Ich weiß ncht mehr weiter...Bitte helft mir :(

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Support

Liebe/r Eistee97,

es wäre wichtig, dass Du mit jemandem darüber sprichst, dem Du vertraust, zum Beispiel einem guten Freund oder jemandem aus Deiner Familie außer Deinen Eltern.

Du kannst auch mal hier vorbei schauen: http://www.nummergegenkummer.de Dort kannst Du Dich kostenlos per Telefon oder Mail beraten lassen.

Wenn Du einmal spätabends oder am Wochenende mit jemandem sprechen möchtest, kannst Du auch bei der Telefonseelsorge anrufen, dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar: Telefon 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Jenny vom gutefrage.net-Support

5 Antworten

Hallo Eistee97 ich kann dem Support nur zustimmen , auch ich finde das du einen Direkten Gesprächspartner brauchst . Bei dir in deinem Inneren ist viel zu viel was da alles auf dich einwirkt. Gehe unbedingt diesen Weg und warte nicht zu lange ab, damit es nicht noch schlimmer für dich wird.Du wirst sehen das wird dir helfen . 

Warte bitte nicht Handel.

Ich wünsche dir alles gute , du schaffst das . Glaube an dich .

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Hallo Eistee97! Nimm die Information vom Support an. So wie ich das sehe, brauchst du professionelle Hilfe. Vielleicht kann dein Hausarzt auch weiterhelfen in dem er dir eine Gesprächstherapie verordnet.

Bitte versuche nicht alles alleine zu bewältigen, auch wenn es schwer fallen mag, hast du dennoch den 1. Schritt in die richtige Richtung getan, indem du dich hier geöffnet hast.

Du hast mein volles Mitgefühl!

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hallo eistee97,

deine situation ist nicht leicht. deine mutter ist alkoholikerin und hat zwei gesichter, nüchtern umgänglich, betrunken verheerend. das ist für dich kein umfeld.

suche deinen hausarzt auf und schildere ihm wie es dir geht, überweisung zum psychologen. auch deine mutter braucht hilfe, entzug. du schreibst sie arbeitet viel, geht das wenn sie trinkt?

sprich mit deinem vater, er muss schon einsehen, dass dein hund für dich sehr wichtig ist, bitte ihn den hund behalten zu dürfen.wie ist dein verhältnis zu deinem vater?lebst du gerne bei ihm? für dein problem gibt es sicher eine lösung. sprich mit freunden,lehrern, jugendamt, evtl.unterbringung in einer wohngemeinschaft. stehen deine großeltern zu dir, können sie dir helfen? versuche alles. handle, es kann nur besser werden.

alles gute

germeringa

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Vlt wäre es eine alternative sie bei dseiner oma zu haben dann siehst du sie zwar nicht so oft aber du hast sie noch ..alte Leute sind ja auch immer zu Hause und haben viel Zeit. Vlt geht es ja so.
(Wenn deine oma nicht so weit weg wohnt..)

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Hallo Eistee,

also da passiert ja eine ganze Menge in Deinem Leben.

Das ist auch von Außen nicht so ganz leicht aufschlüsselbar.

Erst einmal:

Hut ab vor Deinem Kampfgeist, Deinem Mut und Deiner konstanten Energie, nicht aufzugeben. Das ist eine sehr tolle Charaktereigenschaft und mit dieser wirst Du auch im Leben, auch wenn es schwierig wird, weiterkommen und Du wirst zudem an irgendeinem Punkt auch sehen, dass Dich diese schweren Situationen nicht nur negativ prägen werden, sondern Du auch unheimlich viel lernen konntest.

Bis dahin ist es aber noch ein bisschen, weswegen wir nun mal den Blick auf die direkte Zukunft lenken:

  1. Es ist an sich möglich ab 16 Jahren allein zu leben, dafür gibt es aber bestimmte Bedingungen - das muss mit dem Jugendamt und anderen Instanzen geklärt werden und ist dann eine Form des betreuten Wohnens... nur eben für junge Menschen, die noch nicht volljährig sind. Hierzu kenne ich mich fachlich nicht genug aus - es gibt aber sowohl hier auf der Plattform, aber auch in Beratungsstellen das entsprechende Personal, das Dir weiterhelfen kann. Wichtig ist, dass Du es schaffst in einem sicheren Umwelt weiterhin aufzuwachsen, bei dem Du keinen Beschimpfungen und Beleidigungen, ständigen Streits und Psychoterror ausgesetzt bist.

  2. Abgesehen vom Hund: wie tickt denn Dein Vater sonst so? Hast Du das Gefühl, dass er Dich angemessen liebt? Dass er Dich, wenn es brenzlig ist, auch unterstützt? Du könntest ihm einmal in einem ruhigen und geplanten Gespräch klarmachen, dass er Dein Vater ist, dass Du ihn brauchst, dass Du selbst sehr viel bereits geschafft hast, dass Du aber als sein** Kind** noch immer Hilfe benötigst.

  3. Gibt es einen anderen Verwandten, mit dem Du gut auskommst? Falls ja: sprich mit ihm/ihr.

  4. Wie sieht Dein Freundeskreis aus: bekommst Du da Unterstützung? Falls nicht, dann versuche mit einer Person Deines Vertrauens einmal darüber zu sprechen und mit ihr gemeinsam zumindest kleine Punkte zu erarbeiten, wie man schrittweise Dein Leben etwas verbessern kann.

  5. Psychologische Unterstützung wäre mit Sicherheit hilfreich. Hast Du einen Hausarzt Deines Vertrauens? Sprich mit ihm/ihr darüber - auch für diese Sorgen ist er da und es gilt ärztliche Schweigepflicht.

Was Du Dir immer wieder klar machen solltest:

Deine Situation ist zwar sehr sehr sehr sehr schwer, aber nicht aussichtslos! Du kannst da rauskommen und Du kannst es schaffen, unabhängig zu werden und irgendwann ein Leben führen, so wie Du es möchtest! Und nicht so, wie es Dir Deine Eltern gestalten - denn einfach machen sie es Dir nicht.

Bleib tapfer und auch wenn es spießig klingt: lern fleißig für die Schule, denn das ist ein Weg in die Unabhängigkeit. Du wirst das schaffen, wenn Du am Ball bleibst und Du bist ja auch bisher ein sehr tapferes Mädel gewesen. Ich hoffe für Dich, dass sich auch eine Lösung für Deinen Hund findet!

Schon mal bisher alles Gute!

Myst

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Kommentar von germeringa
03.12.2013, 16:34

hallo LaMystique,

hervorragende antwort,schließe mich der ausführung voll an. erschütternd was junge menschen hier berichten.

freundliche grüße

germeringa

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