Ich weiß nicht was ich jetz machen soll. Hilfe!?

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12 Antworten

Las dich von deiner Mutter nicht in einen Abbruch drängen oder gar zwingen. Du willst das Kind und das solltest du auch bekommen. Heute fühlt sich deine Mutter überfordert und sie hat Angst, dass Belastungen auf sie zukommen könnten, denen sie nicht gewachsen ist.

Es gibt viele Gründe dieses Kind nicht abzutreiben. Ein Grund davon ist das Kind selbst. Es ist ein Mensch, der auf die Welt kommen will und auch mal leben so wir du und deine Mutter auch. Warum will man diesem Kind verbieten auf die Welt zu kommen und es schon vorher töten? Bald wirst du seine Herztöne hören und spüren, wie es in dir wächst und sich bewegt. Glaub mir, wenn das Baby erst da ist, dann wird auch deine Mutter dieses Kind lieben, denn sie ist ja dann die Oma (und die lieben meisten ihre Enkel mehr als die eigentlichen Eltern des Kindes).

Ein zweiter Grund bist du. Du wirst das ein Leben lang mit dir herumtragen, dass du deinem Kind nicht gestattet hast zu leben. Es wird dich mehr belasten, als du vielleicht heute ahnst. Außerdem ist ein Abbruch immer mit einem gesundheitlichen Risiko verbunden. Es gab leider schon häufig Frauen, die nach einem Schwangerschaftsabbruch überhaupt keine Kinder mehr bekommen konnten. Das willst weder du noch deine Mutter. Mach ihr das auch klar.

Ich weiß nicht, wie verantwortungsvoll der Kindsvater mit dieser Situation umgeht. Ist er auch noch sehr jung? Was sagen seine Eltern? Heute stehst du vor einem Berg von Problemen, das kann ich gut verstehen, aber diese Probleme sind nie so groß, dass sie im Endeffekt nicht doch gut überwunden werden können. Also, bleib stark und freu dich auf dein Kind. Wenn du noch Rat und Hilfe brauchst, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

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Kommentar von leonie557
04.10.2016, 00:08

danke

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Kommentar von Matzko
04.10.2016, 00:17

Ich danke dir für die Auszeichnung mit dem Stern und stehe dir gerne auch weiterhin mit meinem Rat zur Verfügung, wenn du das möchtest.

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Deine Mutter kann dich nicht zu einem Schwangerschaftsabbruch zwingen.

Jedoch kann ich ihre ablehnende Reaktion zunächst verstehen - sicherlich hat sie sich etwas anderes für dich gewünscht als eine so frühe Mutterschaft. Sie möchte dich schützen und sieht deine Zukunft den Bach runtergehen. Da ist der Gedanke an eine Abtreibung naheliegend und dieser "Rettungsanker" der vermeindlich einfachste Weg.

Nach dem ersten Schock vereinbarst du am Besten gemeinsam mit deiner Mutter einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll. Diese Beratung solltest du auf jeden Fall und gerade auch ohne den erklärten Wunsch um einen Abbruch der Schwangerschaft nutzen.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft.

Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

In der Beratung kann auch der zukünftige Vater eine andere Vertrauensperson anwesend sein, wenn du das möchtest.

Vielleicht sieht sich deine Mutter weiterhin außerstande, in die Oma-Rolle zu schlüpfen. Das kann und will ich nicht be- bzw. verurteilen.

Dann kann aber ein Mutter-Kind-Heim für dich die richtige Lösung sein und hilft dir, deine Zukunft gemeisam mit Kind in Angriff zu nehmen.

Alles Gute für dich!

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Deiner Mutter ist das wahrscheinlich nicht egal. Ich kann mir eher vorstellen, dass sie sich der ganzen Sache selbst nur gewachsen fühlt. Jetzt auf einmal ein Baby mit im Haushalt ist eine enorme Herausforderung, der sie sich wahrscheinlich selbst einfach nicht zutraut oder derzeit nicht vorstellen kann.

