Ich soll GEZ Gebühren ab dem 1.1.2013 bis zum 1.4.2014 nachzahlen!

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12 Antworten

Die allgemeine Verjährungsfrist (ohne Hemmung und Neubeginn) beträgt seit der Schuldrechtsreform im Jahr 2002 nun 3 Jahre.

Die Forderung ist natürlich auch rechtens, da der Rundfunkbeitrag für alle Haushalte obligatorisch ist. Die Forderung besteht seit dem 01.01.2013 und wurde somit nicht nachträglich gestellt.

Was mich wundert ist, dass du nicht weißt, wieviel Rente du bekommst. Die wandert doch jeden Monat auf dein Konto. Da kannst du die Höhe direkt ablesen. Bekommst du keine Rente, dann kannst du dich auch nicht deswegen von der Rundfunkgebühr befreien lassen.

checkdass 03.07.2014, 12:38

bei öffentlich rechtlichen Forderungen ist die Verjährungsfrist 30 (dreißig) Jahre!! Bei nur einer Mahnung unendlich!

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Die rückwirkende Nachzahlung der GEZ-Gebühren kann sich gemäß § 4 Abs. 4 des Rundfunkgebührenstaatsvertrags maximal auf einen Zeitraum von drei Jahren erstrecken. Es gelten dabei die Verjährungsfristen, wie Sie in den §§ 195, 199 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) festgeschrieben sind.

so schnell verjaehrt nun auch nichts. Es ist ab 2013 einmal pro Haushalt zu zahlen. Entweder du kannst nachweisen, dass einer bereits bezahlt hat (mit Rundfunknummer) oder du musst bis dahin nachzahlen, da seit dann der neue Haushaltsbetrag existiert und jeder Haushalt zahlen muss. Eine rueckwirkende Befreiung ist nicht moeglich. Und indem man Rechnungen einfach in die Ecke schmeisst und nicht antwortet, hat noch keiner Probleme geloest, da muss man die Komunikation suchen und die Sache klaeren.

Das ist völlig rechtmaßig und nicht verjährt. Du bist seit dem 1.1.2013 zahlungspflichtig und hast dich nicht angemeldet. Daher bist du rückwirkend zum 1..2013 angemeldet worden und mußt die Gebühren seit diesem Datum auch zahlen.

vllt. auch mal sich bei einem anwalt oder so beraten lassen ^^ bei sowas ist es immer besser sich persönlich zu erkundigen

amdros 02.07.2014, 11:24

Ein Anwalt kostet Geld und nicht zu wenig..wenn es auch selbst zu klären geht..und das tut es in diesem Fall.

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hat sich erstmal meine Mitbewohnerin angemeldet

...heißt, daß du nicht allein in der Wohnung lebst? Seit wann lebst du mit deiner Mitbewohnerin in dieser Wohnung? Wie ich gerade noch lese..schon seit dem 01.01.2013..dann hast du also nichts zu zahlen denn es heißt..pro Wohnung einmal GEZ zu zahlen ist.

Du solltest der GEZ das aber unbedingt mitteilen, denn Schweigen heißt nicht..es hat sich von selbst erledigt!

Das Zauberwort nennt sich Kommunikation. Die GEZ-Gebühr muss seit 01.01.2013 pro Wohnung und nicht mehr pro Person bezahlt werden. Wenn deine Mitbewohnerin schon seit 01.01.2013 mit dir in dieser Wohnung lebt, dann hätte ihr euch von Anfang an in diese Kosten teilen können. Ist sie aber erst später eingzogen, z. B. im Herbst 2013, dann musst du für den Zeitraum Januar bis Herbst 2013 selbst nachzahlen.

Die Frage aller Fragen lautet also: Seit wann genau wohnt deine Mitbewohnerin bei dir und kann sie das anhand von Unterlagen gegenüber der GEZ beweisen, falls es hart auf hart kommt?

Natürlich musst du das bezahlen. Du wohnst dort seit 01.01.2013 und hättest dich demnach anmelden müssen. Das mit der Rente ist keine Begründung, du hättest nachträglich immer noch einen Antrag auf Befreiung stellen können, wäre die Rente gring ausgefallen. Aber sich gar nicht melden, das ist falsch.

Die werden sicher beim Einwohnermeldeamt angefragt haben (das dürfen die Brüder von der GEZ nämlich) und wissen deshalb, wie lange du da wohnst. Dementsprechend ist die Forderung korrekt.

Es sei denn, deine MItbewohnerin hat für die Wohnung bezahlt. Denn es gilt nicht pro Person, sondern pro Wohnung! Ist fraglich, ab wann sie gezahlt hat.

Unabhängig von der Rente, sind GEZ Gebühren zu zahlen, oder man aufgrund des Einkommens einen Antrag auf Befreiung zur Zahlung der GEZ Gebühren stellen kann, dann nicht. Die Forderung ist sicher nicht verjährt, da GEZ Gebühren gezahlt werden müssen. Wenn du Radio, Fernseher ect. in dieser Zeit seit dem 1.1.2013 genutzt hast und der GEZ das nicht gemeldet, verlangen die freilich rückständige Gebühren. Da finden Abgleiche mit den Einwohnermeldeämtern statt und es wird überprüft, ob der Bewohner angemeldet ist. Stellt ich heraus, dass keine Anmeldung bei der GEZ vorliegt, dann wird eine Gebührenforderung ausgestellt, auch rückwirkend und diese muss dann auch bezahlt werden. Sollte emand anderes die Gebühren bereits bezaht haben (Mittbewohner), dann der GEZ das mitteilen.)

Wenn du seit dem 1.1.13 dort wohnst, dann musst du auch ab da bezahlen. Abzüglich der Zeiten, wo deine Mitbewohnerin bezahlt hat. Denn es wird immer nur einmal pro Wohnung gezahlt.

Hallo, wenn Du vom 01.01.13 bis 01.04.14 nachzahlen musst, ergibt das einen Betrag von 17,98 x 15: 269, 70 EUR. Wieso sollst Du 341 EUR nachzahlen?

Klar musst Du das bezahlen. Ist auch unabhängig von der Rente, da es keine rückwirkende Befreiung gibt.

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