Ich werde in der Probezeit gekündigt. Hilft der betriebsrat?

2 Antworten

Bei Kündigungen während der Probezeit kann auch ein Betriebsrat nicht viel helfen. Hier kann ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Der Betriebsrat kann Dich mehr oder weniger nur beraten. Selbst wenn er einer Kündigung widerspricht, wird das bei einem Arbeitsgerichtsverfahren wohl nicht viel bringen. Aber ein Gespräch schadet nie.

Selbst kündigen solltest Du allerdings nicht. Da bekommst Du eine Sperre des ALG wegen "Selbstverschulden der Arbeitslosigkeit". Wenn der AG in der Probezeit kündigt, bekommst Du keine Sperre.

Mit einem schlechten Zeugnis drohen um damit eine Eigenkündigung zu erpressen, ist ja ganz lausiger Stil. Lass Dich nicht darauf ein. Wenn Du ein Zeugnis bekommst, wird es in Anbetracht der Kürze der Beschäftigung sowieso nicht sehr ausführlich werden können. Du lässt es aber besser dann von jemandem prüfen der sich auskennt.

Sollte das Zeugnis derart schlecht sein, dass man Dir damit Deine Chancen auf einen neuen Job verbaut, hast Du nach § 109 Gewerbeordnung u.U. auch ein Recht zur Nachbesserung des Zeugnisses.

Ich ergänze:

Dies ist einer der wenigen Fälle, in denen man überlegen könnte, sich ein einfaches Arbeitszeugnis ausstellen zu lassen - abhängig davon, wann die Kündigung nun tatsächlich erfolgt bzw. wie lange das Arbeitsverhältnis dann insgesamt bestanden hat!

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Ein schlechtes Zeugnis, was möglicherweise verhindert, dass du einen neuen Job bekommst, darf dir der Arbeitgeber gar nicht ausstellen.

Wohlwollenspflicht des Arbeitgebers

Zusätzlich zu den rechtlichen Grundlagen – wie dem AGG oder bisherigen Gerichtsurteilen – besteht für das Arbeitszeugnis die sogenannte „Wohlwollenspflicht“. Das heißt, dass der Arbeitgeber keine Informationen – auch nicht codiert – in das Arbeitszeugnis einbringen darf, die sich für den Arbeitnehmer bei der zukünftigen Jobsuche nachteilig auswirken könnten.

Quelle: http://www.absolventa.de/karriereguide/zeugnistypen/arbeitszeugnis

Wenn dein Arbeitgeber dir tatsächlich mit einem schlechten Zeugnis droht, solltest du das dem Betriebsrat mitteilen. Er kann sich das Zeugnis dann vorlegen lassen und schauen, ob es so zulässig ist oder nicht.

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Hallo, ich arbeite seit November 2017 in einer Kleinkindbetreuung und habe morgen eine etwas schwierige Aufgaben. Ich werde meinem Arbeitgeber mitteilen, dass ich eine neue Stelle gefunden habe und kündige. Ich kann mir gut vorstellen, dass die sehr enttäuscht sein werden über meine Entscheidung, obwohl es mein gutes Recht ist und mir Schuldgefühle geben werden. Außerdem arbeite ich mit meinem Arbeitgeber zusammen. Das heißt, dass die die Einrichtung von einem Paar eröffnet wurde und ich dort als Angestellte bin. Ich werde nicht gut bezahlt, so dass ich nicht Mals ausziehen kann. Ich werde dort oft klein gemacht und das machte mich psychisch kaputt und habe nicht die Chance, mich dort gut zu entwickeln, da die mich ständig kritisieren und keine positive Dingen erwähnen, was mir nicht gut tut. Die sagen mir auch, wir haben dich hier, damit du uns vom Tagesablauf entlasten kannst. Ich habe zu meiner Mutter keine gute Beziehung, deshalb ist ein Auszug einfach das beste für mich. Da ich aber mit dem Gehalt 1050€ brutto 826 netto keine Wohnung bekomme ist es mir nicht möglich. Die hatten mir eine 30 Stunden Stelle vorgeschlagen, 1260 brutto) 971 netto, was ich abgelehnt habe. Jetzt habe ich eine Stelle gefunden und eine Zusage in einem großen Unternehmen als Kinderpflegerin bekommen, wo ich nicht in einem kleinen Betrieb mit meinem Arbeitgeber zusammen arbeite und finanziell gut stehen kann und mir somit eine Wohnung leisten kann. Die Arbeitszeiten sind dort einfach perfekt 35 Stunden und ich habe dort feste Arbeitszeiten. So eine Arbeitszeit hatte ich mir schon immer vorgestellt und möchte die Chance greifen.

Da die jetzt im August und September die Eingewöhnung haben, hatten die von mor erwartet, dass ich denen den Rücken stärke. Deshalb werden die sehr enttäuscht, überrascht und wütend sein. Die werden mir sagen, dass sie mir vertraut haben und ich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt kündige. Sowie dass sein wegen mir, den vorherigen Mitarbeiter gekündigt haben und mich angenommen haben und ich sie im Stich lasse.

