ich war anfang des jahres 8 Wochen krank wegen knochenprobleme. dann im August wegen anderer Krankheit 3 wochen. jetzt wieder große schmerzen wegen knochen. ?

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5 Antworten

Hallo,

siehe:

http://www.recht-finanzen.de/contents/1164-entgeltfortzahlung-im-krankheitsfall

insbesondere ist zu beachten:


Krankmeldung - Ärztliches Attest



Nach § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) ist der Arbeitnehmer dazu verpflichtet, seinen Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer unverzüglich, in Kenntnis zu setzen .
Diese Mitteilung muss daher in der Regel gleich zu Beginn des ersten Krankheitstages und noch vor der ärztlichen Diagnose erfolgen, und kann auch telefonisch, per Email oder durch Angehörige oder Kollegen vorgenommen werden.
 
Zeitgleich ist der Arbeitnehmer gesetzlich verpflichtet, eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Tage dauert. In der Regel ist im Arbeitsvertrag vorgesehen, dass diese ärztliche Bescheinigung schon früher, oft bereits ab dem ersten Tag der Krankheit, vorgelegt werden muss.

Solange der Arbeitnehmer die ärztliche Bescheinigung nicht
vorlegt, kann der Arbeitgeber die Zahlung des Arbeitslohns verweigern.

Dauer und Höhe der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall



Im Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) geregelt sind auch die Dauer und Höhe der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Entgelttorfzahlungsdauer



Gemäß § 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch seinen Arbeitgeber für die Dauer von maximal 6 Wochen.

Dauert die Krankheit länger als 6 Wochen, kriegt der Arbeitnehmer seinen Lohn von Krankenkasse ausgezahlt.
Bei unterschiedlichen Krankheitsursachen entsteht der 6-wöchige Anspruch jeweils neu.
 
Nur bei einer sogenannten Fortsetzungserkrankung, die dieselbe Ursache hat, fängt der 6-Wochen-Zeitraum nicht jeweils neu an zu laufen.

Hier sind die einzelnen Krankheitszeiten zusammenzuzählen.
Praxisnahes Beispiel:

Usw...

Emmy


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Kommentar von gabsy1965
25.10.2016, 12:08

ok, danke für die ausführliche Info.

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Kommentar von emily2001
26.10.2016, 17:47

Danke für die Bewertung !

Emmy

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sobald du wieder eine Knochen-Krankmeldung einreichst, prüft die Krankenkasse, ob du in den letzten 6 Monaten schon einmal deshalb krankgeschrieben warst. wenn nicht, dann gibt es wieder Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber, es erfolgt kein Zusammenrechnen.

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Kommentar von gabsy1965
25.10.2016, 12:46

ok, aber wenn ich die anderen richtig verstanden habe, wird dann zusammengerechnet, wenn keine 12 Monate dazwischen liegen....ich dachte auch nach 6 Monate....

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also eigentlich möchte ich wissen, wenn ich jetzt wieder arbeitsunfähig werden würde, würde ich dann Lohnfortzahlung bekommen oder gleich Krankengeld???

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Kommentar von Weichloeter
25.10.2016, 11:53

jeder, der mehr als 6 wochen pro jahr wegen  der gleichen krankheit AU wird, bekommt krankengeld

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Wenn es sich um die gleiche Hauptdiagnose handelt wie zu Anfang des Jahres gibt es Krankengeld.

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Da würdest Du in Krankengeldbezug wieder gehen. Hoffe das war die Fragestellung.

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Kommentar von gabsy1965
25.10.2016, 12:09

ich dachte wenn 6 Monate dazwischen sind, fängt es wieder neu an....

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