Ich spreche zu wenig im Austauschjahr?

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7 Antworten

Ich würde aufhören, nach Verbesserungen zu suchen und mich zum Sprechen zu zwingen.

Das wird automatisch besser werden. Sprich mal einmal im Monat mit Freunden oder Verwandten in Deutschland (Skype etc.) und sage dann auch etwas auf Englisch. Die werden vermutlich schon Veränderungen hören.

Du musst nicht jeden Tag neue Vokabeln lernen. Das tust du im Deutschen auch nicht automatisch. Du lernst aber automatisch dazu, wenn jemand bestimmte Wendungen so oft benutzt, dass du sie unbewusst oder absichtlich dann in deinen Wortschatz übernimmst (einzelne Wörter, Wendungen, typische Sätze) und oft gleicht man seine Aussprache seiner Umgebung an. Eine ältere Bekannte von mir, die immer nur in Norddeutschland lebte, zog nach Baden-Württemberg im Alter. Nach drei Jahren kam sie zu Besuch und hatte ihre Aussprache teilweise verändert, verwendete z.B. immer den Begriff "nit" etc. Das war ihr gar nicht aufgefallen, während sie nur dort lebte.

Schreibe vielleicht mal ein Tagebuch oder Lesetagebuch oder was immer du interessant findest auf Englisch (würde ich erst mal offline machen). Egal, ob einmal am Tag oder einmal in der Woche. Vergleiche nach mehreren Wochen die Einträge miteinander und suche nach Veränderungen - erweiterter Wortschatz, komplexere Sprache, anderer Satzbau, typische Wendungen, die du vorher nicht verwendet hast etc.

Höre auf, dich auf die Sprache zu konzentrieren und konzentriere dich stattdessen auf den Inhalt. Rede mit den Leuten! Egal wie. Egal, ob es grammatisch korrekt ist oder deine Aussprache von ihrer abweicht. Interessiere dich mehr für den Gesprächsinhalt als die Aussprache. Die Übernahme der Aussprache kommt oft von alleine. Oder man merkt, dass andere ein bestimmtes Wort immer anders aussprechen als man selbst und übt dann bewusst.

Du weißt übrigens auch im Deutschen, in Deutschland nicht, wie viele Wörter und Wendungen du am Tag neu lernst, aber automatisch veränderst du deine Sprache, nimmst Modewörter oder Wendungen von Freunden etc. unbewusst in deinen Wortschatz auf.

Im Englischen kann man auch mal Wörter nachschlagen, die man oft verwendet, deren Bedeutung man aber nur ungefähr kennt. Man lernt sie dann quasi im Nachhinein, nachdem man sie schon in den Wortschatz integriert hat.

Achte mal vor Weihnachten darauf, was du oft sagst und was davon du nicht übersetzen kannst, also unbewusst verwendest und schlage das dann nach. Dir wird dann bewusst werden, wie viel du schon gelernt hast.

Wenn du bewusst versuchst, jeden Tag neue Wörter zu lernen und dich zu verbessern, kann es sein, dass du etwas gekünstelt sprichst, was Zuhörer auch irritieren kann.

Übrigens: Kleinkinder fangen erst an zu sprechen, nachdem sie laaaange zugehört haben. Es kann sein, dass du in einer Situation, in der du mit der Sprache "ummantelt" wirst, auch erst mal längere Zeit zuhören musst, bevor du dann ganz natürlich anfängst zu sprechen und dabei gleichen einen großen Sprung in Sprachgebrauch und Aussprache machst, weil du das während der "Zuhörphase" unbewusst aufgenommen und verarbeitet hast. So, wie man nach dem Lesen eines Buches unbewusst einige der Wendungen und oft gelesenen Worte in seinen Wortschatz aufnimmt.

Vielleicht hast du auf Deutsch mal mit Ausländern mit Akzent etc. gesprochen und dir fiel auf, dass diese penetrant Wörter, die du verwendet hast, falsch aussprachen, obwohl sie sie ja gerade von dir gehört haben. Das liegt daran, dass man erst mal eine Verarbeitungsphase braucht und sich dann, wenn man den Unterschied überhaupt *hört* bewusst um eine neue Aussprache bemühen muss. Es ist also nicht schlimm, wenn man das anfangs noch nicht schafft. Viele *hören* den Unterschied auch lange Zeit gar nicht! 

Das ist normal, Schnecke.

Du darfst nicht in Tagen, auch nicht in Wochen rechnen. Nach einigen Monaten wirst du flüssig sprechen, aber nicht fehlerfrei.

Wie lange bleibst du und wo bist du?

Wenn du im Mittleren Westen bist, wo strenges Amerikanisch gesprochen wird, dann hast du zusätzlich Probleme.

Durchbruch ist, wenn du anfängst , Englisch zu denken.

Ist schon alles normal, Schnecke. Sei froh, dass du 7 Tage hinter dir hast. ;-)

Du bist mutig, dass überhaupt zu machen.

Ich bin Ami, und habe das umgekehrt gemacht. Ich war bei einem Austauschprogramm in Deutschland.

Also ... Kopf hoch! Deine Zweifel(s)gefühle sind voellig normal.

Immer mit der Ruhe. Ueber Zeit wird deine Zeit hier sich ändern, aber Geduld ist wichtig.

Große Gespräche werden später kommen, aber nicht so schnell, sicher nicht nach einer Woche.

Wenn es dir zu viel ist, kann ich verstehen, aber oft muss man abwarten und Tee trinken, und evtl. schauen die Sachen anders aus.

Toi, toi, toi. Pfiati Gott!

Das ist doch ganz normal. Nach 7 Tagen kannst du nicht mehr erwarten. Warte noch paar Monate, dann fängst du sogar an im englischen zu denken und zu träumen. Das geht dann ganz fix.

Liebe Grüße und viel Spaß

Du bist erst 7 Tage dort. Das wird schon noch, mach dir nur keinen Stress mit dem lernen. Versuch, Spaß zu haben, dann kommt das vermutlich von ganz allein.

Nach 7 Tagen kannst Du keine Wunder erwarten.

Ich selber wohne in Dänemark. Mein dänisch ist nach 13 Jahren immer noch nicht perfekt.

Aber Du wirst nach einem halben Jahr richtig gutes englisch sprechen.

Englisch ist im Vergleich zum dänischen die einfachste Sprache der Welt.

Mario

du kannst nach 7 tagen keine wunder erwarten.....wenn du eine fremdsprache wirklich gut beherrschen willst,solltest du auch "gezwungen sein", diese sprache täglich zu sprechen.....und das nicht nur über 7 tage.....das wird schon,wenn du länger in der materie bist....

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