Ich möchte Psychologe werden, aber wie?

7 Antworten

Kein Mensch der Welt kann andere "lesen". Das mag in schlechten Filmen vorkommen, aber nicht in der Realität.
Man kann Psychologie studieren, natürlich, es ist ein Hochschulstudium, aber diese Hoffnung, "andere lesen zu können", wird dir schon im ersten Semester ausgetrieben.

Angewandte Psychologie ist ein Fach des Studiums unter vielen.

dass man im Studium nicht viel lernt, was man dann im Beruf braucht.

Es kommt drauf an, was du unter Beruf meinst. Vermutlich, wie die meisten Fragesteller, meinst du den Beruf des Psychotherapeuten. Auch der kann übrigens Menschen nicht lesen. Im Studium der Psychologie lernt man die unerlässlichen Grundlagen des Fachs, übrigens auch die Gründe, warum man Menschen nicht lesen kann. Den Beruf des Psychotherpeuten erlernt man nach dem Masterabschluss in Psychologie (oder dem med. Examen).

Aber, das was du dir erhoffst, erfüllt dir kein Psych.studium. Gar kein Studium. Das sind Schülerhoffnungen und Illusionen. Die hatte ich nach dem Abi übrigens auch. DAs das ist mir dann gründlich ausgetrieben worden.

Menschen zu ,,lesen“,

Eine völlig naive Vorstellung dessen, was Psychologie ist oder erreichen soll.

Angewandte Psychologie ist ein Teilbereich des Psychologiestudiums. Ohne den Rest bist du eher wie ein Koch, der Penne kochen kann, aber keine Ahnung von einer Sauce hat

Dass diese Vorstellen naiv ist, das weiß ich, darum frage ich ja, ob es ein Studium gibt, wo ich so etwas lernen kann. Und tatsächlich wird Angewandte Psychologie in Hamburg als eigenständiges Fach angeboten, man kann es sogar ohne NC studieren, was mir gerade recht kommt.

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@Secundarum

nur mal so als Beispiel: Ein Verkehrspsychologe macht die "Idiotentests", wenn wegen Alkohol- oder Drogenmissbrauchs der Führerschein entzogen wurde. Wenn es das ist, was Du machen willst...

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@Secundarum

Wenn das nicht zulassungsbeschränkt ist, ist das an einer privaten Hochschule. 100 Prozent.

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@Kristall08

tudieren ohne Abitur

Die Zugangsvoraussetzungen für unsere Bachelorstudiengänge sind in der Regel die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß § 37 HmbHG.
Außerdem ist für unsere Bachelorstudiengänge auch ein besonderer Zugang für Berufstätige gemäß § 38 HmbHG möglich. Über eine Eingangsprüfung wird die Studierfähigkeit für den gewählten Studiengang geprüft. Diese Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Termine werden in Absprache mit den Bewerbern individuell vereinbart.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Eingangsprüfung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine danach abgeleistete mindestens dreijährige Berufstätigkeit im Ausbildungsberuf.
Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Bachelorstudium über die Feststellung der Studienberechtigung mit abgeschlossener fachspezifischer Fortbildungsprüfung (gemäß § 38 Abs. 2 HmbHG) aufzunehmen.
Den kompletten Gesetzestext des §38 HmbHG finden Sie hier. Für detaillierte Fragen steht Ihnen unsere Studienberatung gerne zur Verfügung.

Das gibt es auch in anderen Fächern. Gleich von der Schulbank aus ist das nicht

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@Kristall08

er NC wird durch andere Qualifikationen "ersetzt", z.B. Eingangsprüfung usw. Steht doch alles oben!

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@musso

Du hast nicht verstanden, was der NC eigentlich ist.

Ersetzt wird da gar nichts. Auch für den Zugang mit beruflicher Qualifikation gibt es nur eine beschränkte Anzahl zur Verfügung stehender Studienplätze.

D.h., auch in dem Verfahren bekommt nicht jeder Bewerber einen Platz.

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@Kristall08

das weiß ich sehr wohl. Daher habe ich das Wort ersetzt in Anführungsstriche gesetzt.