Ganz wichtig ist: Es ist dein Körper, dein Baby, deine Entscheidung!

Lass dir da nicht reinreden. Wenn du eigentlich eine Abtreibung nicht möchtest, solltest du das auch nicht tun. Diese könnte sonst schwere seelische und psychische Probleme bei dir hinterlassen!

Ein Mutter-Kind-Heim ist eine gute Option! Du musst dich nicht abgeschoben fühlen. Sehe es eher als Chance. Du triffst dort auf Gleichgesinnte und bekommst viel Hilfe, im Umgang mit dem Baby und der neuen Situation!

Und generell bist du ja erst noch am Anfang... In den nächsten Wochen und Monaten, im Laufe der Schwangerschaft, werden sich alle an die neue Situation gewöhnen und auch die Einstellung deiner Mama wird sich nochmal wandeln. Sie kann dich vielleicht tatsächlich mit Baby nicht bei sich behalten können... Aber sie wird dich bestimmt nicht im Stich lassen!

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ich würde an deiner Stelle sogar freiwillig in ein Mutter Kind Heim gehen ..... denn du kannst ja nun nicht automatisch von deiner Mutter erwarten das sie sich um dein Kind mit kümmert , nicht jede Mutter (Oma) findet sowas toll .... und du wirst sicher Hilfe brauchen , denn alleine schaffst du das alles nicht und vielleicht tut euch etwas Abstand ganz gut damit alle mal wieder zu sich kommen und die Wogen sich glätten ............. im Mutter Kind Heim wirst du professionell betreut von Fachkräften und lernst dein Baby zu versorgen und damit umzugehen , auch wird es dort betreut damit du deine Schule dann weitermachen kannst  ............... vielleicht wäre das bei dir zu Hause alles gar nicht so gut möglich ..... also darfst du es nicht so sehen das du in dieses Heim "gesteckt wirst" sondern du mußt es als Chance sehen dein Leben mit dem Baby zu meistern und ihm eine gute Mutter zu sein ......

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Es ist dein Leben und deine Entscheidung. Deine Mutter macht sich Sorgen um deine Zukunft, Sorgen darüber, dass du noch so jung bist und ein Baby dich hindern würde, schulisch weiterzukommen. Das ist aber kein Grund dich zu zwingen abzutreiben.
Rede nochmal in Ruhe mit ihr und bitte sie um ihre Hilfe. Mache ihr klar, dass dein Baby zu dir gehört und du trotz allem immer noch ihre Tochter bist!
Falls du Anverwandte hast, Oma oder Opa, vertraue dich ihnen an. Vielleicht können sie mit deiner Mutter sprechen. Ansonsten bleibt dir der Weg zum Jugendamt nicht erspart.
Wünsche dir viel Kraft und alles Gute dir und deinem Baby.

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Sprich mit einem oder mehreren Leuten außerhalb der Familie darüber. Internetforen (Schwangerschaftsforen, Psychotherapieforen, Elternforen), Lehrer, Sozialarbeiter, Schulpsychologe, Berater (Familienbildungsstätten haben oft solche Ansprechpartner), Mädchenhaus-Mitarbeiter etc. Finde durch die Gespräche heraus, was besser für dich wäre. Evtl. wäre ein Mutter-Kind-Heim ja eine gute Sache, eine Chance, unabhängig von den Eltern zu lernen, mit dem Kind zu leben und auch Hilfe für weitere Schritte (Schule usw.) zu bekommen. Du musst im Gespräch mit anderen herausfinden, welche der beiden Alternativen für dich am besten passen würde! Ggf. findest du auch jemanden, der mal mit deinen Eltern reden würde!

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Du scheinst auch noch nicht über Verhütung aufgeklärt zu sein. Wahrscheinlich habe sie es bei dir vergessen. Du kannst ja das Kind bekommen und es in eine Pflegefamilie geben. Abtreiben können schlimme pyschische Folgen mit sich bringen.

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Kommentar von WALDFROSCH1
03.10.2016, 16:36

Verhütung ,Das ist hier wohl gerade nicht das grösste Problem .

