Ich verstehe einfach Atheisten nicht, denken sie wirklich das Gott nicht existiert oder wollen sie es lediglich nicht wahr haben?

Das Ergebnis basiert auf 28 Abstimmungen

Die wollen nicht wahrhaben 93%
Gott muss es geben , das weiß jeder Mensch. 7%

70 Antworten

Sehr ärgerlich, dass man auch auf "Fragen" antworten kann, ohne an solchen Murks-"Umfragen" teilnehmen zu müssen, nicht wahr?

Es mag dich zutiefst erschüttern und dein Weltbild schwer in Mitleidenschaft ziehen, aber ja: ich denke tatsächlich, dass es keinen Gott gibt. Insbesondere dann nicht, wenn wir hier vom jüdisch-christlich-islamischen Gott "YHWH/Gottvater/Allah" reden. Das hättest du vorsichtshalber noch erklären sollen, denn es gab im Laufe der Menschheitsgeschichte sehr viele Götter. Du könntest auch Quetzalcoatl, Horus oder Brahma meinen.

Deine "Argumentation", "etwas" könne nicht aus "nichts" entstehen, ist auch Humbug. Denn wärest du konsequent, dann müsstest du dieses Argument auch auf deinen "Gott" anwenden. Oder gelten solche Regeln für den alten Knaben nicht? "Gott" war schon immer da, aber dass es schon immer Grundlagen für das Leben gab, darf nicht sein?

Wir können heute auch wunderbar erklären, wo dein "Gott" und alle seine vielen Göttergeschwister herkommen. Du meinst doch sicher "Gottvater" oder "Allah", nicht wahr? Beschäftige dich mal damit. Du betest den Berggott eines primitiven und längst vergessenen Volkes an, das vor Jahrtausenden in Kanaan lebte.

Auch die "Heiligen Schriften" taugen nicht als überzeugendes Werbemittel für den "Glauben". Sie sind voller sinnloser Gewalt, geklauter Mythen aus grauer Vorzeit, falschen Behauptungen, Paradoxa und sogar politischer Propaganda. Absolut kein Grund, irgendwas davon ernst zu nehmen.

Um es auf den Punkt zu bringen: du darfst natürlich gerne an deinen "Gott" glauben, aber erwarte nicht, dass andere Menschen ebenso bereit sind, ihren rationalen Verstand aufzugeben. Denn wie du siehst, gibt es sehr viele gute Argumente, eben nicht an diesen Typen zu glauben.

Einfach perfekt auf den Punkt gebracht.

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Sehr gut argumentiert. Ich stimme uneingeschränkt zu.

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Du hättest auch ganz kurz schreiben können.

Gott habe ich nie gesehen, deshalb gibt es den nicht.

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@BVBDortmund

Naja man könnte auch einfach schreiben das Gott bewusst paradox gemacht worden ist weil du kannst nicht beweisen ob er existiert oder nicht

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Man sollte sich mit der Auffassung, dass es sich bei Jahwe um einen vorisraelitischen Berggott handeln würde, tatsächlich beschäftigen. Es handelt sich hierbei nämlich nur um eine bereits im 19. Jahrhundert entstandene (Julius Wellhausen) religionswissenschaftliche Hypothese (Midianiterthese), die kaum belegt ist. "Wunderbar erklären" kann man mit dieser Hypothese so gut wie nichts.

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@UW1969

Da irrst du dich, denn diese These wurde bisher nicht widerlegt und mutet weiterhin sehr ansprechend an. Nicht zuletzt sind es AT-Texte, welche in diese Richtung deuten.

Die Veflechtungen des alten Judentums mit dem kanaanitischen Polytheismus sind inzwischen hinreichend belegt, auch darüber gibt die Bibel selbst Auskunft, wenn auch nicht in wohlwollender Form (Baalsanbeter in Israel).

Ein paar Puzzlestücke fehlen natürlich noch, aber eines wissen wir schon jetzt: auch "YHWH" war/ist der Evolution unterworfen. Er ist nicht plötzlich "vom Himmel hinabgestiegen".

