Ich verstehe die Generation von heute nicht?

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50 Antworten

Natürlich ist man immer skeptisch gegenüber Dingen, die man selbst so in dem gleichen Alter nicht erlebt oder gefühlt oder gedacht hat.

Man kennt halt nur seine eigene Perspektive und ist erst mal perplex, wenn Jüngere - egal, ob 3, 13 oder 33 Jahre Jüngere - sich nicht so verhalten, wie man meint, sich in dem Alter verhalten zu haben.

Es gibt durchaus 12jährige, die noch (gerne) sehr kindlich sind und weit von einer Beziehung entfernt. Und reifere 12jährige mit (gefühlt) ernsthafter Beziehung. Und verspielte 12jährige, die wirklich einen festen Freund haben.

Zum Trost: Das war in meiner Kindheit - ist schon etwas her - auch schon so! In meiner Grundschulklasse gab es zwei Paare, die die gesamte Grundschulzeit zusammen waren. Nein, sie haben sich nicht geküsst, waren aber insofern ungewöhnlich, als dass der beste Freund des Mädchens ein Junge war und umgekehrt.

Ich finde, man sollte jeden - egal welchen Alters - selbst entscheiden lassen, wie er seine Beziehung definiert. Woher will man wissen, ob verheiratete Paare Sex haben oder sich küssen? (In meiner Familie gab es jemanden, der angeblich mit seinem Ehepartner keinen Sex hat, trotz jahrzehntelanger Ehe!)

Wenn Kinder sagen, dass sie verliebt sind, sollte man ihnen das glauben!

Wenn sie meinen, Depressionen zu haben, sollte man ihnen das ebenfalls glauben!

ich erinnere mich an ein Gespräch mit meinem Stiefvater mit ca. 14: Ich sagte, dass ich im Stress sei (Mobbing in der Schule und teilweise auch von ihm ausgehend zu Hause) und er meinte, ich wüsste noch gar nicht, was Stress sei! Daraufhin glaubte ich, meine Gefühle quasi vor mir selbst verleugnen zu müssen, denn "Stress" konnte es ja nicht sein!

Wenn sich jemand dauerhaft unglücklich und antriebslos fühlt, sollte man ihm helfen oder Hilfen aufzeigen, statt anhand seines Alters zu beurteilen, ob er sich wirklich so fühlen kann! Woher will man denn wissen, wie sich ein anderer Mensch wirklich fühlt?

Trotzdem darf man natürlich das Verhalten und Denken Anderer, auch Jüngerer, komisch, übertrieben, unpassend, aufgesetzt finden! Ich persönlich bedaure jedes Kind, das seine Kindheit weitgehend durchgeplant in klimatisierten Räumen verbringt und nicht stundenlang in der Natur mit Freunden spielen und sich unbeobachtet ausprobieren kann! Aber ich weiß, dass das Leben der heutigen Kinder, die das zum großen Teil nicht können, auch Vorteile hat und man ihnen nicht moderne Möglichkeiten und Freiheiten nehmen darf, nur weil man selbst anders aufgewachsen ist und das damals gut fand.

Kinder (und jüngere Jugendliche) sind heute in gewisser Weise vielfältiger als früher: Die Spannweite zwischen unreifen, kindlichen und reifen, informierten (auf bestimmten Gebieten) Kindern und Jugendlichen ist sehr groß. Die Spannweite an Erfahrungen - auch auf sexuellem Gebiet - und Interessen sowie speziellen Fähigkeiten/ Spezialwissen ist sehr groß (von "gar keine Ahnung" bis hochgebildet bzw. mit spezifischen, trainierten Fähigkeiten). Das war früher anders, da gab es definiertere Alterseingrenzungen: Das Alter, bis zu dem man noch verspielt war reichte meist bis ca. 12-14, je nach Person und Elternhaus, dann gab es die rebellische Phase und spätestens ab Oberstufe verhielt man sich extrem "erwachsen" - nach eigener Definition. Heute verwischt das viel mehr. Auch in die Richtung, dass (aus meiner Sicht) einige Kinder gar keine Kindheit mehr haben, weil zu früh zu viel auf Leistung und Vorsprung ausgelegt ist und das Kind für die Anerkennung der Eltern oder Lehrer sich kindliche Neigungen versag.

