Ich verliere immer und immer wieder die Lebenslust - Habt ihr Tipps?

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13 Antworten

7 Tugenden
Die Anlagen zu sieben solcher Tugenden liegen im Menschen. Nach Millionen von Jahren wird er wieder hinausziehen aus seiner Erdenpilgerschaft, und diese Anlagen werden dann zu Tugenden ausgebildet sein. Er wird dann diese Fähigkeiten verwenden können in einer zukünftigen planetari-schen Entwicklung. Diese sieben Tugenden sind:

1.Gerechtigkeit
2.Urteilsenthaltsamkeit
3.Starkmut
4.Klugheit

Das sind die vier niederen Tugenden. Die Klugheit faßt alles das zusammen, was uns befähigt, über unsere irdischen Verhältnisse ein Urteil zu fällen und dadurch selbst einzugreifen in den Gang der irdischen Verhältnisse. Durch das Sich-Erarbeiten dieser Fähigkeiten gewinnt der Mensch die Kraft, durch die er kraftvoll und führend in die Welt eingreifen kann.
Die drei höheren Tugenden sind:

Glaube
Hoffnung
Liebe.

Der Mensch muß lernen, Gerechtigkeit bewußt zu üben. Das kann er nur durch Überwinden der astralen Kräfte. Gerechtigkeit kann es nur geben in einer Welt, wo die Einzelnen Sonderwesen sind; nur von Einzelwesen zu Einzelwesen ist Gerechtigkeit möglich. Bewußt muß ich mich zu anderen Einzelwesen [gerecht] verhalten. Ich muß mich also zuerst als Sonderwesen fühlen, um gegenüber den Mitmenschen Gerechtigkeit üben zu können. Vorbedingung dazu ist das Abgesondertsein des einen von dem anderen. Erst sondert sich der Mensch als Einzelwesen ab, und dieses Sondersein führt es zu einem Kampf ums Dasein. Der Kampf ums Dasein ist der Gegensatz, der entgegenge-setzte Pol zur Gerechtigkeit, er muß überwunden werden durch die Tugend der Gerechtigkeit. Ab-streifen muß der Mensch alles, was gegen den anderen Menschen sich stellt, abstreiten alle Untu-genden, welche aus dem Kampf ums Dasein entspringen. Die Region, in der die Kräfte des Kampfs ums Dasein walten, ist die dunkelste Region des Kamaloka. In ägyptischen Urkunden wird uns er-zählt von dieser Region, die schwarz ist wie die Nacht, in der die Wesen hilflos herumirren. «Hier ist keine Luft, kein Wasser, hier vermag kein Mensch mit Ruhe im Herzen zu leben.»

Enthaltsamkeit des Urteils; die Urteilsenthaltsamkeit gegenüber der Umgebung, das ist die zweite Tugend, die geübt werden muß. Gewöhnlich urteilt der Mensch nach Sympathie und Antipathie, mit der er anderen gegenübersteht. Nach und nach lernt er erkennen, daß, wenn man einen Menschen begreifen will, man über Sympathie und Antipathie hinauskommen muß, sie überwinden muß. Und wie die Gerechtigkeit als Gegenpol den Kampf uns Dasein hat, so hat die Enthaltsamkeit des Urteils als entgegengesetzte Untugend das Sich-Hingeben an alle Reize der Außenwelt. Antipathie und Sympathie müssen abgestreift werden in der zweiten Region von Kamaloka.

Die Tugend des Starkmutes kann nur der entwickeln, der nicht bewahrt ist vor Versuchung. Wir können diese Tugend nur dadurch entwickeln, daß die ihr entgegensetzten Pole da sind und wir in sie hineinverstrickt sind. Tag für Tag, Stunde für Stunde sind wir den Versuchungen ausgesetzt. Das müssen wir auf der dritten Stufe ablegen, indem wir in dieser Region die Tugend des Starkmutes entwickeln.

Klugheit kann nur dadurch ausgebildet werden, daß der Mensch durch unzählige Irrtümer hindurch-geht. Goethe sagt: «Es irrt der Mensch, solang er strebt.» - So wie das Kind dadurch lernt, daß es sich beim Fallen verletzt, so haben alle großen Menschen aus Erfahrungen gelernt, die sie durch Irrtümer gemacht haben. Das geschieht in der vierten Region des Kamaloka.