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@Indecisive

Es ist richtig, dass sich die Vertreter der Midianiterthese u. a. auf altestamentliche Texte berufen. Beispielsweise wird der Besuch Jitros bei Mose (2. Mose 18,1-12) als Übertritt der Israeliten zum midianitischen Jahwe-Kult interpretiert. Volker Haarmann (er ist promovierter Alttestamentler und hat zusätzlich "Jüdische Studien" studiert) konnte diese Exegese widerlegen und aufzeigen, dass sich hier ein Nicht-Israelit dem israelitischen Gott-Jahwe zuwendet (Haarmann, Volker, JHWH-Verehrer der Völker: Die Hinwendung von Nichtisraeliten zum Gott Israels in alttestamentlichen Überlieferungen, Zürich, 2008).

Das JHWH nicht "plötzlich vom Himmel hinabgestiegen" ist stimmt insofern, dass Gott nicht alles über sich und seine Absichten auf einmal offenbarte. Es gibt Stufen der Offenbarung, wobei jede Stufe auf der vorhergehenden Stufe aufbaut und die Offenbarung weiterführt (fortschreitende Offenbarung).

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@UW1969

Nun gibt es da aber noch sehr viele weitere Textstellen, die sich wesentlich besser als Indizien für solche Thesen eignen.

Da es aber keinem von uns beiden gelingen wird, den anderen zu überzeugen, sollten wir uns das Ganze lieber sparen.

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@Indecisive

Da wir von grundsätzlich unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen, wird es wohl tatsächlich keinem von uns beiden gelingen, den anderen zu überzeugen. Trotzdem danke, dass eine sachliche Diskussion mit dir möglich war.

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Recht hilfreich. Allerdings dient das so verwendete "Nichts "der Wissenschaft auch nur als ein recht brauchbarer Platzhalter für Unverstandenes, weil das wissenschaftlich-rationale Denken und Urteilen nicht darüber hinaus kommt bzw. nicht weiter in die "Tiefe" gelangt. Das ist aber immerhin NORMAL so und auch akzeptabel. Nicht mehr und nicht weniger.

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Erstaunlich, DUBISTBOSSXXX, nach 14 Stunden haben schon 68 User auf deine „Umfrage“ geantwortet. Warum nur so viel Aufhebens von dem, was für die Mehrheit der Antwortenden nicht existiert?

Liegt es an deiner provozierenden Behauptung, dass doch jeder wisse, dass es Gott gibt?

Du weißt es ja wohl.

Und drum bitte ich dich, mir mal ein paar Details über Gott mitzuteilen:

Aussehen, Alter, charakterliche Eigenheiten…

Falls du gläubig bist, wirst du solche Frage empört zurückweisen. Von Gott darf bekanntlich der Gläubige sich kein Bild machen und ihm - als Gläubiger - ja wohl auch keine Eigenschaften zuschreiben.

Und doch – in den abrahamitischen Religionen ist Gott ein persönlicher Gott, mit dem der Gläubige auf besondere Weise kommuniziert.

Mit einem Sein ohne Eigenschaften zu kommunizieren? Wie das?

Religionen, vertreten durch machtbewusste religiöse Würdenträger, haben stets einen ungeheuer erfolgreichen und auch verhängnisvollen Trick benutzt:

Sie geben sich als die von Gott beauftragten Verwalter seiner Worte, seiner Ge- und Verbote aus. Mit der Aura des göttlichen versehen, verwalten sie Gottes Willen, der natürlich keinen Widerspruch dulden kann. So beansprucht der Papst „als Lehrer aller Christen“ noch heute Unfehlbarkeit.

Die Religionen haben aber auch noch eine andere Seite:

Gemeint ist, dass wir das Undenkbare, das wir Gott nennen, zwar nicht benennen aber erleben können.

Naja, und wenn wir das Undenkbare erlebt haben, dann drängt es uns auch wieder Worte zu finden, wie es schon Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī im 14. Jhd getan hat:

Ich habe die ganze Welt

auf der Suche nach Gott durchwandert

und ihn nirgendwo gefunden.

Als ich wieder nach Hause kam,

sah ich ihn

an der Türe meines Herzens stehen.

Und er sprach:

"Hier warte ich auf Dich

seit Ewigkeiten."

Da bin ich mit ihm

ins Haus gegangen.

https://einkehr-in-stille.de/impuls_rundbrief

Diesen Gott, der nicht machtförmig missbraucht wird, der eigenschaftslos für das Undenkbare steht, den gibt es für jeden – der es erlebt hat!

Korrektur:

Mit der Aura des Göttlichen versehen, verwalten sie Gottes Willen, der natürlich keinen Widerspruch dulden kann.