Auf der positiven Seite gibt es heute viele Kinder, die schon beachtliches leisten, Fähigkeiten auf hohem Niveau üben oder schon erworben haben, an Büchern schreiben, Videos machen, die andere Kinder auch zur Leistung anstacheln etc.

Und sie leben halt in einer Welt, in der sie sehr früh sehr viel über Beziehungen und Sex/ Liebe mitbekommen und das auch viel früher auf sich beziehen. Einige sicher nicht. Andere aber schon, und das sollte man dann ebenso ernst nehmen wie diejenigen, dei gern noch länger "Kind" bleiben, keinen Freund/ keine Freundin haben möchten und lieber in ihrer Fantasiewelt mit ihren Freunden spielen wollen.

Auf keinen Fall sollte man eine erste Liebe, egal wie jung die Verliebten sind, egal, wie "kindlich" man das Ganze sieht, lächerlich machen! Später könnten die Betroffenen dann das Gefühl haben, ihre Gefühle nicht richtig beurteilen zu können und Beziehungen lieber geheim zu halten, was auch sehr stressig ist - da sind wir dann wieder beim Thema Depression!

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itsme21 08.07.2016, 20:28

Sehr gute Antwort, DH!

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Die meisten 12-13jährigen hatten noch nie eine Beziehung. Ein bisschen Händchen halten ist noch keine Beziehung, auch wenn die das oft gerne anders sehen. Unsere 13jährige Tochter ist auch ganz fest der Überzeugung, dass sie schon mit 12 eine Beziehung hatte, weil sie und ein Junge gesagt haben, dass sie zusammen sind. Das sie den Jungen nicht ein einziges mal geküsst hat, oder er sie, oder irgend etwas anderes als ein bisschen Händchen halten und vor sich hin Gestotter ablief, hindert weder sie noch ihn daran mit ihrer Beziehung, die sie angeblich schon hatten, vor anderen anzugeben und mit ihrer vermeintlichen Reife zu protzen.

Was die Depressionen angeht, so unterstelle ich dir mal, dass du das mit deinen 16 Jahren nicht umfassend beurteilen kannst. Nur weil du so etwas nicht kennst, bedeutet das nicht, dass andere da nicht massiv darunter leiden können und sehr genau wissen was eine Depression ist. Wo ich dir aber recht gebe ist, dass viele Teenager richtige Drama-Queens und Drama-Kings sind, die öfter mal Kleinigkeiten massiv aufblasen. Das war aber schon immer so und ist nicht erst seit dieser Generation so..

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Hallo :)

Nur keine Sorge --------> die meisten, die sowas von sich geben bluffen nur & haben weder eine Ahnung davon noch haben sie das alles selber erlebt^^ das tun sie nur aus reinem Prestigedenken & um cool oder beliebt zu wirken^^ das ist nix als pubertäres Gehabe von dem man sich nicht beeindrucken lassen sollte :) Im Gegenteil da sollte man nur milde drüber lächeln^^

Und nur keine Hektik, Mr. Right kommt noch :) Das passiert sicher dann wenn man sich nicht hetzt & ganz locker bleibt.

Alles Gute für dich :)

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Ich gehöre selbst "dieser Generation" an, wofür ich mich manchmal auch schäme. Natürlich mag es schön sein, wenn man "verliebt" ist, wobei die meisten wohl nur für jemanden schwärmen. Zu der Pseudodepression, wie ich das gern nenne, kann ich nur sagen, dass wenn man jemanden in seinem näheren Umfeld hat, der tatsächlich an Depressionen leidet(NEIN, diese Person ist nicht in der Pubertät), dann findet man das ganze noch "schlimmer"/peinlicher/lächerlicher.

Allerdings muss man auch sagen, dass schon die alten Griechen etwas gegen die "heutige Jugend" hatten.

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Naja, das mit den 5 Beziehungen verstehe ich auch nicht... halte ich aber auch für ein Gerücht. Ich bin fast 14 und hatte noch nie eine Beziehung (war zweimal verliebt aber eben nur einseitig)...

