Ich muss in die Psychiatrie gibt es da einen Ausweg?

6 Antworten

also... als laaaaangjährige psycho in therapie (ambulant, stationär) weiß ich, dass du nicht wegen einer einmaligen konfrontation diese diagnose bekommst.

und niemand ist seit jahren in therapie, dem es gut geht. das weißt du selber.

was vorgefallen ist, und wer im recht oder unrecht ist, wissen wir nicht und du bedeckst dich. 

therapie ist keine strafe. eine umstellung der medis ebensowenig

ich bin ganz bestimmt kein Psycho! und ich muss dahin, weil ich ADHS und autistische Züge habe. Also nicht so die mega schlimme psychokrankheit. Und es ist nun wirklich nichts vorgefallen bis auf diesen einen Vorfall.

was soll bedeuten, dass ich mich bedecke?

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@janohae

sich bedeckt halten bedeutet, dass man nicht erzählt, was vorgefallen ist und nur so andeutungen macht, wenn überhaupt.


und selbst wenn du ne mega schlimme psychokrankheit ( in deinen augen habe ich davon gleich mehrere) hättest, ist das nichts weltbewegendes, oder etwas, was man entschuldigen muss.

und adhs und autismus schränken dich in deiner lebensqualität massiv ein. nur ist das für dich normaler alltag

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@lilymore

es ist auch unwichtig, was genau passiert ist, weil es einmalig war!

und ich habe keinen Autismus, sondern nur autistische Züge. Das reicht ohl nicht für eine ganze Diagnose oder so. keine ahnung. auf jeden Fall schränkt mich das nicht wirklich ein.

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@janohae

tja- deine therapeuten/ ärzte beurteilen dies nun mal anders. die selbstwahrnehmung weicht schon mal von der wahrnehmung anderer ab (das kenne ich im übrigen selber und es kann wirklich nerven)

ich kann dir nur den tipp geben, lass dich erst mal drauf ein, schau es dir an- motzen wird dich nämlich nicht weiterbringen, sondern deine situation höchstens verschärfen.

erfahrungsgemäß kostet bocken nämlich unheimlich viel energie, führt nicht zum gewünschtem ergebnis und es frustriert.

es ist deine entscheidung, wie du  damit umgehst- mach dir dein leben schwer oder etwas leichter

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@lilymore

was soll den das gewünschte Ergebnis sein?

Ich möchte da am bsten erst gar nicht rein und am liebsten schnellstmöglichst wieder ras.

ich finde es so ungerecht,dass ich da hin muss.

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@janohae

tja- ich kann an dieser entscheidung nichts ändern-

du im übrigen auch nicht, das einzige, was du ändern kannst, ist dein blickwinkel. und wenn du es 10 mal ungerecht findest, machst du es dir 10 mal schwerer. 

und was das ergebnis sein soll, dass wirst du dort mit den therapeuten erarbeiten.

es tut mir leid, dir das so sagen zu müssen, aber jeder protest und alles stur stellen wird alle, die diese entscheidung mit tragen, noch mehr von der richtigkeit überzeugen.



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@lilymore

das ist doch mist und absolute Willkür. Ich muss da falscherweise hingehen und wenn ich sage, dass es falsch ist, wird es noch schwieriger zu gehen?

was ist den mit Im zweifel für den Angeklagten von Aristoteles?

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@janohae

ja- zur zeit ist dem genau so.

sollte dies eine fehleintscheidung gewesen sein, wird dein aufenthalt entsprechend kurz sein. das ist kein gefängnis ohne ausgang- plätze sind rar und der platz wird nicht an jemanden ohne grund verschwendet, entsprechend schnell ist man draußen, wenn alles okay ist

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@lilymore

also kann ich dahin gehen, denen sagen, dass ich nicht da sein muss und kann wieder gehen?

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@janohae

*lach* sorry-

nope, so wird das ganz tierisch in die hose gehen.

es gibt zz 3 wege.

1- es war ne fehlentscheidung, das merken die schon nach ein paar tagen, dann kannst du gehen und hast trotzdem einiges gelernt (schadet nie)

2- du zeigst dich kooperativ und hörst dir erst mal an, wie und was ablaufen soll, nimmst am klinikalltag teil

3- du verweigerst und machst es dir so richtig schwer und wirst aus deiner sicht aus, alle gegen dich haben. und ne richtig beschi**** zeit in der klinik haben


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@lilymore

wie merken die denn das es falsch ist, das ich da bin? Und was sollte ich dabei lernen?

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@janohae

...ich muss dir ein geheimnis verraten- ich bin selber nur jahrelange psychopatientin... wie die therapeuten zu ihren ergebnissen kommen, erschliesst sich mir auch nach jahren nicht immer. es sind die gespräche, die gruppentherapien, der allgemeine umgang. es sind ganz viele puzzelteile, aus denen die sich ihr bild über einen machen.

und was du lernen kannst? mit glück ne neue sportart, nen interessantes hobbie, oder neues, woran man interesse entwickelt. oder einfach welche treffen, die einem ähnlich sind.

oder du lernst was über dich, was dir gar nicht bewusst ist.

