Ich schäme mich autistisch zu sein

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57 Antworten

Schade, dass dir mit soviel Ignoranz begegnet wird. Aber diese Ignoranz ist leider noch sehr weit verbreitet.

Ich weiß nicht, was du getan hast - denke, dass zumindest ein Teil davon durch dein Asperger sowie ADHS herrührt.

Sagt deine Schwester auch zu einem Blinden / Gehörlosen "du tust doch nur so"?

Deine "Fehler", deine "Behinderung" gehören genauso zu dir wie dein linkes Bein oder dein rechter Arm. Meine Tochter tat sich lange schwer damit, das Wort Asperger nur auszusprechen oder gar "Behinderte wie mich" zu sagen. Die Abkürzen war das höchste der Gefühle.

Du hast es aber deine Familie erzählt. Jetzt haben sie zwar eine Erklärung für dein Verhalten - können es nur (noch?) nicht akzeptieren. Ihr Verhalten dir gegenüber war davor bestimmt auch nicht gerade optimal. Oder irre ich mich da?

Es ist schwierig jemanden vom Gegenteil zu überzeugen, wenn er eine verfestigte Meinung hat: "Der war es dreimal - warum sollte er es jetzt nicht ein viertes Mal gewesen sein".

Ich weiß nicht, was dein Arzt zum weiteren Vorgehen, deinem Leben mit AS und ADHS gesagt hat - es gibt aber die Möglichkeit anhand von Therapien zu lernen MIT beidem umgehen zu können. Wäre ganz gut, wenn sich deine Familie - nach dem "Schock" - dazu entschließen könnten sich zumindest mit betroffenen Eltern sowie Geschwister auszutauschen.

Bei den www.rehakids.de schreiben Eltern mit betroffenen Kindern sowie betroffene Erwachsene.

Hallo Bigbang,

ich hab so einige Kommentare hier gelesen und einige davon waren wirklich sehr sehr gut und authentisch. Ich versteh dich und wenn ich meine Liste aufzähle, wird sie sehr sehr lange. Ich habe kein Asperger zumindest wüsste ich es nicht; letztes Jahr wurde ich in eine Klinik eingeliefert wegen "Burnout" Entlassen wurde ich aber mit der Diagnose "ausgeprägte Persönlichkeitsstörung" und mein externer Psychologe hat sich geweigert, dies anzuerkennen. Seit dieser Zeit beschäftige ich mich täglich mit mir selbst und klar ist für mich heute, dass es mir erheblich an sozialer Kompetenz fehlt, ich mehr oder weniger eine Einzelgängerin bin und schon immer war, ich auch sonst meine vorhandenen sozialen Kontakte kaum bis gar nicht pflege hinzu kommen Wutausbrüche, Nervosität, und rebellische Reaktionen - ich versuche mich automatisch von der Masse abzugrenzen - kommt dir das bekannt vor? Sich mit sich selbst zu beschäftigen ist vielleicht der härteste Job ever, aber seit ich meine "Komplexe" oder "Andersartigketi" jeden Tag ein bisschen besser versuche kennenzulernen und zu akzeptieren, geht es leichter und wenn Du für dich im Stillen mal die "Normalos" beobachtest, dann stellst du irgendwann fest, dass auch die Ihre "Macken" haben manchmal sogar mehr als Du oder Ich (is manchmal besser als Kino ;) . Auch meine Familie ist in der hinsicht nennen wir es "überfordert", und genau das, wird sich vermutlich auch nie ändern und deshalb versuche ich für mich einen geeigneten weg zu finden unabhängig von meiner Außenwelt . Das is wirklich ein wahnsinniger harter und schmerzhafter weg (klingt so negativ - aber es lohnt sich) , je mehr Hürden ich schaffe diesbezüglich umso näher komme ich an mein ziel nämlich mit mir selbst ins Reine zu kommen - vielleicht klingt dass alles paradox mittlerweile trifft es mich nicht mehr ganz so hart obwohl ich nur langsam voran komme, aber wenn man mit sich selbst besser klar kommt, wirkt man auch nach außen ganz anders. Probiers aus und geb nicht gleich auf .... Fühl dich gedrückt von jemandem dem es ähnlich geht :)

