Ich versuche abstinent zu leben. Es fühlt sich beschissen an. Warum?

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Hallo!

Du hast schon so unglaublich viel geschafft.
Du hielst den Drogenrausch wie das Leben ohne Drogen aus.
Das macht dir so schnell keiner nach.
Immer wieder ging es weiter in deinem Leben. Dies sollte dir Vertrauen geben - in dich selbst, in das Leben, in dein Schicksal.

Persönlich denke ich mir, dass es dir lediglich am Lernen fehlt.
Du hinterfragst zu wenig.
Denn würdest du aus allem etwas lernen, so könnte sich alles beruhigen und mittig einpendeln, die Schwankungen wären dann nicht mehr so arg, dein Pendel würde nicht mehr gar so heftig ausschlagen, was natürlich sehr anstrengend ist.
Erkenne deine Extreme und versuche immer wieder bei allem in eine wohltuende Mitte zu gelangen.
Wir leben ja in einer Polarität und es ist durchaus auch normal, dass der Mensch, bei was auch immer, in Extreme geht, und diese zu erfahren, um Erfahrungen zu machen und vor allem, um die Mitte von allem sehen und einnehmen zu können.
Die goldene Mitte.

der es sich nicht traute einer Frau in die Augen zu sehen

Ein Beispiel:
Hier bist du im Extrem der Angst vor Frauen und vor Weiblichen generell.
Was also brauchst du, um ausgeglichen zu werden?, vom Extrem heraustreten zu können?
Meiner Ansicht nach das Gegenteil von Angst: Weite, Offenheit, Vertrauen und Mut.

Aber du hast vermutlich irgendeine Horrorgeschichte am Laufen, die dir weiß machen will, dass wohl irgendwas Schlimmes passieren wird, sobald du dich auf Frauen oder im übertragenen Sinne auf weibliche Eigenschaften (Vertrauen-haben, Weichheit, Sinnlichkeit, Offenheit, Passivität, Hingabe, Fürsorglichkeit....) einlassen wirst, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht, denn Angst spricht nie von der Wahrheit, sondern ist eine miese Lügnerin.
Vielleicht kannst du ja auch längst selbst und rückblickend sehen, dass sich deine Ängste nicht immer bestätigt haben, oder wenn sie dann doch eingetreten sind, gar nicht soooo schlimm waren, wie zuvor von dir angenommen.

Stelle dich bewusst und freiwillig deinen Ängsten. Benenne sie. Schaue sie an. Ist eh alles nur Humbug. Klar, sie fühlt sich so verdammt echt an, ist sie aber nicht.

Ich versuche abstinent zu leben. Es fühlt sich beschissen an. Warum?

Vermutlich, weil du keinen Ersatz für den Ersatz (Droge) hast.
Zuerst musst du verstehen, warum du welchen Ersatz zu dir nimmst, um was es dir eigentlich wirklich und tief geht. Zuerst musst du dich selbst verstehen und einen Ausgleich schaffen, damit es sich leichter und besser anfühlen kann.
Ich mein, du hast Bedürfnisse, die erfüllt sein wollen. Dies ist ja normal. Drogen können dies allerdings nur oberflächlich und kurzfristig.
Brüderlichkeit, Rundheit, Einswerden, Einheitsgefühle, Geborgenheit, ......
Davon kannst du dir selbst auch einiges geben. Tust du ja auch längst. Mach dir dies mal einfach nur bewusst.
Sorge fürsorglich für Geborgenheit für dich selbst.

Suche
Sucht

Bleibt man auf seiner Suche, nach was auch immer, stehen und stecken, so greift man gut und gerne zu Suchtmitteln. Man denkt, man hätte gefunden, was man sucht, derweil hängt man nur an einem billigen Ersatz davon.
Ergo:
Weitersuchen! ;-))

Mit Alkohol versucht man wohl
die harte Welt weich erscheinen zu lassen bzw. sich selbst weich und rund zu fühlen.

Sich weich und rund fühlen kann man erreichen, indem man weibliche Eigenschaften denkt und lebt und fühlt
oder eben durch Alkoholgenuss.
Die Ebene wählt jeder selbst.

Weiter versucht man unter anderem mit Alkohol seine Sehnsucht nach menschlicher Nähe und konfliktfreier, heiler, brüderlicher Welt über den Weg der Konfliktvermeidung zu befriedigen.
Scheint zuerst völlig logisch. Klar, wenn ich Konflikte vermeide, so muss es doch harmonischer werden.
Ist aber nicht so.
Konflikte, Streite reinigen wie ein Gewitter und braucht man zu seiner heilen Welt. Es ist nicht möglich, einen Aspekt (Konflikte) des Lebens zu löschen.
Man kann nun diesen Fakt mit Alkohol runterspülen, weil er zu schwer verdaulich wäre (armer Schlucker, Schluckspecht) oder
der Wahrheit und harten Welt ins Gesicht blicken und diese aktiv und bewusst weicher machen. Ich gehe davon aus, dass du selbst eine eigene Weichheit hast, mit der du dich jedoch erst noch anfreunden musst. Ich finde sie wunderschön, aber gut, das hilft ja nix, solange du dies selbst anders siehst.

