ich weiß nicht wie ich meinem freund helfen kann bei seinen depressionen

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6 Antworten

Naja dein Freund hat eigendlich recht mit dem was er sagt und es ist auch lobenswert das er sich zumindest Gedanken macht wie er seine/eure Lage verbessern kann. Allerdings sieht er dann die ganzen Probleme die auf ihn zukommen und das zieht ihn runter.

Er könnte mit einem Psychologen reden, die reden nur verteilen keine Medikamente und könnten ihm vielleicht helfen, schließlich haben sie ja Psychologie studiert. Falls er der Überzeugung ist das reden alleine garnichts bringt dann sollte er zu einem Psychiater gehen. Ein Termin beim Psychiater dauert nicht solange als beim Psychologen und ein Psychiater kann ihm Medikamente verschreiben die stärker wirken als Johanneskraut.

Er ist nicht verrückt, so kannst du auch mit ihm reden. Aber ihn ein bisschen darauf hinweißen das er die Medikamente ja doch nicht ewig schlucken muss, sondern nur als Hilfe damit er besser seine Zukunftspläne(wie zb. Studium) angehen kann, damit ihn nichtmehr alles herunter zieht und er sich voll und ganz auf sein Studium(oder Weiterbildung oder welche Pläne er auch immer hat) konzentrieren kann und wenn es dann geschafft ist, das Diplom(bzw. den Master) in der Tasche hat, könne er ja wieder aufhören die Medikamente zu nehmen weil seine Lebensumstände sich dann soweit verbessert haben das er es ja garnicht mehr bräuchte. So würdest du ihn zumindest dazu bringen die Medikamente vielleicht doch zu nehmen und vielleicht erkennt er dann das es keine "Drogen" sind und die Psychiater und Psychologen doch garnicht so schräge Typen sind.

Depressionen sind ein Fall für den Arzt und weiter gar nix. Der einzige Weg, ihm zu helfen ist, dass Du ihm das nahelegst und der Hausarzt ihm eine Überweisung zum Therapeuten gibt.

Dagegen tun kannst du gar nix und, nachdem ich das einige Male hinter mit habe, kann ich nur sagen:

Wenn er sich einer Behandlung verweigert und dir weiter die Ohren vollsäuselt, dann renn, dass die Socken qualmen, denn nichts macht einen so schnell selbst depressiv, als jemand, der einen dauernd mit seinem Geheule und Gejammer runterzieht und auch noch glaubt, ein Recht auf das ständige Bedauern seines Umfeldes zu haben.

Du bist deshalb weder hartherzig noch egoistisch, glaub mir. Wie bei anderen Problemen ist hier die einzige Hilfe ein Ultimatum - entweder Therapie oder Trennung. Depris sind eine Krankheit - kein unabwndbares Schicksal.

Hey Miss,

Also, ich verstehe Deinen Freund. Ging mir durch die Traumafolgestörung auch so. Er ist depressiv, kein Zweifel. Er sollte dringend in Behandlung. Während einer Psychotherapie, werden keine Medikamente ausgehändigt, da geht man ein paar Mal in der Woche hin und redet. Psychiater sind die Ärzte, die Medikamente aushändigen. Steh ihm bei,zeig ihm ,dass er Dir wichtig ist und sag seiner Familie bescheid. So würde ich es machen. Ich schicke Dir Kraft und ich finde es toll wie Du das alles meisterst.

Alles Liebe

Du als Person kannst nicht viel machen, denn du musst dich auch um dich selbst kümmern. Was du tun kannst ist ihn davon zu übezeugen wirklich professionelle Hilfe anzunehmen. Und man kriegt auch nicht sofort Medikamente, wie er meint, manche bekommen gar keine.

Mach ihm klar, dass Depressionen kein Schiksal sind, sondern eine Erkrankung, die heilbar ist!

Bei Depris hilft kein Johanniskraut! Überzeuge ihn, dass er zu nem Spezialisten geht, anders kannst du ihm nicht helfen!

newcomer 19.03.2012, 00:04

Kurzbeschreibung Die Autoren: Dorothea Blum und Matthias Dauenhauer sind als Diplompsychologen in der Erwachsenenbildung tätig und leiten Seminare für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen. Das Buch: Jeder vierte Bundesbürger durchleidet irgendwann im Leben eine depressive Phase. Die Angehörigen empfinden dabei oft eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Erkrankten. Wie soll man sich verhalten? Wie lassen sich Fehler vermeiden? Wie kann man zur Genesung beitragen? Aber es geht auch um die eigene Situation: Kann ich vielleicht "angesteckt" werden? Was ist, wenn mir die Kräfte schwinden? Oder die Geduld ausgeht? Wenn einer von uns aus Verzweiflung an Selbstmord denkt? Wie kann ich einen Sinn in der Depression sehen? Dieses Buch möchte dazu Informationen, Hilfestellung und Gedankenanstöße geben. Gezeigt wird, wie man Überforderung vermeiden und seine persönliche Form des Umgangs mit Depression un den davon Betroffenen finden kann. Eine echte Hilfe für Menschen, die mit depressiv Erkrankten zusammenleben; für alle, die in der Seelsorge mit Depression konfrontiert werden; für jeden, der Depression besser verstehen möchte.

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newcomer 19.03.2012, 00:05
@newcomer

Kurzbeschreibung Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten hat oder noch leidet am schwarzen Hund , wie sie in diesem Büchlein heißt. Matthew Johnstone war selbst über viele Jahre betroffen, seine Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt. Mit dem schwarzen Hund leben hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden. Die Johnstones haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.

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