Ich verschwende meine Zeit und weiß nicht wie ich mein Leben planen soll + finde keine Hilfe. Jetzt muss ich ein Jahr warten bis zum Studium! Habt ihr Tipps?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meiner Erfahrung nach lösen sich sehr viele Probleme, wenn man - metaphorisch gesprochen - seinen Tunnelblick so weit dehnt, bis der Himmel zu sehen ist. "Einfach" ist eine Frage der Sichtweise. Was schwierig ist, ist erstmal den gedanklichen Knick hinzukriegen, dass es auch anders geht. Dann ist es nur noch schwierig im Sinne von herausfordernd, aber nicht mehr so schrecklich sinnlos-mühselig. Was meine ich mit "es geht auch anders"? Dass das Leben aus mehr besteht als aus dem gepimpten Lebenslauf. Versteh mich nicht falsch, es kann total hilfreich sein, sich fortzubilden. Aber das ist nicht der Zweck, sondern bloß das Mittel. Der Zweck ist, dein Leben zu leben. Jeder Mensch hat eine einzigartige Persönlichkeit, Fähigkeiten und Werte. Und je früher du Klarheit darüber entwickelst, wer du eigentlich bist, desto eher kannst du dein Leben darauf ausrichten, dein volles Potential zu entfalten. Denke groß. Du bist nicht bloß eine Joberfüllungsmaschine. Ja, Geld ist wichtig, Disziplin ist wichtig, eine gute Ausbildung ist wichtig - aber was noch viel wichtiger ist, ist dein Weg. Geld usw. kann dir helfen, deinen Weg frei zu machen, aber letztlich geht es darum, ihn zu gehen.

Schön und gut, aber wie geht das konkret? Indem du Fragen beantwortest. Kauf dir ein gutes Buch zu dem Thema (meine Empfehlung: Werde Verrückt von Veit Lindau) und arbeite es gewissenhaft durch. Stelle dich deinen Wahrheiten und hinterfrage sie. Nach welchen Werten lebst du? Welche deiner Fähigkeiten hältst du hinterm Berg? Welche alten Glaubenssätze halten dich zurück und gehören mal ersetzt? Vor welchen eigentlich positiven Veränderungen hast du Angst? Ja, sowas ist manchmal unangenehm, aber Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben! Lass dir nicht einreden, dass solche Gedanken nur was fürs Alter sind. Es lohnt sich, sich diese Fragen zu stellen, bevor du unter einem festgefahrenen Leben leidest. 

"Schwer" ist es zunächst nur, den Mut aufzubringen, sich mit sich selbst zu befassen, aber sobald du die Lust an der Weiterentwicklung gefunden hast, nimmt dein Leben richtig Fahrt auf. Und zwar nicht die Sorte Fahrt, bei der man nur aufs Gaspedal drückt, weil alle anderen so rasen, sondern die, bei der man entspannt mit 130 auf der rechten Spur vorankommt. 

Hey, danke erstmal für die ausführliche Antwort!

Ich hab hier auch schon ein paar Bücher von meiner Mutter über Psychologie noch rumliegen und wollte anfangen die zu lesen.

Ich schau mir gerade das Buch das du mir empfiehlst im Internet an und hole mir glaube ich sofort mal das Probekapitel und lese das heute Nachmittag :)

Bücher sind wenn ich drüber nachdenke echt gut um in dieser Situation weiter zu kommen!

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@Psal98

Bücher sind oft echt gut, sofern man dafür ein Gefühl hat. Aber ich glaube, das hast du :) Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Zuerst einmal würde ich sagen: Keine Panik. Et kommt, wie et kommt. :) Ich bin 29 und war bisher auch nur einmal in einer Disco - und hätte es mir sparen können. Mag halt nicht jeder und man ist auch nicht "unnormal", wenn man das noch nicht gemacht hat. 

Kannst du dich nicht vielleicht ehrenamtlich betätigen? Da gibt es sicher Organisationen, die Leute für ein Jahr brauchen können. Wenn du keine Bezahlung willst, ists für die sogar noch besser. ;) Und vielleicht gibt es ja etwas in deinem Studienbereich?

Freunde kann man doch z.B. auch gut übers Internet finden. Blöde Frage, aber magst du zufällig Rollenspiele a la Pen&Paper? Wenn ja, würde ich dir den Link zu unserem Minecraftserver posten, der sehr familiär ist. Darüber haben sich schon viele Freundschaften entwickelt. Kannst ja mal vorbeischauen, wenn du magst. Falls sowas gar nichts für dich ist: Deine bisherigen Hobbys sind doch ein guter Ansatz. Versuch jeden Tag ein Stück mehr. Ich hatte damals Panik davor, bei Ärzten anzurufen. Und es hat Jahre gedauert, bis das nicht mehr so war, aber irgendwann klappt es. Gerade bei Depressionen ist jeder Tag ein Stück, bei dem man ein Häckchen setzen kann - wieder was geschafft. :)

Meine Frage ist also, ob ihr irgendwelche Ideen habt, wie ich aus diesem Tunnelblick komme und Abwechslung und vor allem einen Plan bekomme, wie ich die Sachen einfach und unkompliziert lösen kann.

Oder ob ihr irgendwelche Tipps habt, wie man es lernt, Sachen zu organisieren und einfach mal konstant durchzuziehen. (Vor allem in meiner Situation)

*hat nicht mehr reingepasst

Gruß!

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