Du solltest das Schlucken im übertragenen Sinne lernen und dazu deine Frustrationstoleranz erhöhen (oder generell erwerben?).

Deine Suche solltest du auch wieder freiwillig und bewussst aufnehmen.
Die Suche nach Sinn, Einheit, Heilsein, der heilen Welt in deinem Inneren.....

Du solltest die Welt bewältigen, anstatt vor ihr zu flüchten.

Das alles gäbe dir einen (sehr würdigen) Ersatz für deinen Ersatz. Deshalb ginge es dir dann besser und leichter, du würdest dich stärker und stabiler fühlen.

Ich sehe mich selbst als wiederlichen Suchthaufen, der sowieso nur merkwürdig rüberkommt.

Das ist natürlich heftig und hart, vor allem für dich selbst.
Ich sehe dies auch gar nicht so. Ich finde, dass du kämpfst, und auch erfolgreich. Du darfst dich nur nicht mit anderen (Leben) vergleichen. Deines ist halt so und deine Situation bleibt ja nicht so, wie sie ist. Leben ist ja Veränderung und du hast schon sehr viel bewegt und geändert. Das passt schon alles. Mach da einfach weiter.

Stehe zu deinen Bedürfnissen. Erlaube sie dir!

Versuche mal noch vertrauensvoller und offener alles anzunehmen, was so auf dich zukommt, und nicht zu bewerten, das bringt doch nix.
Ich sehe, dass du mit sehr vielem besser zurecht kommst, als du dir selbst zugestehst.

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Ich habe deine Antwort soeben erst richtig gelesen, und dazu lief das Lied "Neverland" von Marilion. Es war wunderschön, das lesen deiner Ratschläge. Ich werde sie wieder und wieder lesen. Und dann möchte ich dir mitteilen, was gegangen ist. Danke!

Ja, die weiblichen Eigenschaften.... Ich wurde oft als femininer Mann bezeichnet. Und aus irgendeinem Grund hielt ich es in der letzten Zeit für sehr richtig, eine möglichst tiefe Stimme an den Tag zu legen. Warum weiss ich nicht. Wahrscheinlich wird man durch tiefe Stimme und knappe Sätze tatsächlich ernster genommen. Aber das führte uns ja nur zum Thema Sexismus.

Vertrauen, Weichheit, Fürsorge... Das sind Dinge, die ich wirklich vernachlässigte in letzter Zeit. Immer hatte ich das Gefühl, das Gegenüber habe vor, besser zu sein als ich. Mich zu belügen und mir allgemein schaden zu wollen. Wenn es mir helfen wollen würde, dann nur, damit es sich selbst besser fühlt... So zu denken war falsch.

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@XpressMak123
und dazu lief das Lied "Neverland" von Marilion.

Hab's mir mal eben rausgesucht. Das kommt und passt gut.

Ich werde sie wieder und wieder lesen.

Jedes Mal mit einem weiteren Bewusstsein. Will sagen, du wirst es jedesmal anders und tiefer verstehen.

Warum weiss ich nicht.

Das glaube ich dir nie und nimmer.
Das weißt du ganz genau

Aber das führte uns ja nur zum Thema Sexismus.

Du hast das, was ich dir mitteilen wollte, sehr gut erfasst. Das macht dir ganz sicherlich nicht jeder nach. ;-))

Du bist so ein schlauer Mann. Wirklich. Wäre ewig schade, würdest du weiterhin gegen dich selbst kämpfen.
Stattdessen würde ich nur allzugerne noch was Weiterführendes von dir lesen oder hören oder irgendwie mitbekommen. Etwas, was deine Schläue und Sensibilität würdig zeigt. Davon will ich hören..... :-)

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Vorweg, das soll weder beleidigend noch verurteilend sein, einfach nur Wahr...

Zuerst mal, hast du wirklich das gefühl dass nach 9 Monaten alles vorbei und wieder gut ist? vorallem wenn du sagst "ein paar ausrutscher", kann ich dir aus eigener erfahrung sagen dass du noch lange nicht über den Berg bist, mach dich aber desswegen nicht verrückt, du bist auf einem guten weg.

Nach jedem rückfall, muss man wieder von Vorne anfangen! Das musst du dir einfach bewusst machen! Das ganze ist auch nicht nach 2 Jahren vorbei, verabschiede dich gleich von der vorstellung, du wirst immer Kämpfen müssen!

