Ich verstehe es nicht wieso(Enduro auf der straße)?

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6 Antworten

Hier werden immer verschiedene Motorradarten durcheinander gebracht.

Moto Cross = reines Sportgerät für Wettbewerbe oder auf der Crossstrecke und ohne Strassenzulassung (kein Beleuchtung usw).

GS (Geländesport) seit ein paar Jahren Endurosport = Wettbewerbsmaschinen für Geländewettbewerbe wo manche Etappen der Wettbewerbe auch über öffentliche Strecken führen. Daher mit Beleuchtung und Nummernschild. Trotzdem nur bedingt Strassentauglich, nicht nur wegen der Reifen.   https://de.wikipedia.org/wiki/Endurosport

Enduro = Strassenmaschine auch fürs Gelände. Seit die Enduros in den 70er Jahren auf den Markt kamen waren sie für Strasse und Gelände gedacht und konzipiert. Manche waren besser fürs Gelände geignet, manche weniger. Aber die Enduros wurden bestimmt von den allermeisten Besitzern fast ausschliesslich auf der Strasse benutzt. Logisch dass jemand, der mit dem Knie am Boden durch Kurven fahren will, sich keine Enduro zulegt. Für die Stadt oder für Kurzstrecken sind sie immer besser geeignet als ein Supersportler.

Die KTM EXC ist wird als "Enduro" verkauft. Das liegt aber auch daran, weil seit 10 Jahren die Wettbewerbe nicht mehr "Geländesport" heissen (bzw. 6-days trophys - Veranstaltungen), seit es eine Endurosport Weltmeisterschaft gibt.


Hallo Mark,

Enduro ist nicht gleich Enduro und die WR und die EXC haben fast nichts gemeinsam.

Eine Endureo ist per Definition ein geländegängiges Motorrad mit Straßenzulassung. Das macht eine Enduro aber noch lange nicht alltagstauglich und tauglich für die Straße.

Auch für die EXC kann man eine Straßenzulassung bekommen. Aber dennoch ist vor allem sie weder für die Straße gebaut, noch dafür gedacht oder geeignet.

Deshalb ist hier der Begriff Enduro eigentlich falsch und daher gibt es auch ständig diejenigen, die eine EXC unbedingt auf der Straße fahren wollen.

Die EXC ist eine Hard- / Sport-Enduro und ein reines Wetbewerbsmodell.

Aber auch die Enduros für die Straße sind Zwitter und weder für das eine noch für das andere richtig geeignet.

Fürs Gelände fehlt den meisten Durchzug und Kraft und für die Straße haben sie nicht das richtige Fahrwerk und die falschen Reifen.

Wenn man auch mal ins Gelände will und nur in die Schule oder ins nächste Dorf, dann kann man auch mit einer Enduro wie der WR glücklich werden.

Für ausgiebige längere Motorradtouren sind aber auch die "Straßen-Enduros" nicht geeignet. Da vergeht bereits nach kurzer Zeit die Freude am Fahren.

Das hast du also vollkommen richtig erkannt ;-)

Viele Grüße

Michael


Für ausgiebige längere Motorradtouren ...

Mit einer der ersten 4-Takt Enduros, der Yamaha XT 500, hat man Ende der 70er und in den 80er Jahren Weltreisen gemacht. Daraus entstanden dann später die Reiseenduros - die waren natürlich fürs Gelände viel zu schwer.

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@janfred1401

Sicher geht das - aber bequem geht anders ;-)

Gleich mehrere Bekannte von mir waren in den vergangenen Jahren am Nordkap. Das geht mit einem Straßenmotorrad natürlich nicht wirklich.

Die einen mit Reise-Enduros - mit der allseits beliebten GS. Die sind direkt von zu Hause aus mit dem Motorrad los. Und am Ende im Dauerregen wieder nach Hause ;-)

Die anderen mit "normalen Enduros", welche weiß ich jetzt nicht genau. Die haben die Motorräder aber erst mal bis Norwegen auf dem Hänger transportiert.

Gruß Michael

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Die etwas größeren strassenenduros sind keine zwitter sondern haben fürs Gelände zu viel power und sind zu schwer. Für ein paar spaßige Steinbruch Tage reicht es vollkommen

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erster Tipp...

Kauf dir ne WR und keine EXC du wirst mir danken wenn du mit der WR fährst während andere ihre EXC Reparieren ;)

Und ja Enduro kann man auf der Straße fahren machen doch auch genug leute deine Enduro sollte halt straßenzugelassen sein.

In Kurven musst du halt bedenken das Stollenreifen nicht so toll sind aber solange man es nicht übertreibt...

Kommt eben drauf an was du willst... EXC geht sowieso gar nicht. Außer du nimmst an Wettbewerben teil.

Die WR ist eben so ein Mischmasch, auf der Straße in Ordnung und in Gelände nicht so toll. Damit kommst eben nur über Feldwege und Wiesen.

Willst du eine Geländegängige Enduro die man auch auf der Straße fahren kann, dann kauf dir eine Beta RR 125. Egal ob AC oder LC. Ich selbst fahre die AC, mit der kann man gut durchs Gelände fahren und ich fahre damit ca. 65% auf der Straße. Jeden tag zur Schule bei schönem Wetter. Damit kann man auf der Straße auch Spaß haben, glaub mir ;) Die LC hat Wettbewerbsreifen drauf, die ist noch mehr fürs Gelände ausgelegt.

Natürlich kannste mit so einer Enduro nicht in die Kurven liegen und Knieschleifen als mit einer 125er "Sportler".

Aber wenn du von: "Vom einem andern Ort ins ander fahren redest...", das geht mit einer Enduro wie mit jedem anderen Moped.

Klar, wieso nicht?

Einzig, wenn Du Bereifung nutzt, welche ausschliesslich für den Schlamm konstruiert wurde, wirst Du Abstriche in Komfort und Sicherheit machen müssen. Das wirst Du aber nach 50 Metern merken, wenn Du über ein feines Popometer verfügst.

Ein Panzer kann doch auch ohne zu schießen auf der Autobahn fahren, nicht wahr?

Warum solltest du also mit einer Enduro nicht ganz normal auf der Straße fahren? Geht!

Wenn diese Argumentation greifen würde, dann müssten einem aber auch täglich Panzer auf der Autobahn begegnen - tun sie aber nicht ;-)

Für eine Enduro muss man den hauptsächlichen Nutzungszweck vorher genau definieren.

  • Kurzschrecken - ja
  • Langstrecken - nein

Gruß Michael

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