Immer diese Moralapostel !

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Hallo @Leonie 

  • Toll und sehr mutig von dir dass du dein Kindchen behalten möchtest .Da bin ich richtig stolz auf dich ,wenn du meine eigene Töchter wärst .
  • Dein Mutter macht sich  übrigens strafbar,sie darf dich nicht zur Abtreibung zwingen .Auch wenn du erst 15 bist .
  • Es gibt Gottlob auch noch anderen Lösungen .Es gibt Mütter Kind Heime wo man dich aufnimmt und dir in allem Helfen wird ..Vor der Geburt und nach der Geburt .
  • Hier eine Adresse an die du dich wenden kannst ,dort bekommst du alle Unterstützung die dir deine Mutter verweigert .
  • Melde dich also sofort dort und schildere einfach deine Situation wie du das hier gemacht hast ,also nur Mut .

https://vorabtreibung.net/content/ungewollt-schwanger-0

Deutschland :von Pro Femina e.V. schnell und direkt unter der
kostenfreien Hotline 0 8000 60 67 67. 

Aus Österreich und der Schweiz   telefonisch über die kostenfreie Hotline 00
8000 60 67 67 0 zu erreichen. Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis17.30 Uhr für Sie da.

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Jetzt kein Kind zu bekommen schließt ja nicht aus das du irgendwann mal ein Kind bekommen kannst. Und wenn dieser Zeitpunkt kommt, dann wird sich sicher auch deine Mutter für dich freuen.

Was du also machen sollst? Generell bleibt dir in deinem Alter nichts anderes übrig, als entweder das zu machen, was deine Mutter für dich entscheidet, oder ohne sie weiter zu machen.

Auch wenn es für dich so aussieht, als wäre es deiner Mutter egal und sie würde sich gegen dein Kind entscheiden, entscheidet sie sich in dem Fall für dich.

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Ich denke nicht, dass Du ihr egal bist. Sie will Dir vor Augen führen, dass es nicht so einfach ist, selbst ein Kind zu versorgen. Es ist nicht, wie ein Haustier, sondern eine große Verantwortung.

Wenn Du wirklich dazu bereit bist, dieses Kind zu bekommen, dann geh in das Mutter/ Kindheim. Du kannst von deiner Mutter nicht verlangen, das Kind wie ihr eigenes großzuziehen, ohne dass bei Dir sich etwas ändert.

Vermutlich wird Dir deine Mutter trotzdem helfen, wenn es soweit ist. Aber sei Dir bewusst, dass Du allein die Mutter des Kindes sein wirst.

Es ist deine Entscheidung und ich finde es fair von deiner Mutter, Dir vor Augen zu führen, dass DU damit klarkommen mußt. Beides wäre keine einfache Entscheidung.

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Ich persönlich würde Dir raten, das Kind zu bekommen. Denn vermutlich könntest Du es Deiner Mutter nie verzeihen, wenn sie Dich um dieses Kind gebracht hat.  Es ist noch nicht aller Tage Abend. Häufig werden Mütter großartige Helfer, wenn sie das Enkelchen zum 1. Mal sehen, dann sind plötzlich alle Vorbehalte und Vorwürfe verschwunden. Aber die Zeit bis  kann schwierig sein. Aber lass Dich davon nicht entmutigen.

Was ist denn Deine Angst vor einem Mutter-Kind-Haus? Denn da bekommst Du sehr viel Hilfe und Rat von Außerhalb und kannst Deine kleine Familie aufbauen.

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Lass dich nicht zu etwas zwingen, was du nicht willst. Es wird dich sonst ein Leben lang verfolgen.

Bleibe deiner Entscheidung treu. Zur Not ziehst du eben wirklich in so eine Mutter-Kind-Einrichtung. Sieh es als Chance für dich und dein Baby!

Und vielleicht ändert deine Mutter ihre Meinung ja auch, wenn sie ihr Enkelchen das erste mal sieht.

Alles Gute, du schaffst das!

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