Ich muss in der Schule einen Vortrag über Abtreibungen halten. Kennt jemand von euch philosophische Thesen gegen Abtreibung?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier hoffentlich gute Argumente:

Was begründet werden kann, ist das Abtreibung die Tötung eines

unschuldigen und wehrlosen Menschen ist (das langt auch schon, um
Abtreibung erstmal skeptisch zu sehen) nämlich da:

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von Lebewesen ein Lebewesen ist

(Definitionen Lebewesen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Organism

http://www.chemieunterricht.de/dc2/wasser/w-leben.htm

http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/leben.php

Ungeborene erfüllen diese Eigenschaften alle ab Befruchtung, außer eben Fähigkeit zur Fortpflanzung, aber diese Eigenschaft ist dadurch erfüllt, dass das ungeborene die halt 15 Jahre später entwickeln wird)

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von lebendig lebendig ist

(https://en.wikipedia.org/wiki/Life#Biology

erfüllt ungeborenes)

- Alle Lebewesen (wieder nach der Wissenschaft Biologie) zu
irgendwelchen Spezies gehören; also auch das, was da wächst; dieses kann
aber nur zur Spezies Mensch gehören

Somit aus den vorhergehenden Punkten, handelt es sich um ein lebendes
Exemplar der Spezies Mensch. Es spricht nun nicht viel dagegen, statt
"lebenden Exemplar der Spezies Mensch" schlicht "Mensch" zu sagen, weil
das (wenigstens in biologischer Sprechweise) das oder nahezu das gleich
ist.

Der Aspekt, dass das ungeborene noch nicht denken oder fühlen kann,
ändert nichts daran, dass es biologisch ein lebendes Exemplar der
Spezies Mensch ist.

Vor der Abtreibung lebt dieser Mensch im Allgemeinen, danach im Allgemeinen nicht mehr. Also wird das, was da wächst getötet.

Somit folgt, dass ein Mensch getötet wird.

Bezüglich unschuldig und wehrlos, wehrlos ist eindeutig, unschuldig
ist sowohl ein juristischer als auch ethisch/moralischer Begriff,
juristisch ist das, was da wächst eindeutig unschuldig, da es in keiner
Weise an der Verursachung der Situation aktiv beteiligt war;
ethisch/moralisch kann wohl auch von keiner Schuld gesprochen werden,
außer vielleicht im Sinne einer Erbsünde, siehe Christentum, womit
"unschuldig" in beiden Bedeutungen ebenfalls zutreffend ist.

Somit folgt, dass ein unschuldiger und wehrloser Mensch getötet wird.
(Das ist relevant, da das Töten von wehrhaften und/oder schuldigen
Menschen bzw. bevorzugt beides, ethisch leichter zu rechtfertigen sein
kann; bei unschuldig und wehrlos klappt das normalerweise kaum/gar
nicht)

Eingewendet werden könnte noch, dass Abtreibung doch legal seien und
ungeborene doch noch keine Menschenrechte haben. Dazu kann man folgendes
einwenden:

- ein Wesen, das biologisch gesehen ein Mensch ist (siehe oben), soll
keine Menschenrechte haben, obwohl die Deklaration der Menschenrechte
von 1948 explizit sagt: 

"Whereas recognition of the inherent dignity and of the equal and
inalienable rights of all members of the human family is the foundation
of freedom, justice and peace in the world,"

also dasss alle Mitglieder der Menschenfamilie Würde und Rechte haben
(kleine Anmerkung: ich weiß, wie mies das ins deutsche übersetzt
wurde)? Wer will kann gerne die Position vertreten, dass lebende
Menschen (biologisch) keine Menschenrechte haben (juristisch), aber
nicht rummotzen, wenn man da ein paar unschöne Vergleiche auspackt, wer
sonstnoch alles das "ist zwar Mensch, aber mit weniger/keinen Rechten
als (richtige) Menschen" als Denkansatz hatte

- Art. 1 Abs. 1 GG (das mehr zu interessieren hat, als die
UN-Menschenrechtsdeklaration) lautet "Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt."; da ungeborene biologisch Menschen sind (siehe
oben), wäre es ziemlich grotesk hier ein ungesagtes "Das gilt nur für
geborene, ungeborene sind null und nichts" hineinzulesen; und wenn
ungeborene auch nur irgendwie Menschenwürde haben, dann haben sie auch
in gewissem Rahmen Menschenrechte, da das eine das andere bedingt;
elementarstes Recht ist das Recht auf Leben

- das Bundesverfassungsgericht zweimal explizit festgestellt hat,
dass die Menschenwürde auch hinsichtlich ungeborener den Staat bindet;
das wäre komplett gaga, wenn es sich um Nichtmenschen oder biologische
Menschen ohne jegliche Rechte handelt

"1. Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht
als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2
Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG).
"

(Links zu den Urteilstexten:

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html)

"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat,
menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese
Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und -
von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt.
Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu.
"

- im zweiten Urteil hat das BVerfG sogar explizit folgendes festgestellt:

4. Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze
Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und
demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]).
Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine
begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung
eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden.

