Ich weis nicht mehr was ich tun soll (Depressionen/Esstörung)?

5 Antworten

Hallo Shrimbbook,

wichtig ist auf jeden Fall, dass Du professionelle Hilfe in Anspruch nimmst! Wie man bei jeder anderen Krankheit einen Arzt aufsucht, sollte man auch eine Depression (und natürlich auch eine Essstörung) nicht unbehandelt lassen. Vor allem schwere Depressionen können so sehr in den Alltag übergreifen, dass Hilfe von außen dringend erforderlich ist. Dein Arzt kann Dir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und Dir helfen, Dir ein genaues Bild Deiner Krankheit zu machen. Hilfe und Unterstützung findest Du auch bei folgenden Adressen und Anlaufstellen:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Hotline, bei der Du Dich über die zur Verfügung stehenden Anlaufstellen informieren kannst: 0800 – 3344533. Sprechzeiten : Mo, Die, Do: 13.00-17.00 Uhr, Mi, Fr: 08.30-12.30 Uhr. 

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen und deren Angehören Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Du kannst die Kontaktdaten beim Gesundheitsamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

- Hompage Deutsche Depressionshilfe - Hier findest Du in einer Suchfunktion die Adressen von Krisendiensten und Sozialpsychiatrischen Diensten in Deutschland. Der Link dazu:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/krisendienste-und-beratungsstellen

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

Du kennst wahrscheinlich das Gefühl, tiefer Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit. Du hast auch möglicherweise das Empfinden, dass der Schmerz nie aufhört und hast die Aussicht auf Besserung aufgegeben. Das kommt daher, dass man in eine Art Negativspirale geraten kann, die einen mehr und mehr nach unten ziehen kann. Vergiss jedoch eines bitte nicht, auch wenn es sich momentan anders anfühlt: Deine Situation ist nicht hoffnungslos! Es gibt in der Regel einen Weg aus der Depression!

Doch so wie Deine Depression nicht über Nacht entstanden ist, so wird sie auch nicht über Nacht wieder verschwinden. Doch sei guten Mutes! Viele andere vor Dir haben es geschafft, ihre Depressionen zu überwinden und führen heute wieder ein normales Leben. Ein wichtiger Schlüssel ist die Hoffnung - Hoffnung auf Besserung! Das solltest Du nie aus den Augen verlieren!

Neben der Hilfe durch Ärzte oder Therapeuten kannst Du auch selbst eine Menge gegen Deine Depression tun. Nachfolgend möchte ich Dir einige Strategien aufzeigen, die im Kampf gegen Depressionen nützlich sind.

Es kann z.B. sehr hilfreich und heilsam sein, sich an einen vertrauenswürdigen, einfühlsamen Menschen zu wenden. Es könnte ein guter Freund/Freundin, ein Verwandter oder ein fähiger Berater sein. Wenn Du es lernst, über Deine Gefühle zu sprechen, wirst Du merken, dass allein das schon eine heilende Wirkung hat. Ein Problem zu verleugnen und es nicht zu bearbeiten, macht alles nur noch schlimmer. Dein Gesprächspartner könnte Dir auch dabei helfen, verkehrte Denkmuster zu korrigieren. Dadurch magst Du mit der Zeit einiges aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

In den meisten Fällen sind bei Depressionen auch Minderwertigkeitsgefühle mit im Spiel. Wie kann man diesen Gefühlen geschickt entgegenwirken? Oftmals haben wir in uns eine innere Stimme, die überkritisch ist und uns zu unrecht verurteilt. Das kann zu verzerrten Denkmustern führen, die dann letztendlich in eine Depression münden. Es geht also darum, falsche Denkweisen zu erkennen und gedanklich dagegen anzugehen. Sei Dir immer darüber im Klaren, dass jegliches negatives Denken Dein Selbstwertgefühl Stück für Stück verringert. Anders ausgedrückt: Negative Gedanken nähren die Depression und halten sie am Dasein.