Vielen Dank erst einmal, für eure vielen Antworten. Eure Tipps können mir bestimmt weiter helfen udn es tast auch gut, das zu lesen. Ich musste ein Elektrikerpraktikum machen, von meinem jetzigen Lehrbetrieb aus, weil ich eine Unterschrift brauche, für meine LAP, die das bestätigt. Ein Elektrikerpraktikum gehört zur Lehre des Telematikers und ich bin momentan im letzten Ausbildungsjahr. Dort habe ich gemerkt, dass ich mit sehr vielen Arbeitern nicht klarkam und bin zum Psychiater gegangen, weil mich das alles irgendwie sehr frustriert hat. Der Arzt hat mit mir dann ein paar Tests gemacht und das kam dabei heraus. Ich bin schon früher in der Schule immer negativ aufgefallen und die Lehrer sagten immer, dass ich aneckte. Da aber leider nur sehr wenige Fachleute über das Asperger-Syndrom und ADHS richtig bescheid wissen, haben sie gesagt, ich sei anders und ich benötige einfach mehr aufmerksamkeit usw. Wie gesagt, wenn ich jetzt alles aufzählen würde, würde eine sehr lange Liste entstehen. Und in gewissem Masse finde ich das auch sehr privat, wie sich das Asperger-Syndrom bei mir zeigt, da das Asperger-Syndrom, meiner Meinung nach, auch eine Charakter eigenschaft ist. So wie eben auch ADHS. Manchmal frage ich mich auch, ob die Diagnose wirklich passt, weil ich zum Teil einfach zu normal wirke. Aber dann, wenn dann wieder so eine gewisse Situation passiert, dann macht mcih das wirklich unendlich deprimiert, weil ich weiss, dass ich das Problem schon so lange habe und bis jetzt nicht geschafft habe, es weg zu tun. Aber nun zu den Kommentaren, ich werde aufd einige Antworten, weil ich mir darüber Gedanken gemacht habe. Vielen Dank nochmals, für eure Ratschläge.

Hey, du brauchst dich nicht schämen. Es mag gut sein, dass du anders bist, als die anderen, aber das macht dich nicht zu einem schlechteren Menschen, sondern zu einer besonderen Persönlichkeit. Ich verstehe, dass sich das komisch anfühlt, plötzlich einen Grund für das Anders-Sein vorliegen zu haben und diese ganzen Therapien oder Medikamente oder was auch immer das alles mit sich bringt. Als bei mir damals ADS diagnostiziert wurde, fühlte sich das komisch an. Ich hatte das noch nie zuvor gehört und dachte, ich sei verrückt oder so. Und es war auch immer blöd, dass die meisten aus Unwissenheit dachten, das wäre die Bezeichnung für nervige Menschen, die einen an der Waffel haben. Aber ehrlich gesagt, bin ich froh, es zu haben. Man sieht die Welt mit ganz anderen Augen. Ich sehe Dinge, die anderen einfach entgehen und das möchte ich nicht missen müssen. Sei stolz auf das, was du bist. Deine Schwester sagt das nur, weil sie dich vielleicht in manchen Situationen treffen will, weil sie mit der Sache überfordert ist oder vielleicht hat sie das Gefühl, dass du deshalb mehr Aufmerksamkeit bekommt. Mit solchen Problemen müssen Leute, die von sowas betroffen sind, sich leider immer herumschlagen, aber auch das geht irgendwann vorbei. LG

