Ich verstehe nicht wie Atheisten an nichts glauben könne?

20 Antworten

Als ich noch Atheist war fand ich die Vorstellung, dass es einen Gott geben könnte einfach zu einfach, etwas für die Blöden, die nicht fähig sind zu denken und für die Verlogenen, welche sich ihre eigene Wirklichkeit schön glauben, weil sie zu schwach sind die Wirklichkeit erkennen und ertragen zu können und etwas für die Besserwisser, welche anderen ihre Meinung aufzwingen wollen, weil sie sonst zu wenig Anerkennung bekommen und noch für diejenigen, welche einen Gott brauchen um sich selbst vergeben zu können und um sich geliebt zu fühlen, weil sie keine Erkenntnis ihres wahren Selbst haben um die Göttlichkeit in sich selbst erkennen zu können; jedenfalls waren es für mich alles Idioten oder ihre Sklaven.

Als ich noch Atheist war [...]

Und was ist dann passiert?

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@Gruffalo

Im Jahre 1983 war ich auf Kreta um dort zu überwintern. Ich hatte 3 Bücher mit dabei, ein Buch von Kasanzakis, Romeo und julia von Shakespere und die Bibel. Den Grund weshalb ich die Bibel dabei hatte weiss ich nicht mehr, ich wollte mich glaub einfach mal darüber informieren was darin so stand. Es war Februar und es regnete tagelang. Nachdem ich die 2 anderen Bücher durch hatte war nur noch die Bibel übrig zu lesen. Also begann ich am Anfang zu lesen. Nach glaub etwa 4-5 Tagen hatte ich die ganze Bibel, AT und NT von Beginn an bis zum Schluss durchgelesen und ich war überzeugter Christ und bin es bis heute und werde es immer sein.

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@Patrickson

ich wollte mich glaub einfach mal darüber informieren was darin so stand.

Ohne dir zu Nahe zu treten, aber die meisten Atheisten, die ich kenne, sind es gerad weil sie sich über Religion informiert haben.

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@Termobar

Tja, bei mir lief die Sache umgekehrt und ich darf sagen, nachdem ich jetzt seit 38 Jahren Christ bin, Gott sei Dank habe ich diesen Weg gewählt , den Weg mit Gott.

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"Es kann ja nicht sein das man nach dem Tod einfach weg ist" Warum? Ist doch sogar am Wahrscheinlichsten. Kein Körper - keine Wahrnehmung des Lebens.

"denn es gibt einen Himmel " Das müsste noch bewiesen werden. Das kann man so nicht sagen. Ist eine menschliche Erfindung.

"Und die Erde kann auch nicht selbst entstanden sein" Doch doch... eben nach der Urknalltheorie - einfach mal einlesen.

"Und alles was passiert ist von Gott vorhergesehen es kann nicht einfach so passieren"

Nein, alle führende Philosophen bestreiten das alles schon vorherbestimmt ist. So wäre das Leben ja absurd.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist Deine Theorie, Atheisten sehen das nun mal anders. Auch das ist ein Glaube, nur anders als Deiner. Und Du kannst weder beweisen, dass es einen Himmel gibt, noch, dass die Welt von Gott geschaffen wurde.

die Erde kann auch nicht selbst entstanden sein

das gilt auch für die Entstehung von Regen und Donner. Darum gibt es eine Regen- und Donnergöttin.

es kann nicht einfach so passieren

darum gibt es Wettergötter. Es gibt einige:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Donnergott

Atheisten an nichts glauben könne?

Aba geh, stimmt doch gar nicht. Es gibt Atheisten, die an Karma und Wiedergeburt glauben (zB atheistische Buddhisten).

Wenn es einen Himmel gibt, so ist es gut. Aber wenn man an einen Himmel glaubt, muss man auch an eine Hölle glauben. Das sollte uns Angst machen, denn es ist nicht sicher ob man in den Himmel kommt. Es gibt Menschen, die haben ihre ganzes Leben lang die Hölle in ihren Gedanken und haben panische Angst das sie da rein kommen.

Für einen Atheisten ist es daher einfach. Es ist nicht schlimm wenn nach dem Tod nichts ist. Das bedeutet es ist auch keine Hölle vorhanden die vielleicht ewige Qualen bringen. Ich finde die Gedanken an einen Himmel schön, aber auch für mich ist dieser Himmel nicht greifbar. Weil in der Offenbarung auch was anderes steht. In der Offenbarung ist vom neuen Jerusalem die Rede. Eine Stadt schöner als alles andere was man je gesehen hat. Also nichts mit Himmel. (Offenbarung 21)

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 

Weiter im Text steht dann....

Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Leuchten war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. 14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 15 Und der mit mir redete, hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauer. 16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. 17 Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte. 18 Und der Kern der Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. 19 Die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. 21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und die Straße der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas. 22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24 Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. 25 Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. 27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.

Entnommen vom Bibelserver.com/Lutherbibel

Also das ist alles andere als ein Himmel. Von daher glaube ich auch nicht so recht das der Himmel das ist, wohin der Mensch streben sollte. Ich bin gläubig. Aber glauben heißt nicht wissen. Ich könnte also damit leben, wenn hinterher nichts ist. Vor der Geburt war auch nichts. Und es ist allemal besser, als ständige Angst vor einer Hölle.

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