Manche emotionale Probleme reichen bis weit in die Vergangenheit zurück. Es könnte z. B. sein, dass Dir früher jemand, möglicherweise durch unbedachtes Reden o.ä., irgendwie Schaden zugefügt hat. Damit die Sache nicht immer wieder hoch kommt, wäre es ratsam zum Vergeben bereit zu sein. Das bedeutet jedoch nicht, etwas herunter zu spielen oder so zu tun, als sei nichts geschehen. Es geht eher darum, alle negativen Gefühle "fortgehen zu lassen". Wenn man wegen früherer Fehler anderer zu Verbitterung neigt, schadet man sich nur selbst. Schließe, soweit irgend möglich, mit der Vergangenheit ab und grübele nicht immer wieder darüber nach (es sei denn, der entstandene seelische Schaden ist so groß, dass man nicht so einfach darüber hinweggehen kann; dann benötigst Du dringend Hilfe von außen). Dadurch durchlebst Du alles erneut und gibst dem Verursacher die Macht, Dir immer wieder erneut Schmerz zuzufügen.

Da ist noch ein Aspekt, den Du nicht unbeachtet lassen solltest: Es gibt jemanden, dem Du nicht gleichgültig bist und der Dir auf eine Weise helfen kann, zu der kein menschlicher Ratgeber, Helfer oder Arzt in der Lage ist. Ja, ich spreche von Gott. Ich möchte Dir hier zwar keine Predigt halten, doch finden sich in der Bibel trostreiche Aussagen, die Dir vielleicht Mut machen . Sie zeigen, dass Gott ein unvergleichlicher Helfer und Tröster sein kann.

Hier ist ein Text aus der Bibel, der mir persönlich sehr gut gefällt. Er lautet: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Dieser Text macht eines deutlich: Gott liegen die Niedergedrückten sehr am Herzen und er ist bereit, denen zu helfen, die sich an ihn wenden. Wenn Gott auch unsere Krankheiten nicht durch ein Wunder heilt, kann er uns doch zum einen die Weisheit geben, die richtigen Schritte im Kampf dagegen zu unternehmen und zum anderen die Kraft geben, die schlimmen Gefühle zu ertragen und nicht unterzugehen. Das kann ich durch viele eigene Erfahrungen nur allzu gut bestätigen.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich nach und nach aus der Umklammerung Deiner Depressionen befreien kannst! Und denke immer daran: Du stehst nicht völlig allein da! Es gibt Hilfe und Unterstützung, die Du auf jeden Fall in Anspruch nehmen solltest. Der Weg aus einer Depression ist zwar nicht nicht unbedingt ganz einfach, doch ist er - gerade auch mit professioneller Hilfe - in den meisten Fällen zu schaffen! Alles Gute und viel Erfolg dabei!

LG Philipp

Hilfe holen:

Ich ging mit meiner Depression zum Hausarzt (hatte meine Mutter gebeten, dass sie mir dort einen Termin wegen psychischen Problemen macht - aber du kannst sicherlich auch noch ungenauer werden und nur sagen, dass du eine Sprechstunde über privates brauchst, was nur zwischen dir und dem Hausarzt bekannt sein soll).
Der hat mich dann zu einer Therapeutin überwiesen. Die Überweisung brauchst du heutzutage nicht mehr, obwohl ich nun eine zweite (Verhaltens-)therapie anfange und von dem Hausarzt eine Unterschrift brauche, um die Therapie zu genehmigen.

Jedenfalls kannst du auf eigene Faust Therapeuten suchen. Einfach im Telefonbuch schauen (stehen meist nicht viele drin) oder besser noch im Internet suchen. Überlege dir, was du für eine Therapie willst. Es gibt beispielsweise zwei bekanntere Therapieformen (meiner Meinung nach): tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie und Verhaltenstherapie. Kannst ja grob googeln, was da der Unterschied ist. Das kommt auch bisschen auf die Person an. Nummer eins habe ich bereits hinter mir wegen meinen Depressionen und es hat mir sehr geholfen. Habe aber noch eine Sozialphobie, die ich nun mit einer Verhaltenstherapie bekämpfen will.

Such mal auf:
- therapie.de: https://www.therapie.de/psyche/info/
- https://www.arztsuchehessen.de/arztsuche/ für Hessen, aber gibt sicherlich auch ähnliches für die anderen Bundesländer
- ...

