Ich möchte wissen, wie ich mich zu verhalten habe, wenn ich einer steuerfreien Nebentätigkeit (400€) bei privat Personen nachgehe (Nachweispflicht)?

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4 Antworten

Du benötigst sicherheitshalber einen schriftlichen Arbeitsvertrag um stets die getroffenen Vereinbarungen nachweisen zu können.

Das monatlichen Einkommen aus der Nebentätigkeit sollte die Geringfügigkeitsgrenze von monatlich 450 € nicht überschreiten.

Das Einkommen aus der Nebentätigkeit muss nicht in der Einkommenssteurerklärung angegeben werden.du brauchst weder Quittungen noch Rechnungen aufbewahren.

Achte aber darauf, dass der Arbeitgeber dich über das Haushaltsscheckverfahren bei der www.minijob-zentrale.de anmeldet.

Die An- und Abmeldung der Haushaltshilfe erfolgt im Haushaltsscheck-Verfahren, einem vereinfachten Melde- und Beitragsverfahren zwischen Privathaushalt und Minijob-Zentrale. Der "Haushaltsscheck" ist der Vordruck zur An- und Abmeldung
des Arbeitnehmers für die Sozialversicherung. Er bildet die Grundlage
für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge, Umlagen und Steuern
und dient zugleich als SEPA-Basislastschriftmandat für die Abbuchung der
fälligen Abgaben. Die Berechnung und den Einzug der Abgaben sowie die
Meldung zur Unfallversicherung übernimmt dabei die Minijob-Zentrale.

Da du durch den Vollzeitjob bereits Beiträge zur Sozialversicherung zahlst,kannst du dich von der Beitragspflicht zur Rentenversicherung auf Antrag befreien lassen.

Beachten solltest du eine Information an den Arbeitgeber des Vollzeitjobs.

Achte aber auch auf die durch das Arbeitszeitgesetz vorgegebene Höchstarbeitszeit, die du mit beiden Jobs nicht überschreiten darfst.








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Solange es nicht über 450 Euro geht brauchst du das in der Steuererklärung auch nicht gesondert zu erwähnen. Allerdings muss auch ein 450 Euro Job regulär angemeldet werden und dein Arbeitgeber deines normalen Jobs muss zustimmen


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Wenn Du einen Haupt-Job hast, dann sind die Einkünfte aus dem Nebenjob nicht steuerfrei. Steuerfrei sind sie nur, wenn Du insgesamt nicht mehr als 400 € verdienst. Sonst könnte man ja 100 Nebensjobs à 400 € machen und hätte keine Steuern zu zahlen.

Du musst eine ordentliche Rechung schreiben und die Einkünfte bei Deiner Steuererklärung angeben. Sei dabei gründlich und vergiss nix, sonst hast Du schnell ein Problem

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Kommentar von MineBaja
01.03.2016, 11:45

Ok. Aber neben meinem Hauptjob darf ich doch einen Minijob machen. Ich muss den Minijob also auch in der Steuererklärung angeben, wenn ich nicht über 410 oder 450 Euro komme? Wirkt sich das nachteilig auf die Steuererklärung aus? D. h., muss ich im Endeffekt noch etwas draufzahlen?

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Kommentar von lenzing42
01.03.2016, 13:35

Natürlich sind die Nebeneinkünfte bei Ausübung eines Nebenjobs steuerfrei,die können als Minijob nach dem 450-Euro-Gesetz als Angestellte ausgeübt werden,und haben dann auch nichts in der Steuererklärung zu suchen.

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Was Du suchst ist ein Minijob. Der ist steuerfrei bis 450 Euro, der Arbeitgeber muss zusätzlich einen Pauschalbetrag an die Bundesknappschaft abführen. Die kosten kann der Arbeitgeber (auch ein privater Haushalt) von der Steuer absetzen. Such mal bei immo-magazin.de nach "haushaltsnahe Dienstleistungen" ...

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Kommentar von MineBaja
01.03.2016, 11:50

Ok, ich habe mal recherchiert in dem von dir empfohlenen Magazin. Also dort steht, ich müsste eine Selbstständige sein, wenn ich eine haushaltsnahe Dienstleistung ausführe. Ich habe aber bisher keine Selbstständigkeit angemeldet. Darf ich das denn überhaupt, wenn ich Vollzeit angestellt bin und dann noch selbstständig gemeldet. Und das für einen Minijob?

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