Ich suche Quellen für "Pest-Impfungen" in der Antike-Byzanz,Persien, Arabien, Orient?

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2 Antworten

Hallo RadioAktiv

Der Grund warum du dazu nichts gefunden hast, ist weil sich das nicht auf die Pest sondern auf die Pocken bezieht, die Technik von der du da sprichst hieß Variolation und wurde angewandt bevor man entdeckt hat, dass man das ganze sicherer mit Kuhpockenviren machen kann (Vakzination).

Im englischen Wikipediaartikel steht mehr dazu, auch mehr als in dem deutschen, den ich dir schon geschickt hatte:

https://en.wikipedia.org/wiki/Variolation

Hier steht auch noch was dazu, allerdings ebenfalls auf Englisch:

https://www.nlm.nih.gov/exhibition/smallpox/sp_variolation.html

Mit dem Begriff Variolation solltest du auch noch mehr Quellen finden.

LG

Darkmalvet

Danke für das Sternchen :-)

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DAnke danke-habe die Frage übrigens korrigiert gerade eben nochmal gestellt....

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Wo hast Du das "mal gehört"? Da man den Erreger früher nicht kannte, war der Übertragungsweg auch unbekannt. Wie hätte man die Erreger "abschwächen" können, ohne mikrobiologische Kenntnisse? Wer hätte sich freiwillig dem Risiko einer Infektion ausgesetzt, wenn ein Fehler zwangsläufig tödlich ausgehen würde? Welcher Arzt wäre das Risiko eingegangen, sich persönlich mit Pestkranken näher abzugeben? Bei einem Fehler hätte man ihn als Mörder oder Hexer angeklagt.

Ich halte Impfungen der beschriebenen Art in der Antike für ausgeschlossen.

Es ist keine Form der heutigen Impfung, man hat beobachtet, dass Menschen, die leicht mit der Pest in Berührung kamen, später, wenn sie sich infizierten einen wesentlich milderen Krankheitsverlauf und deutlich bessere Überlebenschancen. Dies geschah definitiv nicht in Europa. Ich habe tatsächlich mal mehrere artikel dazu gelesen und möchte nun dieser Sache auf den Grund gehen. Wenn ich wüßte, wo ich das mal gelesen habe, dann hätte ich diese Frage hier bestimmt nicht gestellt, sooder dort erstmal nach weiteren Hinweisen und Quellen gesucht.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es in der Antike oder im frühen Mittelalter war.

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@RadioAktiv

Auch hier lässt sich ein Ansatz finden:

"Im 18. Jahrhunderte erreichten Europa Berichte, wonach im Orient kleine Mengen dieser virushaltigen Bläschen
von den dortigen Menschen eingenommen wurden. Dabei ergab sich eine Sterblichkeit bei nur 1-2%,
im Gegensatz zu 25-30% bei der natürlichen Krankheit."
aus: http://www.nikswieweg.com/tool/medbakvir.htm

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