Dann geht es ans telefonieren und anschreiben. Würde allerdings eher ersteres empfehlen, auch wenn es anstrengend ist.

Viele Therapeuten haben Sprechzeiten, in denen du sie erreichst. Meistens ist das vormittags für paar wenige Stunden.. das macht es doof, weil man dann immer zur rechten Zeit anrufen muss.

Am Telefon sagst du dann grob so was wie:
Name, Alter, was du suchst (Therapieform), was deine Beschwerden sind, falls du wegen Arbeit nur abends Zeit hast, dann sagst du das dazu, wie du versichert bist (gesetzliche Krankenkasse, privat oder Selbstzahler) und ob sie einen Therapieplatz freihaben oder falls nicht, wie lange die Wartezeit wäre. So was in der Art :)

Am Anfang einer Therapie hast du ca. 5 probatorische Sitzungen, bei denen du noch keinen Therapieantrag stellen musst (das machst du danach mit der Therapeutin zusammen, wenn alles passt). In den Sitzungen könnt ihr beide rausfinden, ob es für euch passt, ob ihr euch versteht und du dich verstanden fühlst, usw. Das ist total unverbindlich, kostet nichts.

Das wären erstmal die wichtigsten Sachen. Das klingt vielleicht sehr erschreckend, aber so weiterzuleben ist noch viel schlimmer. Eine Therapie zu finden erfordert Arbeit, Geduld und ist etwas stressig, aber es lohnt sich! Nur Mut also :)

Falls du Fragen hast, dann kannst du sie ruhig stellen :)

Falls du aber so akut Suizidgefährdet bist, dass es gut sein kann, dass du dir demnächst was antust, dann weise dich bitte in eine Klinik ein!

Guten Abend Shrimbbook,

Suizid im Allgemeinen ist der letzte Ausweg, den eine BETROFFENE Person SIEHT. Das heißt nicht, dass es keinen Ausweg mehr gibt.

Suizid resultiert aus einer langanhaltenden, enormen psychischen Belastung mit einer Spitze, die zur tatsächlichen Selbsttötung führt, hier vermutlich durch deine eigene Unzufriedenheit über dich und deine Essstörung ausgelöst. Du hast sicher mehrfach mit dem Gedanken gespielt (und auch häufiger gar nicht daran gedacht) und genau jetzt bist du gerade an einer dieser Spitzen, an denen du es nicht auszuhalten scheinst.

Solltest du dich umbringen wollen, stelle dir deshalb bitte die Frage, ob du nicht die Spitze abwarten möchtest und den Suizid auf einen anderen Zeitpunkt „verschiebst“. Umbringen kannst du dich morgen Abend auch noch. Versuche, dich erstmal immer 24 Stunden weiter zu hangeln.

In der Zwischenzeit kannst du die oben genannte Telefonseelsorge nutzen (0800/111 0 111 bzw. 0800/111 0 222) oder dich an das Kindertelefon unter 0800/111 0 333 wenden (bis 24 Uhr besetzt).

Alles, was temporär ist - auch wenn es lange dauert - vergeht.

Langfristig solltest du dir definitiv einen Therapeuten suchen. Essstörungen und derartige Gedanken sind therapierbar und die Erfolgsaussichten sind gar nicht so schlecht.

Du kannst dich dafür in eine Klinik einweisen lassen, sollte es brenzlig werden und deine Suizidgedanken nur noch schwer unter Kontrolle halten können.

Da du selbst dafür offen bist, dir helfen zu lassen, sehen die Chancen für eine erfolgreiche Therapie in der Klinik nicht schlecht aus. Eventuell wirst du nach einer kurzen stationären Zeit ambulant weiterbehandelt, wodurch du nicht aus deinem Umfeld gerissen wirst.

Außerdem gibt es spezielle Therapien für Personen mit Essstörungen, die Ergebnisse sind meistens für die Betroffenen zufriedenstellend!

Wenn du dich einer Vertrauensperson anvertrauen möchtest, kann dir das ebenfalls (auch auf deinem weiteren Weg) helfen. Betone, dass du den Ball flach halten möchtest und suche dir jemanden, der dich nicht allein lässt, jedoch diesen Wunsch respektiert. Es bietet sich als schülernahe Person ein (kompetenter) Vertrauenslehrer/Schulpsychologe oder jemand aus deinem engen Umfeld (Familie etc.) an.