Nun die höheren Tugenden.
Die erste ist der Glaube; das ist das Erkennen des Ewigen im Zeitlichen und Irdischen, die An-schauung, daß alles Vergängliche nur ein Gleichnis ist. Die verschiedenen Weltanschauungen sind fortlaufende Versuche, die Menschen da oder dort, dieser oder jener Nation, auf den verschieden-sten Wegen zur Erkenntnis des Ewigen zu führen. Der Mensch muß durch den Buchstaben zum Geist vordringen, vom Dogma zur wahren, inneren Erkenntnis. Der Mensch wird immer in Versu-chung kommen, in ein umgrenztes Buchstabenfeld verstrickt zu sein. Weil wir im Leben notwendi-gerweise ein Glied eines bestimmten Zeitalters sind, so müssen wir erst das ablegen, was unserer Zeit zum Dogma geworden ist, um zu der Wahrheit zu kommen, welche sich in allen Weltanschau-ungen und Religionen ausspricht. In der fünften Region treffen wir die Frommen, die Buchsta-bengläubigen aller religiösen Bekenntnisse, aller Welt-anschauungen: buchstabengläubige Hindus, buchstabengläubige Mohammedaner, buchstabengläubige Christen und auch Theo-sophen, die an den Buchstaben glauben.

Die nächste Tugend ist diejenige, die das Christentum «Hoffnung» genannt hat. Hoffnung kann der Mensch nur ausbilden, wenn er an eine Fortentwicklung glaubt. Nach und nach können wir das be-greifen lernen durch die theosophische Lehre, die uns hinführt zu dem Gedanken der Fortent-wicklung. Gewaltig war schon die menschliche Entwicklung vor unserer Zeit. Noch größer ist der Ausblick in eine zukünftige höhere Entwicklung für den Chela. Er entwickelt ein Gefühl dafür, daß der Mensch nicht stehenbleiben darf bei den endlichen, den begrenzten Idealen, bei den Idealen, die nur seiner Zeit angehören. Sehen Sie sich Sokrates an oder Robespierre oder die Idealisten unserer Zeit. Versuchen Sie, ob deren Ideale für irgendein anderes Volk, für irgendein anderes Zeitalter gepaßt hätten. Versuchen Sie, ob die Ideale und Hoffnungen eines Kolumbus in einer anderen Zeit und in einem anderen Volke in die Wirklichkeit hätten umgesetzt werden können. Diese Beschrän-kung auf eine Zeit oder auf ein Volk, das muß der Mensch in dieser lichtvollen sechsten Region des Kamaloka abstreifen.

Damit der Mensch die «Liebe» lernt, muß er im Endlichen an-fangen. Um einen höheren Begriff der Liebe zu lernen, muß er mit dem Kleinen anfangen, mit dem Vergänglichen und dem Endlichen und sich weiterentwickeln. Die Liebe muß eine Selbstverständlichkeit, eine selbstverständliche Kraft werden. Sie muß das Ziel sein und das Streben der Menschen. Wenn der Mensch die Liebe entwickelt, dann erlebt er sich in der siebenten und höchsten Region des Kamaloka.
Sieben Läuterungsfeuer gibt es im Kamaloka, durch die die Seele hindurchziehen muß. Dann steigt sie auf in das Devachan, wo es wiederum sieben Regionen gibt. Nur das, was Frucht eines hohen Ideals ist, das kann mit hinübergenommen werden in ein neues Dasein, in eine neue Verkörperung. Was an Ort und Zeit gebunden ist, das muß abfallen im Kamaloka.
(von R. Steiner in: GA 88: aus dem Vortrag vom 2. Dezember 1903)

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Hi,

schaue in den Momenten des Tiefs auf das Liebenswerte an dir und auch auf die Menschen, die du magst und denen du etwas bedeutest. Suche dir Beschäftigungen, an denen du Freude hast oder setze dir Ziele, auch ganz kleine können helfen. 

Vielleicht ist es falsch solche niederschmetternden Gedanken zu bekämpfen. Beobachte sie, wie von oben zuschauend ohne sie zu bewerten, so als gingen sie eh bald vorbei und denke ans Schöne und Gute, sobald das möglich ist.

Eventuell hilft gegen die schlechten Gefühle auch Musik, die du magst, die dich wieder positiv stimmt? Oder kontaktiere einen Freund/in. Frische Luft und Naturerleben ist auch oft hilfreich.

Alles Gute.

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Du hast auch schöne Momente im Leben. Egal wie klein sie sind, sie sind da. Deine Depression ist also keine komplette Dauerschleife. Weiß das mal zu schätzen;)
Ich schließe mich den anderen Antworten zu 100% an. Wenn eine Therapie nicht geholfen hat, dann beginne doch mit einer Selbsttherapie. Sport und gesunde Ernährung wären schon mal gute Anhaltspunkte. Hast du auch mal an Selbsthilfegruppen gedacht. So was kann auch helfen.

Ich wünsche dir alles Gute🍀

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Informiere dich mal zum Thema "Resilienz". Ich war vor einiger Zeit auf einem Seminar zu diesem Thema und habe dort gute Tipps bekommen, um seelisch stabiler reagieren zu können. Es gibt auch gute Bücher zum Thema. So wie du schreibst, könnte das auch für dich hilfreich sein, um Höhen und Tiefen im Leben durchzustehen und sich nicht so sehr beeinträchtigen zu lassen.

