Ich sollte in die Psychiatrie, Freund will das aber nicht. Was nun?

11 Antworten

Also prinzipiell finde ich die Idee gut, Deinen Freund da mehr einzubinden. Er scheint sich ja (wie wohl die meisten Menschen) von dieser Krankheit eben einfach kein Bild machen zu können.

ANDERERSEITS solltest Du Dir vielleicht tatsächlich überlegen, ob Du nicht ohne ihn besser dran wärst. Ich meine, er hat tatsächlich Angst, dass die Therapie Eure Beziehung zerstört? Dann scheint er ja nicht wirklich Vertrauen in deren Festigkeit zu haben. Er muss doch (besser: sollte) dabei ja wohl in erster Linie an Dich denken, was für Dich am besten wäre, damit DU wieder gesund wirst. Stattdessen flippt er aus, will Dich daran hindern, eine für Dich notwendige Therapie zu machen und versucht Dich dann auch noch zu erpressen, indem er eine Pause verlangt.

Ich hoffe, das war nur seine erste Reaktion und er kommt mit ein bisschen Nachdenken und Sackenlassen noch auf eine vernünftige Antwort (ein Teil davon könnte der gemeinsame Besuch mit Dir bei der Psychiaterin sein). Falls er seine Meinung aber nicht ändert, solltest Du keinesfalls dieser "Beziehung" zuliebe auf einen Therapieplatz verzichten. Denn welche "Stütze" er Dir im weiteren Leben wäre, hätte er dann ja nun schon zu Genüge bewiesen.

Alles Gute für Dich!

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, geh in die Klinik. Es ist eine schwere Übrwindung den freund zurück zu lassen, wenn er dich aber wirklich liebt und will das es dir besser geht, lässt er dich ohne wenn und aber gehen, bevor das alles noch viel viel schlimmer wird.
Sage ihm, das du enttäuscht von ihm und seiner Entscheidung ist die Pause zu machen, das du ihn auch nicht verlieren willst aber du musst in diesem Moment mehr an dich selbst denken als an andere. Und wenn du dich wärend dieser zeit veränderst, dann ist das eben so. und wenn die beziehung damit kaputt geht it das eben auch so, dann kannst du das alles als neuanfang nehmen, denn ich kann dir zu 99% versprechen das, wenn du diese bahndlung wirklich willt, du als anderer Mensch wieder Heim kommst, nicht mit einem völlig anderen Charakter, aber mit einer völlig anderen einstellung zum Leben.
Ich wünsche dir egal wie du dich entscheidest, viel glück und erfolg auf deinem weg.

Ich finde die Reaktion von deinem Freund völlig deplaziert. In dem Fall geht es um dich und um deine Gesundheit und nicht um ihn. Wenn da seine Interessen wichtiger sind als deine kannst du auf ihn auch gut verzichten. Ich glaube aber auch, dass du für diese Denkweise noch unter anderem zu jung bist. Du schreibst, dass du ohne seine Unterstützung nicht zurecht kommst, was für eine Art von Unterstützung bietet er dir denn? Das er dich von nützlichen Therapien fern hält? Das ist ein Schaden, kein Nutzen. Diese Therapie machst du nicht für deinen Freund sondern für dich und so  Wenn du deine Gesundheit hinter deinem Freund anstellst nur damit es ihm gut geht dann hast du auch von den verangegangenen Psychotherapien noch nicht viel mitgenommen und achtest auch nicht auf dich und solange du das nichts machst kann sich auch keine Besserung einstellen. Somit drehst du dich nur im Kreis und kommst keinen Meter voran.


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(Bin 13)

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