Oh ja, das kommt mir irgendwie bekannt vor - da nutzt Deine Familie Dein anders sein schamlos aus, um Dir ein Schuldgefühl zu vermitteln - das hat man jahrelang auch mit mir gemacht - aber ich habe mich mit mir auseinandergesetzt und mich auch mit mir und meiner Art angefreundet - dahinter steckt nämlich auch eine gewisse Wahrheitsfindung und ein Aufbäumen gegen die - ach so verbreitete Oberflächlichkeit, und alles was ungünstig ist, unter den Tisch zu kehren - genauso ist auch meine Familie immer mit mir umgegangen - und ich würde den Deufel tun, irgendeinen Arzt, auch keinen Psychologen da um eine Diagnose zu bitten, damit die mir einen Stempel aufdrücken, der genauso wenig richtig sein muß, wie das, was "normale" Menschen tun . Und hier muß man sich doch fragen: Wer setzt eigentlich die Maßstäbe für normal und unnormal? Denn auch Du - so lese ich heraus - benötigst lediglich einen Menschen, der Dir einmal wirklich zuhört, und versucht nachzuvollziehen, was Du damit meinst. Ich vermisse selbst immer wieder die Frage: wie hast Du das denn gemeint? - statt dessen, wird ohne nachzufragen, einfach abgeurteilt und gegen geschossen, vor lauter Selbstgerechtigkeit. Mein Fazit lautet: ich kann diese Menschen nicht ändern, denn sie wissen ja gar nicht, dass sie so sind, wie sie sind. In meinem Falle hilft da nur noch die Distanz zu denen. Denn selbst eine Familientherapie würde fruchtlos bleiben, so lange sie nicht selbst darauf kommen. Und nochwas.....man kann sich grundsätzlich für alles schämen - muß man aber nicht, ein damit umgehen, oder dazu stehen, lässt da für Dich und die Anderen viel weniger Zeifel aufkommen. Ist zwar Alles leichter gesagt, als getan - aber irgendwann muß man einfach damit anfangen, und Du scheinst noch jung zu sein - und wenn dir beim nächsten Male wieder Jemand aus Deiner Familie Rat -Schläge geben möchte - dann bittest Du einfach um eine Anleitung, wie Du das umsetzen solltest. Viel Glück und Erfolg wünscht Anna.

emukah 19.10.2012, 19:26

und wenn dir beim nächsten Male wieder Jemand aus Deiner Familie Rat -Schläge geben möchte - dann bittest Du einfach um eine Anleitung, wie Du das umsetzen solltest

Das ist ein sehr guter Rat. DH

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Autistische Menschen machen sich keine Gedanken drüber das sie anders sind.Sie Leben in Ihrer eigenen Welt und brauchen Hilfe.Mach dir keine Gedanken drüber und lebe dein Leben.Schau nach vorne nicht zurück.

Hallo :-) Meine Mutter arbeitet schon sehr lange mit Autisten mit Asperger-Syndrom deswegen kann ich dich ein bisschen evrstehen. Du hast keinen Grund dich zu schämen weil du das Asberger Syndrom hast. Du kannst da schließlich nichts für. Du wurdest so geboren!. dafür kannst du rein gar nix. Du solltest lernen dich so zu mögrne wie du bist. Du sollst dich nicht verstellen. Und deine Schwester hat Unrecht damit, dass das Asperger-Syndrom die schlimmste Art des Autismus ist. Du solltets mal mit deinenVerwandten darüber reden oder frag deinen Arzt mal ob er das amchen könnte

Ich bin echt traurig darüber, wie deine Familie dich behandelt.... Was du wissen solltest, Asperger Autisten sind meißtens sehr schlau! Und es gibt durchaus Autisten die schlimmer betroffen sind als Asperger! Es gibt welche, die nicht sprechen und vieles mehr. Außerdem macht jeder Mensch Fehler! Und der größte Fehler liegt nicht bei dir, sondern bei deiner Familie!! Sie akzeptieren dich nicht so, wie du bist, sondern machen dich runter. Wenn sie dir deine Fehler nicht immer unter die Nase reiben würden, dann würdest du dir gar nicht solche Gedanken machen!! Ich kenne auch eine Autistin, die weitaus schlimmer betroffen ist als du und sie ist total nett! Es ist nichts schlimmes daran autistisch zu sein!!

