Ich Verzweifle! Wieso dauert die Akteneinsicht so lange?

5 Antworten

Der Zeitpunkt der Akteneinsicht wird nicht vom Rechtsanwalt, sondern von der Staatsanwaltschaft bestimmt. Eine lange Zeit, in der sich nichts tut, ist im Strafverfahren nicht negativ, sondern positiv. Denn ein langes Verfahren widerspricht dem Beschleunigungsgrundsatz, dem Grundsatz des fairen Verfahrens und dem Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts, dem Du unterliegst. Vier Monate sind allerdings noch keine lange Zeit, solche Verfahren dauern eher ein bis zwei Jahre.

ich unterliege mit 18 doch nicht mehr dem jugendstrafrecht oder?...Wieso dauert "solche" Verfahren so lange? Ich habe doch nichts getan und der hat sich das nur ausgedacht,,

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@lala2500

Zwischen 18 und 20 bist Du strafrechtlich eine Heranwachsende. Das Gericht hat die Möglichkeit, Jugendstrafrecht anzuwenden. Falls die Tat noch mit 17 begangen wurde, muss das Gericht sogar Jugendstrafrecht anwenden.

Die Verfahren dauern so lange, weil die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt ermittelt und neben Deiner Akte noch ein paar tausend andere dort liegen.

Ob Du etwas getan hast oder nicht, ist jetzt erst einmal nicht entscheidend. Vertraue Deinem Anwalt - der macht soetwas häufiger und weiß, was er tut.

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Es gibt keinen Grund zur Eile! Schau dir mal an, warum hier jeder Hirni Anzeige erstatten will oder gar hat! Dieser ganze Berg von Akten mußt auf Steuerkosten bewegt werden! Ob du nun morgen oder an Ostern angeklagt oder freigesprochen wirst, interessiert nur dich. Lediglich bei einer Untersuchngshaft muß innerhalb von 6 Monaten eine Anklage erfolgen.

Es gibt keinen Grund zur Eile!

Im Prinzip hast Du Recht - aber versetz Dich mal in Ihre Lage! Kein sehr hilfreicher Post :(

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@Greenfox1

Ist sie unschuldig oder kann ihr die Tat nicht nachgewiesen, wird sie freigesprochen werden. Andernfalls könnte man hier noch von einer Bewährungsstrafe ausgehen, insbesondere, wenn durch den Geschädigten begünstigende Umstände geschaffen waren, auch wenn 6000 Euro kein Pappenstiel sind. Gleichwohl wird ein geeigneter Anwalt auch die richtigen Fragen an den mutmaßlich Geschädigten richten, um die Glaubwürdigkeit zu prüfen.

Zuweilen könnte man der Justiz auch geheime Rechenkünste unterstellen. Wenn die Aktenlage eine Bewährungsstrafe erwarten lässt und die Bewährungszeit auf ein Mittel von z.B. 3 Jahren festgesetzt würde, führt eine späte Verhandlung dazu, dass die Bewährungszeit eben erst auch ab Rechtskraft des Urteils in Kraft tritt, wobei "Erwischte" oft schon aufpassen, sich in der Wartezeit nicht erneut bei Taten erwischen zu lassen, so dass man hier länger den Druck des Bewährungswiderrufs ausüben kann.

Gleichwohl ist die Wartezeit für Unschuldige natürlich unangenehm. Der Anwalt wirds aber in geeigneter Weise richten.

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Aus Sicht eines Anwalts kann ich mich nur den Vorrednern anschließen: Durch den Weg der Akte über Polizei und StA (und manchmal wieder zurück) können Monate vergehen. An den Polizisten aus Berlin: Netter Versuch, aber bleiben wir doch mal bei der faktischen Wahrheit, dass eine Vorladung zur Vernehmung des nicht (durch Akteneinsicht und Vorwurfskenntnis) gebrieften Beschuldigten NIEMALS NICHT zu dessen Vorteil gereicht, zudem wenn er geschulten und versierten Polizisten gegenüber sitzt, die ja gerade im Vorteil der Aktenkenntnis sind. Also lieber zum Anwalt gehen, Akteneinsicht holen, DANN kann man sich ggf. immer noch einlassen. Guten Rutsch, Bastus

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