Ich sterbe vor meinen Eltern! Vater spricht von meiner Beerdigung! Was tun?

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23 Antworten

Bevor Du eine Spenderniere bekommst, kannst Du noch jahrelang an die Dialyse. Ich hatte eine Kollegin, die ca. 10 Jahre bei der Dialyse war und dann eine Spenderniere bekommen hat. Sie hat die ganze Zeit gearbeitet, ist in Urlaub gefahren, hatte einen Freund. Sie hat also gelebt, mit Einschränkungen, aber es war für sie o.k. Sie war trotzdem ein lustiger Mensch. Also, mach dich nicht verrückt, sondern informiere Dich genau über Deine Situation und sag Deinem Vater, er solle die Klappe halten.

Wow- ehrlich gesagt bewundere ich dich.Ich finde es echt super das du obwohl du so eine Diagnose bekommen hast noch nicht ein totales psychisches Wrack bist.Ich würde zu deinem Vater gehen ihm sagen das du Hoffnungen hast und das du gerne noch die letzte Zeit glücklich Leben willst mit ihm und das er wenn du weg bist immernoch trauern kann.Außerdem würde ich ihn sagen das noch alles passieren kann und sich vielleicht ja doch noch ein Spender findet.Ich wünsche dir alles gute!!!!

Ich kann verstehen, dass du das nicht ertragen kannst. Ich finde es auch nicht in Ordnung, wenn dein Vater ständig nur davon spricht. Du lebst doch noch und da kannst auch eine Spenderniere bekommen!

Also sprich mal Klartext mit deinem Vater. Er will sich vor dem Schmerz wappnen - wenn du dann sterben würdest (was nicht mal sicher jetzt ist, jetzt) - dann hat er sich schon darauf eingestellt. Rede also mit ihm und sage ihm, dass du das nicht mehr erträgst! Sage ihm, dass du enttäuscht bist, dass er dich schon aufgegeben hat. Werde mal laut! Wehr dich.

Du solltest es ihm sagen. Es tut mir erstmal sehr leid was passiert ist. Es ist unverantwortlich von deinem Vater in deiner Gegenwart von einer Beerdigung zu sprechen. Er leidet gerade bestimmt sehr aber wer redet schon in der Gegenwart der Person die sterben wird von der Beerdigung. Du musst ihm klarmachen dass du es nicht erträgst wenn er in deiner Gegenwart von der Beerdigung spricht.

man muß nicht an einem Nierenversagen sterben. Dafür gibt es die Dialyse. Was Deinen Vater betrifft, rede über die Gestaltung seiner Beerdigung. er wird sicher darauf irritiert reagieren. Dann kannst Du ihm sagen " so geht es mir wenn Du über meine Beerdigung sprichst" Ich wünsche Dir alles Gute.

Zuerst einmal: An einem langsam voranschreitenden Nierenversagen stirbt man heutzutage nicht gleich und auch ohne Spenderniere kannst Du - mit einigen Einschränkungen verbunden bei der heutigen Gerätemedizin - immer noch recht alt werden. Sicher hat man dir im Krankenhaus auch schon gesagt wie und ist dabei auf eine evtl. notwendige Dialysebehandlung zu sprechen gekommen. Aber nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und dich da schon auf dem Friedhof sehen wollen.

Was das Verhalten deines Vaters anbelangt, so müsste man nun wohl erst mal wissen, was er über Deine Erkrankung überhaupt weiß und wer ihn über die Erkrankung informiert hat. Seinem Verhalten nach könnte ich mir nämlich gut vorstellen, dass er da noch keine Gelegenheit hatte mit dem Arzt selbst mal ausführlich zu sprechen. Weiß er es also womöglich nur von Dir? Wenn dem so wäre, dann könnte ich es sogar verstehen, dass er da so reagiert wie er reagiert. Dann würde er dich nämlich nicht ganz ernst nehmen und machte mit ironischen Andeutungen bezügl. Beerdigung u. Trauergästen womöglich nur seine Späßchen mit Dir. Ich habe auch schon verängstigten Patienten, die immer meinten sterben zu müssen den Wind aus den Segeln genommen, indem ich ihnen sagte: "OK, meinetwegen stirb; aber such dir dafür einen Tag an dem ich auch Zeit habe zu deiner Beisetzung zu kommen". Das kann man natürlich nicht bei jedem bringen, aber diejenigen, die derartige Sätze zu hören bekamen wussten sie schon richtig zu deuten und waren sich hinterher im Klaren darüber, dass ihr Leiden doch nicht gar so schlimm ist. Vielleicht gibt es also zwischen meinem Beispiel und dem Verhalten deines Vaters auch so eine Art Parallele.

Was tun? Klemm dir deinen Papa unter die Arme und marschiere mit ihm geradewegs einmal zu deinem Hausarzt oder nehme ihn mit wenn Du den nächsten Wiedervorstellungstermin in der Klinik hast. Dann wird ihn der gute Doktor erst mal ordentlich aufklären und somit wohl auch auf andere Gedanken bringen.

Und Du belastest mal nicht deinen Kopf mit Dingen, von denen Du noch weit entfernt zu sein scheinst. Wie schon gesagt, wenn´s wirklich drauf ankommt, dann geht´s auch mal ohne Niere eben mit Dialyse.

Bekommt man dann nicht eine Dialyse? Dann stirbst du doch nicht!

Es gibt doch bestimmt in der Familie einen, der als Spender in Frage käme und spenden würde? Ich würde für ein Familienmitglied und meinen Freund sofort zu einer Spende zustimmen.