Dafür musst du dir jedoch sicher sein, dass du es für die nächsten 48 Stunden aushältst. Du kannst dich gleich morgen bei deinem Schulpsychologen melden. Die Schulpsychologen, die ich kenne, sind sehr kompetente und einfühlsame Menschen. Diese Leute haben das studiert, weil sie dir helfen möchten! Solltest du aktuell starke Suizidgedanken haben, ist der direkte Weg in die Klinik der bessere.

Setze dir ein Ziel, bringe dich bitte nicht jetzt um sondern verschiebe es auf einen anderen Zeitpunkt. Es läuft dir sicher nicht weg 🙈😉

Du wirst sehen, dass es dir danach besser geht. Besonders in den Abendstunden sind wir Menschen anfällig für depressive Schübe und „Macht doch eh alles keinen Sinn mehr“-Attacken.

Du findest ganz sicher auch bei der Telefonberatung der Telefonseelsorge einen Ansprechpartner, der dir diesbezüglich weiterhilft!

Bei weiteren fragen kannst du gerne kommentieren, ich beantworte sie dir gerne.

Alles Gute 😉👍

🍀🍀🍀🍀🍀🍀

vielen dank für deine Hilfe ♥️ Es gibt leider keine Schulpsychologen an meiner Schule und ich haben in meinem privaten Umfeld auch keine andere kompetente Person..

0
@Shrimbbook

Dann wende dich bitte an die Telefonseelsorge. Und zwar jetzt. Ich schreibe dir in ein paar Minuten und denk mir eine Lösung aus, wie es dir leichter fallen könnte, Hilfe zu suchen. Theoretisch kannst du dich jederzeit in einer Klinik melden und wirst auch aufgenommen werden. Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, wie du es leichter hast, dir Hilfe zu suchen? ;)

0
@Shrimbbook

Mit Essstörungen kenne ich mich nun nicht persönlich aus.

Dennoch habe ich etwas recherchiert:

Hier findest du den Link zu "ANAD", dort können sich Menschen mit Essstörungen melden, erhalten gezielt Hilfe und werden beraten (Telefonberatung explizit zu dem Thema Essstörungen). Mein erster Eindruck ist positiv, mir gegenüber erscheint diese Vereinigung sehr kompetent und genau das Richtige für dich, dir wird dort sicher geholfen werden!

https://www.anad.de/ueber-anad/

Solltest du persönlich mit jemandem reden wollen, kannst du dich jederzeit an einen Therapeuten in deiner Nähe wenden. Du kannst um einen Termin bitten oder persönlich vorbeischauen und deine Lage schildern, dir wird dann sicher bald ein Termin gegeben.

Für dich wäre es sicher leichter, wenn du einen guten Freund/Verwandten mit dabei hast. Wenn das nicht möglich ist, kannst du aber auch alleine einen Therapeuten aufsuchen.

Deine Essstörungen und Suizidgedanken sind therapierbar!

Ich wünsche dir alles Gute! :)

0

Bekomme ich Depressionen oder denke ich zu viel?

Ich habe in letzter Zeit viel nachgedacht.

Ich bin ziemlich alleine und fühle mich sehr leer.

Ich glaube ich bekomme Depressionen.

Wenn mich jemand fragen würde „wer bist du und was macht dich einzigartig?" könnte ich ihn keine Antwort geben weil ich momentan nicht weiß wer ich bin

Ich werde immer lustloser in der Schule und meine Mitschüler wundern sich warum ich nicht mehr so lebensfroh bin wie früher.

Ich brauche Hilfe um aus diesen Schlupfloch raus zu kommen aber ich habe niemanden. Selbstmord oder ritzen würde für mich nie in Frage kommen

Ich glaube auch dass ich in die Hölle komme weil ich nicht weiß was ich gutes im Leben gemacht habe (falls es sowas wie eine „Hölle" gibt)

...zur Frage

Mein Leben bricht auseinander... Ich brauche Hilfe!