Unabhängig davon gilt es auszuschließen, dass du an einer Depression leidest, die fachlich behandelt werden muss. Diesbezüglich hast du hoffentlich alles abgeklärt (Arzt?).


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Kannst du Beispiele dafür nennen, oder bestimmte Situationen?
Vielleicht solltest du anfangen, selbst nachzudenken, was dich so runterzieht. Wenn was passiert, überlege genau, wieso du das gut/schlecht findest und ob das wirklich so schlimm ist.

Wenn du schreiben möchtest, oder jemandem zum Reden brauchst, kannst du mir bescheid sagen, ich stehe immer zur Verfügung c: (hab selber Depressionen und auch Freunde, denen es so geht). Du musst aber nicht, du kannst dir stattdessen auch im Internet (hilfsforen für depressionen) andere Leute suchen, denen es vielleicht genau so geht und die es nachvollziehen können.

Viel Glück & überleb das...
LG kuchenschachtel

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Kommentar von Jules394
06.10.2016, 21:14

Naja zum Beispiel wenn ich denke, dass mein Leben gerade relativ "läuft" und dann habe ich irgend einen kleinen Misserfolg (z.b.Essanfall) oder es kommt irgendeine Nachricht, die was durcheinander bringt (z.b. wichtiger Termin) und schon bin ich wieder im Loch... Vielen Dank für das Angebot. :) Oh nein, in Depressionsforen hab ich zu schlechte Erfahrungen gemacht...

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da hilft nur erkenntnis
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---der sinn des lebens liegt im lernen an dem, was dir die erde und der kosmos geben kann.
wenn der mensch seinen physischen körper abgelegt hat (tod), geht er in seine geistige heimat wieder zurück, um dort dasjenige, mit dem er auf der erde bekanntgemacht wurde, zu verarbeiten. gibt es wieder neues für ihn zu lernen, wird er auf der erde wiedergeboren. der mensch ist auf der erde, um folgendes zu lernen, oder sich weiter zu vervollkommnen in:
---liebe
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---freiheit
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---mitgefühl mit allen irdischen wesenheiten
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---gedächtnisschulung
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---moralschulung
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---ethikschulung
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---durchhaltevermögen trainieren
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--kennenlernen des schönen, guten und wahren und deren gegenteile
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---erkennen naturgegebener rhythmen und deren kraft auf den menschen
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---erkennen kosmischer rhythmen und deren kraft auf den menschen
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---erfinden von eigenen rhythmen, um sich von der natur und dem kosmos zu emanzipieren
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---hake doch mal ab, was du schon alles erreicht hast.
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ich habe mich mit diesem text schon oft wiederholt, aber es tauchen immer wieder neue frager auf. und auch die haben ein anrecht auf eine gute antwort.

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Hallo, Jules!

Du kannst leben. Ich meine, zum Tod ist es die logischste Alternative, oder? :D

Nein, im Ernst, ich denke du weißt so gut wie ich, dass diese Seite nicht von professionellen Psychologen besetzt und frequentiert ist, jedenfalls nicht in erster Linie.

Also kann ich dir nur folgendes sagen: Der tod ist endgültig. Keine Chance auf Besserung, keine Freude, kein gar nichts mehr, aber viel Kummer und Arbeit für die Leute, die du zurücklässt.

Das Leben hingegen, ist, wie du weißt, wechselhaft, man weiß nie, was man bekommt, es geht immer nach oben und es geht immer nach unten.

Finde eine neue Essenz für dich, dafür sind wir Menschen dar.
Und rede immer mit Leuten, rede mit ihnen über deine Probleme und deine Gedanken, sonst stauen sie sich in deinem Kopf und machen dich von Innen kaputt.

Liebe Grüße,

Implord :D

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Höre dir deine Lieblingslieder an und gehe spazieren wenn sowas wieder hochkommt 

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Such dir einen Freund/eine Feundin oder ein nettes Haustier, worauf du achten solltest. Damit du etwas hast das ohne deine Hilfe nicht zurecht kommen wird.

Deine Famile hat dir nicht das Leben geschenkt, damit du es Vorzeitig beendest, sonders damit du die Welt erkundest. Gehe auf Reisen oder setze dir ein Lebensziel wofür es sich zum Leben lohnt.

Willst du nicht einmal das Gefühl haben ein Kind zu haben und es aufwachsen zu sehen?

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Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich und will, dass Du lebst. Vielen Menschen geht es mit Gott besser. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich in den Kommentaren fragen.

Alles Gute

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Hol dir einen Hund! Hunde sind immernoch die besten Therapeuten und Seelentröster.

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Aufhören rumzujammern und wegen jedem Symptom eine Frage zu stellen, klar kommen im Kopf und was verändern statt immer nur jammern.

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Mit deinem Therapeuten reden.

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