Ich muss in der Schule einen Vortrag über Abtreibungen halten. Kennt jemand von euch philosophische Thesen gegen Abtreibung?

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11 Antworten

Hier hoffentlich gute Argumente:

Was begründet werden kann, ist das Abtreibung die Tötung eines

unschuldigen und wehrlosen Menschen ist (das langt auch schon, um
Abtreibung erstmal skeptisch zu sehen) nämlich da:

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von Lebewesen ein Lebewesen ist

(Definitionen Lebewesen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Organism

http://www.chemieunterricht.de/dc2/wasser/w-leben.htm

http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/leben.php

Ungeborene erfüllen diese Eigenschaften alle ab Befruchtung, außer eben Fähigkeit zur Fortpflanzung, aber diese Eigenschaft ist dadurch erfüllt, dass das ungeborene die halt 15 Jahre später entwickeln wird)

- Ab Befruchtung das, was da wächst, gemäß der biologischen Definition von lebendig lebendig ist

(https://en.wikipedia.org/wiki/Life#Biology

erfüllt ungeborenes)

- Alle Lebewesen (wieder nach der Wissenschaft Biologie) zu
irgendwelchen Spezies gehören; also auch das, was da wächst; dieses kann
aber nur zur Spezies Mensch gehören

Somit aus den vorhergehenden Punkten, handelt es sich um ein lebendes
Exemplar der Spezies Mensch. Es spricht nun nicht viel dagegen, statt
"lebenden Exemplar der Spezies Mensch" schlicht "Mensch" zu sagen, weil
das (wenigstens in biologischer Sprechweise) das oder nahezu das gleich
ist.

Der Aspekt, dass das ungeborene noch nicht denken oder fühlen kann,
ändert nichts daran, dass es biologisch ein lebendes Exemplar der
Spezies Mensch ist.

Vor der Abtreibung lebt dieser Mensch im Allgemeinen, danach im Allgemeinen nicht mehr. Also wird das, was da wächst getötet.

Somit folgt, dass ein Mensch getötet wird.

Bezüglich unschuldig und wehrlos, wehrlos ist eindeutig, unschuldig
ist sowohl ein juristischer als auch ethisch/moralischer Begriff,
juristisch ist das, was da wächst eindeutig unschuldig, da es in keiner
Weise an der Verursachung der Situation aktiv beteiligt war;
ethisch/moralisch kann wohl auch von keiner Schuld gesprochen werden,
außer vielleicht im Sinne einer Erbsünde, siehe Christentum, womit
"unschuldig" in beiden Bedeutungen ebenfalls zutreffend ist.

Somit folgt, dass ein unschuldiger und wehrloser Mensch getötet wird.
(Das ist relevant, da das Töten von wehrhaften und/oder schuldigen
Menschen bzw. bevorzugt beides, ethisch leichter zu rechtfertigen sein
kann; bei unschuldig und wehrlos klappt das normalerweise kaum/gar
nicht)

Eingewendet werden könnte noch, dass Abtreibung doch legal seien und
ungeborene doch noch keine Menschenrechte haben. Dazu kann man folgendes
einwenden:

- ein Wesen, das biologisch gesehen ein Mensch ist (siehe oben), soll
keine Menschenrechte haben, obwohl die Deklaration der Menschenrechte
von 1948 explizit sagt: 

"Whereas recognition of the inherent dignity and of the equal and
inalienable rights of all members of the human family is the foundation
of freedom, justice and peace in the world,"

also dasss alle Mitglieder der Menschenfamilie Würde und Rechte haben
(kleine Anmerkung: ich weiß, wie mies das ins deutsche übersetzt
wurde)? Wer will kann gerne die Position vertreten, dass lebende
Menschen (biologisch) keine Menschenrechte haben (juristisch), aber
nicht rummotzen, wenn man da ein paar unschöne Vergleiche auspackt, wer
sonstnoch alles das "ist zwar Mensch, aber mit weniger/keinen Rechten
als (richtige) Menschen" als Denkansatz hatte

