Ich nehme in meinem Leben gar nichts ernst - Warum ist das so?

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5 Antworten

Kann doch auch schön sein, den ganzen Schrott hier nicht zu ernst zu nehmen ;)

Ich würde dir empfehlen, was du suchen, dass du ernst nehmen kannst. Weil es dir Spaß macht, weil du darin aufgehst, weil es dich erfüllt, weil du genau das machst was du willst... Mir hat es z.B. geholfen ins Ausland zu gehen. Ich hab da in einer sozialen Einrichtung gearbeitet (iiih sozial). Und ja, das hat mir tatsächlich viel gegeben, ich hab zum ersten mal das was ich tue sehr ernst genommen, weil ich das Gefühl hatte wirklich was gutes zu tun.

Und sowas motiviert mich, wenn ich weiß, dass ich was Gutes tun kann. Vllt findest du mal raus, was dein persönlicher Motivator ist? Jeder hat sowas, das ihn antreiben kann. Man muss es nur finden ;)

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Du hast schon früh "gelernt" wie vergänglich und unzuverlässig diese Welt sein kann... nicht einmal auf Eltern, die eigentlich "Beschützer" sein sollten, kann man sich verlassen... wie soll man sich dann darauf verlassen können, dass eigene Entscheidungen beständig sein werden? Es ist ja eh unsicher, dass es auch tatsächlich "fest" bleiben wird... also kann/muss man auch nichts ernst nehmen. Soweit zu dem "warum?"...

Andereseits gehört es einfach zum Lauf der Dinge, dass sie sich verändern. Nichts bleibt, alles kommt und geht... wie kann man da noch überhaupt irgendwas ernst nehmen und auf Beständigkeit hoffen? ;-)

Selling, ich sehe deine frühe Verlusterfahrung wie ein Geschenk, dass dich "gelehrt" hat, die Dinge der Welt nicht ernst zu nehmen, da sie ALLE vergänglich sind... versuche nicht, dich an irgendwas festzuklammern (Menschen, Entscheidungen,...) das macht dich nur unsicher, eben weil es sowas wie "große Verbundenheit bzw. Festigkeit" nicht gibt... NICHTS ist sicher in der Welt "da draußen"!

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Ich Kenn das nur zu gut. Ich hab oft diese alles-egal-Einstellung und bei mir liegt es daran, dass ich mir einfach immer denke, dass man sowieso nur ein leben hat und man eh stirbt und es dann kein Sinn hat mit nem perfekten leben zu sterben oder mit einem nicht so tollem. Ich verstehe den Sinn des Lebens kaum also denke ich mal, dass es auch bei dir daran liegen könnte.

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Hallo Selling,

es kann durchaus positive Seiten haben, nicht alles so ernst zu nehmen. Aber bei Dir scheint das Dein Leben zu bestimmen. Es fehlt der ausgleichende Pol, auch mal ernst sein zu können. Ist das soweit richtig?

Vielleicht bist Du noch recht jung und konntest es Dir erlauben, alles mit Leichtigkeit zu betrachten. Vermutlich gab es noch nicht dramatische 'Schicksalsschläge'. Das sind erstmal Spekulationen, denn aus Deinen kurzen Angaben, kann ich leider nicht viel erkennen.

LG Buddhishi

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Kommentar von Selling
14.03.2016, 00:10

Ich bin 26. Mein Vater starb als ich 7 Jahre alt war. Seit dem Zeitpunkt fühle ich mich verunsichert, co-abhängig (liebes/beziehungssüchtig) und von Angst dominiert

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Zwischendurch hab ich auch so Phasen wo mir auch allea egal ist und mich nichts juckt und ich einfach weiter mache....
Aber du solltest manche Sachen schon ernst nehmen weil sie eventuell für deine Zukunft wichtig sind und wenn du dir das jetzt verbaust, dann ärgerst du dich später richtig und bereust, dass es dir egal war.
Also mein Ratschlag : Nimm nicht alles zu ernst aber lass dir auch nicht alles egal sein.

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