Ich verstehe das Gedicht nicht, kann mir bitte jemand helfen?

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2 Antworten

Auf den ersten Blick: Natürlich ist das ganze Gebilde eine Kritik. Die Ironie, die erst in den letzten Zeilen ihre unzweifelhafte Bestätigung findet, wurde schon zur Sprache gebracht (mojoy). Der Autor spielt mit Begriffen, die allem Anschein nach in den 68-Jahren sehr in Mode waren. Alles dreht sich um drei Wörter: Gesellschaft, Demokratie, Freiheit. Immer wieder werden diese drei Wörter wiederholt und damit offensichtlich die Stereotypie heraufbeschworen, in der diese Begriffe windelweich geklatscht wurden. Dass dann auch der "Glaube" in seiner Doppelbedeutung von "Annahme, Vermutung" sowie von "Glauben (an Gott)" in das zopfartige Wiederholungsgeflecht eingebaut ist, überrascht insofern, als unter anderem gerade dieser (Glaube an Gott) in den 68er-Diskussionen im Zentrum der Kreuzfeuer war. Im Zusammenhang wird klar, dass diese anfängliche Doppeldeutigkeit und somit Schwammigkeit des "Glaubens" wohl denen zuzuordnen sein muss, die so laut nach Freiheit und Demokratie in der Gesellschaft schreien, aber nie die eigentliche Bedeutung des Begriffs erfasst haben.

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Ganz kurz weil du selbst denkrn sollst. Klingt wie Glaubensbekenntnis lyr ich sagt fogmen auf die aber Freiheit beschrieben die ja nicht existiert weil er dogmen aufsagt ergo ironie...

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