Könnt ihr mir diesen Satz von Friedrich Fröbel erklären?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist kein Satz. Da fehlt zum Beispiel das Subjekt! Wer soll diese Verortung vornehmen?

Insofern ist der Sinn ohne seine Kontextualität wirklich nicht abschließend zu verstehen.


Komplett steht im Buch:

Aus diesen Überlegungen ziehen wir den Schlus, dass Ziele dann Gültigkeit beanspruchen können, wenn sie in einer rationalen Diskussion zugänglich sind und drei Begründungszusammenhänge ansprechen: (1) Eine Gesellschaftliche Verortung vornehmen, die über den Tellerrand des heute Aktuellen hinausgeht.

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@KleineMaus97

Fröbel, ist das nicht der "Erfinder" des Kindergartens? :-) Ich hätte nicht gedacht, dass das so ein hohler Dampfplauderer ist! :-)

Im Kern geht es bei dieser Art der Schreibe eher um akademistische Geltungs- und Gefallssucht..., nicht wirklich um transparente Darlegung der eigenen Ansichten und Positionen.

Es gibt also Ziele. Diese "beanspruchen" Gültigkeit (Wie dumm. Ziele sind ein begriffliches Abstraktum, nur Menschen können "Gültigkeit beanspruchen" :-) )

Das können sie nur (Wieder dumm. "Können" können Menschen mit Blick auf "beanspruchen" immer. Was er voraussetzungsos meint ist eigentlich "dürfen"...), wenn sie das Resultat einer argumentativ nachvollziehbaren Diskussion sind.

Um argumentativ als belegt zu gelten, müssen diese Ziele drei Kriterien erfüllen.

Eins davon ist, das Ziel in der Gesellschaft, also in der Menschlichen Gemeinschaft,  zu verorten (Ja, wo eigentlich auch snst? Bei den Marsianern? :-) ), also dem Ziel einen Platz in der Gesellschaft zu geben. Allerdings müsse diese Platzzuweisung eben über den Tellerrand des heute Aktuellen hinausgehen. Und allerspätestens hier wird es die Grenzen der Geschätzigkeit deutlich übersteigend schmerzhaft. :-)

Der Tellerrand ist ja eine Metapher für einen beschränkten Erkenntnishorizont. Die Platzzuweisung des Ziels in der Gesellschaft müsse also über den beschränkten Erkennishorizont des heute Aktuellen hinausgehen..

Das ist einfach hohles

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@atzef

...geltungs- und gefallsüchtiges akademistisches Geschwafel aus dem universitären Elfenbeinturm.

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du kannst das so verstehen:

Fröbel war in seiner Zeit (aufkommende bürgerliche Revolution um 1848 ) bereits bei seinen konservativen Oberen wegen seiner "freien" bürgerlichen Gedanken nicht sehr gemocht. Dennoch schrieb und arbeitete Fröbel ( vor allem in Keilau und Blankenburg als politisch denkender Mensch fpr die Selbstbestimmung desMenschen/derKinder.

Er hatte dabei die ZUKUNFT der Kinder vor Augen und forderte deshalb, über den momentanen reaktionären Untertanenstaat hinaus zu denken .

Das meint: über die momentanen Fürsten- und Kleinstaaterei ( 1840 -1848) hinaussehen ("Über den Tellerrand" ) und die Erfordernisse der späteren bürgerlichen Gesellschaft ( =die "Verortung") schon gleich mit beachten !

Für solche zukunftsweisenden Forderungen wurd Fröbel zeitweilig verfolgt und seine "Kindergarten"Gründung verboten.

Thats it !

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