- Art. 1 Abs. 1 GG (das mehr zu interessieren hat, als die
UN-Menschenrechtsdeklaration) lautet "Die Würde des Menschen ist
unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt."; da ungeborene biologisch Menschen sind (siehe
oben), wäre es ziemlich grotesk hier ein ungesagtes "Das gilt nur für
geborene, ungeborene sind null und nichts" hineinzulesen; und wenn
ungeborene auch nur irgendwie Menschenwürde haben, dann haben sie auch
in gewissem Rahmen Menschenrechte, da das eine das andere bedingt;
elementarstes Recht ist das Recht auf Leben

- das Bundesverfassungsgericht zweimal explizit festgestellt hat,
dass die Menschenwürde auch hinsichtlich ungeborener den Staat bindet;
das wäre komplett gaga, wenn es sich um Nichtmenschen oder biologische
Menschen ohne jegliche Rechte handelt

"1. Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht
als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung (Art. 2
Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG).
"

(Links zu den Urteilstexten:

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv039001.html

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html)

"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat,
menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese
Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und -
von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt.
Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu.
"

- im zweiten Urteil hat das BVerfG sogar explizit folgendes festgestellt:

4. Der Schwangerschaftsabbruch muß für die ganze
Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen und
demgemäß rechtlich verboten sein (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [44]).
Das Lebensrecht des Ungeborenen darf nicht, wenn auch nur für eine
begrenzte Zeit, der freien, rechtlich nicht gebundenen Entscheidung
eines Dritten, und sei es selbst der Mutter, überantwortet werden.

"Das Lebensrecht des Ungeborenen" kann nur so verstanden werden (und
wird juristisch auch so verstanden), dass nach der deutschen
Rechtsordnung ein ungeborener Mensch (biologisch) ein mit menschenwürde
behafteter Grundrechtsträger ist, der insbesondere DAS Recht auf Leben
nach Art. 2 Abs. 2 GG hat und dem, wenn sich denn netterweise irgendwie
einrichten ließe, dieses Leben nicht genommen werden sollte
(="grundsätzlich als Unrecht angesehen", deshalb ist Abtreibung nach
Beratungsregelung auch nur straffrei, aber trotzdem rechtswidrig, es
wird sozusagen Unrecht begangen, was aber nicht bstraft wird)

Angesichts dessen ist allgemein die Haltung ungeborene Menschen
seinen biologisch zwar Menschen, hätten aber keine Rechte, wenigstens
fragwürdig und für Deutschland schlicht falsch, da in Deutschland eben
gilt, dass ungeborene Menschen (biologisch) wenigstens würdebehaftete
Grundrechtsträger mit dem Recht auf Leben sind; da ist der Unterschied
zu "ungeborene Menschen sind Menschen" doch ziemlich dürftig und eher
juristische Spitzfindigkeit.

Somit bleibt, dass die Aussage, Abtreibung ist die Tötung eines
unschuldigen und wehrlosen Menschen
(wer besonders auftrumpfen will fügt
macht noch eine "rechtswidrige Tötung" daraus) ganz gut begründbar ist,

auch wenn sie natürlich als ziemlich provokant empfunden wird; ich
mein, wie kann man nur eine Aussage tätigen, die sich rein mit
biologischen Fakten, dem Grundgesetz, der Menschenwürde und
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts begründen lässt
? da muss
man doch ein durchgeknallt religiös-radikaler Irrer sein, der sine Hirn
irgendwo vergessen hat.

Also blos nicht erwarten, dass nur weil man eine sorgfältige auf das
Grundgesetz eindeutig zurückführbare Position hat, dass dann die Leute
einen nicht anmotzen, wenn man diese Position äußert.

Der Vollständigkeit halber noch:

- die Aussage, Abtreibung sei die rechtswidrige Tötung von
unschuldigen und wehrlosen Menschen sollte man nicht öffentlich mit
konkreten Personen in Verbindung bringen, die abtreiben wollen,
abgetrieben haben oder Abtreibungen durchführen, weil auch bei
Richtigkeit bzw. Begründbarkeit der Aussage an sich eine
rufschädigende/beleidigende Wirkung gegeben sein kann; ein sogenannter
"Lebensschützer", der gerne so oder ähnlich drastisch mit der konkreten
Nennung von Personen (also Ärzten, die Abtreibungen durchführen)
formuliert, findet sich regelmäßig vor Gericht wieder und mal verliert
er, mal gewinnt er; Stress, Aufwand und Kosten sinds aber in jedem Fall;
also vielleicht lieber sein lassen, vor allem weil es nicht unbedingt
was bringt