Das mit den Depressionen kannst du uns nicht übelnehmen. Tatsächlich kenne ich das, und damit meine ich nicht zwei-wöchentliche Teenager-schlechte-Laune-Phase, sondern eben schon eineinhalb durchgehend Jahre. Ich finde es halt dann etwas übertrieben, wenn man mit 12 oder 13 zum Psychohologen rennt und Antidepressiva schluckt. Schließlich ist man in dem Alter ja noch nicht so vom Leben "zerfressen", dass man nicht ohne medizinische Mittel über Depressionen hinweg kommt.

Das könnte aber auch daran liegen, dass ich generell ein Typ Mensch bin, der versucht, seine Probleme auf psychischer Ebene alleine zu lösen, also, liebe Gleichaltrige, die anderer Meinung sind, seid bitte nicht beleidigt.

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TrudiMeier 08.07.2016, 13:22

damit meine ich nicht zwei-wöchentliche Teenager-schlechte-Laune-Phase,

Aber genau das wird häufig von den Kiddies als Depression ausgelegt. Vielleicht wird es auch nicht wirklich so ausgelegt - aber es hört sich gut an. Zumindest ist einem dann die Aufmerksamkeit sicher, auch wenns eben nur eine Teenager-schlechte-Laune-Phase ist. Und wenns dann noch Knatsch mit der besten Freundin gibt, oder der Schwarm einem nicht die erhoffte Aufmerksamkeit schenkt, kann man das noch schön untermauern. Diese Kinder würden aber eine psychologische Behandlung niemals in Erwägung ziehen.

Zur Sicherheit nochmal (bevor mir der Kopf abgerissen wird): Es gibt durchaus Kinder und Jugendliche mit Depressionen oder einem psychischen Knacks. Da ist die Depression aber ärztlich bestätigt und keine Selbstdiagnose.

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arashinouta 08.07.2016, 15:34
@TrudiMeier
Aber genau das wird häufig von den Kiddies als Depression ausgelegt.

Ja, ich weiß schon.

oder der Schwarm einem nicht die erhoffte Aufmerksamkeit schenkt, kann man das noch schön untermauern.

In meinem Fall hatte das tatsächlich wenig damit zu tun. Er (ersterer) hat sich durchaus besch*ssen verhalten und mich öffentlich gedemütigt (ja, rückblickend denke ich auch, dass ich da ein schlechte, dumme Wahl getroffen habe^^). Aber es kam eher noch viel anderes zusammen, wie zum Beispiel die Tatsache, dass ich in der Schule immer ausgeschlossen wurde und daheim immer nur Stress zwischen den Eltern war. (Mittlerweile hab ich mich rausgehievt.)

Aber keine Sorge, ich verstehe schon, was du meinst. Ich nehme es auch niemandem übel, wenn man meine "Geschichte" nicht ernst nimmt, da ich ja wirklich nie beim Psychologen war und sogesehen keinen ärztlichen Beweis.

Ich wünsche einen schönen Freitag - endlich Wochenende :)

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"Die Jugend von Heute [...]" Ein Zitat von Sokrates 470-399 vor Christus!

Die Jugend ändert sich stetig: Neue Generationen haben eine andere Bildung als die Vorherigen und intigrieren die in die Jugend ein. Die älteren Jugendgenerationen haben eine gewisse Arroganz, da sie ein gewissen Stolz auf ihre Jugend haben, so wie du.

Doch ich rate dir etwas. Sieh die Jugend nicht als einzelne Generationen, sondern als eine Idee:
In der Jugend will man eine Bedeutung im Leben haben, aus der Gesellschaft abwenden, zeigen, dass sie nicht "wie die Alten sind".
Sie nutzen die Informationen von ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart und erschaffen somit eine Subkultur, die Jugend. Mit ihrer eigenen Sprache, ihrer eigenen Ideologie und ihren eigenen Ziele zeigen sie der Welt, dass sie besonders sind. 

"Wir wollen nicht erwachsen werden!" oder "Wir werden diese Welt besser machen!" oder auch "Wir bringen Frieden und Gleichgültigkeit!": Sowas könnten Slogans für die Jugend sein. Das besondere ist, dass dieser Slogan sich immer ändert, da die Jugend niemals die selben sind. Die alte Jugend sind nun die Erwachsenen und die heutige Jugend will nicht wie die Erwachsenen sein. Du auch und ich auch!

