Ich weiß nicht ob es ein realer Zustand oder ein Traum war?

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4 Antworten

Das kann es, ja.

Du leidest offenbar, vielleicht an einer Depression, vielleicht unter was anderem oder mehreres zusammen. Sprich mit jemandem, den Du magst darüber, schau, dass Du mit jemandem regelmässig Kontakt hast, der Dir gut tut. 

Hole Dir professionelle Hilfe, nicht beim staatlichen psychiatrischen Dienst, das sollte nicht Deine erste Wahl sein, aber vielleicht eine Anlauf- oder Beratungsstelle. 

Such Dir, falls Du versichert bist dafür, einen guten Psychiater. Nimm Dir Zeit für die Suche, lerne mehrere Psychiater kennen, Mann und Frau, und entscheide Dich erst, wenn Du mindestens drei Termine hattest für oder gegen eine Therapie bei der jeweiligen Person. 

Informiere Dich vorher, was für Behandlungsformen und Therapien es gibt. Lerne den Unterschied zwischen Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Psychoedukation. Mache jedenfalls etwas Edukation.

Informier Dich im Internet darüber, lies ein gutes Buch über ein Thema, dass Du magst, Dir gefällt oder Du für wichtig genug hälst - kauf Dir eins, wenn Du keins hast.

Viel Erfolg!

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Anfangs Jahr hatte ich plötzlich extrem viel solcher Träume. Es belastete mich unglaublich, dass Ich plötzlich nicht mehr wusste, ob dieses Gespräch oder jene Erledigung nun im Kopf während des Träumens stattfand, oder in der Realität.

Auch ich trinke viel, und kiffe ab und an.

Da hab ich plötzlich die Gedanken ausgeschaltet, und einfach wie ein Roboter begonnen aufzuräumen: Zimmer, Küche, Wohnzimmer. Stück für Stück. Mal langsam, mal schnell. Und jedes kleine sichtbare Ergebnis hat mir geholfen, wieder zu einem klareren Verstand zu kommen.

Wenn du, wie ich auch, mühe hast mit dem erfolgreichen Aufräumen: Was liegt herum? Kleider, Papier, Müll. Papier nicht aussortieren, sondern einfach in eine Ecke schmeissen! Kleider nicht nach Sauberkeit beschnuppern, sondern einfach in den Waschkorb schmeissen. Müll mit Gewalt (und Wut?) richtig aggressiv in einen Müllsack quetschen. Und schon sieht man einen Unterschied.

Es ist egal, wenn du etwas falsch aufräumst. Es ist immer noch tausend mal besser, als gar nichts zu machen, und traurig zu sein.

Wenn du keine Probleme mit der Ordnung hast: Benutze es als Metapher für zu erledigende Dinge.

Und wenn du fertig bist mit dem Aufräumen eines "Raumes" kannst du dir ja ein Bier oder einen Joint als Belohnung gönnen; fühlt sich auch gleich viel besser an.

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Kommentar von XpressMak123
06.02.2017, 19:44

Ach und noch was: Trauer und Verzweiflung kann man in Taten umwandeln. Höre Musik die zu deiner Stimmung passt, ja, versinke wenn's sein muss in Selbstmitleid, das darfst du! Und dann lässt du diese emotionale Energie, die bei andern zum Ritzen oder was weiss ich führt, in's Aufräumen fliessen. Fleissarbeit, NICHT geistig anspruchsvolle Arbeit. Die kann dann später noch kommen.

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Nein, du bist einfach zu oft "breit".  In deinen Themen lese ich was von Entzug, aber wie stellst du dir denn den weg in den Entzug vor? 

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Kommentar von Napaloma
06.02.2017, 19:38

Ja ich wollte mit allen aufhören, nach 15 Jahren. Irgendwie gestaltet sich das ganze doch schwieriger, weil mein Körper mir sagt das ein Joint nach der Arbeit mich extremst erholt. :'D

Ich trinke seit 2 Jahren, und dermaßend verändert habe ich mich in den ganzen 15 Jahren Cannabiskonsum nicht!

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Lass mal Alk und Gras weg, vielleicht wirds besser. Tagträumst du?

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Kommentar von Napaloma
06.02.2017, 19:36

Was heißt Tagträumen? Habe seit heute einen neuen Job ;-) Aber ja, träume oft wie es anders sein könnte.

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