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Ein rachsüchtiger Gott, der Genozid, Steinigung von Ungläubigen, Tötung von ungeborenen Leben befiehlt, wird vor der Tür meines Herzen vergeblich warten.

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@MarioNaette

Du beschreibst- so sehe ich es -, in welch furchtbarer Weise Menschen Religionen missbrauchten und noch missbrauchen.

Es ist mir wohl nicht gelungen deutlich zu machen, dass für mich der rachsüchtige Gott eine Erfindung von Menschen ist. Ein "eigenschaftsloses undenkbares Sein" befiehlt nichts, entscheidet nichts, bewirkt nichts.

Das Zitat von Rumi ist vor dem Hintergrund mystischen Erlebens verständlich. Das Gespräch mit Gott ist dann eine wortlose Erfahrung. Diese Erfahrung wird aber von uns sprachgebundenen Wesen in Worte gebracht, die aber nur etwas nicht rational Verfügbares sinnbildlich verfügbar machen sollen.

Es ist für mich nur zu verständlich, dass mit notwendiger Religionskritik immer wieder das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Dann beschränkt sich die Wirklichkeit auf das Berechenbare, auf das sinnlich Erfahrbare. Dann wird Wissenschaftgläubigkeit zur Religion.

Kant hat ja versucht - wohl nicht zuletzt angesichts des Machtpotentials des Klerus - eine "Vernunftreligion" zu beschreiben.

Spiritualität und Rationalität stehen aber für mich in einem unauflösbaren Spannungsverhältnis, das ich als Mensch aushalten muss.

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@Pescatori

Gott bezeichnet sich in der Bibel selbst als rächsüchtiger Gott, da kann man als gläubiger Mensch nicht das Gegenteil behaupten oder man hat sich seinen eigenen Gott zurechtgebastelt. Und die Bibel ist Gottes Wort. Wenn Gott so existiert, wie er sich in der Bibel darstellt, dann ist es Gott, der mit seiner Religion Menschen missbraucht hat und noch missbraucht. Menschen, die Gott angenommen haben, führen nur seine Befehle aus, wenn sie nicht den Zorn Gottes auf sich und ihr Haus laden und ewig bestraft werden wollen.

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@MarioNaette

Vielen Dank für deinen Kommentar!

Wir bewegen uns ja auf geistigem Gelände auf dem es– so meine ich - keine Beweise geben kann.

Du schreibst:

Und die Bibel ist Gottes Wort.

Und wenn sie das für dich ist, dann ist sie das für dich!

Für mich ist sie ein Buch inspirierter Menschen, die in ihrer Zeit das aufgeschrieben haben, was sie als Botschaft Gottes verstanden hatten. Und wie alles menschliche Denken und Tun ist und war auch die Bibel dem Wandel der Zeit unterworfen. Das ist aus der Sicht bibeltreuer Christen natürlich gänzlich falsch. Für mich sind aber auch schon die vielen Brutalitäten, Menschenrechts- verletzungen im Alten Testament deutliche Hinweise auf das zeitbedingt Menschliche allzu Menschliche dieser Texte.

Auch heute noch gibt es aus meiner Sicht viele Beispiele für den Missbrauch der Bibel zur Rechtfertigung von Unterdrückung und spirituellen Missbrauch.

Der in Ewigkeit strafende Gott – eine sehr wirksame Drohung, um Menschen gefügig zu machen!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

Nun gehöre ich ja wohl zu denen, die – wie du es ausdrückst - sich ihren eigenen Gott zurechtgebasteln.

Nun, seit gut 50 Jahren bin ich mit dieser Bastelei beschäftigt. Inzwischen weiß ich aber auch, dass es weit überzeugendere Bastler gibt – und das seit vielen Jahrhunderten.

Eine dieser Bastlerinnen war z.B. Marguerite Porete, die wegen ihrer „ketzerischen Bastelei“ am Pfingstmontag 1310 in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Man hatte sie beschuldigt, ein Buch voller Glaubensirrtümer und Falschlehren verfasst zu haben.