"Das Lebensrecht des Ungeborenen" kann nur so verstanden werden (und
wird juristisch auch so verstanden), dass nach der deutschen
Rechtsordnung ein ungeborener Mensch (biologisch) ein mit menschenwürde
behafteter Grundrechtsträger ist, der insbesondere DAS Recht auf Leben
nach Art. 2 Abs. 2 GG hat und dem, wenn sich denn netterweise irgendwie
einrichten ließe, dieses Leben nicht genommen werden sollte
(="grundsätzlich als Unrecht angesehen", deshalb ist Abtreibung nach
Beratungsregelung auch nur straffrei, aber trotzdem rechtswidrig, es
wird sozusagen Unrecht begangen, was aber nicht bstraft wird)

Angesichts dessen ist allgemein die Haltung ungeborene Menschen
seinen biologisch zwar Menschen, hätten aber keine Rechte, wenigstens
fragwürdig und für Deutschland schlicht falsch, da in Deutschland eben
gilt, dass ungeborene Menschen (biologisch) wenigstens würdebehaftete
Grundrechtsträger mit dem Recht auf Leben sind; da ist der Unterschied
zu "ungeborene Menschen sind Menschen" doch ziemlich dürftig und eher
juristische Spitzfindigkeit.

Somit bleibt, dass die Aussage, Abtreibung ist die Tötung eines
unschuldigen und wehrlosen Menschen
(wer besonders auftrumpfen will fügt
macht noch eine "rechtswidrige Tötung" daraus) ganz gut begründbar ist,

auch wenn sie natürlich als ziemlich provokant empfunden wird; ich
mein, wie kann man nur eine Aussage tätigen, die sich rein mit
biologischen Fakten, dem Grundgesetz, der Menschenwürde und
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts begründen lässt
? da muss
man doch ein durchgeknallt religiös-radikaler Irrer sein, der sine Hirn
irgendwo vergessen hat.

Also blos nicht erwarten, dass nur weil man eine sorgfältige auf das
Grundgesetz eindeutig zurückführbare Position hat, dass dann die Leute
einen nicht anmotzen, wenn man diese Position äußert.

Der Vollständigkeit halber noch:

- die Aussage, Abtreibung sei die rechtswidrige Tötung von
unschuldigen und wehrlosen Menschen sollte man nicht öffentlich mit
konkreten Personen in Verbindung bringen, die abtreiben wollen,
abgetrieben haben oder Abtreibungen durchführen, weil auch bei
Richtigkeit bzw. Begründbarkeit der Aussage an sich eine
rufschädigende/beleidigende Wirkung gegeben sein kann; ein sogenannter
"Lebensschützer", der gerne so oder ähnlich drastisch mit der konkreten
Nennung von Personen (also Ärzten, die Abtreibungen durchführen)
formuliert, findet sich regelmäßig vor Gericht wieder und mal verliert
er, mal gewinnt er; Stress, Aufwand und Kosten sinds aber in jedem Fall;
also vielleicht lieber sein lassen, vor allem weil es nicht unbedingt
was bringt

- nur weil ungeborene Menschen das Recht auf Leben haben und
Abtreibung im allgemeinen rechtswidrig ist (im übrigen auch nach dem
konkreten §§ 218 ff. StGB, deren heutige Fassung auf das zweite oben
zitierte BVerfG Urteil zurückgeht), folgt daraus nicht, dass Vorwürfe,
Verbote oder aktives Verhindern von Abtreibung zulässig ist, denn das
BVerfG sagte auch:

"11. Dem Gesetzgeber ist es verfassungsrechtlich
grundsätzlich nicht verwehrt, zu einem Konzept für den Schutz des
ungeborenen Lebens überzugehen, das in der Frühphase der Schwangerschaft
in Schwangerschaftskonflikten den Schwerpunkt auf die Beratung der
schwangeren Frau legt, um sie für das Austragen des Kindes zu gewinnen,
und dabei auf eine indikationsbestimmte Strafdrohung und die
Feststellung von Indikationstatbeständen durch einen Dritten verzichtet.
"

also, dass der Staat auch auf Hilfe statt Strafe setzen kann (was er
mit den momentanen Gesetzen tut), weswegen die Vornahme von Abtreibungen
trotz des Rechtes auf Leben der ungeborenen im entsprechenden Rahmen
hingenommen werden muss und Störungen dessen ganz normal entsprechende
Straftaten wären, soweit eben ein Delikt vorliegt;

daraus folgt insbesondere, dass argumentiert werden kann, dass das
Lebensrecht ungeborener fast nur symbolischen Wert hat, da in der Praxis
sowieso abgetrieben wird und ein rein symbolisches Recht doch
hauptsächlich nur heiße Luft sei, die eigentlich nicht weiter diskutiert
werden muss

- vielen Schwangeren, die eine Abtreibung erwägen (meiner
persönlichen Schätzung nach irgendwas zwischen 10 und 40%), sagt man
nichts neues, wenn man sie darauf hinweist, dass ihr Ungeborenes ein
Recht auf Leben hätte; die heulen Rotz und Wasser vor, nach und/oder
während der Abtreibung (soweit eben ohne Narkose), weil sie einfach
keine Möglichkeit für ihr Kind sehen und es selbst zutiefst bedauern,
dass sie keine Möglichkeit sehen, wie sie ihrem Kind doch das Leben
lassen/schenken können

Aus dem allen folge meiner Ansicht nach:

1. Ja, Abtreibung ist falsch, da Tötung eines Menschen, noch dazu eines unschuldigen und wehrlosen

2. Es ist gut, wenn man sich deshalb sorgt und fragt, ob man irgendwas tun kann 

3. Aber mit platten Rezepten wird sich an der aktuellen Lage nichts
ändern, also macht man möglichweise einen Fehler macht, wenn man in der
"Abtreibung = Mord => ist also zu verbieten"-Schiene denkt, weil das
in der Praxis vielleicht nicht sonderlich viel bringt, außer dass man
glaubt Recht zu haben (was selbst dann wenig hilft, wenn man
tatsächlich Recht hätte)

Ginge es das nächste Mal vielleicht etwas kürzer???

Wenigstens die Leerzeilen könntest du uns ersparen...

6
@annemarie37

"Wenigstens die Leerzeilen könntest du uns ersparen..."

Die machen es blos übersichtlicher.

"Ginge es das nächste Mal vielleicht etwas kürzer???"

Dann kommt aber immer von Abtreibungsbefürwortern der Einwand, das man unsachlich sei, weil man Dinge auslasse. Ist man gründlich, kommt dann der Einwand, es wäre zu ausführlich. Recht machen kann man es euch eh nicht.

Ferner, falls dir es nicht bewusst sein sollte, der obige Text ist noch hinsichtlich der Frage ob und warum Menschenrechte ans biologische Menschsein gekoppelt sind/sein sollten viel zu knapp; da müsste ich eigentlich noch was einbauen hinsichtlich der Gedanken hinter der Menschenwürde, dass deshalb Menschsein nicht der Verfügung des Staates/der Mehrheit/der Gesellschaft unterworfen sein darf, dass deshalb Menschsein nicht an willkürliche oder gar rein subjektive Kriterien wie geboren/nicht geboren, Schmerzempfinden/kein Schmerzempfinden, Bewusstsein/kein Bewusstsein, usw. geknüpft sein darf, und das daraus folgt dass die Koppelung an die Biologie wenigstens in gewissem Maße zwingend ist, etc.

Weil glaubs oder glaubs nicht, es kann einem nach Posten eines solchen Textes sogar passieren, dass jemand direkt kritisiert man wäre hier doch grundlos dem Speziezismus verfallen und so; das kann wirklich passieren. :)

Deshalb ist Ausführlichkeit leider geboten.

1

Meinem Verständnis nach hat ein Vortrag = das Vorstellen eines Themas so objektiv wie möglich zu sein.
Heißt - du stellst Argumente beider Seiten vor.
Deine Meinung kommt dann höchstens zum Schluss, mit einem deutlichen Hinweis darauf, dass jetzt deine Meinung dazu kommt.

Servus,

Trollfrage?

Du hast schon unter deinem alten Account versucht, Stimmungsmache gegen Abtreibungen zu machen (siehe hier:  https://www.gutefrage.net/frage/gruende-warum-abtreibung-mord-ist?foundIn=user-profile-question-listing) und außerdem würde kein (!) Lehrer eine derartige Argumentation gutheißen oder dich ein derart einseitiges Referat halten lassen.