Am Freitag hatte ich im Teamgespräch gesagt, dass ich mich nicht wohl fühle und dass die Arbeitsatmosphäre nicht mehr angenehm ist, da sie das gemerkt haben. Ich möchte auf eignen beinen stehen und an meine Zukunft denken, für mich sorgen. Ja der Zeitpunkt ist ungünstig, das tut mir auch leid, aber ich muss die Chance greifen und kann nicht mit dem Gehalt langfristig arbeiten.Was könnt ihr mir empfehlen, wenn die sagen, ist das dein Ernst?, wir haben uns auf dich verlassen, du wusstest dass wir jetzt die Eingewöhnung haben und hast uns im Stich gelassen. Warum könntest du nicht warten?, das ist nicht fair von dir, wir sind enttäuscht. Ich möchte nicht erlauben, dass die mir Schuldgefühle geben und mich klein machen?

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Mobbing durch den Betriebsrat

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Schlechtes Gewissen wegen Kündigung in einem kleinen Büro?

Hallo!

Ich möchte gerne meinen Job wechseln. Seit 2,5Jahren arbeite ich in einem sehr kleinen Büro (vor kurzem noch 6, jetzt 3 Personen - Azubi hat die Prüfungen nicht bestanden, Sohn vom Chef geht studieren und Kollegin ist schwanger) und bin viel im Außendienst (90% der Zeit). Es ist mein erster Job nach dem Studium.

Jetzt habe ich die Möglichkeit in einem neuen, sehr viel größeren Unternehmen an zu fangen (Deutsche Bahn - bessere Bezahlung, Überstundenregelung, mehr Urlaubstage, endlich im Team arbeiten, weniger Außendienst...allerdings muss ich von Bayern nach Hessen ziehen...).

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen auch noch zu gehen. Es ist so, dass nun nach dem Ausfall meiner Kollegin ich die Einzige bin, die im Außendienst arbeitet und dadurch das Geld rein bringt (mein Chef kommt nur alle heilige Zeiten runter - er in NRW wir in Bayern). Mein Chef sagt mir immer wieder, wie knapp es mit dem Geld aussieht.

Ich muss aber sagen, dass auch nicht immer alles heiter Sonnenschein ist. Viele Überstunden, nicht so gute Bezahlung, fehlendes Material (ein funktionierender Scanner wäre schön, da ich viele Blätter einscannen und ins Büro schicken muss), Einsamkeit (Kollegin arbeitet seit ihrer Schwangerschaft im Homeoffice und war vorher wie ich im Außendienst), Enttäuschung durch nicht eingehaltene Versprechungen (kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, keine Weihnachtsfeier, keine SMS zu Weihnachten, keine Glückwünsche zum Geburtstag, Neujahrswünsche erst, als ich mich bei ihm gemeldet hatte, Weihnachtsfeiertage 2016 durchgearbeitet und nicht wieder bekommen, viele Wochendenden gearbeitet etc.), Krankschreibungen wurden ignoriert.

Jetzt wird das Büro aufgegeben (versteh ich...1Mitarbeiter auf 100m² ist schon heftig) und ich muss ins HomeOffice und als ich um einen Finanzausgleich gebeten habe, weil ich in meinem Wohnzimmer arbeiten muss und das nicht von der Steuer absetzten kann, kam ein eisiges Schweigen. Der Umgang mit meiner Kollegin nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft war auch unter aller Kanone. Wenn ich jetzt kündige, wird das wohl auch nicht besser.

Vielleicht bin ich einfach nur Konfliktscheu. Ich mag es nicht Menschen zu enttäuschen.

Ich muss ja auch an meine Zukunft denken. Ich bin sehr spezialisiert in meinem Fachbereich und mein Chef geht in ein paar Jahren auch in den Ruhestand (er wird 62).

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? An den Chef denken oder an meine eigene Zukunft?

Viel geschrieben, wenig gefragt aber das Herz erleichtert ;-) Ich glaub ich brauch auch nur ein bisschen moralische Unterstützung.

Danke im Voraus!

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Auf meinem Arbeitszeugnis steht der Kündigungsgrund nicht drauf?

Hi Leute,

hatte heute ein Bewerbungsgespräch, ich wurde darauf hingewiesen dass auf meinem Arbeitszeugnis kein Kündigungsgrund steht (wusste nicht dass das normalerweise drauf steht)
Mit meinem alten Unternehmen bin ich im Streit auseinander gegangen, sie wollten dass ich einen Auflösungsvertrag unterschreibe, habe ich nicht getan. Nach einigem hin und her haben wir uns auf eine Kündigung vom Arbeitgeber geeinigt.

Naja, als ich heute gefragt wurde warum das Arbeitsverhältnis geendet hat habe ich die Wahrheit gesagt, aber alleine die Tatsache dass ich mit dem alten Arbeitgeber eher kompliziert auseinander gegangen bin kam mMn nicht so gut an.

Habe ihm dann gesagt dass ich ein kundigungsschreiben vom Ex AG habe und ihn angeboten diese nachzureichen, das wollte er und ich habs ihm per Mail geschickt.

Im Kündigungschreiben steht es so

„Sehr geehrter Herr ...

wir kündigen Ihnen das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum xx.xx.2017, hilfsweise zum nächst zulässigen Zeitpunkt.

Der Betriebsrat wurde gemäß [...] zur Kündigung ordnungsgemäß angehört. Er hat der Kündigung zugestimmt.“

Dann kommt der Hinweis zur Arbeitsagentur und im letzten Absatz steht

„Wir stellen Sie bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses unwiderruflich von der Arbeitsleistung frei. [...]“

Meine Frage,
ist das alles Müll?

Habe ich überhaupt Chancen mit so einem Arbeitszeugnis und so einer Kündigung mich ernsthaft zu bewerben?

Lg

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