Ich sehe wie ein Mensch stirbt in seinem Sessel. Wir kann ich ihm helfen?

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58 Antworten

Du kannst ihm nicht helfen, höchstens für ihn dasein. Der Mann ist abgerutscht, weil vermutlich die Frau weg ist und wahrscheinlich auch Arbeit verloren. Dadurch weiss er keinen anderen Rat, als sich den Kummer weg zu saufen. Er muss von sich aus erkennen, das eine Alkoholsucht vorliegt und sich helfen lassen; leider erst dann.

mibvws2 04.12.2013, 06:35

und du meinst das geht so einfach?

ihm nicht zu heelfen wäre fatal....

man muss ihm unbedingt helfen... selbst wenn man nur hilfe anbietet, dneke ich, würde er ablehnen, da "größere" probleme hat, als seine krankheit (so, aus seiner perspektive... würde ich mal sagen)

auserdem: denkst du nicht das er weis das er hilfe braucht? denkst du der mann sieht die flaschen auf dem boden nicht? ich wette er denkt an seine probleme UND an seine sucht... immer wieder wenn er eine flasche aufmacht...

das führt ihn doch nur tiefer in die probleme... undich kann mir vorstellen das er es weis, aber keinen mut/ lust/ motivation hat etwas dagegen zu machen!

wenn man ihn jetzt alleine lässt, wird es nur noch schlimmer! aus so einem loch kommt man nichtmehr alleine raus!

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mibvws2 04.12.2013, 13:26
@mibvws2

sorry für die schreklcihe rechtschreibung... ich war heute morgen seeeeehr müde^^

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So wie Du das beschreibst, denke ich, ihm ging es gar nicht um das Bier. Zumindest so lange die Flaschen voll waren. Er hat einfach neues bestellt, weil er sich einsam fühlt und keinen Menschen hat, mit dem er darüber reden kann. Es ist ein stummer Hilferuf, damit irgend jemand kommt, mal jemand mit ihm spricht.

Die Antworten mit der Caritas, der Kirche, oder einer ähnlichen Institution finde ich gut. Mal dort anrufen, die Sache beschreiben. Oder es gibt doch Seelsorge-Telefonnummern, wo man auch anonym anrufen kann. Frag ihn ob er Probleme hat, mit jemand reden möchte und gib ihm so eine Telefon-Nummer (siehe: www.telefonseelsorge.de ). Und wenn er das nicht möchte, kannst auch Du dort anrufen und nach dem richtigen Ansprechpartner fragen.

Dein Interesse an der Sache ist sehr lobenswert. Die Probleme des Mannes zu ignorieren, wenn man sie so hautnah mitbekommt , wäre falsch.

Sind wir nicht alle entsetzt, wenn es in den Nachrichten heißt, daß jemand tagelang unentdeckt in der Wohnung lag? Und denken wir dann nicht immer: wieso hat es denn keiner gemerkt ....

Jesass 11.12.2013, 23:26

Danke. Ich bräuchte echt einen Vorschlag was genau ich ihm sagen soll. Und wie ich in meiner Arbeitszeit vorgehen könnte wenn das Gespräch sich weiterentwickelt.

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Kruemel47 12.12.2013, 18:34
@Jesass

Hallo Jesass, hier kommen viele Hinweise: "geh nach der Arbeit zu ihm, nimm Dir Zeit" usw., usw. Aber ich denke, keiner weiß etwas privates über Dich, Du hast Dein eigenes Leben, vielleicht Kinder zu Hause, es läßt sich hier einfach schreiben: "werde sein Freund ..."
Er ist ein Kunde, und Du kannst ja jetzt nicht Deine Freizeit bei ihm verbringen.

Aber was könntest Du ihm bei einer Lieferung sagen - vielleicht: - daß Dir aufgefallen ist, daß er immer allein ist und vermutlich Kummer hat. Oder ob er Schmerzen hat (Kopf?), Du könntest ihm anbieten, einen Arzt zu rufen. - Und daß Du dienstlich unterwegs bist, und leider unter Zeitdruck stehst, weil andere Besteller auf ihr Essen warten. - Daß Du Du Dir aber Sorgen machst, weil Du ihn schon so lange kennst und daß Du ihm gern helfen würdest, ob Du vielleicht jemand für ihn benachrichtigen könntest. - Oder ob er vielleicht einmal eine anonyme Nummer anrufen möchte (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 22 - die besagte Telefonseelsorge - kostenfrei), dort gibt es Menschen, die ihm zuhören und vielleicht auch raten können. - Vielleicht kannst Du die Nummern auch vorher aufschreiben und dann zu seiner Lieferung legen (nur, wenn Du sie erwähnt hast, sonst versteht er es vielleicht falsch). Dann kann er später in Ruhe darüber nachdenken. Ob er den Rat nutzt, bleibt somit trotzdem seine freie, persönliche Entscheidung. Mehr kannst Du leider nicht tun ... Viel Glück

