ich möchte mich mit anderen Depressiven austauchen

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4 Antworten

Hallo, du musst nicht unbedingt in eine Rehaklinik, wenn du Erwerbsminderungsrente beantragst. Wenn du länger als 6 Wochen krank bist, dann bekommst du wahrscheinlich Krankengeld, wenn du noch nicht ausgsteuert bist. Wenn du gar nicht mehr arbeiten kannst, dann musst du irgendwann zum Sozialamt wechseln. Bei der Teilrente, weiß ich nicht, ob das das restliche Geld dann weiter vom Arbeitsamt gezahlt wird. Hast du einen Betreuer vom ambulant betreuten Wohnen? Wenn nicht, kann ich dir sowas für dich empfehlen.

Hier gibt es Forum zum Thema Depressionen:

http://www.psychologieforum.de/

Also ich bin seit knapp nem halben Jahr Hartz 4 empfängerin, ich gehe also nicht arbeiten, das Amt lädt mich zwar immer wieder ein zu vorstellungen das ich mich da melden soll, aber sie verstehen nicht das ich nicht mehr in der Lage bin zu Arbeiten. was bedeutet den ausgesteuert?

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@loreday

Ausgesteuert heißt, das dein Anspruch auf Krankengeld erschöpft ist. Google mal nach ambulant betreutem Wohnen für psychisch Kranke in deiner Stadt und mach dort einen Termin, die werden dann einen Antrag für eine Betreuung stellen und dann ist ein Betreuer (Soialarbeiter) für dich da, der dich zu unangenehmen Terminen begleiten kann und dir z.B. beim ausfüllen von Unterlagen helfen kann.

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Du schreibst ja, Du möchtest Dich mit anderen Depressiven austauschen. - Wenn Du googelst mit

forum depression

findest Du mehrere Angebote. - Klick Dich doch mal unverbindlich rein und schau, wo Du Lust hast, Dich an der Diskussion zu beteiligen.

Was Deine anderen Themen angeht, empfehle ich Dir, geh mal zu einer Sozialberatung. - Google dazu mit sozialberatung und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls er klein ist). - Dir werden so (behördenunabhängige) Beratungsstellen wie die Diakonie / Diakonisches Werk, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband oder die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gezeigt. Vereinbare dort einen Beratungstermin.

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Vorsorglich diese Hinweise von mir - die teilweise auch auf Kontakt mit anderen Ämtern oder ämterähnliche Einrichtungen zutrifft:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Wenn Du bei einer Sozialberatung bist, frage dort, ob dort Beistände / Behördenbegleiter ehrenamtlich Dienst machen.

und das was der Amtsarzt festgestellt hat, das steht Dir nicht zu

letztes Klinikgutachten .. ist ja in Deinem Besitz.. oder?

das ich 3-6 stunden belastbar bin .. na das isdt doch erfreulich, wenn Du jetzt wieder voll gescheckt wirst könnte gut und gerne ...mit Glück für Dich... auch wieder Deine volle Arbeitsfähigkeit festgestellt werden, gibt ja auch einfache Job's in denen Du keinem Stress ausgesetzt bist ... ich drücke Dir die Daumen etwas entsprechendes zu finden..ggf. eine Umschulung ansteht falls Du einen erlernten Beruf hast ... alles Gute

Was wollen Sie denn aus der Rentenkasse, wenn Sie noch nichts eingezahlt haben?

Hallo, wer sagt den das ich nie was in die Rentenkasse einbezahlt habe? Ich habe natürlich auch gearbeitet und auch einbezahlt und alles.

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