LG Hallomeier

du kannst es nicht ändern und muusst damit leben! Ich selber lebe mit ADHS und auch mit dernen Probleme ich gehe zu einer Gruppentherapie alle vier Wochen, die ist echt hilfreich, weil cih da auch mit anderen Kindern austauschen kann und sich mal nicht anders fühlt. Es gibt solche Therapien bestimmt auch für ASler du kannst dich ja auch mal über Internetforen informieren um dort mit ASlern zu schreiben. Ich denke das ist einfach besser, weilman auf Leute trifft, die einen verstehen, wenn man mit einem Psychologen spricht der erzählt dann ja ich kann dich verstehen, das musst schwer sein etc. aber er versteht nicht richtig wie den auch er hat ja schließlich keine Krankheit! Und du musst dich auch nicht schämen den es ist eine Krankheit, wie ein Grippe und dafür schämmst du dich doch auch nicht oder???

Gruß Noah

Ich habe SVV, Panikattacken, Angstzustände und Depressionen, meine Familie sagte auch, ich hab nichts und dass ich mich zusammenreißen soll....von daher vertraue eher der Diagnose deines Arztes, er hat Ahnung. Und lass dich nicht klein kriegen, psychisch krank zu sein ist schwer, ich kann das verstehen. Nicht jeder kann sich einfühlen oder hat Verständnis, weil die Leute zu wenig Ahnung von deiner Krankheit haben. Du kannst ja versuchen, ihnen in Ruhe zu erzählen, was dich belastet, aber nimm dir nicht zu Herzen, falls die dir nicht wirklich glauben/dich nicht ernst nehmen. Wenn es keinen Sinn hat, hat es keinen Sinn. Soll nicht heißen, du sollst diese Leute, also deine Fam, Sis etc meiden, sondern wenn du über deine Probleme reden willst, sind vllt nicht sie der richtige Ansprechpartner, sondern du könntest versuchen, jmd kennen zu lernen, der dieselbe/eine ähnliche Krankheit wie du hat.

Bei vielen Autisten ist der Autismus eine Stoffwechselstörung, ausgelöst durch ein geschwächtes Immunsystem, denke ich, Wenn man als Baby geschwächt ist und dann die MMR Impfungen bekommt, zerstört das Quecksilber Nervenzellen im Gehirn(Quecksilber ist inzwischen verboten). Es hat auch etwas mit Peptiden zut un, in Gluten und Kasein. Dein Darm kann die Peptide in Gluten und Kasein nicht verdauen, (deshalb Stoffwechselstörung) Die Peptide gelangen in deine Blutbahn, wandern hoch in dein Gehirn und setzen Opiate frei, was eine ähnliche Wirkung wie von halluzigenen Drogen hervorruft Such mal nach Gluten und Kasein freie Diät vielleicht bringt es was

bigbang489 19.10.2012, 11:52

Meine Mutter hat in den ersten 3 oder 4 Monaten der Schwangerschaft noch geraucht. Ich habe diesen Fakt in erwägung gezogen.

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kiniro 19.10.2012, 23:27
@bigbang489

Es gibt auch autistische Kinder, deren Mütter nie im Leben irgendetwas geraucht haben.

Ebenso befinden sich darunter Kinder, die kurz, normal lang bis sehr lange gestillt wurden und welche die mit Flaschenmilch aufwuchsen.

Die Spekulationen sind noch lange nicht abgeschlossen.

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Ich sage sowas auch oft zu meiner kleinen Schwester, wenn sie mich nervt. Aber ich meine es gar nicht so. Manchmal kann ich mich halt eben nicht mehr beherrschen und dann sag ich etwas, dass ich eigentlich gar nicht so meine. Mir wurde früher auch immer alles in die Schuhe geschoben, und das hat mich immer runtergezogen, aber ich hab gelernt, damit umzugehen und die Stimmungsschwankungen meiner Familie zu akzeptieren und damit umzugehen ;)

Also zu erst einmal kannst Du Deiner Schwester sagen, dass sie sich nochmal richtig über das Thema Autismus schlau machen sollte, da sie offensichtlich nicht weiss worüber sie da überhaupt redet. Das Asperger-Syndrom ist sicher NICHT die schlimmste Form von Autismus, aber wahrscheinlich die am schwierigsten zu diagnostizierende.