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Als erstes würde ich ihm sagen, dass es dir leid tut, aber du kein Trinkgeld willst, weil du nicht noch extra daran verdienen willst, wenn er sich tot säuft. Als zweites würde ich ihm ein paar Prospekte von Selbsthilfegruppen geben und ihm sagen, dass du jedes mal siehst, wie schlecht es ihm geht und du dir das nicht länger mit anschauen kannst, ohne ihm zumindest den Versuch einer Hilfe anzubieten und wenn du nur da bist, damit er sich mal alles von der Seele reden kann.

Ich finde das sehr ehrenwert von dir, dass du dir so viele Gedanken um einen Mann machst, den du fast gar nicht kennst.

Die ganze Tips mit Polizei und Krankenwagen kannst du vergessen. Solange er nicht Ohnmächtig ist oder rumrandaliert können die gar nichts machen. Der Konsum von großen Mengen Alkohol in den eigenen vier Wänden ist ja nicht verboten. Auch ein Sozialarbeiter kann nur tätig werden, wenn er die Hilfe von sich aus will. Es gibt in Deutschland ca. drei Millionen Alkoholiker. Es gibt nicht mal ansatzweise genug Sozialarbeiter, die die alle ungefragt besuchen könnten und es macht sowieso nur Sinn, wenn sie auch wirklich Hilfe wollen.

SnowDown 04.12.2013, 16:30

Diese Antwort ist richtig gut.

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Paul1407 04.12.2013, 21:34
@SnowDown

ich find den 3. absatz der antwort gut, dem ersten würde ich wiedersprechen. was soll er noch mit seinem geld machen. er möchte es dir geben, damit er eine sinnvolle verwendung dafür hat. es ist sein wunsch, dass du es annimst. trotzdem solltest du ihm klar machen, dass du nicht wegen dem geld zu ihm kommst und dich zu ihm setzen. Ihm zuhören. Es ist nicht nötig, dass du ihm prospekte gibst. nicht nur dass er damit eh nichts anfangen kann, bzw. will, er findet es vlt. sogar blöd.

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noDummy23 19.12.2013, 16:00

IDie Antwort ist ganz gut; nur wenn jemand gleich mit Foldern von Selbsthilgegruppen ins Haus fällt, ist das definitiv kontraproduktiv. Erstmal ein Gespräch aufbauen.

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Also 20 Liter in 24 Stunden, das sind nicht einmal ein Liter pro Stunde, bei dem relativ gemäßigten Alkoholgehalt von normalen Bier, da verspürt ein alkoholgewohnter Mensch mit einer kräftigen Konstitution noch nicht einmal großartig eine Wirkung, geschweige denn das er davon verstirbt. Die Belastung die dies natürlich dennoch für den Organismus bedeutet führt dann doch leider zu einem sehr viel schleichenderen, elenderen Tod. Der Mann hat also noch genug Zeit um zu leiden.

Ich sehe keinen Weg so einem Menschen anonym zu helfen, sein Problem ist seine Einsamkeit, die (gefühlte) Sinnlosigkeit seines Lebens seit er seine Familie verloren hat, das löst sich nicht aus der Anonymität heraus. Das einzige was ihm helfen könnte wäre ein neuer Sinn im Leben, ein Freundeskreis oder wenigstens ein Freund, jemand dem er seine Sorgen und Gedanken mitteilen könnte statt sie in der Flasche zu versenken. Natürlich hast du - noch dazu wenn du im Dienst bist - dazu nicht die Zeit und auch nicht die notwendige Nähe, zumal ein Gespräch nur Sinn macht wenn der Alkoholpegel im vertretbaren Rahmen liegt. Ich würde ihn mal darauf ansprechen wie sehr ich es bedaure, dass er sein Lächeln verloren hat und ihm einen Zettel mit meiner Telefonnummer und einem dicken Smiley drauf geben, falls er mal Lust haben sollte sich lieber mit mir als mit einer Flasche zu unterhalten. Das kann dann allerdings eine zeitaufwändige Nummer werden, ich würde es daher nur bei Menschen machen bei denen ich das Gefühl habe das sie es wert sind und noch eine Chance haben. Um eine Chance zu haben muss man zumindest mal ein Funken von Wille vorhanden sein. Keiner von uns kann die ganze Welt retten, wir müssen also schon schauen, dass wir unsere Energie möglichst ''fruchtbar'' investieren.