- nur weil ungeborene Menschen das Recht auf Leben haben und
Abtreibung im allgemeinen rechtswidrig ist (im übrigen auch nach dem
konkreten §§ 218 ff. StGB, deren heutige Fassung auf das zweite oben
zitierte BVerfG Urteil zurückgeht), folgt daraus nicht, dass Vorwürfe,
Verbote oder aktives Verhindern von Abtreibung zulässig ist, denn das
BVerfG sagte auch:

"11. Dem Gesetzgeber ist es verfassungsrechtlich
grundsätzlich nicht verwehrt, zu einem Konzept für den Schutz des
ungeborenen Lebens überzugehen, das in der Frühphase der Schwangerschaft
in Schwangerschaftskonflikten den Schwerpunkt auf die Beratung der
schwangeren Frau legt, um sie für das Austragen des Kindes zu gewinnen,
und dabei auf eine indikationsbestimmte Strafdrohung und die
Feststellung von Indikationstatbeständen durch einen Dritten verzichtet.
"

also, dass der Staat auch auf Hilfe statt Strafe setzen kann (was er
mit den momentanen Gesetzen tut), weswegen die Vornahme von Abtreibungen
trotz des Rechtes auf Leben der ungeborenen im entsprechenden Rahmen
hingenommen werden muss und Störungen dessen ganz normal entsprechende
Straftaten wären, soweit eben ein Delikt vorliegt;

daraus folgt insbesondere, dass argumentiert werden kann, dass das
Lebensrecht ungeborener fast nur symbolischen Wert hat, da in der Praxis
sowieso abgetrieben wird und ein rein symbolisches Recht doch
hauptsächlich nur heiße Luft sei, die eigentlich nicht weiter diskutiert
werden muss

- vielen Schwangeren, die eine Abtreibung erwägen (meiner
persönlichen Schätzung nach irgendwas zwischen 10 und 40%), sagt man
nichts neues, wenn man sie darauf hinweist, dass ihr Ungeborenes ein
Recht auf Leben hätte; die heulen Rotz und Wasser vor, nach und/oder
während der Abtreibung (soweit eben ohne Narkose), weil sie einfach
keine Möglichkeit für ihr Kind sehen und es selbst zutiefst bedauern,
dass sie keine Möglichkeit sehen, wie sie ihrem Kind doch das Leben
lassen/schenken können

Aus dem allen folge meiner Ansicht nach:

1. Ja, Abtreibung ist falsch, da Tötung eines Menschen, noch dazu eines unschuldigen und wehrlosen

2. Es ist gut, wenn man sich deshalb sorgt und fragt, ob man irgendwas tun kann 

3. Aber mit platten Rezepten wird sich an der aktuellen Lage nichts
ändern, also macht man möglichweise einen Fehler macht, wenn man in der
"Abtreibung = Mord => ist also zu verbieten"-Schiene denkt, weil das
in der Praxis vielleicht nicht sonderlich viel bringt, außer dass man
glaubt Recht zu haben (was selbst dann wenig hilft, wenn man
tatsächlich Recht hätte)

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Kommentar von annemarie37
18.02.2016, 12:54

Ginge es das nächste Mal vielleicht etwas kürzer???

Wenigstens die Leerzeilen könntest du uns ersparen...

6

Wirklich seriöse Argumente gibt es da nicht. Die meisten Argumente sind entweder nicht logisch begründbar(ja, der Embryo/Fötus gehört zur Spezies Mensch. Und? Inwiefern ist eine Kategorisierung, die letztlich willkürlich ist, mit Rechten und Ansprüchen verbunden) oder leicht widerlegbar(SKIP-Argumente).

In Bezug auf die Frau wird gerne das so genannte "Post-Abortion-Syndrome" angeführt, das aber nach Auffassung der überragenden Mehrheit er Wissenschaftler und nach Ergebnis zahlreicher Studien nicht existiert.

Insofern kannst du hier keine wirklich überzeugenden Argumente nennen. Und zu einer sachlichen Präsentation gehört nun einmal auch immer, die Schwächen von Argumenten darzustellen. 