Es ging mir darum, aufzuzeigen, dass der Verzicht auf den NC nicht den Verzicht auf jegliche Zugangsqualifikation bedeutet. Ich habe übrigens selbst ein NC Fach studiert, und zwar Psychologie. Ganz so unbedarft bin ich dann doch nicht!

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@Kristall08

das ist mir klar, das schrieb ich bereits. Es ging mir hier nicht um die Anzahl der Studienplätze (schon der NC ist ein Indikator dafür, dass diese beschränkt sind), sondern darum, der Themenstarterin aufzuzeigen, dass "kein NC" nicht bedeutet, dass es keinerlei Qualifikationsnachweis gibt. Jetzt könnte man für dich noch dahintersetzen: Um die knappe Anzahl der Studienplätze an das Überangebot an Bewerbern durch ein Verfahren zu verteilen.

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@musso

Ein VErkehrspsychologe macht einiges mehr !!!

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@musso

Ich habe nicht den Eindruck, die Freude des FS über den fehlenden NC läge in einem Nichtvorhandensein der benötigten Hochschulzugangsberechtigung begründet. Sondern eher in einer nicht ganz so guten Ausprägung eben dieser. ;)

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Guten Morgen,

um ein Psychologe zu werden, brauchst du ein bestimmten Abschluss, den ich jetzt leider nicht weiß, es wäre da im Vorteil den Abitur mit Leistungskurs Psychologie zu nehmen.

Es gibt meines Wissen keine andere Möglichkeit, als das Studium.

Wie du meintest werden im Studium "unnütze" Dinge beigebracht, das sehe ich eher anders. In jedem Fall ist der Patient anders und das Wissen könnte dann auch nützlich sein.

Diese Antwort zeichnet sich leider durch sehr viel Uninformiertheit aus.

Ein Psychologe hat keine Patienten. Die hat nur der Psychotherapeut. Um so einer zu werden, muss man aber nach dem Psychologie- oder Medizinstudium eine zusätzliche Ausbildung absolvieren.

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Zuerst brauchst du das Studium. Das was du von „Menschen lesen“ redest, hab ich mir aus Interesse am Menschen in sozialen Selbsthilfegruppen angeeignet. Schliesse dich sonst noch so einer an, wichtig dabei ist, nicht zu erwarten, Menschen zu verstehen sondern auf sie zugehen und von ihnen zeigen zu lassen wie sie funktionieren. Ich bin selbst Borderlinerin, ich hab gelernt alles um mich zu informieren, anderen zuzuhören und zu analysieren wie das alles wirklich läuft. Um keine Unruhe zu schaffen, sag ich nicht was ich dadurch erreicht und gelernt habe. Wie ich es Anwende erst recht nicht. Aber so wirst du es auch schaffen können

Du solltest Dir mit dem Studium auch zu gemüte führen, Du solltest ja auch Arzt sein, z. B. Schweigeplicht. Das wichtigst ist nachher im Leben nie was Du gelernt hast, sondern wie Du das gelernte anwenden kannst und das dier die Leute vertrauen.

Viel Glück beim Studium. Vielleicht waren es 10 % von dem was ich gelernt habe was ich Später anwenden konnte in meinem Leben.

Wieso Arzt? Wir reden hier vom Psych.studium. Und im Übrigen glaube ich dir nicht, dass du je studiert hast. Sonst würdest du, auch stilistisch, nicht so einen Unsinn schreiben.

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@Dahika

Mein Psychologe ist auf alle Fälle auch Arzt, denn er darf auch Medikamente verschreiben und wird von der Krankenkasse bezahlt, wenn es mir mit meiner Depression mal wieder schlecht gehen sollte.

So weit ich weiß darf nur ein Arzt Medikamente verschreiben und Psychopharmaka sind oft Medikamente.

Ich habe zwar nicht abgeschlossen, aber ich habe mal Studiert. Und ich weiß von allem was ich gelernt habe habe ich zwar Anregungen bekommen was zu machen, oder wußte wovon ich spreche, weil ich es ja gelernt habe. Aber bin ich der Meinung nur das wenigste habe ich wirklich gebraucht.

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