Das alles ändert aber auch nichts daran, dass es sehr schwierig ist einem Menschen, mit dem einen nichts verbindet außer der gelegentlichen Lieferung von Pizza und Bier, einfach so aus dem Stand heraus ein guter Freund zu sein, man hat ja naturgemäß keine gemeinsamen Themen, außer seiner aktuellen Notlage zumindest und die ist wirklich kein gutes Einstiegsthema.

Sollte es dir möglich sein so nah an ihn heranzukommen das zumindest ein kurzes Gespräch möglich ist, so könntest du ihn aber z.B. auf die Möglichkeiten des Internets hinweisen. Auf Plattformen wie diese, wo man nicht nur eigene Fragen einstellen kann, sondern über dem Engagement für andere vielleicht auch wieder ein wenig Zugang zu einer nüchternen Welt findet. Aber ob ein Mensch uns so nahe kommen lässt, das ist allein seine Entscheidung die wir akzeptieren müssen.

Ich verstehe deine Hilflosigkeit und den Wunsch zu helfen und dann muss ich denen recht geben, die hier sagen, dass du vermutlich kaum etwas für ihn tun kannst.

Polizei oder Feuerwehr bzw. mediz. Helfer dürfen erst eingreifen, wenn er zur Gefahr wird für sich und andere.

Solange er aber orientiert und klar ist, musst du ihn machen lassen, dann gibt es keine Rechtsgrundlage , nach welcher mal ihn zum Beispiel einweisen und entziehen könnte.

Manchmal bleibt dann nur, zuzusehen, wie sich ein Mensch allmählich zugrunderichtet.

Ich glaube am sensibelsten ist es wenn du ihn ganz offen fragst ob er nicht lust hat ein wenig mit dir zeit zu verbringen weil du gern wissen möchtest was ihm passiert ist. Versuch ihn zum reden zu überreden. Kann gut sein, dass er dich rausschmeißt aber ich glaube du erreichst ihn am besten wenn du ganz ehrlich zu ihm bist. Nicht vor den Kopf stossen. Sag ihm dir ist das ganze mit ihm aufgefallen und hat dich tief berührt. Versuch ihn erstmal nicht vom Suff weg zu kriegen. Das hilft erstmal nicht, eher das Gefühl, dass er nicht alleine ist und das es noch gute Menschen wie dich gibt.

Ich finde es toll, dass du helfen willst, und dass dir andere Menschen nicht egal sind. Es ist sicher schwierig in deiner Situation, mann will helfen. aber man weiss nicht was man sagen soll.. Frag ihn vielleicht mal "Wie geht es Ihnen heute Herr...." klingt zwar doof, da man ja sehr offensichtlich erkennen kann, dass es ihm nicht gut geht, jedoch kann er so, wenn er es will, mitteilen wie es ihm geht. Es würde ihm bestimmt helfen, wenn er mit jemandem reden kann, der nicht immer nur Sätze sagt wie: Trink nicht so viel.." "Alkohol ist auch keine Lösung..." denn das hilft ihm nicht. Er braucht einen Zuhörer, der Ihn nicht verurteilt. Fang mit ihm Gespräche an, das kommt dann vielleicht von selber. Und we weiss, vielleicht bestellt er dann weniger Bier bei euch ;-) viel Glück!!

Wenn du anonym helfen willst, dann google mal due anonymen Alkoholiker in deiner Stadt. Die beraten auch Angehörige und können dir da vielleicht Auskunft geben was möglich ist.