Der selbsthass, resp. die verachtung der Dinge die du getan hast, tja, herzlich willkommen im Club, damit musst du leben, es sind deine Fehler. Das kommt wohl nicht von nicht, oder? Jeder trägt sein päckchen oder in deinem und meinem Fall, den 150kg schweren Ballast

Leider muss ich dir auch sagen, dass deine Zeit in Clubs beim feiern, einfach mal vorbei sein MUSS! ich meine, wie verliefen deine ausrutscher? "Ach nur ein Bier, hab gerade lust"... eins ist keins... und dann streckt dir einer eine Line entgegen...

Mir ging es zumindest mehr als einmal so. Pub's, Clubs, die Leute mitdenen du Drogen konsumiertest, das alles sind wirklich negative Trigger, oftmals kann es nur ein gedanke, ein geruch oder sogar nur ein Lied sein, dass dich an die enorme endorphine ausschüttung in deiner vergangenheit erinnert...

Für mich war die einzige lösung, weg von denen, zwar wirklich radikal, mir hat das wirklich geholfen. Ausserdem glaub ja nicht dass der entzug alles für dich behoben hat, begieb dich in behandlung verd**%&*, die soll ja nicht stationär sein, aber ein Psychiater kann dir helfen, zum einen mit Reden zum andern vieleicht mit Medikamenten.

Dann noch zu deiner selbstwahrnehmung: mach dir zuerst mal klar dass du ein "Suchthaufen" bist der merkwürdig rüberkommt, das sieht man schonmal an den 4 tags die du benutzt hast. wie ein kleiner verzogener 12 jähriger der alles sofort und ohne fragen haben will.

Du musst wirklich deine ansprüche enorm senken! nicht alles auf einmal! einen schritt nach dem anderen! Such dir kompetente Hilfe und zwar nicht auf "gutefrage" sondern ein Arzt. Such dir deinen Weg im Alltag und vorallem mach dein Glück nicht von der bestätigung anderer abhängig, sonst wirst du dich ewig als etwas darstellen dass du nicht bist und nie sein wirst.

Seit Jahren bin ich weg von dem scheiss, mittlerweile kann ich sogar mit Arbeitkollegen ein paar Bierchen im feierabend trinken ohne angst zu haben dass ich gleich wieder abstürze, aber ich muss dir sagen, ich habe immernoch angst davor, denn es braucht nicht viel und die ganze arbeit war für nichts...

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Hallo!

'Nur du allein schaffst es, aber du schaffst es nicht allein!' Diesen Satz höre ich immer wieder von Menschen, die es geschafft haben, ihr Suchtmittel Alkohol nicht mehr zu gebrauchen.

Geh zu einer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker (Anonyme Alkoholiker, Guttempler, Blaues Kreuz, Kreuzbund). Dort kannst du lernen, ohne Alkohol mit Lebensfreude zu leben!

Wie nennt man ein Verhalten, wenn ein Mensch nur in eine unreale Welt lebt, nur Musik o. TV o.a..

Wie nennt man psychologisch oder fachmännisch den Begriff für folgende Lebenweise: Ein Mensch hat kaum soziale Kontakte (oder garnicht), er geht einen normalen Job meist o. überhaupt nicht nach. Dieser Mensch flüchtet in einem bestimmten Konsum. Zum Beispiel habe ich den einen Bekannten, der nur Fernsehen guckt und nicht mehr aufräumt, kein normales Leben lebt, nicht einkauft, nix sauber macht und nicht arbeitet, nur Fernsehen. Oder bei der anderen Bekannten, noch extremer, hört 18 Stunden Musik, schreibt sich alles (Inhalte, Musik läuft wann und wo, Uhrzeit, Sendedaten u.a.) auf vom Radio, hat 10.000 CDs und ist 42 Jahre. Beschäftigt sich nur mit ihren CDs, täglich, geht keiner Arbeit nach, ihr Leben richtet sich nur nach Musik wie in einer unrealen Musikwelt mit Klängen und Interpreten, unterhält sich nicht mit Menschen, aber sie kann es noch, wenn man Sie anspricht. Sie hat Wortfindungsprobleme, die einfachsten Zusammenhänge weiss sie, aber kann sie NICHT MEHR erklären weil sie sich den ganzen Tag nur unterhalten lässt von Musik, Radio und TV. 1.) Wie nennt man den Ausdruck für so welches Leben oder diese Art? Es ist wie eine Flucht aus der Realität, ein verschenken des Lebens, eine Besessenheit bzw. Sucht. 2.) Wie kann man das negative zum positiven machen, diese krankhaften Zwänge in etwas positives verwandeln bzw. nutzen, welche diese Menschen verwerten können, z.B in Form eines Berufes/Jobs?

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