Es ist Heiligabend... Und was tue ich ? Ich hocke heulend in meinem Zimmer... Ich weiß nicht was ich tun soll. In letzter Zeit ist meine Essstörung wieder schlimmer geworden. Sobald ich was esse, fühle ich mich wie der letzte Dreck, ich hab andauernd FAs, kann mich nicht einmal mehr zu Sport motivieren !!! Obwohl ich bis vor eineinhalb Wochen täglich Sport gemacht habe...

Ich hab außerdem extreme Stimmungsschwankungen, zum Beispiel hab ich vorher nochkrass gelacht, bis mein Vater etwas negatives/bzw schon abfälliges gesagt hat... Einen Moment später war meine Laune ganz schlecht, ich bin aubgehaun und sitze jetzt heulend rum... Ich hab auch das Gefühl, meine Eltern machen mich in letzter Zeit total fertig... Andauernd motzen sie mich an, oder beleidigen mich sogar. wenn mein Vater über mich spricht sieht er immer angeekelt aus. Und ich hab einfach niemanden mehr..

Ich ritze mich schon wieder richtig schlimm und ich wünschte ich könnte mich zu tode hungern... Einfach nichts mehr essen... Außerdem bin ich total alleine. meine Freunde sind fast alle weg. und meine allerbeste Freundin ist seit vorgestern in der Klinik, wegen ihren Depressionen und ihrer Borderline-Störung... Und meine zweitbeste Freundin hat selbst genug mit ihrem Freund zu tun, der letzte Woche verscht hat Selbstmord zu begehn, nachdem seine beste Freundin und deren Freundin beide Selbstmord begangen haben...

Ich weiss nicht mehr weiter. Ich habe das Gefühl alles um mich herum bricht auseinander und ich verliere die Kontrolle. Ich habe das Gefühl, es gibt niemanden mehr, der mich liebt oder braucht... Ich sitze nur noch da und weine...Ich weiß nicht mehr weiter...

...zur Frage

Meine Depressionen werden schlimmer, ich weiß nicht was tun soll und och denke immer öfters an Selbstmord, was soll ich tun?

Ich fühle mich kraftlos, ausgelaugt, habe keine Motivation mehr und kämpfe andauernd mit den Tränen. Da ich ehrlich sein möchte, sage ich hier, dass ich mich selbst und denke immer, dass ich es nicht wert bin. Dass och es nicht wert bin zu leben. Ich hasse mich selbst und eine Stimme in meinem Kopf sagt mir immer, dass ich mich bestrafen soll und mich umbringen soll. Ich kann nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr aufzustehen und niemanden der Mich versteht und für mich da ist. Was soll ich nur tun?

...zur Frage

Kann man einfach so zu einem Psychater?

Hallo. Ich habe in letzter Zeit enorme Depressionen (vor allem wegen einem Mädchen - siehe vorangehende Fragen) und ich denke, es ist das beste, wenn ich einmal zu einem Psychologen gehe. Jetzt meine Frage:

Meine Mutter meinte, ich brauche eine Überweisung vom Hausarzt, wenn ich zu einem möchte. Das glaube ich allerdings nicht ganz, deswegen frage ich. Braucht man das tatsächlich oder kann mein einfach so zu einem gehen und eine Sprechstunde vereinbaren?

Vielen Dank für Hilfe,

MfG lurchkonserve.

...zur Frage

Suizidgedanken, obwohl ich es nicht will?

Hallo, ich denke seit letzter Zeit öfter über Selbstmord nach, will es aber eigentlich nicht machen. Ich weiß auch nicht wieso ich darüber denke aber ich habe halt mal darüber gelesen, dass man bei Depressionen auch an Suizid denkt und seitdem denke ich auch daran. Hab auch irgendwie Angst davor und will es nicht tun. Bei anderen Sachen ist das irgendwie auch so, dass wenn ich lese, dass bei irgendeiner Krankheit dieses oder jenes Symptom auftreten könnte achte ich halt darauf und denke drüber nach.

...zur Frage

Was haltet ihr von selbstmord, ich habe schwere Probleme?

Ich habe schwere Depressionen und denke an selbstmord, was haltet ihr davon ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?