Erkläre deinem Vater es so, wie du es hier geschrieben hast. Das du nicht mit dem Thema Tod die ganze Zeit konfrontiert werden willst. Ich finde es wirklich entsetzlich zu hören, dass die Eltern über die Beerdigung einer lebenden Tochter sprechen, wenn diese noch dabei ist. Das ist das Schlimmste, was ich je gehört habe!

Ich wünsche dir viel Gesundheit!

pfft das ist eine sehr traurige frage, sag ihm das du noch lebst und nicht schon tot bist und dass er aufhöhren soll über deine beerdigung zu reden,da die zeit noch nicht gekommen ist.Dass du noch das leben genießen willst und nicht daran denken willst.Dass es dich verletzt wenn du das höhrst. Du musst ihn einfach sagen wie sehr es dich bedrückt.

Sprich ihn mal direkt drauf an, oder sag ihm ja ihn deinem Alter gehst auch nicht mehr so lange damit er einfach sieht wie es sich anfühlt vlt wird er dann aufhören und red mit deiner Mutter drüber.

Sprich deinen Vater drauf an. Wahrscheinlich kann dein Vater nicht mit der Situation umgehen und versucht es deshalb so zu verarbeiten. Sag ihm einfach offen wie du dich dabei fühlst, er wird es dir schon nicht übelnehmen.

Ich hoffe inständig für dich, das es nicht dazu kommen wird.

Alles, alles Liebe und mein Glück wünsche ich dir!

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Das soll aber nicht heißen, dass dein Vater sie gleich umbringen muss.

In dieser Situation ist es für dich am besten, positiv zu denken. Es besteht immernoch die Möglichkeit, früh genug eine Spenderniere zu bekommen.
Sag deinem Vater, dass dein Leben verdammt nochmal noch nicht vorbei wäre und er gefälligst aufhören sollte, dich durch seine Äußerungen ins Grab zu bringen!

Verbitte dir das und verbiete ihm das. Mehr als sauer werden wird nicht passieren und denk dran: Du hast vor nichts und niemandem mehr Angst. Ich wünsche dir einen leichten Weg!

Sag ihm wie es wäre wenn du jetzt über seine Beerdigung reden würdest und wie er dann reagieren würde.

AHZ0653 30.08.2014, 22:53

Das wäre mein ganz persönlicher Einsprung in solch einer Situation zumal ich auf Grund dessen, dass ich schon 2x an der Klippe vorbei geschlittert bin, eine lockere Beziehung zu Leben und Tod habe. Ich würde da sagen: "Schön, dass Du dir schon so viele Gedanken über DEINE Beerdigung machst, ich werde - wenn´s soweit sein sollte - mir meine Trauergäste noch rechtzeitig selbst einladen".

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Für Niemanden ist es leicht, sein eigenes Kind zu überleben. Deine Eltern,gerade dein Vater wünschen dir ja nicht den Tod an den Hals. Aber vielleicht sind deine Eltern einfach nicht in der Lage, deine medizinische Situation genauso transparent zu sehen wie du und machen sich sehr viele Sorgen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute und das du noch eine Spenderniere bekommst. Deinen Eltern kannst du natürlich sagen,das sie deine Gefühle mehr berücksichtigen und mit ihnen reden. Deine Eltern wollen dir eben noch die ,,letzte Ehre" zusichern wollen. Das ist wohl auch der Grund,warum sie sich so vorbereitet auf deine Beerdigung einstellen. Sie sollen aber mit weiteren Schritten pausieren und dir die nötige Ruhe geben.

Sag ihm das das wohl alles sehr verfrüht ist.

Es gibt doch die Möglicheit der Dialyse und der Nierentransplantation.

Erst wenn das alles nichts bringt kann er sich da mal Überlegungen machen - aber doch nicht jetzt.

Die Chance das das nicht tödlich ausgeht ist gar nicht so gering. Er soll sich lieber testen lassen ob seine Niere nicht für dich passend wäre.

Du lebst jetzt nicht mehr lange. Und so lange solltest du diese Zeit/dein restliches Leben in vollen Zügen genießen können. Es sollte um dich gehen, nicht um ihn, die Gäste deiner Beerdigung oder deine Beerdigung.

Mach ihm das klar. Du kannst dich auch mit ihm streiten, wenn er dich liebt wird er wird er dich verstehen und es einsehen.

Du wirst sterben, es wird deine Beerdigung sein, dass heißt du wirst tot sein. Es kann dir also egal sein, wie es dort ist.

edfider 31.08.2014, 11:10

Nierenversagen ist nicht unbedingt eine tödliche Diagnose.

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nierenversagen?

und dialyse geht nicht?

hm - schiess deinen vater zum mond.

sprich mit dem arzt, mit dem jugendamt. du musst raus aus der familie. das bringt dich bloss runter.

FeigeBanane 30.08.2014, 21:31

Und der ganze Stress mit Jugendamt usw. ist besser? Das dauert doch auch ne Ewigkeit bis da was passiert. Und ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt so gewollt ist.

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Ist ja ein sehr vorausschauender Mensch, dein Herr Vater. Mach ihm ohne Zweifel klar, dass dies sicher kein Thema ist, mit dem du konfrontiert oder behelligt werden möchtest, solange du am Leben teilnimmst.

Das kann er ja nun wirklich unterlassen, du hast ja ganz andere Probleme.

HAllo.

was sagt denn deine MAma dazu-steht sie zu ihrem Mann oder zu Dir?

rede mit deinem Papa-das dich das runterzieht-ist ja wohl klar... ich drück dir die Daumen das alles ein gutes Ende nimmt.

LG

kann dir dein vater nicht eine niere spenden?

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