Wir alle hatten in unserer Jugend eine andere Ideologie als die vor uns. Wir sollten deshalb die Ideologien nicht als ein "Fehler" sehen, sondern als ein Teil ihres Erwachsenwerdens. 

Und eine Sache noch: Ohne diesen Ständigen Wechsel der Jugend gäbe es keine Pazifisten (Hippies), EU Befürworter (Brexit) und so weiter. Mal bringt die nächste Jugend was Gutes, mal was Schlechtes.  


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Stopp, stopp.

Ich gehöre mit meinen 12 Jahren auch zu dieser ach so schrecklichen Jugend von heute.

Mich macht es traurig und wütend zugleich, wenn ich immer von dieser 'Jugend-von-heute-Geschichte' höre.

Es ist schlicht und ergreifend so, dass sich irgendwie jeder mal darüber aufregen wird, einfach nur deshalb, weil die neue Generation anders aufwächst und dementsprechend anders tickt.

Aber(!): Bitte, bitte hört auf das alles immer so zu verallgemeinern, denn, wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, das Zeug irgendwie nicht so richtig stimmt.

Das Leute auch im frühen Alter anfangen sich zu verlieben und zu schminken und mehr vor diesen phösen phösen technischen Geräten hocken, liegt irgendwie daran, dass es die Möglichkeit dazu gibt.

Ältere (nicht abwertend gemeint) können das nicht recht nachvollziehen, da sie es eben anders kennen, anders gewohnt sind und es auch anders behalten wollen. Das ist absolut okay und verständlich - aber macht doch bitte nicht die Jüngeren zu den bösen.

Dieses besch*ssene Gerücht so von wegen: 'Uhh, diese JUgend von heute! Die nehmen doch alle schon Drogen, trinken Alkohol und lassen sich mit 11 alle entjungfern!'

Nein, einfach nein.

Ich kann allerdings verstehen, woher das Gerücht kommt:

Dank der sozialen Netzwerke und co haben diese tatsächlich nicht gerade vorbildlichen Leute große Möglichkeiten, das zu verbreiten. Diese Leute fühlen sich cool damit, glauben sie sind kkrass drauf, wenn sie Mist bauen.

Aber: Ich bin ziemlich sicher, dass es auch früher schon schlampige Mädchen und falsch kosumierende Jungs gab - bzw solche die es wollten!

Nur heute gibt es einfachere Wege, an ungesunde Sachen heran zu kommen, oder eben diese Sachen groß breitzutreten und zu verbreiten.

Das heißt aber nicht, dass es das schon früher gab!

Und bitte, auch Leute früherer Generationen können reichlich unfreundlich/-höflich/-verschämt sein - such dir etwas aus!

Ich war letztens mit dem Fahrrad auf dem Weg zu meiner besten Freundin. Ich habe ein (vermutliches) älteres Paar, ebenfalls auf Rädern, überholt, da sie sehr langsam fuhren. Was ja auch in Ordnung ist (nicht, dass es heißt, ich würde das irgendwie dumm finden, langsam zu fahren oder so). Ich hatte es nur etwas eilig, da ich mich mit meiner Freundin schon länger nicht getroffen habe.

Wäre ja alles schön und gut, aber nein....

Die beiden haben wieder überholt, sind aber zum alten Tempo zurückgekehrt. Ich habe mich etwas gewundert ... Jedenfalls, das Paar fährt dann nebeneinander auf dem schmalen Weg weiter, sodass ich nicht vorbei konnte.

Als ich meine Fahrradklingel nutzte, gab es eine Reaktion. Vielleicht hatten sie mich ja nicht gehört. Also habe ich ganz normal freundlich nach vorne gerufen (also, nicht richtig gerufen, sondern halt etwas lauter gebeten) mich bitte vorbeizulassen.

