Ich schaffe es nicht Geschichte zu verstehen. Was tun?

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3 Antworten

wo ich mir nur denke: "Wie habt ihr gedacht, dass euch das einfällt.

DAS solltest du nicht nur so für dich denken, sondern auch mal als Diskussionspunkt in den Unterricht hineinwerfen, denn in der Schule sollte es doch auch um die Vermittlung von Lerntechniken gehen......Sei nicht schüchtern, formuliere die Frage so wie gehabt, schließlich merkt daran auch der Lehrer, dass du mitdenkst und wird vielleicht den Erkenntnisprozeß in kleineren überschaubaren Schritten darstellen.

Für mich war Geschichte auch immer ein sehr trockener Stoff, zu dem ich keine Beziehung herstellen konnte, bis ich versuchte, mich so richtig in eben diese Zeit hineinzuversetzen und dann mit dabei war beim Pyramidenbau oder mich verstecken mußte, als unser Dorf im 30jährigen Krieg abgefackelt wurde oder ich in Paris meinen Kopf unter die Guillotine legen mußte usw. Vielleicht hilft es dir, dich mit histor. Figuren zu identifizieren und sie "nachzuleben", theoretisch jedenfalls........


Ja, das war mir immer eine große Hilfe wenn ich mich an der Jahreszahl orientieren konnte und mir vorstellte welche Zeit das war und wie die Menschen lebten.

1483 Geburt Martin Luther (Reformation, Katholisch-Evangelisch).1630-1660 Dreißigjähriger Krieg (alles verbrannt, Pest).1750 Sonnenkönig in Frankreich, (Versaille). 1757 Friedrich der Große (der2.) 7jähriger Krieg. Fränzösische Revolution (1789 Sturm auf die Bastielle, Guillotine). Danach (1792) Napoleon, Russlandfeldzug, Reformen in Deutschland. 1848 Revolution in Deutschland. 1914-18 1. Weltkrieg, 1939-45 2. Weltkrieg. 

Das waren mir die wichtigsten Daten, denn dadurch konnte ich alles einordnen und der Geschichtsunterricht wurde spannend.

So könnte er/sie für sich selbst die wichtigsten Ereignisse des heutigen Geschichtsunterrichts einordnen und bildlich vorstellen.

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Wenn ich Geschichtliche Texte lese oder mich über Geschichte informiere denke ich immer daran, dass meine Vorfahren genau dasselbe erlebt hatten. Falls du das Thema "Kalter Krieg" oder "Zweiter Weltkrieg" hast kannst du ja deine (Ur-)Grosseltern oder Eltern fragen wie sie diese Zeit erlebt haben, welche Ängste oder befürchtungen sie hatten. Am besten lernst du Geschichte wenn du die Themen die du im Unterricht hattest aus einer anderen sichtweise liest oder versuchst sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen.

Also, das grundelgende hast Du Dir selbst beantwortet: Es interessiert Dich nicht. Das andere, die Vergesslichkeit, das würde ich mit Lernmethodik beantworten - also regelmässig repetieren - man liest etwas - dann mach man gleich eine erste Repetition, Zusammenfassung. Dann am Folgetag, dann nach einer Woche, ein Monat etc.

Was das Interesse anbelangt - das ist schwierig. Du kannst ja versuchen, Dein Interesse zu entwickeln. Eine positive Einstellung gewinnen. Wer die Geschichte versteht, versteht auch die Gegenwart besser. Hier ein Thread, wo Leute schreiben, warum sie sich für Geschichte interessieren:

http://geschichte-forum.forums.ag/f30-warum-interessieren-wir-uns-fur-geschichte

Schlecht oder kompliziert formulierte Sätze - tja, da hilft nur die Sätze immer wieder lesen, notfalls auseinandernehmen.

Zum Verständnis der Personengruppen - nun, da hilft es, sich zu vergegenwärtigen, welche Gemeinsamkeiten diese Menschen haben - Beruflich, Bildung, Werte, Religion, Sprache, Interessen, Machtstellung.

Dass Dir andere der Klasse überlegen sind - nun ja, das kann es geben, sie interessieren sich mehr dafür, werden vielleicht durch deren Familie mehr dazu stimuliert.

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