Asperger sind immer Menschen, die nur schwer Anschluss finden. Da mein älterer Bruder selbst unter Asperger-Autismus leidet, spreche ich aus einiger Erfahrung. Solche Menschen kommen einem - wenn man sie nicht kennt - irgendwie "strange" vor, man bezeichnet solche als "seltsame Typen". In vielen Fällen wissen diejenigen gar nichts von ihrer Krankheit, geschweige denn die Menschen in ihrem Umfeld.

Das führt dazu, dass die betroffenen oft ausgegrenzt werden und/oder sie sich von der Gesellschaft zurückziehen. Aspergern fällt es schwer, Freunde zu finden.

Was Du sicherlich machen solltest, ist Dich richtig zu informieren, auch bei dafür ausgebildeten Ärzten beraten lässt und dann DRINGENDST Deine Eltern und Deine Schwester über Deine Situation aufklärst. Nur wenn Deine Familie weiss womit sie es zu tun haben, kann man sich auch auf Deine Situation konkret einstellen.

Du kannst Dich noch glücklich schätzen, ich bin Psychotiker und darf niemanden davon erzählen, weil die Leute Angst vor der Diagnose haben und nicht mehr mit mir reden würden.

Nein du musst dich nicht schämen!

Soll ich dir mal was sagen? Ich habe das auch! Ich finde es auch doof das manche Menschen das einfach nicht verstehen das wir dafür nichts können. Und das mit der schlimmsten Form von Autismus stimmt ja mal gar nicht, Asperger ist die leichteste Form. Trotzdem manchmal nervig. Trotzdem sprichst du meine Worte nach, denn ich fühl mich genau so mit dem Leute nerven... Dabei empfinden wir es ganz normal. Asperger hin oder her wieso schämst du dich? ICH schäme mich auch nicht ;) Es gibt keinen Grund,- Keinen! Ein Asperger ist ja auch etwas anders. Heißt ja nicht umsonst so. Habe ein ganzes Jahr mit einer Angst/Zwangsstörung gekämpft und sie besiegt. Das ist natürlich auch nicht so normal das man das alle Tage hat. Trotzdem Nur weil wir Asperger sind müssen wir uns nicht dafür schämen wir können ja nichts dafür! Und die Personen die dich als "komisch" empfinden solltest du dann eher meiden. Also schäm dich dafür nicht und ich wünsche dir in deiner Situation weiterhin viel Glück

**Viele Grüße

Nicolas**

Es besteht garantiert kein grund sich zu schämen, es ist sicher wenn du es statistisch betrachtest sehr häufig so das betroffene personen sich schämen, auch wenn es keinen grund dazu gibt. autismus ist auch nicht schlimm sondern meiner meinung nach sehr interessant. dich sollte keiner beurteilen nur weil du keine ironie verstehst oder dich in keine anderen leute reinversetzen kannst, ich persönlich empfinde autismus nicht als krankheit sondern sehr faszinierend. autisten sind so schlaue menschen sie sollten niemal als behindert beschimpft werden. sonst wollte ich dir auch nur noch alles gute wünschen LG Delia

Rechercheur 20.10.2012, 00:50

Eine Krankheit ist Autismus ja auch nicht.
Eine Behinderung jedoch schon. Und ich finde, man sollte eher mal dazu übergehen, den Begriff Behinderung als normales, beschreibendes Wort anzusehen als es als Beschimpfung zu verwenden und auch zu empfinden.

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Ich glaub du musst einfach so bleiben wie du bist. Dir sollte es nicht peinlich sein andere zu nerven, du solltest dich echt nicht für andere verändern! Außerdem verstehe ich nicht warum deine Eltern leugnen, dass du ADHS hast, die sollten es ja vom Artzt bestätigt bekommen haben? Wie auch immer, du solltest wissen, dass Schwestern immer irgendwie zickig und gemein sein können, ich selbst hab nen Bruder und nerv ihn echt oft. Bleib wie du bist und dann ist alles auch ok.