Hier ein Beispiel ihrer ketzerischen Reden:

Die Liebe, von Güte erfüllt, sprach
Meine Freundin!
Was wünscht ihr von mir?
Ich umfasse alles, was war, was ist und was sein wird.
Ich bin mit allem erfüllt. Nehmet von mir, soviel ihr nur wollt!
Wollt ihr alles von mir, so erhebe ich keinerlei Einspruch.
Sagt, meine Freundin! Was wollt ihr von mir?
Ich bin die Liebe, die ich mit aller Güte erfüllt bin:
Was immer ihr wollt, wir wollen es auch.
Meine Freundin! Sagt uns aufrichtig euren Willen!
Darauf antwortete ich sofort, dass ich ein reines Nichts sei.
Ein reines Nichts hat niemals je irgendwelchen Willen gehabt.
Ich will nichts. Die Güte der Liebe geht mich nichts an.
Nur sie selbst ist wahrlich ganz ausgefüllt!
Sie ist; nichts ist, es sei denn aus ihr.
Und darum sage ich, dass mich dies ganz und gar sättigt,
und so genügt es mir.
Marguerite Porete
https://ruach2013.wordpress.com/2013/05/20/20-mai-regina-freinberger/

Derartige Basteleien haben im Christentum u.a. Meister Eckerhart, Juan de la Cruz, Hildegart von Bingen betrieben. Im Islam waren es z.B. die Sufisten Rumi und Hafis. Außerdem ist das buddhistische Denken mit derartigen Basteleien beschäftigt.

Im Zen Buddhismus gibt es einen für mich wunderbaren Text, der mich seit gut 40 Jahren täglich begleitet: Das maka hannya haramita shingyo, das Herzsutra

https://zendojos.ch/hannya-shingyo-das-sutra-der-weisheit-die-darueber-hinausgeht-herz-sutra/

Ich danke dir, dass du mir mit deinem Kommentar mal wieder Gelegenheit gegeben hast, über meinen „spirituellen Weg“ nachzudenken.

Dir wünsche ich, dass du deinen ganz eigenen Weg entdeckst.

Ein wenig Bastelei kann dabei nicht schaden ;-)

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@Pescatori

Korrektur:

Nun gehöre ich ja wohl zu denen, die – wie du es ausdrückst - sich ihren eigenen Gott zurechtbasteln.

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@Pescatori

Welcher Gläubige tut das nicht. Gott ist schonganz vewirrt und weiß schon selbst nicht mehr, was oder wer er ist, weil an IHM ständig rumgebastelt wird. Wenn du wüsstest, wie oft Gott nächtens im Traum auf meiner Bettkante sitzt und mir diesbezüglich sein Leid klagt und bitterlich weint. Selbst ein Gott kann das auf Dauer nicht ohne seelischen Schaden ertragen.

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@MarioNaette

Ich hoffe doch, dass nicht irgendeiner sondern der Gott des Nachts auf deiner Bettkante sitzt. Du wirst ihm bei diesen Gelegenheiten sicher tröstend über die Wange streichen. Und wenn du es nicht bereits gemacht hast, wäre es nun höchste Zeit, dass du ihn wegen seiner Burnout-Symptome zu einem möglichst gotterfahrenen Psychiater begleitest.

Er und Gott werden dann gemeinsam dafür sorgen, dass die Ungläubigen und Ketzer, diese "Rumbastler" hochnotpeinlich bestraft werden. Erst wenn der letzte Ketzer durch Folter und Scheiterhaufen unschädlich gemacht wurde, wird Gott wieder ruhig schlafen können.

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@Pescatori

Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es für den Gott Israels auch ein großes Problem ist, dass Er nicht mehr genau weiß, wo ER sich überhaupt befindet und wo ER wohnt. Einige Gläubige orientieren ihn in die 7. Dimension, andere in ihrem Herzen, in eine Monstranz, oder in Allem, in den subatomaren Bereich der Quantenmechanik, über dem Himmelsgewölbe, in die Zeitlosigkeit, ins Unsichtbare, ins Unbeweisbare, und, und , und, manche sogar in Paralleluniversen!

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@MarioNaette

Da hab ich´s einfach:

Er ist für mich auch all das was du beschrieben hast und außerdem noch all das, was niemand beschreiben kann.

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Die wollen nicht wahrhaben

Ich würde mich als weder Christ oder Atheist bezeichnen. Viele Stellen der Bibel sind für mich Geschichten/Gebote die lehren sollten mit dem Menschen zusammen mit Gott in Frieden zu leben. Es sollte eigendlich Menschen in Kriesen helfen. Der Mensch hat sich gehen Gott enschieden und das vor vielen Jahren und das Buch sollte eine Anleitung sein für die die daran Glauben wieder nach dem Tod sich mit Gott zu vereinen und auch im Leben sich mit ihm zu verbinden..

