Ich werde seit ca.4Jahren mit Polamidon substituiert,in letzter Zeit kann ich sehr schlecht schlafen,Albträume plagen mich,fühle mich schlapp,was kann ich tun?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Hallo Florian,
runterdosieren ist immer eine gute Option, wenn Du Dir dabei ausreichend Zeit lässt. 0, 5 ml pro Monat ist vollkommen ausreichend. Die Schläfrigkeit wird sich bessern und das Allgemeinbefinden. Das Schwitzen wird weniger werden.

Je nachdem wie Dein Substi-Arzt drauf ist, solltest Du mit ihm die Möglichkeit besprechen Cannabis quasi als Hilfsmittel zum Ausstieg aus der Substitution nehmen zu "dürfen*".
Das "präsente Träumen" bekommt man damit ganz gut gedimmt. Es fördert zudem den Appetit, und wenn man sich nicht völlig dicht raucht, sondern lernt mit kleinen Inhalationszügen auszukommen, kriegt man seinen Alltag (trotz bestehender Abhängigkeit) ganz gut geregelt. Wer Cannabis geraucht nicht verträgt, kann über Kekse nachdenken.

* Manche Ärzte sehen Cannabiskonsum als "Beigebrauch" und als Ausschlusskriterium aus einer Substitution. Ich habe allerdings einige Ärzte kennen gelernt, die Cannabis als Ausstiegshilfe (stillschweigend) akzeptiert haben, zumal es durchaus seriöse medizinische Berichte zum Thema gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
grismo 14.02.2016, 21:30

Vielen Dank, für deine deine Mühe bei der Beantwortung meiner frage.Cannabis wird von meiner Substi-Ärztin toleriert, aber ob Sie es mir auch verschreibt?Fragen kostet nichts, ich probier`s mal aus :) habe mich dazu entschlossen mich nun langsam runter zu dosieren.ich möchte nicht mein ganzes Leben substituiert werden,obwohl ich schon des öfteren daran gedacht habe.die letzten Heroin Entzüge waren halt ziemlich heftig,da sagt man sich leicht,lieber das leben lang substituiert werden anstatt so etwas nochmal durchzumachen.aber hej,ich bin erst 33Jahre....ich versuchs. Vielen lieben dank,nochmal.Alles gute,aXXLJ ;)   

0
aXXLJ 15.02.2016, 06:11
@grismo

Mit der Verschreibung von Cannabis wird es erst künftig etwas werden; bislang ist noch ein aufwendiges Ausnahmegenehmigungsverfahren nach § 3 BtMG erforderlich, vor dem sich viele Ärzte scheuen.

0

Was möchtest Du wissen?