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@lilymore

ich habe schon eine coole Sportart und Interessen.

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@janohae

tja- vielleicht kannst du die dort verbessern oder diese anderen beibringen

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Das kommt jetzt ganz drauf an.

Wie alt bist du und was genau ist vorgefallen?

Falls eine akute Gefährdung deiner selbst oder Mitschüler vorliegt, musst du dort hin.
Was akut ist und ob du gefährdet bist, entscheidet allerdings der Arzt.

ich bin 12 und es gab halt Streit

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@janohae

" es gab halt Streit"?

deswegen kommt man nicht gleich in die Psychiatrie!

außerdem ist das ja noch die "andere Sache"?

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@Wonnepoppen

achso, weshalb ich überhaupt zu diesen beiden Psychodocs muss?

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Also, aufgrund eine einfachen Streits kommt definitiv niemand in die Psychiatrie.

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Naja. Sofern du nicht erzählst was genau vorgefallen ist, kann dir keiner etwas dazu sagen.

Ps; man sieht seine Taten und Stimmungen nie wirklich genauso an, wie ein Außenstehender.

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Du siehst das völlig falsch! Der Aufenthalt in einer Psychiatrie ist keine Strafe, sondern für dich eine Chance! Du willst doch gesund werden, oder?

1 Tag besagt gar nichts. Danach kannst du nicht beurteilen, ob du dort sein magst oder nicht.

Nimm die Chance in Anspruch. Viele andere müssen sehr lange darauf warten! Du hast großes Glück, wenn du so schnell einen Platz bekommst.

wieso ist das eine Chance? Eine Chance wofür? Mir geht es ja nicht schlecht oder so.

Und man sagte mir, als ich da war, das dieser tag zeigen soll, wie das Leben af der Station so ist. und ich habe auch kein großes Glück, denn ich warte da ja nicht drauf.

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@janohae

Wie du in deiner Frage geschrieben hast, bist du schon ziemlich lange in psychotherapeutischer Behandlung bei mindestens 2 Ärzten. Sie können besser beurteilen, was gut für dich ist, als du. Vergiß nicht, dass sie Fachleute sind.

Es ist eine Chance, deine psychischen Probleme zu behandeln. Du schreibst, du hast Aggressionspotential und Depressionen. Das sind beides behandlungsbedürftige Krankheitsbilder.

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@Mignon5

du vergisst, dass diese beiden Krankheiten einfach falsch sind.

ich bin weder depressiv noch sonderlich aggressiv.

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@janohae

Aggressiv bist du definitiv, merkt man schon daran wie du hier antwortest und dich angegriffen fühlst. 

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@MinaTina

du kannst 0 beuteilen, ob ich aggressiv bin oder nicht ohne mich zu kennen/zu sehen/ zu hören.

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@janohae

Und? Werden wir schon wütend? Machen dich diese Kommentare wütend?

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@MinaTina

wir werden gar nichts. Möglicherweise wirst du für dich wütend. Ich werde es auf jeden Fall nicht.

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@janohae

Ich doch nicht, es ist Dienstagabend und im TV läuft nichts... das hier ist viel unterhaltsamer

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Wieso ist das Gesundheitssystem so falsch?

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Zuvor hat er irgendwann mal gesagt, dass ich direkt in die Klinik muss, wenn ich Gewicht X unterschreite.

Ich möchte wirklich dringend Hilfe und bekomme sie einfach nicht und dann hört man voll oft, dass Leute gar kein Bock auf die Psychiatrie haben. Wieso dürfen die da eher hin

das ist richtig unrecht!

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Was kann man gegen Angst vor der Psychiatrie tun?

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Ich habe auch Angst vor dem Essen. Ich will nicht, dass ich da Tiere oder Tierprodukte essen muss. Auserdem habe ich Angst, dass es zu viel ist und ich die Mengen nicht schaffe. Ich will nicht zu viel zunehmen müssen.

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Ich muss am Mittwoch in die Tagesklinik einer Kinder und Jugendpsychiatrie und 8ch habe da echt Angst vor. Ich schäme mich total, das ich in die Psychiatrie muss. Ich hatte das auch verhindern können und so. Ich bereue grade total, das ich mich so schlecht verhalten habe. Ich bin doch nicht irre oder so. Die Leute dort scheinen zwar echt nett zu sein aber ich möchte einfach nicht dorthin. Dann denkt doch nachher jeder ich bin verrückt.

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Ich wohne seit ein paar Wochen in einer Wohngruppe. Es gab Zuhause ein paar Probleme. Meine Mutter war mit der Betreuung von mir und meinem kleinen Bruder ziemlich überfordert. Sie selbst hatte einen Burnout und hat vieles davon auf mich übertragen im Gegensatz dazu habe ich sie auch enorm gestresst. Bei meinem Vater gab es ein paar Probleme mit der Schule. Er hat mir nicht bei den Hausaufgaben geholfen und auch nicht so darauf geachtet ob ich hingehe oder nicht.

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Also nach der Psychiatrie heilpädagogische WG.

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