Die Bibel Spricht sehr viel über die Liebe und ich behaupte wer versteht was Liebe ist der kennt auch Gott Gott ist für mich der die die Materie zusammehält und die Kraft die er aussendet heißt nichts anderes als Liebe. Gott sagt als er Moses traf: Ich bin der ich bin... Gott hat kein Gesicht. Ich behaupte das er alles sein kann. Wenn er Allmächtig ist, kann er das ja... Manche sagen ja "Die Mutter Natur" "Das Universum" "Das Leben" anstatt Gott. Ich denke, dass das Wort Gott kein guten Ruf bekommen hat...

Für mich gibt es im Leben sowiso keine Zufälle. Das erfahre ich sehr oft... Vor allem bevor als ich meinen Freund kennenlernte, wurde von meinen Vater der WiFi auf ein ganz normalen Namen umgeendert. Zufälligerweise heißt mein WiFi genauso wie mein Freund xD.

Aber dennoch gibt es viele Stellen die ich nicht verstehe und wirken etwas seltsam da sie mit unserer Zeit nicht mehr vereinbar sind... Zum Beispiel Homosexualität...Oder andere stellen bezüglich Sex vor der Ehe. Da bin ich anderer Meinung.

Deshalb gehe ich auch nicht in die Kirche. Man hat den Eindruck, dass man andere die sich nicht an der altmodischen Tradition halten, verutreilt werden.. Deshalb kann ich verstehen, dass man sich von Gott etc fernhält.

Aber ich finde es schon wichtig, dass man sich Sprituell weiterentwickeln solle. Lernt zu vergeben etc. Nicht ständig die Schuld auf andere zu schieben. Lernt mit den Gefühlen wie Rache, Hass, Gier, egoismus etc besser umgehen...

LG

Sandy

Ich glaube nicht an Gott.

Meine Kindheit war katholisch geprägt mit all den Zwängen und Ängsten, die einem damit einhergehend vermittelt werden. "Wenn du nicht beichtest, kommst du in die Hölle!"

Klar ein siebenjähriges Kind.. Welche Sünden hat es wohl verbrochen?! Gar keine.

Aber man prägt es mit schlechtem Gewissen und Schuldgefühlen. "Wenn man nicht in die Kirche geht, kommt man nicht in den Himmel!" "Wer lügt, kommt ins Fegefeuer!" Tägliche Begleiter meiner Kindheit, wie auch die meiner Freunde.

Meine Kinder wachsen ohne diesen ganzen Bullshit auf. Ich muss kein Höllenspektakel heraufbeschwören, damit mein Kind versteht, dass man besser miteinander lebt, wenn man ehrlich zueinander ist.

Mir geht es um ein vielfaches besser ohne diese ganzen Religionszwänge. Und Gott ist eine Erfindung der Menschen. Ich glaube nicht daran das er existiert. Es entbehrt jeglicher Logik.

Allerdings kann ich nachvollziehen, dass der Glaube für manche Menschen ein Halt sein kann. Ich persönlich habe aber mit dem Thema abgeschlossen.

Die wollen nicht wahrhaben

Die wollen nicht wahrhaben, dass ein Gott aus dem Nichts entsteht, 13,5 Milliarden Jahre im leeren Weltraum sitzt und wartet, dann Menschen schafft, um von diesen angebetet zu werden, sich aber diesen Menschen nie zeigt, ausser über ein Buch, das nicht mehr Wissen enthält als das einer aufkeimenden Bauernkultur. Die wollen nicht wahrhaben, dass unsere Welt, die genau so aussieht, als wäre sie aus dem Nichts entstanden, die Erfindung eines Gottes sind. Sie wollen erst recht nicht wahrhaben, dass dieser Gott aus unerfindlichen Gründen sauer ist auf seine Geschöpfe, aber statt sich mal zu melden und zu sagen, was er denn von ihnen erwartet, seinen eigenen Sohn, den er mit einer Jungfrau gezeugt hat, zu Tode foltern lässt, weil ihm das als ultimativer Beweis von Liebe erscheint. Nee, es gibt tatsächlich Leute, die das nicht wahrhaben wollen.

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