Wenn man sich mit Schwangerschaftsabbrüchen auseinandersetzt und darüber einen Vortrag halten möchte, dann muss man neutral informieren - das was du vorhast ist weder neutral noch sachlich.

Es gibt daher keine Möglichkeit, nur gegen Abtreibungen zu argumentieren und dabei sachlich zu bleiben, ohne eine neutrale Haltung vorauszusetzen.. denn...

Denn ich möchte meinen Mitschülern gerne zeigen, das hier unschuldige Leben vernichtet werden.

... das sagt schon alles.

In einem Referat geht es nicht darum, deine Meinung zu verbreiten, sondern zu informieren - was du in dem Fall überhaupt nicht machst.

Da ich davon ausgehe, dass sowas tendentiöses an einer deutschen Schule von einem Lehrer nicht gemacht wird (selbst im Religionsunterricht nicht) halte ich das hier für eine Trollfrage.

Lg

Zwar ist die Kritik wegen Wiederholung ähnlicher Fragen von früheren Accounts wenigstens teilweise berechtigt, aber dem Punkt muss ich widersprechen:

"außerdem würde kein (!) Lehrer eine derartige Argumentation gutheißen oder dich ein derart einseitiges Referat halten lassen."

Sorry, aus eigener Erfahrung aus der Schule und auch jetzt mit meinen eigenen Kindern, manche Lehrer machen es durchaus, dass konkrete Debatten mit Pro- und Contra-Vertretern gemacht werden, um das Diskutieren zu üben.

Also dass der Lehrer Themen vorgibt und jeder muss sich für eine Pro- oder Contra-Rolle zu einem Thema melden und dann was vorbereiten. Und das können durchaus auch kontroverse Themen sein.

Und dabei hält man unter Umständen auch ein Vortrag bzw. Kurzvortrag.

Unglaubwürdig ist eher, dass er heute am Donnerstag eine Frage für Hilfen für den Vortrag am Freitag also wohl morgen stellt; dass kann rein vorbereitungstechnisch eigentlich nciht gut gehen, egal was er genau beim Vortrag vorhat.

0
@carn112004

Sorry, aus eigener Erfahrung aus der Schule und auch jetzt mit meinen eigenen Kindern, manche Lehrer machen es durchaus, dass konkrete Debatten mit Pro- und Contra-Vertretern gemacht werden, um das Diskutieren zu üben.

Haben wir in Ethik auch gemacht - ich lese allerdings in der Frage nirgendwo heraus, dass er bestimmte Positionen vertreten muss und jemand anders dagegen argumentiert - für mich sieht das eher danach aus, als ob er einen reichlich tendentiösen Vortrag halten möchte.

(Wenn du dir meine Fragen hier auf dieser Plattform anschaust, siehst du, dass wir schonmal das Gleiche gemacht haben: https://www.gutefrage.net/frage/interessengruppen-beim-thema-abtreibung?foundIn=user-profile-question-listing)

Unglaubwürdig ist eher, dass er heute am Donnerstag eine Frage für Hilfen für den Vortrag am Freitag also wohl morgen stellt; dass kann rein vorbereitungstechnisch eigentlich nciht gut gehen, egal was er genau beim Vortrag vorhat.

Noch ein Grund mehr für meine Vermutung...

4

Der Vortrag war eine Strafe von meiner Klasenlehrerin, weil ich meinen Mitschülern die Wahrheit über dieses Thema gesagt habe.

Sie hat mit meiner Biolehrerin gesprochen und ich muste das dann machen, denn anscheinend darf man in Deutschland nicht mehr die Wahrheit sagen.

Nur das meine Biolehrerin auch gegen dieses morden ist und mir eine 2- gegeben hat und mir dan auch nach der Stunde erklärt habe, dass ich absolut recht habe und auch das Abtreibung nichts mit Frauenrechten zu tun hat (sie als Frau kan das ja beurteilen).

Warscheinlich darf noch nichtmals sie als Lehrerin das offen sagen und musste daher bei der Strafaktion "mitspielen" dumerweise nur hat meine Klassenlehrerin genau das Gegenteil ereicht, denn jezt sehen noch ein paar andere aus meiner Klasse Abtreibungen so wie ich

0
@NiklasSonOfSnow

"Der Vortrag war eine Strafe von meiner Klasenlehrerin, weil ich meinen Mitschülern die Wahrheit über dieses Thema gesagt habe."

Ernsthaft?

Was genau hattest du denn gesagt? In welchem Bundesland wirst du schulisch "beglückt"?

0

Ist schwanger werden und anschließend abtreiben eine Lösung gegen PMS?

Hallo!