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Kommentar von carn112004
19.02.2016, 14:54

Da da ein Fragezeichen ist:

"ja, der Embryo/Fötus gehört zur Spezies Mensch. Und? Inwiefern ist eine
Kategorisierung, die letztlich willkürlich ist, mit Rechten und
Ansprüchen verbunden"

Weil nach dem letzten globalen Gemetzel, das unter anderem darum ging, dass einige der Ansicht waren, blose biologische Zugehörigkeit zur Spezies Mensch sei überhaupt kein Grund, die betreffenden nicht umzubringen, wenn es der Staatsräson/dem Volk dient, die Sieger willkürlich basierend auf ihrer Machtsstellung festgelegt haben, dass die biologische Zugehörigkeit alleine bereits ausreichend zu sein hat, dass der Staat Rechte zu beachten hat; das ganze überschrieb man mit "Menschenrechte", also explizit als Speziesrechte bzw. Rechte aufgrund der Spezieszugehörigkeit.

Zwar war man sich über ungeborene nicht einig, aber sofern bei geborenen Spezieszugehörigkeit langt, wirft die Tatsache der Spezieszugehörigkeit ungeborener zwingend die Frage auf, ob diese aufgrund der Spezieszugehörigkeit nicht ebenfalls in irgendeiner Weise Rechte haben bzw. zu schützen sind.

Natürlich kann man sich auch gegen diese willkürliche Festlegung stellen, aber ich dachte es sei Konsens, dass man sich nicht gegen diese Festlegung, die nahezu explizit das Ziel hatte, die Gegenseite im zweiten Weltkrieg zu delegitimieren und schwach zu halten, stellt; jedenfalls nicht ohne sauguten Plan, womit man stattdessen auf Nazis verbal eindreschen will.


Ferner hat zumindest für Deutschland das Bundesverfassungsgericht wiederholt explizit festgestellt, dass auch bei ungeborenen die Spezieszugehörigkeit hinreichend ist, damit diese einen gewissen Schutz verdienen/Rechte haben.

Wieder willkürlich, aber wieder, ich dachte, man stellt sich nicht einfach so gegen Urteile des Bundesverfassungsgericht betreffend die unantastbaren Würde des Menschen, die der Staat unter allen Umständen zu Achten hat; außer man hat eine saugute Idee, wie die eigene Position mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen ist.


Aber das ist das schöne an dem Austausch von Argumenten, man lernt nie aus, und ich habe z.b. gelernt, dass die Anerkennung der Menschenrechte, des Grundgesetzes und der zugehörigen Auslegung des Bundesverfassungsgerichts überhaupt nicht so weit verbreitet ist, wie ich immer dachte.

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Kommentar von waldfrosch64
24.02.2016, 22:51

In Bezug auf die Frau wird gerne das so genannte "Post-Abortion-Syndrome" angeführt, das aber nach Auffassung der überragenden Mehrheit er Wissenschaftler und nach Ergebnis zahlreicher Studien nicht existiert.

Ein Krude Behauptung .

http://afterabortion.org/1999/more-research-on-post-abortion-issues/

 Die meisten Argumente sind entweder nicht logisch begründbar(ja, der Embryo/Fötus gehört zur Spezies Mensch. Und? 

..Kopfschüttel...zu welcher Spezies gehört er denn ? zu den Insekten ? Reptilien ? 

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Meinem Verständnis nach hat ein Vortrag = das Vorstellen eines Themas so objektiv wie möglich zu sein.
Heißt - du stellst Argumente beider Seiten vor.
Deine Meinung kommt dann höchstens zum Schluss, mit einem deutlichen Hinweis darauf, dass jetzt deine Meinung dazu kommt.

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Für eine sachliche Argumentation musst du dich auf Spezialfälle vorbereiten, in denen Abtreibung keine verurteilenswerte Lösung sein kann. Überlege dir also erst einmal, welche Thesen für eine Abtreibung sprechen würden (z.B. bei folgender Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung). Diese Thesen kannst du in deinem Vortrag entweder bewusst verbergen (wenn sie sehr stark sind; doch du musst auf kritische Fragen eingestellt sein) oder du stellst dich ihnen bewusst, indem du eine Toleranzgrenze ziehst oder diese Thesen mit eigenen Argumenten sogar schlägst. Begründe jedes Urteil, gehe auf jedes Argument (für Abtreibung) ein - mit Verständnis, nicht Abscheu oder Ablehnung.

Durch vermittelte Emotion kannst du Zuhörer am besten auf deine Seite ziehen.

