Ich weiß nicht was ich machen soll,mein kleiner Bruder dreht am Rad

6 Antworten

Er will aus dem Familientrott ausbrechen und muß nun wohl erst öfter auf die Schnauze fallen, bevor er was kapiert. Paar Sozialstunden oder paar Tage Jugendknast können hilfreich sein. Hoffentlich überlebt er bis zum Ende der Pubertät, weil Mopedunfälle können auch schlimmer ausgehen. Und zum Thema schlagen: das geht absolut überhaupt nicht! Als Schuß vor den Bug ruhig mal auch seinen eigenen Bruder anzeigen! Wichtig bei der ganzen Sache ist: nicht bestrafen (fernsehverbot oder kein Taschengeld) sondern die Konsequenzen klarmachen. Du schlägst mich, dann zeig ich dich an usw,

Oh je, da kommt ja einiges zusammen ... Bekommt er Medis gegen ADHS? Ich würde die zeitweilige Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik in Erwägung ziehen. Klingt furchtbar, ist es aber nicht. Dort sitzen Fachleute, die ihm hoffentlich helfen können.

Ja,er bekommt Medis. Medikenet. Er soll es eigentlich jeden Tag bekommen.aber es ist eine hatte droge,das sollte man sich immer vor Augen halten.er bekommt es nur, wenn er zur Schule geht.nicht in den Ferien und auch nicht am er. Denn auch sein Umfeld muss es beherrschen mit dieser Einschränkung und den verhaltensauggälligkeiten umzugehen. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

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Gibt es in eurem Umfeld jemanden den dein kleiner Bruder als Vorbild anerkennt? Vielleicht kann derjenige ihm versuchen den Kopf grade zu rücken.

Wenn er einen ganz bestimmten Berufswunsch, ein bestimmtes Ziel vor Augen hat... würde ich mir dies zunutze machen und ihm vor Augen halten.

Ob es die USA-Reise ist die er vielleicht mal machen will im Leben, ob es ein eigenes tolles Auto ist, ob es eine eigene Wohnung ist, .... das kann er sich ja nur leisten wenn er konstant Geld verdient. Um gutes Geld zu verdienen brauchts nen Abschluss, eine gute Ausbildung und virl Arbeitseinsatz und Arbeitswille. Naja, schon klar. Aber Teenager vergessen diese Zusammenhänge ganz gerne mal.

Oder umgekehrt: Keinen Schulabschluss - keine wirkliche Aussicht auf einen gewünschten Ausbildungsplatz - keine Berufsausbildung - spätestens ab 18 dauernd Scherereien mit dem Arbeitsamt - bis mindestens 25 Jahre bei den Eltern wohnen bleiben (ihre Wohnung, ihre Regeln) - eben kein Geld um sich Träume zu finanzieren.

Er hat Träume und wünsche und eigentlich weiß er auch, dass er sie nur erreichen kann, wenn er seinen hintern bisschen dreht. Deswegen verstehe ich nicht, warum er so geworden ist, wie er ist

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