kündigen heißt, dass du keinen direkten Anspruch auf Arbeitlosengeld hast. Das muss man sich leisten können. Du wolltest dich neu orientieren und willst nun nach einer Woche schon aufgeben? Als Neue hat man es meist sehr schwer. Gib den Leuten Zeit, halte dich überall zurück, mach die Arbeiten, die du machen kannst ohne viel zu fragen. Sei einfach kaum spürbar und warte ab, bis man dich anspricht. Wenn du wirklich etwas nicht kannst oder nichts zu tun hast, dann sprich den Vorgesetzten an.

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