Und dann:  Die Frau fängt zuerst an zu schimpfen. Über die Jugend von heute, wie unverschämt ich doch wäre, mich so 'vorbeizudrängeln', was ich nicht getan habe. Ich bin bloß vorbei gefahren. Ich musste mir die üblichen Klischees anhören - dabei hatte ich echt nichts getan! Ich bin ja auch kein Engelchen - aber wer ist das schon, am Anfang der Pubertät? Aber ich habe ja nichts gemacht.

Der Grund der Beschimpfung war nicht einmal hauptsächlich das Überholen, sondern (was mich eeeecht aufregt!!) meine türkis gefärbten Haare!!! Wieso?? Was ist schlimm daran? Sicher, das gefällt nicht allen, sicher, nicht jeder möchte und/oder kann sowas, aber es betraf sie ja eigentlich nicht.

Das ist doch kein Grund für soetwas?

Hört auf imer nur die Jugendlichen als so schlimm zu betiteln!

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dfllothar 06.08.2016, 15:59

Ich mit meinen 77 Jahren, also schon mehrere Generationen älter, habe nach wie vor keine Probleme mit der heutigen Jugend, im Gegensatz zu vielen Alten, die nie begreifen wollen, daß sich die Jüngeren immer mehr der Zeit anpassen, in der sie leben. Es heist doch bekannterweise: In der Änderung besteht das Leben. Wenn sich nichts mehr ändert, dann ist´s Schluß mit unserer Welt!

Die heutige Jugend ist immer mehr innovativ veranlagt, möchte anerkannt und respektiert werden. Ist doch gar nicht so schlecht wie viele Ältere behaupten. Alles entwickelt sich doch weiter, nur offenbar nicht die Geisteshaltung mancher älterer Menschen, die sich an frühere Zeiten erinnern mit " früher war das anders ". Vielleicht liegt´s am Kalkgehalt unseres Trinkwassers?

Ich bin nach wie vor der Freund unserer Jugendlichen, man muß sich halt bemühen, sie zu verstehen. Schließlich sind sie unsere Zukunft!

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Ich bin 14 und ich weiß nicht ob ich jetzt eine ausnahme bin aber ich hatte wirklich Depressionen, deshalb sollte man sowas erstmal ernst nehmen. und wenn man Depressionen hat kann man trotzdem offen damit umgehen und auch mal lachen.

Das mit den Beziehungen versteh ich auch nicht, aber ich finde es vollkommen normal ab 13 mal n freund zu haben. Was nicht normal ist, ist es wenn die jede Woche wechseln.

Und falls du auch rauchen und Drogen dazu zählst...: Die leute die soetwas machen um cool zu sein sollen sich schämen, aber manche auch 14 jährigen wollen so ihre Probleme verdrängen und ja auch 14 jährige können Probleme haben.

Ich will damit nicht sagen, dass das gut ist, aber für uns ist es so normal. Ist schon irgendwie traurig, aber ist halt so :/

LG mxrlyy

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Ich bin selber 13 und Moslem. Ich hatte noch *NIE* ich betone >NIE< einen Freund und will auch keinen haben. Ich darf auch kein Kontakt zu Jungs haben. Das ist such gut so. Ich hab nämlich auch eine Freundin die hatte schon mehr als 5 Freunde. Und sowas kommt echt schlecht rüber. Und auch billig kommt sowas vor. Ich weiß zwar nicht was in den Köpfen von anderen Mädchen und Jungs vorgeht, aber besser man hat keinen Freund in diesem Alter und ich wurde auch sehr gut erzogen. 

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Ich kann dich ziemlich gut verstehen, denn ich bin selber 13/w und ein paar Kinder aus meiner Klasse haben selber schon einige "Beziehungen" gehabt. Ich persönlich hatte noch keine, und bin auch froh deswegen. Diese Beziehungen sind aber nicht ernst zu nehmen. Ich kann dir aber mit Sicherheit sagen, dass sich die Kinder nur cooler fühlen, weil sie Einen Freund/Freundin haben. Von einer Beziehung kann man da nicht reden.

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Bitte hört auf, alle 12-13 Jährigen und so zu verallgemeinern...Ich bin selber 12 und überhaupt nicht so, wie diese angebliche 'Jugend von heute'. 

