Ich muss ein Referat über Stapelverarbeitung halten, bräuchte ein kleines Beispiel aus dem Administrationsbereich mit einer Batch-Datei, wüsste jemand weiter?

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2 Antworten

Ein Beispiel in VBScript findet sich auf Seite https://technet.microsoft.com/en-us/library/ee198803.aspx .

Ein leicht komplizierteres (ebenfalls in VBScript) auf Seite https://technet.microsoft.com/en-us/library/ee198835.aspx .

Heute benutzt man statt VBScript eher die Windows Powershell (eine Skriptsprache, die weit mächtiger, speziell für Systemadministration gedacht, aber weniger leicht zu erlernen ist).

Beispiele dazu finden sich ausgehend von Seite http://www.script-example.com/index.php/Powershell-Beispiele ( besuche vorher auch http://www.script-example.com/themen/Power_Shell.php ).

Interessierende Beispiele finden sich in der Scriptsammlung https://gallery.technet.microsoft.com/scriptcenter/site/search?f%5b0%5d.type=scriptlanguage&f%5b0%5d.value=powershell&f%5b0%5d.text=powershell

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Heutzutage ist ja wohl jeder Computer zum Multitasking fähig, dass heißt er kann mehrere Programme gleichzeitig ausführen.

Das ist auch für die Performance besser, denn wenn ein Programm z.B. auf die Datenbank wartet, kann das andere rechnen.

So gesehen ist "Batch" nicht mehr so ganz wörtlich zu nehmen, das heißt nämlich Stapel, und hieße wörtlich, dass alle Programme im Stapel nacheinander ausgeführt werden.

Heutzutage bedeutet Batchverarbeitung eher, dass niemand was bedienen muss. Und wird als Gegensatz zum Dialog verwandt, wo also Menschen am Bildschirm Daten eingeben oder lesen.
Das hat auch gewisse Überschneidungen mit "Programmen im Hintergrund".

Typischerweise laufen diese Programme nachts, wenn sie den Mitarbeitern keine Rechenzeit wegnehmen.

Und typische Anwendungen sind auch eher täglich wiederkehrende Aufgaben:

  • Druck von Belegen
  • Datenübertragungen von/zu Fremdsystemen
  • Allerlei Planungen und Abgleiche, z.B. Materialbedarfsermittlung
  • Datenübergabe an FiBu (Finanzbuchhaltung) und Controlling
  • Früher das Kompilieren von Programmen

Das war nur, was mir in 2 Minuten einfiel. Aber du hast hoffentlich das Prinzip verstanden.

Die Steuerung, wann die Programme anlaufen, und welche rein sachlich erst nach anderen laufen dürfen, dazu gibt es mehr oder weniger komplizierte Jobsteuerungen.
Und irgendjemand hat sicher ein Buch darüber geschrieben, mit hunderten von Seiten. Schlimmer geht halt immer.

Und ein PC für Privatanwender ist nur ein ganz kleiner Teil der Datenverarbeitung. In Großbetrieben gehen die Hardwarekosten schon mal in die Millionen, da nutzt man die Computer gern schon mal optimal.

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