Ich glaube , dass dieser mann sich in den tod trinken will. Er trinkt mit absicht so viel bier wenn er dabei auch noch schmerzen hat. Außerdem hat er dir immer 50 € gegeben. Er ist sicher nicht einfach nur reich, sondern dachte er bestimmt, dass er das geld nicht mehr brauche. Ich denke, falls er sein leben so beenden will, solltest du ihm helfen aufzustehen und vllt irgendwie ihn glücklicher zu machen. Auch wenn es schwer fallen wird fänd ich, das sollte men in so einem fall machen.

dieser mann hat nur noch einen wunsch. zu sterben. und leider/zum glück ist sterbehilfe in deutschland strickt verboten. das wäre glaub ich das einzige was du sonst hättest machen können. bring ihm weiter sein bier. vielleciht kannst du dich zu ihm setzen und mit ihm reden. er hat alles verloren was er hat. Seine Familie. Und das kann er nicht verkraften. er braucht gesellschaft. und das ist das einzige was du ihm wirklich geben kannst. vielleciht kannst du ihn ins altersheim bringen, aber dass ist das letzte was er will. außerdem muss das vielleicht auch jemand bezahlen, und ich glaube nicht, dass du das machen möchtest :D. er hat keinen mehr der ihn liebt und sobald das soweit ist, ist man eigentlich schon tod.

tinafritz1992 05.12.2013, 13:56

Vielleicht will er gar nicht sterben, sondern nur vergessen!

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Vielleicht solltest du ihn fragen ob er den okay ist und ob er vielleicht Hilfe braucht. Vielleicht solltest du ihn VORSICHTIG darauf ansprechen ob er denn ein Problem mit Alkohol hat oder ob er nicht lieber zu einem Arzt will. Damit er aber nicht ausrastet vor Wut rede langsam und vorsichtig mit ihm. Nur zur Sicherheit :) Viele Menschen leiden nach einer Trennung an Alkohol Problemen und kommen irgendwann selber nicht mehr raus. Oder du füllst in die Bier Flaschen einfach Wasser hahah. Nein Spaß zur Seite, sehr sozial von dir das du dich so einsetzt. Viel Glück :)

Es sollte eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter zu ihm gehen und es wäre schön, wenn du das irgendwie vermitteln könntest. Ob er wohl einverstanden wäre? Du könntest ihn fragen, ob er jemanden braucht oder jemanden zur Unterstützung möchte.

Vielleicht gibt es am Ort einen sozialen Dienst, Caritas, Diakonisches Werk, AWO, SKFM (=Sozialdienst Kath. Frauen und Männer) ... etwas in der Art. Wenn du nicht richtig so eine Einrichtung findest, könnte die Stadtverwaltung dir Auskunft geben. Sollte der Mann eigentlich nicht wollen, dann sag das der Beratungsstelle so.

Der arme Mann kann einem leid tun. Vielleicht könntest Du Dich ja mal mit der zuständigen Kirchengemeinde in Verbindung setzen. Möglicherweise besucht ihn dann mal jemand, dem er sein Herz ausschütten kann. Vielleicht hast Du ja auch eine Kollegin/einen Kollegen, der/die den Mann beliefern und ihm mal zuhören kann. Dein Ding scheint das ja nicht zu sein. Es sollte Dir hier nicht um das Trinkgeld gehen, sondern darum, dass dem Mann geholfen wird. Wenn Du aber doch in der Lage sein solltest, Dich mit ihm zu unterhalten, dann frag ihn doch das nächste Mal, ob er noch Angehörige hat, die sich um ihn kümmern. Oder ob Du irgendwas für ihn tun kannst. Ob Du jemanden für ihn anrufen sollst. Oder ob er vielleicht einsieht, dass er Hilfe braucht - möglicherweise einen Entzug.

Deine Frage hat mich schon sehr überascht: Vielen Dank, dass du als unbeteiligte Person trotzdem nicht weg schaust!

Dein Chef hat was das angeht, leider recht.. wenn der Mann ein Alkoholproblem hat, dann wird er sich seinen Alkohol anderswo holen. Grundlegend kannst du selber wenig machen.. du könntest zwar ein unscheinbares Gespräch anfangen "Oha, haben Sie heute Gäste eingeladen? Heute spielen ja wieder... gegen.. " aber die Chance dass er da abblockt und dich in Zukunft gar nicht mehr rein bittet, ist sehr groß. Da kann man auch nicht mit der Tür ins Haus fallen, sowas muss man sehr vorsichtig angehen.

Am sinnvollsten wäre es natürlich, wenn du in Erfahrung bringen könntest ob er irgendeine familie irgendwo hat oder Freunde, z.b. könntest du auch die Nachbarn fragen. Die Verständigung von personen die am meisten Einfluss haben, ist eigentlich der beste Weg. Ansonsten würde mir nur einfallen Kontakt mit einer entsprechenden Organisation aufzunehmen die damit Erfahrung hat und dich ein wenig anleiten kann wie du da vorgehen kannst..