Ich denke, es gibt da auch ein einfaches aber ausschlaggebendes Problem, dass der Grund für den Glauben, dass diese Generation total daneben ist;

Ich schätze mal, das wirkt einfach nur so, dass das so unglaublich viele sind.   Grund: Die Jugendlichen, die wirklich so drauf sind, haben in den sozialen Netzwerken und dem generellen Internet natürlich eine wunderbare Möglichkeit haben, das zu verbreiten.

Aber 'normale' tun das nicht - sie haben nichts, was ihnen einen Grund liefert, irgendetwas in diese Richtung zu verbreiten.

Wirklich asoziale posten natürlich sowas wie: Boah eyy, war auf voll fetter Party, hab mit ganzen 6 Typen rumgemacht, geil ne?' Das ist aber das einzige, das man mitbekommt. Schließlich wäre es irgendwie...naja wie soll ich sagen, für 'normale' sinnlos, etwas zu posten wie: Hallo :) Ich bin xx Jahre alt. ich war in der letzten Nacht nicht auf einer Party... etc...

Lange Rede kurzer Sinn:

Der Auslöser dieses doch teilweise etwas falschen Bildes der Jugend von heute liegt darin, dass man bloß die asozialen Dinge mitbekommt.

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meine liebe, du gehörst ganz genauso zu dieser generation, also fühl dich bitte nicht besser. 

die "beziehungen" von 12 jährigen gehen übers händchenhalten und umarmen sehr selten hinaus, ich kenne einige, die sich in der schule nicht mal gegrüßt haben, aber mega verleibt auf whatsapp herumgetan haben. und bei denen haben die freunde auch wöchentlich gewechselt, aber ich bezweifle, dass sie richtig verliebt waren, sondern nur mit wem zusammen waren, damit sie sagen können "ich habe eine beziehung".

und zum thema depressionen: auch 13 jährige können wissen, was das ist (sollten sie meiner meinung nach auch) und genauso gibt es schwerst depressive 13 jährige, glaub mir. nur weil du das in dem alter nicht kanntest, heißt nicht, dass es das nicht gibt. schau mal in die jugendpsychiatrie wie jung die menschen dort teilweise sind.

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Und weißt du was ich nicht verstehte?

Wie man so kaltherzig sein kann und alle seelischen Probleme von Jugendlichen als Unsinn ansieht, ihre Beziehungen zu anderen Menschen, wie das nur ein einziger Witz für dich sein kann?

Alle acht Daumen nach oben sind vollkommen unberechtigt! :-(

LG

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Ich verstehe manche 16 jährigen nicht, welche von der "heutigen Generation" sprechen und sich dabei exkludieren.

Abgesehen davon dass du Teil der Generation bist, dich aber versuchst als was besonderes hinzustellen (wieso eigentlich), finde ich es ziemlich daneben zu behaupten, dass du weißt wer Depressionen hat und wer nicht. Oder gar wie stark die Depressionen sind.

Ich verstehe nicht was Leute ihre Nasen in Angelegenheiten stecken mit denen sie nichts zu tun haben müssen. Ob es nun ist, dass 2 13 jährige eine Beziehung haben, 2 Typen oder 2 Frauen eine Beziehung haben oder oder oder.

Alles keine Sachen an denen man sich stören müsste, außer man will es.

Und was ich bei einigen Jugendlichen nicht verstehen kann ist dieses Verhalten. Es erinnert (zumindest mich) so n bisschen an alte, verbitterte Menschen.

Denk mal drüber nach.

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16? Mensch schon so alt?
Ich hoffe, du hast dir schon ein Zimmer  im Altersheim reserviert.

Mit deinen drei Jährchen mehr gehörst du auch zu dieser Generation, über die du ablästerst.

Auf dein "ich bin ja so toll" kannste dir n Eis backen.

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orbetalkush 20.07.2016, 20:35

Ich stimme dir zu, es sind nur 3-4 Jahre. Dennoch ist der Unterschied groß. Denn als sie 12 war, hatten soziale Medien noch nicht so einen Stellenwert für junge Leute wie heute.

