Ich versuche gerade, die cheminschen Bindungen zu verstehen?

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4 Antworten

Bei Kunststoffen sind es in der Tat entweder v.d.W.(Thermoplaste), oder es sind eigentlich Riesenmoleküle, die dreidimensional vernetzt sind (Duroplaste).

Bei Metallen gibt es die sogenannte metallische Bindung. Metallionen sind umgeben von einem "Elektronengas", das sie zusammenhält.

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Hallo,

Hier eine Übersicht:

Da gibt es die Ionenbindungen die man von Salzen kennt. Das sind Verbindungen zwischen einem Metall (linke Seite des Periodensystems) und einem Nichtmetall (rechte Seite des Periodensystems). Diese Entstehen, zwischen Elementen die stark unterschiedliche Elektronennegativitäts-Werte besitzen. Die Elektronegativität drückt aus wie stark der "Atomrumpf" eines Elements Valenzelektronen anzuziehen vermag. Metalle besitzen generell niedrigere Elektronegativitäts-Werte und geben Valenzelektronen an Nichtmetalle, die höhere Elektronegativitäts-Werte besitzen ab. In einer Salzverbindung sind die Metalle somit positiv geladen und die Nichtmetalle negativ.

Dann gibt es die Kovalenten Bindungen (Elektronenpaarbindung) die i.d.R. zwischen Nichtmetallen vorkommen. Da die Atomrümpfe aller Nichtmetalle hohe aber ähnliche Elektronegativitäts-Werte besitzen, werden bei einer Kovalenten Bindung die Valenzelektronen quasi geteilt. Alle organischen bzw. Kohlenstoff-Verbindungen werden zum Beispiel durch Kovalente Bindungen zusammen gehalten, dazu gehören auch Plastiktüten.

Bei den Metallen nennt man die Verbindungen schlichtweg Metallbindungen :). Da Metalle niedrige Elektronegativitäts-Werte besitzen, führt dies dazu das einige Valenzelektronen (Negative Ladung) sich frei zwischen den Atomrümpfen (Positive Ladung) bewegen.

Und Schließlich gibt es da noch die intermolekularen "schwachen Wechselwirkungen" (nicht verwechseln mit einer der Grundkräfte der Physik). Dazu gehören zu einem die von dir erwähnten Dipol-Dipol-Bindungen, die im Grunde fast immer auch Wasserstoffbrückenbindungen sind. Und zum anderen die Van-der-Waals-Kräfte und die Hydrophoben-Wechselwirkungen.

Und Schließlich gibt es noch zahlreiche Spezialfälle... Die Gemeinsamkeit aller chemischen Bindungen ist, das sie alle Elektromagnetische-Wechselwirkungen sind.

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Kommentar von Eatter56
29.08.2015, 13:58

Hier noch eine Ergänzung zu der Plastiktüte:

Zwar sind Kunstoffmoleküle intramolekular durch Kovalente Bindungen verbunden. Intermolekular werden sie durch schwache Wechselwirkungen zusammengehalten, also überwiegend durch Wasserstoffbrückenbindungen und Van-der-Waals-Kräfte.

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