es kann auch Turett sein. Man sagt das was man gerade denkt. Hängt auch mit der früheren Erziehung zusammen. Autismus ist ein nicht verstehen von zu niedriegen und Komplexen Gehirnen. Sie können nur geradeaus denken und nicht um die Ecke und nehmen nur das wahr was sie wollen. Ihnen fehlt eine gewisse Logik wie Situations und Verfahrensablauf. Ein Autist speichert Ereignisse wie Situationen ganz anders weil er eine andere Auffassung der Situation empfindet und hat. In seinem Gehirn können Geschehnisse wie Vorkommen und Ereignisse wie Details anders oder länger gespeichert werden. Man muß nur den Sinn wie die folge seiner Wörter richtig zu deuten können wissen. Du fühlst dich dort geborgen weil sie Toleranter sind wie andere. Sprich hier mit Leuten, es gibt einige die dir zuhören.

einigekennmich 19.10.2012, 00:40

Autismus ist ein nicht verstehen von zu niedriegen und Komplexen Gehirnen. Sie können nur geradeaus denken und nicht um die Ecke und nehmen nur das wahr was sie wollen. Ihnen fehlt eine gewisse Logik wie Situations und Verfahrensablauf. Ein Autist speichert Ereignisse wie Situationen ganz anders weil er eine andere Auffassung der Situation empfindet und hat. In seinem Gehirn können Geschehnisse wie Vorkommen und Ereignisse wie Details anders oder länger gespeichert werden.

Deine Definition von Autismus beruht worauf? Hast du dir das gerade ausgedacht oder irgendwo gelesen?

Autismus ist ein tiefgreifende Entwicklunsstörung. Auch gleicht kein Autist dem Anderen. Du schreibst, als wäre jeder Autist so wie du schreibst. Ich gehe nicht davon aus dass du alle kennst.

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Rechercheur 20.10.2012, 01:01
@einigekennmich

Von Tourette hat er auch keine Ahnung. Die Kurzdefinition da ist auch komplett daneben. Gruselig.

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Ich habe auch das Asperger-Syndrom aber ich merke es selber nicht wirklich.. Ich hab es aber alleine ohne noch etwas anderes wie ADHS dazu und ich weiß dass bei mir irgendwie eine Genverlängerung entdeckt wurde welche wohl das Syndrom ist. Und Asperger ist die mildeste Art die es gibt, keine Ahnung wie deine Schwester darauf kommt.. Von was für einem Arzt hast du die Diagnose bekommen? Ich war in einem Autismuszentrum.

Und was bestimmt auch ist dass alle sagen du wärst extrem schlau obwohl alle Asperger eigentlich nur normal begabt sind aber immer so wirken. Ich bin in einer naja.. Sonderschule und dort sind welche ziemlich begabt (IQ von 120+) und trotzdem komischerweise "dumm". Ich glaube ich wirke so schlau weil ich als einziger überhaupt im Unterricht aufpasse und alle anderen irgendetwas anderes machen.

Ich glaube diese Wall of Text reicht.

Hi bigbang489,

dein Text klingt danach, als wäre bei dir und deiner Familie noch viel Aufklärungsarbeit nötig, was Autismus überhaupt ist. Du kannst dich ja mal in einem dafür geeigentem Forum anmelden. Google wird dich da weiter bringen - falls nicht, kannst du mir gerne auch kurz bescheid geben, ich kann dir einen Link schicken.

Du klingst mir auch danach, als weisst du nicht wie du mit "deinem" Autismus umgehen kannst. Man kann Autismus nicht heilen, aber man kann lernen sich zu akzeptieren und damit umzugehen, evtl. kann eine Therapie dabei helfen - dass kann ich aber von hier aus nicht einschätzen, da ich dich nicht kenne.

Jedenfalls ist Autismus nichts was schlimm oder peinlich ist. Ich kann mir aber gut vorstellen, das dir dein Verhalten peinlich ist aufgrund dessen was du aus deinem Verhalten - durch die Reaktion deiner Umwelt darauf - gelernt und für dich verinnerlicht hast. Diese Gedanken und die daraus resultierenden Verhaltensweisen wieder abzulegen ist schwierig.

Was aber für dich der beste Weg ist "deinen" Autismus zu akzeptieren und damit zu leben weiss ich leider nicht.

Gruss ekmi

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