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Als ich 12 war, hatte ich auch schon 2 Händchen-Halten-Beziehungen hinter mir. Und meine Depressionen wurden durch starkes Mobbing ausgelöst, als man mir einreden wollte, dass ich fett und hässlich sei, mit dem Ergebnis, dass ich mich völlig selbst aufgegeben habe und dann wirklich fett und ungepflegt wurde. Ohne Therapie wäre ich heute nicht hier. Auch bin ich genetisch vorbelastet. Meine Mutter leidet an Depressionen, mein Onkel hat sich erschossen und auch bei meiner Großmutter tippen wir auf Suizid. Mittlerweile bin ich 27 und mit meinem Leben halbwegs zufrieden.

Es ist immer leicht über etwas zu urteilen, wenn man nie davon betroffen war. Um deiner Selbst willen hoffe ich, dass das so bleibt, du aber trotzdem mal deine Denkweise überarbeitest...

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Mit 12/13 .. hat man auch noch keine Beziehung. Man wünscht sie sich vielleicht damit man bei Gleichgesinnten etwas Wert ist, aber es ist mehr Schein als Sein.

Ich war 1989 13 und total verliebt in einen Jungen. Nur ich hätte nicht im Traum in Richtung Beziehung gedacht. Ganz einfach, weil ich nicht soweit war mehr als Umarmungen, Berührungen zuzulassen. Und selbst mit 15 war ich nicht wirklich weiter. Hatte da zwar meinen ersten richtigen Kuss und lag auch mit einem Jungen im Bett (küssen, kuscheln, etwas streicheln) aber auch da war ich nicht bereit für mehr. Mittlerweile bin ich 40 und verstehe nicht wirklich wieso die Mädchen und Jungen so schnell alles hinter sich haben wollen. Ich vermute das es an der Überflutung der Neuerungen, Eindrücke, .. liegt.

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Und nun möchtest du dafür Applaus? Zustimmung? Ich habe kein Problem damit, wenn man sich im Jugendalter ausprobiert, das war früher nicht anders, nur weil es eventuell heimlicher passiert ist.

Ob jemand wirklich Depressionen hat oder nicht sollte dann wohl besser ein Arzt beurteilen und nicht du. Fakt ist, auch Kinder und Jugendliche können unter Depressionen leiden. Nur, weil du dir das vielleicht nicht vorstellen kannst, heißt es nicht, dass es nicht so ist.

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ich bin 14 und hatte noch keine Beziehung oder dergleichen ich hab mich auch noch nie verliebt und bei mir in der klasse haben nur 2 Mädchen eine Beziehung es könnte sein das dir das durch das Internet so vorkommt da es so mehr hochgespült wird. Zu den Depressionen muss ich sagen kann ich mir vorstellen das manche sich denken dadurch das sie durch das Internet eine Plattform haben sie diese nutzen können um so ein bisschen rumzujammern und wahrscheinlich merken das nur wenn sie übertreiben einer ihnen Aufmerksamkeit schenkt denn ich denke auch das in der Pubertät man einfach mehr Aufmerksamkeit braucht.

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Ich denke, dass sich die 12 - 13 jährigen an den Älteren orientieren, möglicherweise auch ältere Geschwister. Sowohl was Beziehungen als auch Depressionen betrifft. Mit beiden Begriffen wirft man ziemlich leichtfertig um sich.  Die Kinder sind ja nicht doof - die erhoffen sich erhöhte Aufmerksamkeit wenn sie erzählen, sie hätten eine Beziehung oder Depressionen. Es sei mal dahingestellt, wie 12 - 13 jährige eine Beziehung definieren und was an ihren  Erzählungen tatsächlich der Wahrheit entspricht.  Und man habe Depressionen sagt sich so leicht. Ich gebe zu, dass ich auch manchmal den Eindruck habe, es sei unter den Kindern/Jugendlichen "in" zu erzählen, man leide unter Depressionen. Damit will ich aber nicht sagen, dass alle das nur so daher sagen. Es gibt  Jugendliche die tatsächlich unter Depressionen leiden. Da viele das aber einfach so dahersagen ohne zu wissen, was das tatsächlich bedeutet, wird es für einen Außenstehenden immer schwierig sein, zwischen tatsächlicher Krankheit und Gelaber zu unterscheiden.

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