Bitte entschuldigt meine Frage, wenn ihr euch dadurch in euren persönlichen Vorstellungen verletzt fühlt. Ich selbst finde meine Idee fragwürdig, sie ist aber die einzige Hoffnung, die ich noch habe.

Ich (18, weiblich) leide extrem vor meiner Periode unter PMS (bei mir ist das eher PDMS, also die schwere Form von PMS). Bei mir äußert sich das in Form von schweren Depressionen inklusive dem Bedürftnis, mir selbst wehzutun, Wassereinlagerungen, Migräne, seit neustem Pickel im ganzen Gesicht und wahnsinnigen Bauchschmerzen. Die Bauchschmerzen sind so schlimm, dass ich eigentlich jeden Monat mit dem Krankenwagen ambulant ins Krankenhaus gebracht werde, weil sich keiner aus meinem Umfeld anders in der Situation zu helfen weiß. Im Krankenhaus bekomme ich immer eine Infusion (ob da Schmerzmittel drin sind, weiß ich nicht).

Beim Haus- und Frauenarzt war ich selbstverständlich schon, aber die konnten/wollten mir auch nicht helfen. Ich habe Ibuprofen 400 bekommen (höher dosiert bekomme ich nicht, weil ich nur 46kg wiege, Ibuprofen hilft leider nicht viel, Buscopan übrigens auch nicht), und habe durch eine Untersuchung erfahren, dass ich keine Mynome oder andere Geschwüre in der Gebärmutter habe. Meine Ärztin sagte, dass sie glaubt, das meine PMS-Beschwerden leichter werden oder ganz verschwinden, wenn ich einmal schwanger gewesen bin. Ansonsten würden sie auf jeden Fall mit meinen Wechseljahren (also in ungefähr 30 Jahren) weggehen.

Nun habe ich die Idee, schwanger zu werden und das Kind nach drei Monaten wieder abzutreiben. In der Hoffnung, dass meine Ärztin recht hat und ich dadurch von PMS "geheilt" bin. Einen Erzeuger für das Kind zu finden ist denke ich nicht so schwer, wenn man bedenkt, wie viele (vor allem junge) Männer sich selbst als "untervögelt" bezeichnen. Ich weiß, dass das dem ungeborenen Kind gegenüber nicht fair und das ganze auch moralisch fragwürdig ist, aber ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen.

Hatte vielleicht jemand von euch vor einer Abtreibung auch PMS und kann mir berichten, wie es mit dem PMS nach der Abtreibung war? Und was haltet ihr von der Idee? Muss man ein Kind 9 Monate austragen, um eine Verbesserung bezüglich PMS zu erzielen?

Das PMS raubt mir so viel Energie und Lebensfreude, ich kann einfach nicht mehr!

Bitte helft mir :(

...zur Frage

warum ist die abtreibung so moralisch verwerflich?

...zur Frage

Thesen über die Gründung der Weimarer Republik aufstellen?

Hey, ich muss einen Vortrag zu der Gründung der Weimarer Republik halten und dabei auch zwei Thesen aufstellen, die provokativ sein sollen und zu einer Diskussion anregen sollen. Habt ihr irgendeine Idee? Danke im Voraus

...zur Frage

Diskutable politische Thesen(aktuell)?

Hallo, ich muss morgen einen kurzen Vortrag über aktuelle politische Themen halten und soll eine diskutable These zu einem beliebigen Thema aufstellen, über die dann diskutiert wird. Die Themen sollten in den Verlauf der letzen Woche einzuordnen sein. Themen habe ich genug(Proteste in Russland, Trump Klima, Referendum Türkei, G20 Gipfel Proteste), doch es fällt mir keine These ein, die man nicht nur einseitig bewerten kann und bei der es auch zu einer Diskussion unter der Schülern kommt. Ich hoffe jemand kann mir mit Ideen helfen!

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Ein behindertes Kind abtreiben? Moral?

Findet ihr es moralisch vertretbar ein behindertes Kind abzutreiben?
Immerhin hat jedes Geschöpf ein Recht auf Leben, warum darf eine Person stumpf darüber entscheiden, wenn es um Leben geht?
Jedoch benötigt es viel Zuwendung, Pflege und psychische Stärke der Eltern ...
Was meint ihr?

...zur Frage

Warum sind Abtreibungen bei Behinderungen so häufig?

Wenn man im Internet oder im Alltag frägt, sind ein großer Teil der Menschen gegen Abtreibungen bei Behinderungen wie z.B dem Down Syndrom. In der Praxis wird bei solchen Defekten aber laut Statistiken zu 92% der Fälle abgetrieben, wie kommt es zu dieser Differenz?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?