  • Zeige Bilder, Videos, Erfahrungsberichte und sprich dein Publikum persönlich an (Wie würdest du das finden?)
  • Suche nach Vergleichsfällen
  • Wie wird das Thema in anderen Ländern gehandhabt?
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Kommentar von annemarie37
18.02.2016, 13:03

Zeige Bilder, Videos, Erfahrungsberichte

Genau das sind die fiesen Tricks der Abtreibungsgegner: sie zeigen meist eben gerade nicht wahrheitsgetreue Bilder und Videos, sondern nur solche, die auf Emotionen abzielen (z.B. späte Abbrüche, die nicht dem Normalfall entsprechen). Und sie zeigen ausschliesslich Berichte von Frauen, die angeblich wegen des Abbruchs psychisch leiden - was nur auf eine kleine Minderheit zutrifft.

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Kommentar von SarcasticSard
18.02.2016, 21:06

Zeige Bilder, Videos, Erfahrungsberichte und sprich dein Publikum persönlich an (Wie würdest du das finden?)

Man kann natürlich auch sachlich, z.B. mit Studien, argumentieren. Aber warum sachlich, wenn`s auch emotional geht? Es ist ja nicht so, dass die Fähigkeit zur sachlichen und rationalen Diskussion eine Grundkompetenz in einer Demokratie wäre. 

2

Du bist bereits unsachlich. Ohne Erfahrung anderen Thesen um die Ohren zu hauen die man nicht beweisen kann und auch nie davon betroffen war ist sehr grenzwertig, wen man sich nicht neutral äussern will. 

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Kommentar von TheTrollman
18.02.2016, 12:40

Ja, sicherlich wirst du ne Menge betroffener Frauen finden die dafür sprechen (weil sie ihr gewissen damit versuchen zu entlasten), aber die tausenden von Kinder die dagegen sprechen würden, die können dies nicht mehr, weil sie ja dieser Barbarei zum Opfer gefallen sind

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Ok, wenn du sachlich bleiben möchtest darfst du nicht in "Abtreibung ist schlecht" fallen. Es ist zwar eine moralische zwigmühle jedoch in manchen Situationen doch vertretbar.

Das wichtigste hier ist dass, die Frau (also die werdende Mutter) über eine Abteibung entscheiden darf. Das darf kein anderer! auch nicht der Vater.

Unschuldige Leben werden jeden Tag "vernichtet", du solltest wenn du das Thema besprichst schon Sachlich bleiben, da es ein schweres Thema ist und eigene einflüsse bei solchen Sachen nicht wirklich Aussagekräftigend sind.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=98262.html

Bei Wikipedia findest du auch sehr viel, oder einfach mal Googlen.

Gruß Ashuna

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
18.02.2016, 12:16

Also ich finde schon, dass der Vater ein Vetorecht haben sollte, denn es ist ja auch sein Kind was getötet wird.

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Servus,

Trollfrage?

Du hast schon unter deinem alten Account versucht, Stimmungsmache gegen Abtreibungen zu machen (siehe hier:  https://www.gutefrage.net/frage/gruende-warum-abtreibung-mord-ist?foundIn=user-profile-question-listing) und außerdem würde kein (!) Lehrer eine derartige Argumentation gutheißen oder dich ein derart einseitiges Referat halten lassen.

Wenn man sich mit Schwangerschaftsabbrüchen auseinandersetzt und darüber einen Vortrag halten möchte, dann muss man neutral informieren - das was du vorhast ist weder neutral noch sachlich.

Es gibt daher keine Möglichkeit, nur gegen Abtreibungen zu argumentieren und dabei sachlich zu bleiben, ohne eine neutrale Haltung vorauszusetzen.. denn...

Denn ich möchte meinen Mitschülern gerne zeigen, das hier unschuldige Leben vernichtet werden.

... das sagt schon alles.

In einem Referat geht es nicht darum, deine Meinung zu verbreiten, sondern zu informieren - was du in dem Fall überhaupt nicht machst.

Da ich davon ausgehe, dass sowas tendentiöses an einer deutschen Schule von einem Lehrer nicht gemacht wird (selbst im Religionsunterricht nicht) halte ich das hier für eine Trollfrage.

