Ich (w,18). Wrlche Waffen/Mittel darf ich zur Selbstverteidigung mitführen?

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7 Antworten

Das sinnvollste ist Pfefferspray. Das ist ohne Altersbeschränkung erlaubt, da es als Tierabwehrmittel keine Waffe ist. Bei Notwehr darf man es dennoch gegen Menschen einsetzen.

Alles andere wird zu kompliziert. "Paniksicher" müssen solche kleinen Helferlein daher sein.

Du drohst damit auch nicht erst, sondern hast das Spray sicher in der Tasche schon mit der Hand im Griff. Wenn du davon ausgehen musst, dass du jeden Augenblick angegriffen wirst, dann ziehst du das Spray und sprühst sofort, danach drehst du dich weg und fliehst. Pfefferspray entfaltet die volle wirkung erst nach ein paar Sekunden bis Minuten. Du erhöhst also deine Fluchtchancen und konntest Abstand zum Angreifer wahren, was du mit z.B. einem Elektroschocker nicht könntest. Und ja, man darf Notwehr schon vor einem Angriff ausüben. Im Nachhinein muss man aber glaubhaft machen können, dass ein Angriff unmittelbar bevorstand.

Laut §42a WaffG darfst du nichts führen was als Waffe i.S.d.Gesetzes gilt.
Bleibt Pfefferspray, Spray mit CS/CN & Guardian Angel.
Empfehlenswert auch eine helle handliche LED-Lampe, evtl mit Stroboskop-Funktion.
Außerdem alles was keine Waffe ist, Schirm, Eiskratzer, ..
Da du bereits 18 bist kannst du einen " kleinen Waffenschein " beantragen und damit sog. PTB-Waffen (Gas/Schreckschuss) führen.

Messer darf man zwar teilweise - sind zur SV aber völlig ungeeignet.

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Hallo Gurkengrün,

führen darfst Du:

- feststehende Messer bis 12 cm Klingenlänge

- Springmesser bis 8,5 cm Klingenlänge, sofern nicht beidseitig geschärft

Zur Selbstverteidigung ist beides vollkommen ungeeignet, sofern Du keine Nahkampfausbildung hast.

- Kubotan, Yawara, Tactical Pen o.ä.

Zur Selbstverteidigung bedingt geeignet, erfordert aber etwas Training. Solche Geräte sind in Deutschland zwar erlaubt, in anderen Ländern (z.B. Schweiz) zählen sie aber zu den verbotenen Waffen

- Pfefferspray oder andere Reizstoffsprühgeräte

- Elektroimpulsgeräte

- Schrillalarm

- Taschenlampe, ggfs. mit Stroboskop-Funktion

Zur Selbstverteidigung bedingt geeignet, wenn sie griffbereit sind.

Im Klartext: Irgendwo in der Handtasche, zwischen Puderdose, Lippenstift und Geldbörse vergraben, nützt so ein Gerät gar nichts! Wenn Du keine Hosen- oder Jackentasche hast, in die Du das Gerät einstecken kannst, ist es nutzlos.

- Kampfsport

Zur Selbstverteidigung noch am besten geeignet, empfehlenswert sind insbesondere Sportarten wie Wing Tsun oder Jui Jitsu, bei denen nicht Kraft, sondern Technik entscheidend ist. Erfordert natürlich einen entsprechenden Trainingsaufwand.

Und als letzten Tipp noch: Die beste Verteidigung beginnt bereits vor einem Angriff. Jeder Täter sucht eine möglichst leichte Beute - also mach dich nicht dazu! Vermeide typische Opfersignale wie gebeugter Gang, gesenkter Kopf und Blick oder hängende Schultern. Körperhaltung, Gestik und Mimik entscheiden oft darüber, daß es erst gar nicht zu einem Angriff kommt.

führen darfst Du:

.........

- Springmesser bis 8,5 cm Klingenlänge, sofern nicht beidseitig geschärft

Nein.  Waffe.

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Pfefferspray, Tierabwehrgerät wenn mich nicht alles täuscht, feststehendes Messer mit Klinge unter 12cm Länge, Schreckschußpistole mit "kleinem Waffenschein"

Pfefferspray ist sehr wirksam.

Ja darf man dabei haben, aber nicht mit dem Hintergrund es gegen Menschen zu benutzen. Das heißt falls du mal aus irgendwelchen Gründen von der Bullerei kontrolliert wirst hast du es mit weil du Angst von Hunden hast. Dafür darf man es dabei haben.

Und in Gründen der Notwehr ist das Pfefferspray rechtlich nicht verboten.

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Bei Messern musst du auf die Länge der Klinge achten. Darf nicht zu lang sein

Stöckelschuhe oder eine Handtasche mit Backsteinen gefüllt  :D

:D xD wird wohl etwas kritisch xD

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Aber nur in der BRD :-)))

"Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden." (§32 StGB)

Das gilt natürich auch, wenn der "rechtswidrige Angriff" von einem Polizeibeamten unternommen wird.

Dass es in der Praxis eine sehr "heiße Kiste" ist, einem Polizisten im Eisatz einen rechtswidrigen Angriff nachzuweisen, ist dir sicher klar.

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