Jesass 11.12.2013, 23:11

Ich bin ein Student und kann leider nicht soviel Zeit in die Recherche investieren =(

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in so einer situation kann man den sozialpsychiatrischen dienst verständigen- die gehen mal vorbei und versuchen, mit dem mann zu reden und ihre hilfe anzubieten.

Schön, dass es noch Menschen mit Herz gibt, dass lobt Dich sehr. Zu der Situation mit dem älteren Herrn kann ich Dir nur sagen, dass man nur schwer helfen kann. Zunächst muss dieser Mann selbst merken, dass er auf dem Falschen Weg ist. Du könntest versuchen das nächste Mal einfach ein freundliches Gespräch mit ihm zu führen. Muss ja nicht lange sein. Vielleicht öffnet sich der Mann Dir gegenüber mal.

So kannst du ihm nicht helfen! Er muss selbst begreifen, was er da tut! Um ihn dazu zu bringen, es selbst zu sehen müsstest du ihn viel besser kennen! Ich kenne einen Fall, da hat die Frau es erst begriffen, als ihre Tochter gegangen ist! Die Tochter hatte es schon öfter angedroht, aber nicht getan - und die Mutter hat weiter getrunken. Erst als die Tochter wirklich weg war hat sie die Augen geöffnet. Seit dem ist sie trocken! Aber das schafft man als Außenstehender nicht. Du kannst versuchen - wenn es deine Zeit erlaubt - immer wieder etwas Zeit mit ihm zu verbringen, um menschlich an ihn heran zu kommen. Es ist auch die Frage, ob er säuft weil Frau und Kinder weg sind, oder ob Frau und Kinder weg sind, weil er säuft! Bei Ersterem würde ich ihm vermitteln, dass seine Kinder dann auch später nix mehr mit ihm zu tun haben wollen. bei Zweiterem würde ich ihm aufzeigen, dass er wegen dem Alkohol schon seine Familie verloren hat. Er aber wenn er damit aufhört, eventuell wieder Kontakt zu seinen Kindern aufbauen kann! Ich würde auf jeden Fall ihm seine Verantwortung gegenüber seinen Kinder unter die Nase reiben, weil ich denke, dass die ihm wichtig sind.

Hey, erstmal: du bist ein guter Mensch...sprich klar und offen mit ihm, dass du dir Sorgen machst und ob er bereit wäre freiwillig in eine psychosomatische Klinik/Station zu gehen. Vielleicht habt ihr eine Art Krankenhaus, die für psychische Problemfälle da ist?? Du allein und diese Aufgabe ist zu schwer. Aber du kannst ihm Helfen Unterstützung zu suchen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du schreibt, wie er darauf reagiert, falls du es ihm anbietest! Liebe Grüße

"Vor 2 Jahren Lebte da ein Mann, seine Frau und Kinder. Ich hab immer schön 2 - 3 Euro Trinkgeld bekommen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass die Frau und Kinder nicht mehr da sind. Nach und nach verschwanden auch 2 Teure Autos vom Hoff. Jetzt steht da ein Chevi (Vorher Porsche und BMW) Seit einiger Zeit bestellt der Mann nur Bier! "

Solche Schicksale gibt es Tausendfach. Das angewandte Scheidungsrecht ist ziemlich einseitig. Macht den Mann proforma zur Melkkuh ohne Rechte. DAS muss sich ändern.

tinafritz1992 05.12.2013, 13:54

An Geld scheint es ihm ja immer noch nicht zu mangeln! Es wird nur anders eingesetzt! Wozu einen Porsche, wenn ich täglich zu besoffen bin, ihn zu fahren? Und nicht jedes Scheidungsopfer wird zum Alkoholiker!

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Das hört sich nach etwas sehr schlimmen an!

Interessant, wie du es beobachten kannst...

An deiner Stelle würde ich dem Mann aufmerksamkeit und das Gefühl schenken, er ist nicht allein, Rede mit ihm, biete ihm etwas an oder lass 'zufällig' mal ein Prospekt bei ihm liegen, wo eine Selbsthilfegruppe oder sowas umworben wird.

Für diesen Einsatz wird er dir Dankbar sein, sonst wäre es nicht so gekommen, das du ihn so beobachten kannst!

Viel Glück

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