Lg

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Kommentar von carn112004
18.02.2016, 14:30

Zwar ist die Kritik wegen Wiederholung ähnlicher Fragen von früheren Accounts wenigstens teilweise berechtigt, aber dem Punkt muss ich widersprechen:

"außerdem würde kein (!) Lehrer eine derartige Argumentation gutheißen oder dich ein derart einseitiges Referat halten lassen."

Sorry, aus eigener Erfahrung aus der Schule und auch jetzt mit meinen eigenen Kindern, manche Lehrer machen es durchaus, dass konkrete Debatten mit Pro- und Contra-Vertretern gemacht werden, um das Diskutieren zu üben.

Also dass der Lehrer Themen vorgibt und jeder muss sich für eine Pro- oder Contra-Rolle zu einem Thema melden und dann was vorbereiten. Und das können durchaus auch kontroverse Themen sein.

Und dabei hält man unter Umständen auch ein Vortrag bzw. Kurzvortrag.

Unglaubwürdig ist eher, dass er heute am Donnerstag eine Frage für Hilfen für den Vortrag am Freitag also wohl morgen stellt; dass kann rein vorbereitungstechnisch eigentlich nciht gut gehen, egal was er genau beim Vortrag vorhat.

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
21.02.2016, 17:12

Der Vortrag war eine Strafe von meiner Klasenlehrerin, weil ich meinen Mitschülern die Wahrheit über dieses Thema gesagt habe.

Sie hat mit meiner Biolehrerin gesprochen und ich muste das dann machen, denn anscheinend darf man in Deutschland nicht mehr die Wahrheit sagen.

Nur das meine Biolehrerin auch gegen dieses morden ist und mir eine 2- gegeben hat und mir dan auch nach der Stunde erklärt habe, dass ich absolut recht habe und auch das Abtreibung nichts mit Frauenrechten zu tun hat (sie als Frau kan das ja beurteilen).

Warscheinlich darf noch nichtmals sie als Lehrerin das offen sagen und musste daher bei der Strafaktion "mitspielen" dumerweise nur hat meine Klassenlehrerin genau das Gegenteil ereicht, denn jezt sehen noch ein paar andere aus meiner Klasse Abtreibungen so wie ich

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Hallo

Warum Thesen gegen Abtreibung? Weshalb nicht auch welche für Abtreibung. Oder Studien, welche beweisen, dass es in 95% der Fälle keine psychischen Schäden bei der Frau gibt.

Das scheint ja ein sehr einseitiger Vortrag zu werden.

Freundliche Grüsse

tm

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Kommentar von carn112004
18.02.2016, 14:33

Eigentlich ist es doch klar, dass es zum Thema Abtreibung keinen neutralen Vortrag geben kann; wann immer man irgendwas zu dem Thema vorbereitet, beantwortet man bewusst oder unbewusst für sich selbst die Frage, ob und inwieweit ein ungeborener ein Mensch ist; beantwortet man die Frage mit "Ja" kommt ein grundsätzlich anderer Vortrag raus, als wenn man sie mit "Nein" beantwortet (und wiederrum irgendwas anderes, wenn man es mit etwas zwischen Ja und Nein versucht); die Beantwortung der Frage ist aber bereits nicht neutral; folglich gibt es da keinen neutralen Vortrag oder Information.

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Und nun bitte erzählen, wie der Vortrag trotz der äußerst kurzen Vorbereitungszeit verlaufen ist, damit der nicht ganz abwegige Trollverdacht entkräftet werden kann.

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Kommentar von NiklasSonOfSnow
21.02.2016, 16:54

Er lief gut, allerdings meinte meine Lehrerin, ich solte nicht Mord, sondern nur von einem moralischen Verbrechen sprechen, da das korekter wäre.

Sie sagte ich hätte vieleicht etwas objektiver sein solen, aber sie findet es toll, das ich schon mit 14 weis, wie grausam Abtreibungen sind.

Sie hat mir auch erklärt, das Abtreibungen nichts mit Frauenrechten zu tun haben und das nur ein Vorwand ist, damit man diese Verbrechen legalieren konte (sie als Frau und Biologin muss das ja wissen).

Ich hate ja eigenlich auch läger Zeit, aber der PC war halt wichtiger

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Du kannst danach auf Seiten von privaten Beratungstellen suchen, die keinen Schein ausstellen, da wirst Du manches Argument finden, wonach Du suchst.

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