Ich weiß es nicht, aber ich habe ständig dieses Gefühl, dass ich vom Schicksal für was großes bestimmt wurde, - kann das wirklich so sein?

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10 Antworten

Unabhängig davon, ob man an's Schicksal glaubt, stellt sich klar die Frage, wie man zu dem (tut mir leid, dass ich's jetzt so heftig formuliere, aber es ist halt einfach so) arroganten Gedankengang kommt, man wäre zu etwas "Großem" bestimmt.

Diese Annahme impliziert nämlich, dass die meisten das nicht sind - was wiederum eine Überlegenheitsposition ausformuliert und impliziert, bei der ich mich Andrastor nur anschließen kann: Das klingt mehr nach Narzissmus, denn nach Schicksal.

Wir sind, was wir denken und tun, nicht was wir glauben zu sein.
Wenn du irgendwann mal etwas "Großes" vollbringst, wird dieser Gedankengang nicht mehr nach etwas Frustrierendem klingen - denn wenn du's schaffst, hast du's ganz allein getan.

Wer seine Verantwortungen auf's Schicksal abwälzt, tut dies auch mit seinen Erfolgen.

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Du musst das als dein Wesen akzeptieren was deine Existenz verursacht. Also kannst du alles Potenzial in der Welt haben, oder auch gar keins, die Voraussetzung das du etwas extraordinäres vollbringst muss einer Entscheidung vorausgehen. 

Erst wenn du weißt was du tun willst, wenn du lernst was deine Rolle auf diesem Planeten ist kannst du etwas tun. Umstände werden sich nicht formen, um dich in eine extraordinäre Position zu setzen. Du musst die Situation Formen.

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Oh das Gefühl kenn ich auch!
Ein guter Freund sagte mal bei einem Streit zu mir "ich bin hier wegen einem wunsch und dieser wurde erfüllt nun gibt es in meinem Leben mehr Aufgaben die ich erledigen muss nur weiß ich sie nicht."..
Ich persönlich glaube schon an das schicksal. Wenn ich mal in die Zukunft sehe bringt jede Person ein Teil diesen Schritt weiter und wer weiß vielleicht wird es einer sein der hier eine Antwort gegeben hat.

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Gefühle können trügen. Die Erkenntnis der eigenen Bestimmung erfolgt durch den Verstand und das Herz, nicht durch einen Cocktail aus Hormonen und Botenstoffen.

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Es ist ja irgendwo so und auch ganz normal, dass man sich viel mit sich selbst beschäftigt. Kannst Du "das Große" denn definieren? Eine spannende Diskussion in jedem Fall :)

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so ist das bei jedem menschen, denn "groß" ist immer sehr relativ!

aber vergesse dabei die demut nicht vor dem, der das schicksal über dich verhängt hatte!

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Da es kein Schicksal gibt, wohl weniger. Das ist nichts weiter als eine leicht megalomanische/narrzistische Paranoia.

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Kommentar von Abahatchi
21.02.2017, 22:54

Ich hatte seine Frage völlig anders verstanden, nämlich ob es wirklich sein kann, dasz er dieses Gefühl hat, für gröszeres bestimmt zu sein.

Ich wollte ihm schon zustimmen.

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Mag sein, sag demjenigen aber dann, dass er viel Gleitcreme nutzen soll!

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Kommentar von Andrastor
21.02.2017, 12:54

Das hat meinen verregneten Tag extrem erheitert XD

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Natürlich. Um für was großes bestimmt zu sein muss man nicht Unbedingt Berühmt oder Reich sein .

Wenn du Menschen hilfst , für alle da bist und deine Mitmenschen Respektierst und Tollerierst bist du schon größer als 80 Prozent der Menschen auf dieser Erde :)

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Kann schon so sein.

Oder auch nicht.

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Kommentar von LouPing
21.02.2017, 12:54

Hey AfghanHero

Sorry für meine Offenheit-schaue ich mir deine Fragen an habe ich eher das Gefühl dein Schicksal hat noch gewisse Schwierigkeiten mit deinen zum Teil wirren Gedanken mitzuhalten. 

Schaue einfach was passiert. 

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